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der warmen Stube saß,JW0 ff
Verantwortlich: Dr. Hans Thyriot
foitne, und er wachte bet ihr, htbem er sich auf einen an der Wand lehnenLe» alten Grabstein setzte, ihrer taten Mutter zuliebe und weil er ihr selbst sch
'1 ^Küngolt^sMef, bis die Sonne aufging, und als sie erwachte, sah s^ L««ZLdi° anderlei ihr zu wachen; be„.
ex gchlt nach seinem Glauben den Ort für m der Tat gefährlich für jemaoi, bei: teilt autes Gewissen habe und voll Furcht sei. ^edesmal brachte s itic etwas zur Labung mit und frug sie etwa, was sie sich wünschte, und „ brachte ihr alles, was ihnl recht schien. Er kam auch, wenn es regnete mj stürmte und versäumte keine Nacht, und wenn es nach damaligem Volk glauben ^in Ansehung der Toten und ihres Treibens besonders Verruf-,, Nächte waren, so erschien er umso pünktlicher. _
Künqolt ihrerseits richtete sich unvermerkt so ein, daß ^e wahrend dz Tages ihren Vorhailg zog, um sich vor den Neugierigen zu verbergen, sie sagte, wenn Leute auf den Kirchhof kämen, in der Tat aber, um zu schlak beniHie liebte es, während der Nacht munter zu sein, kem Auge von d« dunklen Gestalt ihres Wächters zu verwenden, und über ihn und sich Uj wie alles gekommen sei, nachzudenken, während
Sie fühlte sich von einem neuen, ungeahnten Glucke umflogen, sobch er kam und sie ihren Gedmckeu. m: seiner
fißrcinocHißti bkus unb Bcfünunctf, unb ML8LMMMZ tat; war d-r LtadtTiftt ein v rtrunkener Mann, der von seiner Frau t)erge= war um mit dem Erwerbe die zerrütteten Umstande etwas zu verbessern/ insonderlich weil zu hoffen war, daßder ihrem' elterlichen Hause offen oder heimlich allerhand Gme^ ffftleke würde, dessen man sich bemächtigen oder wenigstens teilhaftig mach
tonntsmnfit du rum Stadtpfeifer?" fragte Dietegen die Küngolt kurz, s v innu nachdem sie den beduselten und rotnasigen Musikus
LPWMM-M sMMss-SMZ । gegangen Als daher Dietegen fragte, ob sie zu diefem wolle, sagte s | 9 0 . b erringen zu können, da er sich so treu erwies. Richt so dch
wwdemm nein, und er zog keifend davon. £ Bater der sie jede Woche einmal besuchte; wenn sie dann fast jebe^
wunmebr trat ein Geldwechsler hervor, der einerseits wegen semes I -EMtzteru auf irgendeine Weise Dietegens Namen nannte und er NI unb häßlichen Geizes und anderseits wegen seiner wider- | daß sie sich ihm wieder zugeivendet, seufzte er innerlich, weil« ^^wen^^üsiernbeit verrufen war. Kaum hatte der aber seine roten I jDoI ( wünschte, daß das halbverlorene Kmd durch den braven isileM
. ein stiller, ehrbarer Mann, durch die «rurmnungen n Glauben wie von emer Hexe, wch
seiner Meinung, ein geeignetes bewohn u^//ayrentiaa^ buu£lem Kahnedahichchieße
XneÄ dieser Art beherbergt hatte. "^K^dachte daher, da er ein verwegener Kerl war statt be- den Ktz.
Dieiem imwde Wngolt von der 'Ratsabordnung zugeschlagen nnd sofort I . 9b“ b’ Urheberin'selbst seine Heilung und Befreiung zu »eich
■ . dem Kirchhof und einer Seitengasse ge- ^/'änderte in dunkler Nacht über den Berg und bis auf dwi Ki A
iM-SZ-L-SL-M-G M-SLSSMSW'-- abaeicklossen war. Dort pflegte nämlich der Totengräber in der wärmeren | mt, das er mitgenommen, riß das Tuch Zurück und er ) ^0 JLi> hinr ^nrt 1)ffentc tiäinlid) bei f£otcitgiübct in bei tvo tuteten I hp'witterten Raum hinein, bis et jie entbccfte. x,x , <
Eabre^e t seim Gehnaeneil mnzilsperren, während er sie über den Winter 1 ® Äomm heran, Hexenmädchen!» flüsterte er heftig und halblwi, js
. ZZa?sii dle Stub! nahm und mit einer leichten eisernen Kette an emen ^b mir beide Hände nnd deinen Mund, denn du mußt mn Helles
scheUe^nhEAiechkG7gen^
MnÄnrn dem Gitter anbrachte, sagte, das könne mcht ein und der ernste I ~ demselben Augenblicke kam aber Dietegen, sah den Vorgang uno v Aufensiml?qereichechr^imrznr wohltätigen Buße für ihren sündigen Sinn. ^iSchaüran der Schulter. Der schrie wild auf und rooItteW
Da laat^ Dietegen: ,M ruhig, ich fürchte mich nicht vor bc-.t Toten °A^ D°ch Dietegen hielt ihm die Handelest nnd rang mü und Gespenstern und will des Nacht? so lange hierher kommen und vor em | beilvungen hatte. Er besann sich, ob er ihn gcsang aujaiiwo ©ittce wachen, bis du dich auch daran gewohnt hast. , f. n r. | zeigen, oder ob er ihn bloß verjagen solle, r ‘•tierroidhuii®
Da« sagte er aber so zu ihr, daß die Fran es nicht Horen tonnte, und begab | » ^s Vorfalls noch nicht kannte, rmd mcht eme neue Verw« sicki hierauf nach Hause. Dort fand er den traurigen Forstmeister, w>e er I ^iiugo£t herbeiführen wollte, ließ er den ,krummen -^am > ' ,r ' sich eben mit Biolande« verständigt hatte, daß sie ihre »ochzert erst halten I e). Sicherheit seines Lebens verbot, je wtcbct an b wollten wenn Küngolts Strafzeit vorüber und die sajlimme Sache einiger- I qUl,fc;cß Q(jCr ging er in das Haus htnem und veranlaßt niaren ausgeglichen wäre. SSieiav.be hielt sich dabei mäuschenstill, zufrieden, I die Gefangene nunmehr in die Stube zu nehmen, da ja r>) hn daß^ sie als die eigentliche Urheberin der unglücklichen H^erei und ih«r I tior x^r sei und die Nächte zu kühl würden für denm>) 0 • ftofaen so gut davongekommen war. Bei dem strengen Verhör, dem sie I eima„rt mürbe also noch in dieser Rächt nut der herkömmliche auch imterworfen gewesen, hat man ihrer Aussage, daß sie jenen Liebes- I 0 Ofen gefesselt. Es war das em schlankes °
Lk nm7evv'ahr, batU'ei nicht in unrechte Hände gerate, zur Rot ge- ^te mn Fuße^an den^OM , *$$$
machte sich Dietegen ungesehen auf, nahm sein Schwert und em t eine? YS Asiens stanven mc n e ein nicht unzierlich gegliedertes R°n» Fläschchen mit gutem Wem und stieg wwder '» die Stadt lmninter^wo er I hingeschmiegt nun Küngolt auf d" Ofenbank sa^ .
unverweilt sich über die Kirchhofmauer schwang und furcktlos uver on i . > . < aeschntzteren Lage und der Rettung, ' *
Grüber hin vor Küngolts unheimliche Wohnstätte ging. Sie saß laut^ I f dankte und schrieb alles seiner treuen Gesinnung Wür ste B auf ihrem Strohsack znsammengekauert hinter deinVorhang und. lau ste I ( n. dieser Nackt kein Wort mtt ihr gesprochen und sich ™ •
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Kitschen weggestrichen, so daß dieselben sachte etwas geklappert hatten. I _ '«j^baber ihrer Schönheit ein in der Person eines Kaplan Dann wurden vom Nachtwind die Sträucher über den Graoern bewegt, | £/eine Priestergeschäfte an der Kirche besorgte und<iuch^
das, sie leise rauschten, und der Hahn auf dem Dachreiter der Kirche gedreht, I . < i^ieeben mtb Gefangenen auszunben ya , .
Ton gab, den man imTagesgeräuschnte vernahm, ^hen BeUandbet den^®f^un° in s » z«ihr, mA
KaVer Kisitgolt die natznden ME'SLÄ'ALL Mache )u^Phallen '^ihr die 7-^0 zur
und fuhr zusammen; als er aber durch das Gutergriff und> den orhang i auszutreiben und sichchabei chres schonen
zirtüMchob, bn^ bei rßclhiionb bsn Raum ct^elfte, uub ,i 1 b I y. v Mpshns ru erfreuen. Denn feit bet Aeit chtes 2eibe - «
da stand sie eilig ans, lief ihm eiltgegen und streckte a»- N* — d°-
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dem Unglückstag vergießen konnte; denn sie hatte bw jetzt lote m emer ftarren | wie c;n Wied des Hauses gehalten, m demauch-A^
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sagte: „Nimm einen Schluck Wein, es wird dir gut tun. Sie trank und nahm auch von dem guten Brot ihres Vaterhauses, das er ihr gebracht.
So wurde es ihr besser zu Mut, und als sie sah, daß er nicht iveiter mit ihr spMchen wollte, zog sie sich schweigend auf ihr Lager zurtick unb weinte leise, ms sie in einen ruhigen Schlaf versaiik.
Dietegen aber hielt sie nach seinen jugendlich spröden Begriffen und in seiner Unerfahrenheit für ein bös gewordenes Wesen, das nicht recht tun
sich befanden, und wenn der Kaplan kam, lo wurvr .^ „r» Bein oder Bier bewirtet, für welches der Forstmeis er
nun der Geistliche sein Sprüch em getan W ®t etm ei"Z nahm und ersichtlich nur noch blieb, um.die getröstete Äun fo AH anzugucken und etwa bescheidentlich ihre ff eft, >»Ä sich Küngolt einer aufwachenden, klemen ff®ehtuti6/ ” bedachte, welch einen prächtigeit Liebhaber sie, nach iy
__________________...v...... , gegenüber in Dietegen besaß. __— - Druck und Berlag: Brühl'sche AniverfitätS-Buch- und Steindruckerei, D. L-nS'-


