Ausgabe 
29.9.1928
 
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und alle l«n Floh- Kanonen h geweht, eppe hin- r gelassen e, und jie es wahr? zählte die illwischen, sm Welle- to«rf sich hte <o be- nig sprach »ort, und eroatz." mgebulbig hreie mir n."

damit «r um Gene- n. Well«. enwÄrtige )er König icht. Cnd- Da ant- > erwischte der Stadt der König Ne ganze

und ließ

; Schulter nd Stein, Abend tn ist" sagen, roartc, ich e meinen . denn sie lorb unter bald ein er ihm tachs noch schauderte, und fraß itgc wilde

i Stunden Das war nb in den la pper-

Bäumen alle selbst scheu war e so, daß du kitzelst liebe ans." an einen Der Mond Seite fehlte Kunst ge- rrum, und im Wind

itlang rwr Sie gefaßt ahren und rdnetl M schätz, aus nze Turm rden. Wie atzt« Wi«- ochen.

mit lauter gte Welle- agtc Äm- ebse ruhig ,en," sagte träumen; n lade ich ng «J® be Stunde ganz non aushalten, tzk sich in >rs andere tarum bin wollte ja ms diesem 5 folgt.)

Gießen.

Zahrgang <928

bamstag, den 29. September

Nummer 78

das ihm rote ein

Höhenzug zu. müssen eilen.

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Der Motor

aus

Wenn die Traube reift...

Von Leo Sternberg.

Eidechsen flitzen über Ufermauern, u"d überm Rainfarn flügelt Bläulingspiel ..

Der Leinpfad glüht ... Gebräunte Schiffer kauern barfüßig hinter frisch geteertem Kiel.

Dem Strom enttauchen Sande, kahl und trocken sonst überflutet, wo im schlaffen Wind auf e l n e m Bein nun weiße Möwen hocken und trotz dem Hellen Tag Geheimnis spinnt.

Verborgen im gezackten Rebenlaube belauschst du Leben, das Gestein durchkreist plötzlich durchsonnt die blind gewesene Traube und das umrankte Land mit Süße speist

Kahleubaum erlebt ein Abenteuer.

Von Friedrich R a n i tz s ch.

Siebener,fymilienblättcr

Unterhaltungsbeilage zum Gießener Anzeiger

iiberlegle, ob er absteigen soll und zu Fuß nach Hause gehen ob er nicht dazu ftiUen ^droeg retten soll. Aber er entschließt sich bei in Wtndrmgen den Berg hinauf, an nebligen Gründen vor­bei. Die Mondsichel steht zwischen schwarzen Tannenwipfeln.

... ®',e erreift)an die Hohe, die Straße senkt sich wieder. Bekanntes Ge- Dank ^ße des Berges beginnt die Stabt. Gott fei

lauf, seufzt Kahlenbaum wenn ich denn fterben soll, so sterbe ich roenia- s.ens auf heimatlichem Boden. Und er erwartet ein Unglück, als sie bro

Motto:Dem war ein Eselchen vorgespannt."

tKft? Ä Führersitz sein Freund einnahm iS r,-fTJ,ener Sportkleidung, mit Lederkappe und Schutzbrille bald wie ein >e.8.rS"*"' = 9"»"« «Wfi

k^ü^'S Sing es noch einmal durch Kahlenbaums Schädel, wie son- hn(f air-Ct5 s1 man fiü) letzt in seiner Heimatstadt befand und eine habe Stunde spater in dem fernen Fischerdorf a!n Strand seta sollte

'h?n wie ein entlegenes, kaum erreichbares Paradies gewelen war' ;Acr da fuhren sie schon über das holperige Pflaster und Kahlenbamn

beiden Händen fest an dem breiten Griff vor sein m SU Ä&ÖV-V«1 "*9*8» ub '°"dS N fuhren wegen des. Pflasters noch recht langsam; die Einaeweide müder tfeTsifft ^ntenh' f^%baS lic6 luh ertragen, wenn man hin und brr holend sein Inneres elastischer machte

nmÄ-dedie. glatte Landstraße am Ende der Stadt erreichten mürbe hie IPasS verW- "Nicht ZU heftig!", schrie Kahlenbaum; ihm war als mußte er rücklings herunterfallen '

Aqst brauch/'wnl^lo der Freund. Es feien nur die Kinderkrankheiten, j misn toucye nian nicht zu hnbe>l, er fahre aanz sicher' nur fdinn [tat "feman hinten drauf sitzen.Wenn es dir''zu Kell'geht faqte er ?"flbC n°d) ethd)e Geschwindigkeiten zu,so brauchst du dich nur

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EE'"" "MpIWW- ss m.,?er Wold ist erreicht, es geht aufwärts. Ein Wagen fährt vor ihnen Mitten auf der Straße. Der Freund gebraucht die Huve der Mao-» kümmert sich nicht darum. Sie fahren näher heran, verlang am^n Äe inenn nochmals. Jetzt werden sie bemerkt. Der Wagen biegt ein Gnfln Ä rArf) Sf lp'niber. Es bleibt eine schmale Durchfahrt auf der 'okon «eite. Sie fahren langsam am Wagen vorbei, die Pferde sind I!N- ruhig 2lls der Motor neben ihnen ist, werden sie wild und gehen hock

«ÄÄÄMÄZ SUS BiSÄ- $ebrberbÖ"Ube^aUPt ^u,ten drauf, ausgeliefert auf Gedeih und

"HE!", schrie Kahlenbaum,zu schnell!"

lasten D^M^^ühnung", sagte der Freund beruhigend, ohne nachzu- Si'/'^nr eo l" dem Tempo und du findest es zu langsam

ihnen n- n" die Landstraße entlang, der waldige Höhenzug lag vor Märtg hL ^Ust?" zwischen stillen Wäldern dahin, auf-

Eciil>minhie^"lle senkte sich wieder, und nun raffen sie mit äußerster j)n«n en SfOr f3;?«C Kahlenbaum hielt sich krampfhaft fest, die Augen

ous deni Walde hervor, ein Dorf schloß sich an mit g triumpl ere?hr 5(ld)rer bremste, fuhr langsam, und wandte zu mnrfJn h äu Kahlenbaum, der bereits wieder fein Inneres elast fi., muf)t tnar, mit der Frage:War das nicht schön?"

Mten Z oo^'ber, bie ihre Hälse nach ihnen ausstreckten,

Sabri big r % clnc Kuhherde und fausten wieder in freier

ßhrlich fief3 einJJn? len ^°r ouf ,ctner ®traße, wo die Wagenspureii ge-

Als K>!,iÄ'^°ben waren, nut einem abschüssigen Buckel dazwischen.

ir !>iiks kim^üoum eilln?5l,[ somen Kopf zur Seite zu drehen wagte, sah bianix,, °s.^rh dunkelblau ben waldigen Höhenzug. Auf den Feldern M-n uLdas herbstliche Land lag in satten und schweren Straf?,; erreichfen r,arf)nuttags'onnc. 21 (s sie jetzt aber die Höhe der »schma e Ne > ' °°r'huen d.e O,tsee weitgedehnt und davor, durch

h ieber iRe'irnn^r Meere getrennt, der See, dem sie sich näherten. Ncifaufen^hn? Kahlenbaum sah alles nur flüchtig im

®eüu6' in ewiger Unruhe, und als ein paar brachte, da ti°s> Ä lagen, deren eine das Rad etwas ins Schwanken

1, Jetzt km>, » er die Augen kaum noch vom Boden.

"'"'fpitze luat- Dorf. Kahlenbaum kannte es wohl. Dir Kirch- I

I »e zwischen hoyen Baumwipfeln hervor. Das hätte er auch

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