Ausgabe 
24.3.1928
 
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einen poften.' Von ta W > laß ^ Finger!"

Wein dcreund" [aqte b'ougeres,mein Werk tjt vererrs oernneiu 1

vermögen.

roirfelt Ä mehr muh auch das Schöne Gehalt haben, wenn es völlig

^'Ns «Schöne ist nach Kantdie Zweckmäßigkeit der Form, aber wahrgenommen ohne Vorstellung eines Zweckes Zwecknmbigkttt ohne Zweck die nicht, wie das Angenehme und Gute, eigensüchtiges Untere, e erweckt, sondern in freiem, uninteressiertem Wohlgefallen gefallt. De moderne Aefthetik, die Wissenschaft vom Schonen, nenntschon me sinnliche Form und Erscheinungsweise,die durch und durch bestimmt Mt Beurteilen w^Hauslstre aus ihre Schönheih so werden uns sreilich die Härten des Erwerbslebens zu der etwas schärferen Bttonung Zweckes führen müssen. Als die geistige Idee isdoch, von der Kant sp ch., können wir das Streben des Züchters betrachten, der Form den Stempel der menschlichen Tätigkeit auszudrücken, die den Tiertorper sur höhere Leistungen zu modellieren versucht. Und wenn es vielleicht noch manche Landwirte geben sollte, denen die Durchdringung der Schönheit mit dem

Die Schönheit der Haustiere.

'-lweck in der Erscheinung des Tieres nicht genügend zum Bewutztstm gelangt so müssen wir immmer wieder betonen, daß die Formen unter dem Gesichtspunkt des Zweckes und der L e i st u n g zu beuttellen sind. D« Ausdruck Schönheit hat mit Recht in den Kreisen der fortgeschrittenen Züchter Anklang gefunden, doch man verbindet damit heutzutage den Begriff der Ausprägung gewisser körperlicher Eigenschaften der Tiere un Sinne de? Zweckmäßigkeit und der Leistungsfähigkeit für bestimmte Rich- j tunqen der Nutzung. Nur so allein wird es verständlich, daß rmr bei den ' Pferden die Schwerathleten der Arbeit m ihrer Sonderart als so schon

wie die Renner empfinden können, und daß uns Hunde aller Rasten, so­wie Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Geflügel gefallen, sobald sie

hiphhpp hes Züchters in ihren Formen vollkommen erfüllen.

i sjgenn uns der Züchter als bildender Künstler erscheint, fa liegt es ! auch nabe zu fragen, wie es sich denn verhalt mit dem Scyonheitsbegrsts ; >n her Kunst Die Schönheit an sich wird etwas Ewiges bleiben, aber als

WnnnTin der>u?st ist sie dem Wndael der ^t uneEtrftn.

Von Professor vr. H. K r a e m e r, Direktor des Tierzuchtinftitutes der Universität Gietzen. nllaemeincn halten wir die Tiere für schön, wenn ihr Anblick unser Wohchesallen erweckt, und solche Wirkungen werden heroorgerusen durch Farben, Formen und gewisse Asuherungen des geistign Sebens.

Wer für die Beurteilung dieser Erscheinungen kem Verständnis be­sitzt der ist sehr zu beklagen, denn es entgeht ihm unendlich viel an Scheinen und tiefen^ Eindrücken, besonders was die Formengestaltung be- 8 ft Und es kann deshalb 'nicht überraschen, daß auch die bildenden Künstler die den Körper von Menschen und Tieren zur Darstellung b aen in der Sehnsucht nach Klarheit über die Gesetze des Schonen, schon langst gewisse Richtlinien sestgelegt haben, nach denen biejSonn der pinjpinpn Teile des Körpers an sich und m Ihrer chezieyimg zu Uki.

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eines Kanons dienten noch immer dazu d°s Äuge ^iderfweitz unterstützen, und sie mögen auch stets zur Belehrung der «cymer: jener Bildbauer Maler und großen Kenner der Tiere beitragen. (Polyklet, Lemmrdo'daVinei, Michelangelo, Stirer, Pinter von der Aue, Bourgelat,

der Zeichnung bist du groo und ungeschickt, ...r, bi;c

h (SreuAe den zu verbessern du nicht berufen bist. Ais Schinner o Fehler desBilde/aufzählte, bemerkte er in den Zugen d«- Gngen -Raler den Ausdruck einer so tiefen Traurigkeit, daß er ihn zum Mitag.ssen em-

Am^nächsten Tage"saß^FouMres schon um sieben in der Frühe vor der Staffelei und puisette an seinem verworfenen Bilde herum. Er ver- tipft» hi? fiatben beseitigte die von Schinner gerügten Mangel und arbeite? die Köpft bester heraus. Als ihn die Korrekturarbeit anwiderte, . BSff CHÄgfcS Nouvelle eine Gemäidehandlung. Das erste Bild, das Pierre Gm oracyie,

bienen und tausend verbrauchen, damit kann man es west bringen.

^ Äm Kinde gefällt am besten, was sich dem Auge am ehesten auf. drä?qt die F°?be Den Jüngling fesselt die Form Der Mann o^ tonnt neben dieser auch Inhalt, Verkörperung von Gedanken. W e sich diese Entwicklung beim einzelnen Menschen vollzieht, und wie die Jugend-

Mirpitprt her Menschheit entsprechend verschieden. Welche Gegensätze

8»

schätzt er die Formen in rein sinnlichem Schönheitsempfinden, und aus AÄßlrlichk'eittn'^üvÄ Gewicht kfit Je°7mhr7ich abTr das 'Verständnis

BISsSsBS Zweckinahigkelt m der AnpaMi'g an yre i empfind«

de- ^chters ohne daß wi^- LzüZch zum Ottern geeignet- üerm°&n^Profrb uns trotzdem immer häßlich erschein«,

I ȀifeKSS

ELMWWZN-M

hic eso sum, quia non intellegor uni.

Auch die Leistung einer Maschinemit^rimmden per so häufig vergleicht, w'rd dem Zweck g^ ßt^ , fjnbeR M

einem hervorragenden Werke über»« ®ngrfgXhdt auf di.

dogmatisch für alle Zeiten SZ« ^w^moschm^ b .

Teile einem klaren, bestimmten Zweck« dienen dw 'n «yrer Belcbaffenheit und Formgebung, der Ausgabe, die ste 6 '

und der jeweils vorhandenen Herstellungsmoglichkeit angepaßt 'st, dient ebenso das Beiwort schön wie pdes ^^^nschlichEzeu, das die gleichen Bedingungen erfüllt. Diese staunenswerte Sw & sich freilich nur dem ganz enthüllen, der den Zweck v g terial und Herstellung beurteilen kann. Lorbeha«

Andere drücken sich allerdings in dieser Srage mtt meh V us So sagt Behrens in einem Vortrag überftunij un es sei nicht zu wünschen, daß die Befriedigung, die du^ R Zweckmäßigkeit hervorgerufen werde, an die Stelle ider We te uns früher beglückt und erhoben haben. Aber auch er an die Werke des Ingenieurs einer bestimmten Schönheit map aber h« und daß wir uns auch bei einfachen Zweckbauten, vor all n den Maschinen, nicht eines gewissen ästhetischen Eindrucks z

#. < iRiQ trot er mit seinem ersten Werk an die Dessentlichkeit. Das Sm Jahre 1819 trat er mr eingereichte Gemälde stellte eine Baukrnboch est dar' und war eine wohlgelungene Nachahmung, des be- SSWWW

««?« Ettola garantiert hatte. Grassou bat ihn, er möge das zuruck gew-. eene Nseiner Kritik unterziehe'n. Der große Maler am sosott von ftmer «*St 8sKVL?rS g KU $ ME

Ä ÄÄilS'» « S? soj Th dir eine Schlafmütze über und kriech um neun Uhr ins. Bett