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Aus diesen Zeugnissen läßt sich ein wichtiger Grunds atz ab ictten. als Haustiere wurden nur solche Mildformen getoaölt die fdbon Jett den ältesten Zeiten gejagt wurden und dem Geschmack des Menschen I entsprachen. Hierin unterscheidet sich der Mensch kaum von anderen | Lebewesen, die eher verhungern, als daß sie eine ihnen fremd- E artige Rahrung ausnehmen könnten. Aber es geht noch toeiter daraus 8 hervor bah der steinzeitliche Mensch nur solche Tiere zahmen konnte, di« in seinem Wohngebiet int Wildzustand- uberharcht vorhanden waren. Wir wissen freilich nicht >nehr, tote sich bte Hausfter- zähmung im einzelnen abspielte, insbesondere ob es sich um einen I absichtlichen oder mehr zufälligen Vorgang handelte. Den großen Vorteil hatten die gezähmten Tiere, daß sie durch den freiwilligen ! oder erzwungenen Anschluß an den Menschen als Gattung vor deut | Aussterben bewahrt blieben, wenn sie auch nicht ahnen wnnten daß ihre persönliche Lebensdauer manchmal sehr stark abgekürzt werben würde.
Letzt haben die engen Kutturbeziehungen zur Menschheit teilweise zu einem Ausgleich der Haustierbestande geführt. Das war aber nicht immer der Fall, und verschiedene Gebiete besitzen aucy heute noch verschiedene Haustiere. So hat sich der un Mittelmeergebiet | heimische Esel bei uns nicht recht einburgern können, unmekehrt findet sich unsere Aindersormen in anderen Gebieten nicht gleichartig w'-oer, und zur Zucht von Kamelen ist es außerhalb der Zoologischen Gärten bei uns nicht gekommen. Die Kulturgeschichte der Tierzuc^ laßt I ) mit der Geschichte der einzelnen Haustiere also nicht gleichsetzen. Ln seiner heutigen Form ist unser Haustierbestand ^me Srfge de Kulturausgleiches zwischen Rachbarvolkern. Auch hierfür g einen Beweis. Die Wildformen unserer Haustiere frnb Mipassungs , formen an bestimmte Wohngebiete und auf diese beschrankt. Wilv- ziegen finden sich z. B. nur in den Gebirgen südlicher ^egtonen. Niemals in den nördlichen Flachländern seit der Eiszeit: umgeW smd die Wildpferde auf die Steppen der gemäßigten Zonen beschrankt gewesen, Wildesel finden sich nur im südlichen Steppen« und Wüsten« gebiet, nicht dort, wo echte Wildpferde hausen. Der Mensch war in den verschiedenen Gebieten also von vornherein auf ganz bestimmte Haustierformen angewiesen, deren Verbreitung sich nach tier- geographischen Gesetzen richtet. . ,
Es gibt auch noch einen direkten Beweis dafür, daß sich die Menschheit in den verschiedenen Erdräumen mit sehr wenigen jetoeus verfügbaren Haustieren begnügte, die dann allerdings auch aliMtig Msgenützt wurden. So zeigen die berühmt gewordenen Pfaytvau- suiide der Schweiz — so benannt nach der Siedlungssorm jener steinzeltlichen Menschen —, daß manche Haustiere dort zunächst nog vicht bekannt waren und erst allmählich eingefuhrt tour&en. So fehlt das Pferd als Haustier in den ältesten Pfahlbauten, es wurde vm als Wildbret gejagt Das ist eigentlich em bitterer Vorwurf, den unsere Borfahren verdienen, muh doch ihr Genuß von Pferde«
fleisch sehr ausgedehnt gewesen sein, da man die Knochenveste 1bat er industriell verwerten konnte, äleberhaupt das Pferd, unser edelstes und geschätztestes Haustier, das aus unserer Kultur trotz Eifenbahn und Automobil kaum wegzudenken ist, ist neben dem Kanarienvogel wohl unser jüngstes Haustier. Äoch sehr viel später als in der jüngeren Steinzeit kannte man es in Westeuropa nur als Lustus- und Kriegstier. Selbst Karl der Große benützte nicht feurige Reimer für seine Reisen, sondern hatte sehr unkönigkich einen Viererzug von Ochsen — vor feine Kalesche gespannt. Wenn selbst ein so mächtiger Herrscher sich nicht des Pferdes für feine Reisen bediente, so gestattet das einen Rückschluß auf die Verhältnisse bei Burger und Bauer. La, die Barbarei ging noch weiter: die reichlich vorhandenen Wildpferde wurden nicht anders genutzt als Reh, Hirsch und Hase — man jagte und verspeiste sie, bis etwa im Lahre 1000 die Kirche diese Geschmacksübung als heidnische Reminiscenz verbot, ähnlich wie einige Jahrtausende früher das Schwein m Mesopotamien oder Arabien als unrein verpönt wurde. Reitpferde rm Kriegsdienst sind freilich schon viel länger bekannt. Gegen Ende des zweiten vorchristlichen Lahrtausends taucht diese neuartige Erfindung etwa gleichzeitig in Aegypten und Mesopotamien zum Leidwesen der dortigen Landesmächte auf, die offenbar dem Ansturm berittener Steppenvölker erlagen, die das neue Kriegsmittel einführten. Die ckleb-rraschung kann kaum größer gewesen sein als im Weltkriege durch die Tanks. Es hat aber sehr lange gedauert bis das Pferd als Arbeitstier das ursprünglich und noch bis heute dazu benutzte Rind verdrängte: sicherlich hat feine, Einführung damals ebenso zu tieffinnigen Betrachtungen über die Unrast her neuen Zelt geführt wie heute die Ueberhandnahme von Automobil und Flugzeug. Als ursprüngliche Heimat des Hauspferdes kommen nur die weiten Steppengebiete Südosteuropas und Rordasiens in /yrage: überall bei den Mongolen jener Gebiete dient das Pf^rd nwht nur als Reittier, sondern vertritt auch unser Rind als Milch« und
„eretfter, anerkannter Fachmann bin, zumal id> auch noch Von tzvinoza an auf« und abwärts sämtliche pantheistischen Flötentone Kiefer geräumigen Welt genauest studiert habe und allesamt peinlich sauber — tote mir noch jedwede Konzertkrittk seither bescheinigt Lt — nachzuflöten vermag. Solches vermöchte ich gegebenenfalls üdem Gegner meiner Flötenentstehungstheorie sogar auf den höchsten Löchern vorzupfeifen, die ich ihm gar leicht bei einem allzu I handgreiflichen und hartnäckigen Kampfe um deren Wahrheit in seine Zähne, den etwaigen Dickschädel, und in sonstige Knochen« bineinschlagen könnte 1“ — ’
V Der alte verkniffelte Flötist der Kurkapelle zu W. sah heraus- sordernd um sich. Niemand wagte indessen, zu widersprechen, da nickte er schmunzelnd, hob den Deckel von feinem Dierkrug und sagte, plötzlich ganz sanft und friedfertig: „2la also denn prost! meine Herrschaften!"
Aus der Geschichte unserer Haustiere. Bon Dr. Ernst Feige.
Haustiere find eben da, und die Frage iiach ihrer Erwerbung scheint ein vergebliches Unterfangen, denn einstmals gab es noch keine illustrierten Journale und keine Gelehrten, die über die Haustiergewinnung hätten Bücher schreiben können. Erne Einschränkung muß hierbei aber gemacht werden. Dorläufer der heutigen schon« oeiftigen Literatur finden sich doch schon feit der Steinzeit, die den Gebrauch der Metalle noch nicht kannte, als Wanozeichnungen von etwa 6000 Jahren Akter überall in Südtoesteuropa, und auch die alten Bewohner Mesopotamiens und Aegyptens hinterließen uns alücklichertoeife Bilder ihrer Haustiere. Und es flieht doch noch eine andere Quelle der Haustievgeschichte: oer Mensch damals kannte noch keine industrielle Knochenverwertiing und hinterließ die Neste seiner Mahlzeiten in oft riesigen Abfallhaufen zur Freude feiner wißbegierigen Rachfahren. Die heutige Menschheit verfugt ja über ein ganze Zahl von Haustieren, die sie teils rm ganzen verspeist, teils ihnen die Milch abzapft oder vor ihre Wagen sparmt ufto.: Rind, Pferd, Schaf, Ziege, Schwein, Kamel und andere. So sehr auch die Mode sonst wechselt, so beständig ist die Meiischheit bei ihren Haustieren geblieben, Lene Knochenreste der stemzeitlichen Menschen beweisen, daß damals der Küchenzettel von dmselben Tieren, natürlich zunächst im Wildzustande, bestritten wurde wie noch heute. Rur einzelne Formen sind der Unersättlichkeit des Menschen oder der sich auSbreitenben Kultur zum Opfer gefallen: es gibt in Europa keine Wildrinder und Wildpferde mehr, auch feine Wildschafe und Wildziegen. Die letzten Wildrinder und Wild- Pferde Europas starben etwa im 17. Jahrhundert aus. Auch die scheinbar so launige Frauenmode ist in anderer Veziehung sehr konservativ geblieben: wieder zeigen die steinzeitllchen Abfallhaufen, Sah sowohl Fuchs- wie Biber- und Marderpelze damals schon
Fleischspender. < ,
Sobald ein Haustier allseitig genutzt wird besteht überhaupt die größte Wahrscheinlichkeit, daß es in dem betreffenden ©ebiete die älteste und zunächst alleinige Haustiergattung darftellt. So ist unser Rind nicht nur ein wichtiges Fleischtier, sondern auch Arbeitsund Milchtier, wird dagegen int Mittelmeergebiet wie in ganz Liften hauptsächlich nur als Arbeitstier verwendet. Die vorgeschichtlichen Kncchensunde zeigen auch dementsprechend, daß die für Mitteleuropa typische kurz hornige Rinderform die älteste war und im Süden erst nachträglich eine andere, größere Form gezähmt touxde, die dort später ben Vorrang erreichte. Roch in der Gegenwart findet sich mancherorts — so "in Tibet, Indien, Rordostasien — Rinder, me mit unseren kaum mehr als den Ramen gemeinsam tragen. Das Milch Her des Mittelmeergebietes war ursprünglich die Ziege, die aug in den Pfahlbauten zunächst das Schaf überwog, das em orientalisches Steppentier ist, und sie wird dort auch vielseitiger genutzt ate unsere „Kuh des kleinen Mannes": sie dient nicht nur als Milch- spenderin, sondern muh auch ihre Haare zur Herstellung von Wedwaren bergeben. Besonders berühmt ist die Angoraziege Kleinasiens, deren seidenweiche Haare die feinsten Webwaren liefern und als „Kamelhaar" — in Wirklichkeit nach der türkischen Bezeichnung Kamel — bei uns eingeschmuggelt teerten. . , .
ilnfer vielseitiger Haustierbestand bildet also eme erscheinung, und dadurch erklärt es sich, daß die Kulturmeufchheit bei jüngeren Steinzeit gleich mit einer ganzen Anzahl von Haustieren auftritt, die ihren Wildformen nach von verschiedenen Stellen dec Welt herstammen. Richt an einer einziger Stelle allem Mid Hantiere erworben worden, sondern unabhängig an verschiedenen Stellen, selbst Amerika hatte eigene Haustiere in dem Lama dem Meerschweinchen und dem Truthahn gewonnen.Es kann also nicht Don einem ältesten Haustier schlechthin gesprochen t^rdm. frnbetn jebes menschliche Wohngebiet hatte seine eigentümliche »orrn. Desvxgen kann auch die Geschichte unserer Haustiere wichtige Hinweise auf öle Entwicklungsgeschichte der ganzen mmischlichen Kultiw gebM wid verdient ebenso ein ernsthaftes Rachdenken, tote Rordpvkflüge, die Erfindung des Schießpulvers und des Raketenwagens: das SauSttcr sichert ja erst die materiellen Grundlagen unserer Kultur, indem es den Menschen von den Zufällen der Jagd und unmittelbaren Rah« rungssorgen unabhängig gemacht hat.
Baron Hüpsenstich.
Von Clemens Brentano.
(Fortsetzung.)
Als er über die Grenze war, setzte er dis» weinende Prinzessin in einem Walde in das Gras und sagte Ujr: „Willwischen! meine dich nur aus, ich habe dich entführt; meine Husaren kommen auch nach, u^w wen n mich der König Allmein zum Statthalter des ehrlichen Landes macht, I-
I wirft du meine Gemahlin, und dann sage ich dir, wer ich bin. Setzt mri ich mich hier in dem Bache baden und mich dann recht Putzern damit
I ich hübsch sauber vor den König Allmetnius treten kann. — Rach diesen l Worten machte er einen Sprung über einige Hecken hinweg, hinter welchen ein Bach lief, um sich dort zu baden.
i Willwischen war so verwirrt und betrübt und ermüdet, daß sie em schlief. Aber auf einmal hörte sie Trompeten blasen und sah, als sie erwachte, das Husarenregiment über die Wiese angesprengt kommen. Sie
I »rhob fid) und toarf sich auf die Knie und bot um Hiise. xlbct cs wcu gar nicht nötig; denn der Zwickelwichs hatte alles gleich dem König Haltwort gesagt, und die Husaren kamen nach, um den Hüpsenstich | gefangenzunehmen. Sie eilten gleich ans Wasser, und Hupfenstich, ter | bemerkte, daß er verraten war, wollte fortspringen; aber er konnte mch..
weil er ganz naß war. Sie banden ihm also Hande und Fuße und legten ihn quer über ein Pferd, setzten die Prinzessin m einen Wagen | und kehrten nach der Hauptstadt zurück. Der König hatte dort schon


