Ausgabe 
25.8.1928
 
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Die Mutier.

Novelle von Maarten Maartens.

(Fortsetzung.)

Christine war mit. Christine ist sehr hübsch, Isaak."

Ja, Mutter, aber bei der Dunkelheit würde ich nicht viel davon gesehen haben. Ich bin sehr hungrig."

Na, das Abendbrot wartet schon 'ne ganze Zett.

Eie aßen schweigend. Unausgesetzte Einsamkeit hatte beide wort.arg gemacht. ' . r . o. .

Ueberbies war die Witwe damit beschäftigt, ihre hingebende Liebe du einem lang überlegten Schritt emporzuschrauben. Beim Jbraumen der Reste als ihr Gesicht einen Augenblick von ihm abgewandt war begann sie: ....

-,Du bist jetzt ein ausgewachsener Mann, Isaak ^ mit dernen vier­undzwanzig Jahren. Ich denke manchmal, daß es für dich letzt Zeit zuin Heiraten wäre." , ....

Er war ausgestanden, um seine Pseise airzuzünden und machte iah halt.Aber Mutter, hast du's denn satt, für mich zu sorgen?

bluten herausplätschert. Eine bisher unbekannte Quelle zu Münchhausens Lmhlungen. Mir sind in entlegenen Werken noch mehrere derartige Quellen zu Münchhausen begegnet.

Nus das Feuerlöschen mit Zaubermitteln verstanden sich übrigens nicht nur die Zigeuner. Die Geschichte hat uns da ein merkwürdiges gwft des Herzogs Ernst August von Sachsen - Weimar vom m Dezember 1742 überliefert, in welchem magische Holzteller als Feuer- izlchmittel empfohlen werden nebst Anweisung, wie solche herzustellen. gn diesem Edikt wird befohlen, daß in jeder Stadt und in jedem Dorf derartige Holzteller vorrätig zu halten seien, auf denen mit frischer Tinte heftimmte Buchstaben und Zauberzeichen Freitags bei abnehmendem Monde mittags zwischen 11 und 12 Uhr niedergeschrieben fein sollten. Liese Löschteller sollten dann gegebenenfalls unter Anrufung Gottes in die Feuersbrunst geworfen werden.

Man hat schon früh versucht, auch ohne abergläubische Mittel wirk­samere Feuerlöschmittel als Wasser zu finden. So konnte man Ml bei der Witwe Welbergen in Amsterdam einenFeuerlöschen- dm Kitt" kaufen, und zu gleicher Zeit gab es in London ein Feuerlösch- pulver eines gewissen Godfrey. Im Jahre 1786 empfahl g.F. Glaser eine im wesentlichen aus Pottasche bestehende Lauge als für diesen Zweck besonders geeignet. Auch Mistjauche, unter Wasser gemengt, sei nützlich. Und das A k e n sche Löschpulver (1791) bestand aus schwefelsaurem Eisen, Alaun, pulverisiertem Lehm und Eisenoxyd, das mit Wasser angerührt werden sollte. Die damit gelöschten Gegenstände werden durch diese Behandlung gewiß nicht besser geworden sein.

England, bis tief in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts hinein das führende Land in der Technik, hat auch in abseits von der Technik liegenden Gewerben, z. B. dem Barbiergewerbe, schon frühzeitig an die Kettoenbung von maschinellen Kraft an trieben gedacht. Sv übermitteln uns bereits im Jahre 1750 die LeipzigerSammlungen von Wirthschafftlichen ... Sachen" eine scherzhafte Beschreibung und zugleich im Holzschnitt die Abbildung einerBart-Rotzmühle", der angeblichen Erfindung eines Engländers namens Hallezius (Halley?). Wir sehen auf dem Bilde ein von einem Pferde bewegtes Göpelwerk, durch welches senkrechte Wellen angetrieben werden, die mit Schermesfern besetzte' Kränze besitzen. Die Messer streichen an Oeffnungen in einer Schutz­wand vorbei, in die die Besucher Wange und Kinn hineinhalten, um Eso maschinell rasieren zu lassen. Ernsthafte Anwendung aber sand

Gedanke, im Barbiergewerbe Ära {lauf rieb zu verwenden, im zweiten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts, als die Dampfmaschine ihren Sieges­zug antrat. Die Münchener ZeitschriftFlora" vermittelt uns 1828 die Anzeige eines englischen Friseurs:An der Bude eines Friseurs in London, Marden Lane, nahe am Coventgarden-Theater, liefet man die Inschrift: Hier frisiert man Damen mittelst einer Dampfmaschine". Es dürste sich um die walzenförmigen Haarbürsten handeln, die durch Trans­missionsriemen mittelst Dampfkraft in Rotation versetzt wurden, wie solche Vorrichtungen damals in London tatsächlich aufkamen. Roch 1862 hat sich der Engländer Camp eine solche patentieren lassen. Die Witz­blätter haben sich dieses dankbaren Stoffes bald bemächtigt und ihn viel­fach variiert.

Auch der modernste amerikanischeMafch in e n me n s ch ist keine ganz neue Idee: sie stammt auch bereits aus der Zeit, da man von der Dampfmaschine alles erhoffte. Der weltreisende Schriftsteller, Fürst Pückler-Muskau, einst ein vielgelesener Autor, schreibt in seinenBriesen eines Verstorbenen" aus England, wo er 1828/29 weilte: Der Marquis von Anglesea bat kürzlich hier (in Carnavon) e.in See­bad angelegt, das von einer Dampfmaschine dirigiert wird ... Ich be­nutzte es beim Rückweg von, Schlöffe und bemerkte in den Erholungs- aünmern ein Billard von Metall, auf Stein gesetzt. Akkurater kann man sich keines wünschen; ob die Dampfmaschine auch die Partien markiert, vergaß ich zu fragen. Unmöglich wäre es nicht in einem Lande, wo kürzlich jemand ganz im Ernste Vorschlag, D a m p f kellner in den Kaffeehäusern einzusühren, und wo es eben nicht viel anders hergehen würde, wenn eine Dampfmaschine mit 80 Pferdekräften aus dem Throne ^Auch die Elektrizität hat zu manchen merkwürdigen Vorschlägen Anlaß gegeben. Sv war z. B. ein so umsichtiger und verdienstvoller Gelehrter, wie der Berliner Chemiker Franz Kari Achard, bei elek­trischen Experimenten zu der Ansicht gelangt, daß sich die geistigen Kräfte des Menschen durch den Einfluß der Elektrizität steigerten. Als er davon Friedrich demGroßen Mitteilung machte, antwortete ihm der König zurückhaltend (am 30. Juni 1782), fügte dem 'schreiben aber eine seiger klassischen eigenhändigen Bemerkungen bei:Wenn Er durch Elek- trizität den Schwachköpfen in meinen preußischen Staaten Verstand ver- schsffeu kann, so ist Er mehr wert als fein Gewicht in Gold.

Sie antwortete nicht, sondern drehte sich um. Einen Augenblick sahen sie einander an, dann hatte- er, bevor er wußte was er tat, beide Arme um ihren Hals geschlungen.

Aber Isaak, laß das sein!" rief die Witwe aus.Schäm' dich! Ein großer Mann, der noch küßt! Das hast du ja nicht getan, feit du ein ganz kleiner Junge warst."

Der Förster kehrte wieder an den Herd zurück.

Du hast aber auch nicht davon gesprochen, mich loszuwerden", er­widerte er. Dann wurde sein Gesicht lang, und er tat schweigend ein paar Züge aus seiner Pseise. Schließlich erklärte er in ernstem Ton: Ich habe nicht die Absicht zu heiraten."

Warum denn nicht?" rief die Witwe halb erfreut, halb besorgt. Und als er nicht gleich antwortete, fuhr sie fort:Männer sollten immer heiraten. Denk nicht, daß ich selbstsüchtig bin! Ich würde mich freuen, wenn du ein braves Mädchen wie Christine heiratetest."

Isaak zog den Hund an sich heran, ohne sich bewußt zu jein, daß er es tat. Stach einer Weile blickte er seiner Mutier gerade ins Gesicht und fragte:Würdest du dich wirklich freuen?"

Einen Augenblick blieb sie stumm, bann erwiderte sie schlicht:Ja." Eie ließ sich auf ihrem gewohnten Lehnstuhl nieder und machte sich an ihre endlose Strickarbeit. Die Uhr tickte.

Isaak, wie bist du sonderbar!" sagte sie nach einer langen Pause und strickte dabei >ehr rasch.Junge, wenn ich dir nicht ins Herz jähe, und du nicht von klein auf ein braver Mensch gewesen wärst, wie ich wohl weiß, und auch immer bleiben wirst bann Isaak"

Nun?" fragte er, indem er das Kinn fest in die Hand stützte.

Ach, nichts! Wenn ich das nicht wüßte aber siehst du, das tu' ich"

Mutter, ich versteh' dich nicht".

Doch, Isaak, das tust du wohl. Du und ich, wir haben uns Gott sei Dank immer verstanden. Und ich danke ihm auch dafür, daß dich, wenn es soweit ist, nichts daran hindern wird, ein braves Mädchen zu bitten, deine Frau zu werden. Ich hosfe, es wird bald {ein, Isaak! Bei Gott, das hoffe ich." Sie stand auf, um das Zimmer zu verlassen, damit er ihr Gesicht nicht sähe.

Mutter!" rief er ihr nach.Wart' einen Augenblick! Ich muß heut abend noch einmal weg."

Weg?" wiederholte sie erstaunt und beunruhigt.Aber du mußt neuerdings jeden Abend fort! So was kam zu deines Vaters Zeit nicht vor. Ich begreife nicht, was Bähet sich dabei denkt."

Baßet?" wiederholte ihr Sohn.Der ist nicht dran schuld. Ich seh' mich gern noch mal um, eh' ich schlafen gehe."

Ah, ich sagte Susanne Brodel ja, daß du die Arbeit so auffaßt!" jagte die Witwe triumphierend.

Sein Gesicht rötete sich im Schein des Herdfeuers. Sie trat an ihn heran und begann fachte fein gelbes Haar zu streicheln.

Richt doch, Mutter, nicht doch!" jagte er.

Es tut mir in der Seele wohl, zu sehen, wie treu du deinem Herrn dienst. Aber Isaak, ich kann mir nicht helfen, cs gefällt mir nicht, daß du Rächt für Nacht draußen bist. Ich liege dann und denke an die langen Stunden, in denen ich früher auf deinen Vater wartete. Und eines Morgens brachten sie ihn mir tot ins Haus!" Sie schauderte

ganz leise.

Der Sohn rauchte. Wieder senkte sich ein lastendes Schweigen auf sie herab. Schließlich sagte er:Ich habe dich noch nie danach gefragt habe nie jemand gefragt. Heute reden wir von allerlei Dingen von seltsamen Dingen. Sag' mir wie kam cs, daß Vaters Flinke losging?"

Sie stand regungslos hinter ihm.

Försterflinten gehen nicht von selbst los", sagte der Sohn rauchend.

Still!" Der Kuckuck fuhr heraus, stieß acht garstige Schreie aus und verschwand. Das Zimmer wurde noch stiller.

Hat ihn ein Wilddieb erschossen?"

Rein."

Dann war er betrunken." Isaaks Stimme klang belegt. Die Worte stürzten ihm aus dem Munde.So war cs also! Ich wußte es ja. Ich had's immer gewußt, obgleich ich nie danach zu fragen wagte. Du machst so so liebevoll von ihm, Mutter. Ich war noch sehr Hein, als cs passierte, und niemand sprach mit mir darüber. Und doch hab' ich's immer gewußt, immer gefürchtet. Großer Gott, er war be­trunken!"

Sie regte sich nicht und sagte kein Wort.

Darum hast du also solchen Haß aus Betrunkenheit!" Seine Stimme wuchs zu einem Schrei an.Nun begreif ich's! Ich hab' es ja immer gewußt. Großer Gott!"

Schfch Isaak, sei still. Es kommt dir nicht zu, über deinen Vater m richten. Sei dankbar, daß cs für dich nicht wie für ihn eine Ver­suchung ist. Er war ein guter Mann, und Fehler haben wir alle. Sei demütig und danke Gott!"

Rein ich verurteile ihn nicht. Ich verurteile ihn nicht", sagt Isaak. Ich wär' der letzte, der das darf." Darauf saßen sie über eine Stunde lang nebeneinander, ohne ein Wort zu wechseln.. Em- oder zweimal richtete der Hund sich halb auf und leckte seinem Herrn die Hand. Von Zeit zu Zeit richteten Jsiaaks Blicke sich fast angstvoll auf die Uhr, deren Zeiger sich der vollen totunbe näherten.

Ich hasst diesen Kuckuck", sagte er plötzlich und stand auf, um Mütze und Gewehr herabzunchmen.

Aber Isaak wie albern von dir! Neulich sagtest du cs auch schon.

"-zch tu' es aber wirklich! Man weiß nie, wann er herausplatzen wird."

"Bei jeder halben und vollen Stunde", entgegnete die Witwe gc- lassen Sie hob ihr Knäuel auf.Jane, da unten im Chaujfeewarter- yaus, hat einen, der jede Viertelstunde ausruft."

Aa das wär' mir beinah' lieber." Er gine auf die Tür zu.Wie du "ihn'und die Elfter in dieser Stille «ushakten kannst, ist mir un­begreiflich. Na, Mutter, du haft ein gutes Gewissen. Denk an dein Ver­sprechen und bleib nicht auf! Beppo, patz auf deme Herrm.