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Tierverstand oder Gedächtnis?
Vom dressierten Hund bis zum gezähmten Regenwurm.
Don Dr. Konrad Herler, Berlin.
Mr können täglich beobachten, daß Tiere etwas lernen. So sehen wir Hunde, die es gelernt haben, auf einen Pfiff oder den Klang ihres Namens herbeizukommen, Pferde, die dem Auf des Kutschers und den Dewegungen der Zügel folgen, Singvögel, die sich an gewohnten Futterplätzen einfinden und Papageien, die menschliche Töne wiedergeben. All diesen tierischen Handlungen liegt das Vermögen zugrunde, etwas zu „lernen". Diese Dinge erscheinen uns natürlich und nicht wunderbar, weil wir sie täglich beobachten können. Die in Frage kommenden Tiere sind uns vertraut, und die Handlungen, die sie ausführen, find einfach. Gehen wir aber in den Zirkus und sehen uns dort Tierdressuren an. so sind wir erstaunt; denn wir begegnen fremden Tierformen, die Handlungen ausführen, die wir von ihnen nicht erwartet hätten. Ein Hund, der dem Auf seines Herrn folgt, oder ein Pferd, das auf den Schenkeldruck des Reiters hin eine bestimmte Gangart einnimmt, find uns selbstverständlich. Ein Tiger, der durch die Deifen springt, oder ein Seelöwe, der mit brennenden Lampen jongliert, wirken verblüffend, Im Grunde genommen liegt aber in allen diesen Fällen das gleiche vor: Die betreffenden Tiere haben „gelernt".
Was heißt nun „lernen"? Der Tierphysiologe und -Psychologe sagt; Die Tiere bilden Assoziationen zwischen verschiedenen Reizen. Was heißt das? Ein Beispiel, das in der Tierphhsiologie eine wichtige Dolle spielt, wird uns dies erläutern: Der bekannte russische Forscher Pawlow machte folgenden Versuch: An einem Hunde wurde eine Operation ausgeführt, die es erlaubte, die Ausscheidungen einer großen Speicheldrüse zu beobachten. Wurde der Hund, nun gefüttert, so trat jedesmal reichlicher Speichelfluß ein. Dies bezeichnet man als einen unbedingten Reflex, d. h. auf einen bestimmten Reiz hin — den chemischen Reiz des Futters — reagiert der Organismus durch eine bestimmte Handlung — den Speichel- sTiiß. Läßt man nun gleichzeitig mit dem Futterreiz —'demOriginälreiz — einen zweiten anderen Reiz — einen Signalreiz —, etwa das Licht einer farbigen Lampe oder einen bestimmten Ton auf den Hund wirken, so äußert sich die Reaktion zunächst nicht. Wird diese Reizkombination mehrmals wiederholt, so erfolgt nach einiger Zeit, wenn man dem Tier den Signalreiz allein darbietet,, die Reaktion — der Speichelfluß. Es ist jetzt zur Ausbildung eines bedingten Reflexes gekommen, der Hund hat die beiden Reize miteinander verknüpft, es hat sich eine Assoziation zwischen Originalreiz und Signalreiz gebildet, so dah jetzt letzterer allein zur Hervorrusung der Reaktion genügt.
Das Lernen beruht also auf der Bildung von Assoziationen. Zum Zustandekommen dieser Reizverknüpfungen ist es nötig, daß die Reize in dem Zentralnervensystem des Tieres Spuren, die man als Engramme bezeichnet, zurücklassen. Diese „schlummernden Erregungen", wie man sich ausdrücken kann, werden dann beim Eintritt der gleichen oder einer ähnlichen Reizsituation, zu neuem Leben erweckt und veranlassen die Reaktion. Das Lernen der Tiere wird also durch die Fähigkeit, Engramme zu speichern, ermöglicht, d. h. es beruht auf dem Vorhandensein eines Gedächtnisses. Die Gedächtms- leiftungen der Tiere werden oft für Verstandesleistungen gehalten, und man bezeichnet ein Sier, das leicht lernt, und ein gutes Gedächtnis hat, als „klug". Dies ist aber durchaus falsch, denn das Lerndermögen ist beim Tier ebensowenig wie beim Menschen ein Zeichen von Klugheit, da der Lernvorgang mit dem, was wir als Verstand bezeichnen, durchaus nichts zu tun hat, wie vielleicht am deutlichfwn aus dem obigen Beispiel des speichelnden Hundes hervorgeht. Der Speichelfluß beruht sicher nicht aus Dieberlegung oder Ansicht, ja dürste wohl selbst kaum zum Bewußtsein des Tieres gelangen. Ich tollt hier nicht auf die schwierigen tierpsychologischen Probleme von Bewußtsein, Einsicht usw. eingehen, sondern nur be- wnen, daß Gedächtnis und Lernfähigkeit mit diesen hohen psychischen Meinungen nichts zu tun haben.
Es erscheint dem Eingeweihten daher auch nicht so sehr erstaunlich, oatz Lernvermögen schon bei recht niedrig stehenden Tieren zu be>= pachten ift. Man kann wohl annehmen, daß ein, wenn auch in vielen «allen recht primitives, Gedächtnis fast allen Tieren zukommt. Dw ^Schwierigkeit, dies zu zeigen, beruht im allgemeinen hauptsächlich auf der Langsamkeit, mit der viele Tiere Assoziationen zu bilden Vl.legen. So schreibt Bengt Berg in der hübschen Erzählung von mern kleinen Freunde, dem Regenpfeifer Lahol: „Die größte
Rainen nach nicht bekannt; musikalifd) ist sein Bild recht bunt: gregorianischer Ernst vermischt fick) mit jodlerhaste» Melismen, der alte Minnesängerton wechselt mit Versuchen zur Mehrstimmigkeit ab. Er scheint nach seiner Art ein merkwürdiger unb früher Vorfahr Anton Bruckners gewesen zu sein, mit dem er die österreichische Volkstümlichkeit der Melodien, den musikalischen Ernst, die Experimentierlust und die Freude an der Erweiterung alter Formen mit der Gleichheit des Vaterlandes teilt. Gleich dem Münch gehörten 5) u g o von Montfort (gestorben 1423) und Oswald von Wolkenstein zu den letzten Minnesängern; Montfort nur als Dichter, da ausdrücklich erwähnt wird, ein anderer habe seine Gedichte in Musik gesetzt. Wolkenstein führte ein wildes Abenteurerleben, bis er sich als Burgherr in Tirol zur Ruhe setzte; seine sehr handgreiflichen Liebeslieder, an die Besitzerin eines benachbarten Schlosses geridjtet, legen von der Verrohung der Empfindungen Snis ab. Interessant sind seine polyphonen Sätze; er schrieb zwei- und immige Sachen, sogar eine Motette, deren Tenorstimme über einer orgelartigen Unterstimme ein „allerliebstes Vogelkonzert" erklingen läßt — auch hier, am Ende des Minnegesanges, noch eine Erinnerung an die Jugend und den Frühling der ersten großen musikalischen Bewegung in $eutfd)lanb.
Schwierigkeit für den Menschen, sich mit einem wilden Tier auf guten Fuß zu stellen, liegt in seinem Mangel an Geduld." Dies gilt in ganz besonders starkem Matze für Lern- oder Drefsurversuche.
Lim ein Sier auf eine bestimmte Handlung zu dressieren, bedient man sich meist der Methode von „Belohnung und Strafe", deren Prinzip es ist, die im ©inne des Dresseurs richtigen Reaktionen zu „belohnen", die falschen zu „bestrafen". Bei manchen Tieren genügt das eine oder das andere, während bei anderen beide Mitte! angewandt werden müssen.
Mit dieser im Prinzip so einfachen Methode kann man Tieren, die dem Laien wohl als nicht dressierbar erscheinen dürften, Handlungen beibringen, die uns zeigen, dah auch bei ihnen ein Gedächtnis vorhanden ist. Wenige Beispiele aus der Fülle des vorliegenden Materials mögen dies zeigen:
Läßt man einen Regenwurm in dem mittleren Schenkel einer T- formigen Bahn kriechen, so geht er in 50 Prozent der Fälle an dem Treffpunkt der 3 Schenkel nach rechts, und in den anderen 50 Prozent nach links. Versetzt man ihm jedesmal, wenn er nach links abbiegt, einen elektrischen Schlag, so kann ihm mit der genügenden Geduld — es sind über 100 Versuche dazu nötig — dahin bringen, auch wenn ihm beide Schenkel freigegeben sind, stets nach rechts zu kriechen, den Schenkel mit dem Strafreiz also zu vermeiden. Wir sehen, daß der Regenwurm lernen kann, also ein Gedächtnis besitzt. Bei vielen Tieren kommt man aber auch ohne Strafe aus, es genügt, die „richtige" Reaktion zu „belohnen". Dies hat z. D. v. Frisch (München) an einem Fisch, dem Zwergwels, gezeigt. Er ließ beim Füttern des Fisches, der für gewöhnlich in einem Versteck seines Aquariums ruhte, jedesmal einen Pfiff ertönen. Der Wels kam dann, durch den chemischen Reiz des sich im Wasser z. T. lösenden Futterstoffes alarmiert, und suchte nach der Rahrun.g. Aach nieten Versuchen kam er dann auch, ohne daß gefüttert wurde, allein auf den Pfiff hin hervor. Er halte also die Assoziation Psiss-FutteT- „Delohnung" gebildet. Auf die Frage, ob der Fisch den Pfiff als Ton oder als Erschütterung ausfatzte, will ich hier nicht eingehen. Bei manchen Tieren genügt aber Belohnung oder Strafe nicht, es müssen beide Mittel zur Verwendung kommen. So waren Versuche mit Libellenlarven, die O. Koehler (Königsberg) ausführte, zu<- nächst völlig erfolglos: Er fütterte 20 Larven nur mit künstlich gelb gefärbtem Fleisch, wodurch ihnen Gelegenheit gegeben war, die Assoziation Gelb-Futter zu bilden. Aach 10 Monaten schnappten die Larven noch nach allen möglichen bewegten kleinen Gegenständen beliebiger Farbe. Letzt wurde ben Tieren vor jeder Fütterung violett gefärbtes Fleisch, das künstlich bitterschmeckend gemacht worden war, nngeboten. Aach mehrfacher Darreichung dieses ungenießbaren Fretters — des Strafreizes — nahmen die Tiere violett gefärbte Gegenstände — auch gut schmeckendes Fleisch dieser Farbe — nicht mehr an, schnappten aber gierig nach gelben Körpern. Die Tiere haben also gelernt, datz violett ungenießbar, und gelb gutschmeckend bedeutet, und dies ihrem Gedächtnis eingeprägt.
Diese wenigen Beispiele mögen genügen, dem Leser vor Qlugen zu sichren, daß zwischen dem Lernvermögen der Tiere und des Menschen kein grundsätzlicher Unterschied besteht, und dah die meisten Tiere, auch die niederen, eine Lernfähigkeit besitzen, die durch geschickte Versuchsordnung und Ausdauer zu beweisen ist.
So
begannen.
Der Forstmeister ging in die Stadt auf feine Zunft, welche ihr Hauptgebot mit großem Jahresschmaus abhielt, und er gedachte, bis in die Nacht zu zechen.
Dietegen ging zeitig ins L-chützenhaus, da er einmal einen langen Sommertag hindurch nach Herzenslust fchießen wollte. Die übrigen Knechte gingen auch ihres Weges, der eine über Land zu den ©einigen, der andere zum Tanz mit feinem Schatz, der dritte auf einen Markt, um sich Tuck; für Gewand zu erstehen, oder ein Paar neue Schuhe.
So faßen nun die Frauen allein im Forsthause, einerseits wenig erbaut über die schnöde Art, wie die Männer an diesem Freudentage alle davongegangen, ohne sich zu kümmern, wie jene ihre Zeit vertreiben sollten, anderseits äugelten sie in das webende Sonnenlicht hinaus und spähten, wie sie sich auch eine Lustbarkeit schaffen möchten.
Zunächst singen sie an, Kuchen zu backen und allerhand Süßwerk zu bereiten; auch brauten sie einen großen, gewürzten Wein für alle Fälle und um den heimkehrenden Männern einen Nachttrunk bieten zu können, wie sie meinten. Dann kleideten sie sich feiertäglich und schmückten sich mit Blumen, während andere Jungfräulein, die sie zu einer Frauenlust hatten entbieten lassen, eins nach dem andern ebenso geschmückt herankamen, und auch das letzte Dienstmägdlein im Hause geputzt und fröhlich dreinsah. .
Unter schönen Lindenbäumen, die vor dem Forschaule standen, war der Tisch gedeckt, als der Abend nahte und goldenes Licht über der Stadt und dem Tale ruhte. ..
Da sahen nun die Frauen um den Tisch gereiht, taten sich guthd) und sangen bald mit wohlklingenden Stimmen vielstrophige Lieder mit sehn- iichtigem Ton, von Liebesglück und Herzeleid, von den zwei Königskindern oder „Es spielt ein Ritter mit einer Maid" und dergleichen. Der Gesang tönte lockend ins Land hinaus; die Vögel in den Linden und im nahen Walde, die erst ein wenig zugehört, sangen wetteifernd mit. Aber bald ließ sich noch ein dritter Chor vernehmen, indem vom Berge her Geigen und Pseifen erklangen, vermischt mit Männerstimmen. Ein Trupp Jünglinge war von Ruechenstein herübergekommen, trat jetzt aus bem Holze 'hervor und beschritt den Weg, der mitten durch die Försterei
Dietegen.
Erzählung von Gottfried Keller. (Fortsetzung.)
gingen die Dinge ihre verschiedenen Wege und die Zeit vorüber, bis an einem sonnenhellen Johannistage allerlei Geschicke sich zu erfüllen


