Verantwortlich: Ör. HanÄ Thyrist.

jetannt habt und das an einem icbe für ihren R chard willen.'

LL.7 u»2ch ab« befaß S-Pesst-rk« m.d machte nichts

Nrnck und Verlag: Brühl'fchr UntversitLiSrBuch. usd Steindruckrretz R. Lang«, Gießen.

sagte er, die fiänbe in seinen Taschen;Ihr müßt Euch nicht dem Schmer, hingeben. Es führt ,u nichts. Ihr müßt dagegen an. ... - »VI « . . ...» _ t A-. Air. >1« n V TIOI

h°^,Dazu nicht", erwiderte Frau Tugby mit grotzenr Nachdru^Dazu nicht! Dazu habe ich dich auch nicht geheiratet. Schlag d,r dufe Ge- 'danken aus dem Kops, Tugby - ich will s nicht haben. Ich «'de es einmal nicht - lieber «eße ich mich Zuerst schien, um dem Gesicht >ue wieberzusehen. Ais mein Witwenname noch über dieser Tur stand und er hat viele, viele Jahre da gestanden war dieses Haus wett und breit als Ehickenstalkers bekannt, und jedermann rühmte es wegen seines ehrlichen Kredits und seines guten Ru s. Stts mein Witwen- name noch über jener Tür stand, Tugby, kannte ich ihn als einen sch inen kräftigen, männlichen, unabhängigen Jüngling ich kannte sie

als das süßeste und gutmütigste Mädchen, das man ie gesehen hat ich »annie ihren Vater (der arme alte Mann stürzte vom Turm, den er schlafwandelnd erstiegen hatte, und erschlug sich) als den ein ochs en. un- ermudlichsten und wohlwollendsten Mann, der nm se geatme« hach und wenn ich sie aus dem Haus stoße, mögen m ch die Engel aus dem Himmel stoßen. Das täten sie auch! Und mir wurde nur recht geschehen!

Ihr altes Gesicht, das zu Tobys Zeiten rund und voll Grübchen ge­wesen, schien wieder aus ihrem jetzigen hervorzuleuchten a.s sie dieft Worte sprach. Sie trocknete dann die Augen und schüttelte mit einem Ausdruck von Festigkeit, die augenscheiittrch keinen Widerstand bulbete, den Kops und ihr Schnupftuch gegen Tugby, so daß Trotty vor sich hinsprach:Gott segne sie. Gott segne siel"

Dann horchte er mit klopfendem Herzen auf das, was nun folgen mochte- denn er wußte noch nichts, als daß fle von Meg sprachen.

Wenn Tugby in dem Stübchen ein wenig in gehobener Stimmung gewesen war, so wurde setzt das Gleichgewicht mehr als ersorderlrch wieder hergesteüt, indem er nun im Laden nicht wenig gedruckt dastam und seine Frau stumm antzlotztr. Dabei- fei es m Anwandlung von Zerstreutheit oder als Vorstchlsmahregel ließ er heimlich alles Geld

hätte so unterkrieyen Lassen, WO wir wohl sechsmal in der Nacht durch das zweimalige Klopsen, das immer einen Wagen ankündigte, aus dem Schlaf gerissen wurden, um dann zu sehen, daß man uns genarrt hatte. - -f (Schluß folgt.)

wieder hergestellt, indem er nun und seine Frau stumm anglotzte. Zerstreutheit oder als Vorsichlsn aus der Schublade In feine eignen Taschen gleiten.

Der Gentleman aus dem Taselbiersaß, der augenscheinlich em autori­sierter Armenarzt war, mochte wohl an kleine Meinungsverschiedenhecken zwischen Mann und Weib zu sehr gewöhnt fein, um sich «? SeSenwar- tiaen Fall eine Bemerkung zu erlauben. Er blieb pfeifend sitzen und ließ kleine Tropfen aus dem Hahn aus den Boden rinnen, bis vollkommene Stille eingetreten war. Dann hob er feinen Kopf und sagte zu Frau Tugby, vormals Chickenstaiker:

Es ist sogar setzt noch etwas Interessantes an der Frauensperson. - Me kam sie dazu, ihn zu heiraten?" -

Ach," versetzte Frau Tugby, ihren Sitz neoen ihm nehmeod,vas ist ein reckt grausamer Teil ihrer Gesch chte, Sir. Ihr mützi namlich wissen, daß sie und R chard vor vielen Jahren miteinander verlob, waren. Als Ne nock ein sunges und schönes Paar waren, hatten sie alles mit­einander ausgemacht, und sie wollten sich an einem Reujahrstag trauen lassen. Da setzte aber ein Gentleman Richard in den Kops, das er etwas Besseres tun könne; er werde den Schritt bald bereuen das Machen fei nicht aut qenua für ihn, und ein lebensfroher junger Mann habe keinen Grund, zu heiraten. Und der Gentleman schüchterte auch sie ein und machte sie melancholisch, indem er ihr sagte, ihr Mann werde sie dann verlassen, ihre Kinder kämen an den Galgen, und es fei gottlos, zu heiraten, und was dergleichen mehr war. Kurz, sie zögerten und zögerten ihr Vertrauen zueinander wurde gebrochen, und so ging es auch mit der Verlobung. Aber der Fehler lag an ihm denn sie wurde ihn mit Freuden geheiratet haben, Sir. Oftmals nachher habe ich gesehen wie ihr fast das Herz brach, wenn er in stolzer, gleichgültiger Weise an ihr vorbeiging, und nie grämte sich ein Mädchen aufrichtiger um einen Mann als sie, wie sie zum erstenmal hörte, daß Richard auf Abwege

®ie der aus dem Untern Dachstübchen?" rief Tugby, der I« de« Laden herauskam und sich an dem Gespräch beteiligte.

Der Dachstübler, Herr Tugby,' entgegnete der Gentleman, -wird demnächst die Treppe herunterkvmmen und gar bald unter dem Rasen '^Während er abwechselnd Tugby und dessen Gattin «n^au^, klopfte er mit den Knöcheln das Faß ab, um zu unterfuchen, wieviel Bier noch darin setz und sobald er dies ausfindig gemacht hatte, trommelte er einen Marsch aus dem leeren Test. , t w ,

Das Hintere Dachstübchen, Herr Tugby, sagie der Herr, nachdem Tugby eine Zeitlana in stummer Bestürzung vor sich hingestarrt hatte, "Ut Dön?^ 'sag°e Tiigby^ sich an (eine Frau wendend,motz er ab-

SV'-N^LLL Hernan: den Kops schüttelnd.Ich für, memen *«?««#£. roemsf ins nicht die Verantwortung auf mich nehmen und die ^ugl'chkeit ziige- fteben. Laßt ihn bleiben, wo er ist. Er kann s nicht mehr lange ^reiben.

's ist der einzige ätegenstand," sagte Tugby, die Butterwaagschale krachend auf den Ladentisch druckend, indem er feine Faust darin wog, ' über den wir je einen Wortwechsel miteinander gehabt haben - sie und ich und da sieht man, was am Ende dabei herausgekommen ifti Stirbt er zuletzt gar hier stirbt auf unferm Grund und Boden '111nd wo?wlllst 7u denn, daß er sterben soll, Tugby?" ries feine Frau.

,'Jm Armenhaus", entgegnete er.Wozu hat man denn Armen-

er mirs keider nie gesagt hat. Er Ue sich dann aufs Trinken wurde ein Faulenzer und hielt sich an schlechte Gesellschaft lauter Der» gnügungen, die - nach dem Ausspruch des GeMleman so vle besser für ihn sein würden als das behagliche Heim, das er (jatte fjaben tonnen. So verlor er denn fein gutes Aussehen, seinen guten Rus, seine Ge­sundheit, feine Kräfte, seine Freunde, seine Arbeit kurz crnes.

<fr hat nicht alles verloren, Frau Tugby," erwiderte der Gentleman, denn er gewann ja ein Weib, und ich möchte wissen wie dies zuging

Ich komme sofort dazu. Sir. So trieb er s Jahre um Sabre uno sank immer tiefer und Hefei; das arme Ding aber erduldete Elend ge­nug um sich ganz aufzureiben. Endlich war er fo herabgekommen, daß ihm' niemand mehr Beschäftigung geben oder ans ihn achten wollte, und wohin er kam. Wurde ihm die Tür vor der Rase zugeschlagen Er man- bette von einem Ort zum andern und kam zum hundertstenmal zu einem gewissen Herrn, der es oft und oft mit ihm versucht hatte, denn er war bis zu allerletzt ein guter Arbeiter. Und dieser Herr, der {eine Geschichte kannte, sagte zu ihm: .Ich glaube, Ur seid unverbesserlich; es gibt nur eine einzige Person in der Welt, die Euch möglicherweise noch retten tonn. Bittet mich nicht mehr um mein Vertrauen, bevor sie nicht einen Versuch mit Euch gemacht hat.' So ähnlich fuhr er ihn in feinem Zorn an." ,, . .. .

Alft" entgegnete der Gentleman.Uno was weiter?

'Run, Sir, er ging zu ihr und kniete vor ihr nieder tagte, so stehe es und so fei es bisher gegangen, und bat sie dann, ihn zu reiten.*

Und sie? Laßt's Euch nicht so zu Herzen gehen, Frau Tugby."

Sie kam nach am nämlichen Abend zu mir und fragte Mich, ob sie nicht in meinem Haus wohnen könnten. ,Wss er mir einmal gewesen ist/ sagte sie, ,ift tot und begraben, Seite an Seite mit dem, was ich ihm war. Aber ich habe mir die Sache überlegt und will den Versuch machen in der Hoffnung, ihn zu retten, und um der Siebe des froh- herzigen Mädchens willen, das Ihr noch getannt habt und das an einem Ncusahrstag beiraten sollte; um jener Liebe für ihren Rchard willen. Und sie sagte, er fei von Lilian zu ihr gekommen, und Lcklan habe ihm vertraut, und sie könne dies nie vergessen. So heirateten sie; und als sie hierherkamen und ich sie sah, hoffte ich, daß sich Prophezeiungen wie diejenigen, die sie in ihrer Jugend trennten, nicht ost erfüllen Nichten, wie in diesem Falle; wenigstens möchte ich sie nicht um ganze Gold«

berge Voraussagen."

Der Gentleman stieg von dem Faß herunter und streckte sich, indem er zugleich bemerkte: . , < L o

Vermutlich mißhandelte er sie, fobald sie verheiratet waren?

Ich glaube nicht, daß er dies je getan hat", versetzte Frau Tugby kopfschüttelnd und sich die Augen trocknend.Es ging nut ihm eine kurze Zeit besser; aber feine Gewohnheiten waren zu stark und feftge- wurzelt, als daß er sie hätte los werden können. Er wurde ein wenig rückfällig, und das wiederholte sich immer öfter und stärker, bis ihn fein Leiden erfaßte. Ich glaube, er hat sie immer geliebt, und bin fest davon überzeugt. Ich habe gesehen, wie er in seinen Anfallen weinend und zitternd ihre Hand zu küssen versuchte, und hörte, w'e er sie Meg nannte Und wie er sagie, es sei ihr neunzehnter Geburtstag. Jetzt liegt er schon wachen- und monatelang da. Da sie ihre Zeit zwischen ihm und ihrem Kinde teilen muß, war sie nicht imstande, ihre frühere Arbeit fortzu- setzen; sie verlor dieselbe, weil sie sie nicht regelmäßig abliefern konnte, wenn sie auch schließlich mit ihr fertig wurde.« Wie sie ihr Leben fort* zubringen vermochten, weiß ich kaum zu sagen."

Aber ich weiß es, murmelte Herr Tugby, indem er nach der Gew« schu'blade, im Geschäft umher und auf seine Frau blickte; dann wiegt« er mit schlauer Miene den Kopf und sagte:Wie Kampfhahne!

Er wurde jetzt durch einen Schrei einen Slagelaut aus dem »bern Stockwerk des Hauses unterbrochen. Der Gentleman eilte hastig zur- Tur.

.Mein Freund," sagte er zurückblickend,Ihr braucht letzt nicht mehr zu streiten, ob er fortgeschafst werden soll oder nicht; denn ich glaub«, er hat Euch die Mühe erspart." _ r , , .

Mit diesen Worten eilte er die Treppe hinauf, und Frau Tugby folgt« ihm nach, während Herr Tugby hinterdrein keuchte und brummte, denn er war kurzatmiger als gewöhnlich infolge der Bente aus der Geld« lade, die eine unbequeme Menge Kupfer enthalten hatte.

.Folge ihr! folge ihr! folge ihr!" Er hörte beim Hmanftelgen di« gespenstigen Stimmen in den Glocken ihre Worte wiederholen,ßerne es von dem Wesen, das deinem Herzen am teuersten ist!

Es war vorüber. Es war vorüber. Dies also war sie, der Stolz und die Freude ihres Vaters! dieses hagere, unglückliche Weib, die neben feem Bett wenn es diesen Ramen verdient«, meinte und gesenkten Haup­tes ein Mnd an ihre Brust drückte? Wie abgezehrt, krank und elend das arme Kind aussah aber doch, wer kann sagen, rote teuer es 5f)t sei Dank!" rief Trotty, die Hände gefaltet in die Höhe hak- tend.O. Gott sei gedankt! Sie liebt, ihr Kind!" .......

Der Gentleman war durch täglich sich wiederholende ähnlich« Sienen gleichgültig gegen den Anblick geworden und wußte, daß st« nur bedeutungslose Ziffern in Filers Summen waren nur «tnch« in den Berechnungen. Er legte seine Hand auf das Herz, das nicht mehr schlug, lauschte auf den Atem und sagte:

(Seine Leiden sind vorüber. Ihm ist wohl! _ ,

Frau Tugby versuchte, die arme Frau mit liebevoller Teilnahme zu trösten, während Herr Tugby mit philosophischen Beruhigungsmitteln

9er,0! ist er auf Abwege geraten?" sagte der Gentleman, indem er den Luftzapfen des Fäßchens herauszog und durch das Loch nach dem Vier □SäSSäWtWÄÄ !=* äjss

und hätte er sich nicht vor dem Gentleman geschämt vielleicht trug er auch Bedenken, weil er nicht wußte, wie sie es ausnehmen wurde fo hätte er vielleicht alles über sich ergehen [affen, nur um Megs Ver-