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Triest und von Susak kommen, find fast leer. Auf einem fahre ich aus dem Hafen von Gravosa ... We,ße Villen bleiben am Ufer stehen und ftnö geschlossen. In einer wohnte ich den ganzen Sommer lang und sah die Schisse und die Barken ein- und ausfahren. Aber jetzt fahre ich daran vorbei und das weiße einsame Haus verschwindet mit dem User. ■Kur der Weingang mit den grauen venezianischen Säulen glüht mir "ach bis dos Schifs hrnter den grünen Inseln verschwindet.
Siefen Abend wird Carmen, auf dem Korso hin- und hergehend, das weiße Tuch über der fröstelnden Vogelschulter, vielleicht nicht lächeln ...
Markwart, der Häher.
Von Hans von der Nord mark.
«s,®ie Mm Fluge bereiter Vogel Über der schillernden und glatten
Flache. Die Schissskneckte liegen unter den Rahen und schlafen Sie massen warten bis zum Abend. Die kühlere Luft, auf die die Dämmerung die^glückllche"Fahrt hereinbricht, bringt Bewegung und ihnen
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Ich gehe täglich eine Gartenmauer entlang: immer liegt sie voll vom entzweigeschnittenen Fruchtfleisch der Tomaten. Auch dies erinnert an b!,nd?erb£- Bl.e S-igen kann ich von der Terrasse aus herüberbiegen und pf1u<fen. Die einen sind gelb wie Honig und schwitzen rosanen Säst durch die dünne bruchige Haut, die anderen funkeln durch die Riesenblätter wie violette, schwarzblaue Augen. An ihrem weichen Innern hat der Sommer Dust und Süßigkeit eingekocht, manchmal klatschen sie überreif und müde auf d>e Steintreppe und verspritzen ihr rotes körniges Herz.
» Hallerinnen kommen im Fahlgrau des Morgens wie weiland Mutter Maria auf Eselinnen aus den Dörfern durch die zwei Tore in die Stadt geritten. Vor ihnen schwankt der Tragkorb, in dem sie Trauben aus den Weingarten zum Markte bringen: weiße Trauben, rote Trauben, schwarze Trauben, funkelnde Goldkugeltrauben. Baechus reitet mit ihnen unb aus dem Berabusch rauscht die Dryade mit einem Evoe auf den Sippen. Durch das Gestein steigt die Hirtin mit einer Schar langhaariger Zwergziegen empor und verschwindet im glühenden Herbstgehölz.
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Madame Pitarewitsch beginnt nun an den Nachmittagen Klavier zu spielen. Es ist ihr Gesetz: Herbst und Winter sind für das Klavierspiel — unb auch für die Liebe. 1
'.i^" '^^ndheißen Sommernachmittagen lag sie am Strande im rofafeibenen Bademantel. Aber jetzt jagen ihre Hände Hunderte von Etuoenperlchen in den fünften und angenehmen Tag. Und um die Mit- tagszeit kommt ein schwarzer, zähnesletschender Dalmatiner mit einem „Luon glorno ins Haus küßt die klaviertrunkene Hand von Madame und spielt mit falschem Griff zu ihrem Spiel die Geige. Oh unseliger Toselli, furchtbares Ave Maria, beklagenswerter Grieg, der Teufel hole auch das blaue Himmelbett aus „Frasguita". ’
Der arme Hund an der Kette fängt an zu rasen. Aber Madame ist unbannheizig; denn der Herbst ist da. Und manchmal wird es still im t:sm°a5 Liebe. Denn auch die Liebe beginnt im Herbst. Sür bie Monate Juni Juli, August haben sie an der Küste das Sprichwort. Trinke Wein und lasse die Frauen!
Vormittags sitzt Madame stundenlang am Fenster, an dem noch die Geranien blühen. Unermüdlich häkelt sie Jagdtaschen: denn ihr Nimrod wlu in Die Berge gehen. Die Äagd auf Steinhühner ist gekommen.
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Ich schaue von der Terrasse in den gestirnten Himmel. Ein hohler sausender Bergwind fährt mich an. y u
, .Melancholie überfüllt mich. Abreisen? Dableiben? Im Norden ist viel- leicht fdjon Schnee. Hier sterben mir die Tage sanft dahin, die Sonne wirb nictji ganz verschwinden, nur der kühlere Luftzug sagt mir, daß der Sommer geschwunden ist. Die Glyzinien blühen zum zweitenmal, etwas zu Kelch ^ruch geworden, auch die Biene fliegt noch von Kelch .. Dw Stühle im Cafe Dubravka sind nicht mehr alle besetzt. Zwar sind die Platanen, unter denen sie stehen, noch grün, aber manchmal fallt mit fd)iefem Flug ein Blatt. Ich liebe die gefallenen Blätter. Sie sind auf ßen Stuhl gefallen, auf dem in den Sommermonaten jeden Abend bas traumaugige Mädchen aus Sarajewo saß und kühles Eis aus einer ^U..!?'felte. Sie ist nicht mehr da. Auch das ist Herbst. Leise tanzen bie Blatter tm Windstoß über die hohe Mauer in das Meer hinaus
Die großen grauschwarzen Seeschwalben, die ihre Nester in den Sufle" der Mauern und in den Löchern der Häuser hatten, sind über Jtadjt verschwunden. Von ihrem schrillen Geschrei war der Strabone er- W, wenn der Sommerabend violett barüberlag. Ihre Vogeijagd schnitt Mnell und sausend um die Steingewalt der Zürnte. Sie sind südwärts weitergeflogen und ihre sausende Wolke wird jetzt vielleicht den glimmenden Sudan ubergueren.
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Der Granatapfel reift. Wie rote Glasperlen liegen seine Kerne ringel- «t-2 ns”” Alleren Fleisch. Aber der Dleanberbaum blüht noch immer, om Berggeholz leuchtet die violette Seide der baumförmigen Heide. Bald wiro auch bet blaue Stern des Rosmarin erstrahlen. Das ist zur Zeit, öffnet QUT bCn beul^en Wiesen die Herbstzeitlose ihre bleichen Slugen
Wie ein Traum versinkt die Insel Lakroma im braunen Abendschatten. MC dunkelhautige Carmen erscheint im weißen Tuch auf dem Abend-
Dubravka. Ihr Lächeln ist noch das gleiche wilde E •uCyeIn bes Sommer, aber ihre zarte wippende Vogelschulter fröstelt, in? ’rV8 ?..a,rm ~ f° scheint es mir, der ich vom Norden kam. Carmen ■1* es schon kühl.
Mond hängt seine Sichel fast auf den Meeresspiegel. Ein goldener re.”96" hangt von ihr durch die schwarze Nacht auf das schweigende Meer, ui?,' gleich führt seine Lichtspur in das Jenseits, das vielleicht - oieetene Insel ist. Langsam und unmerklich zerrinnt bas liefe toi-nr rnt n ’hrer Krümmung in einen riesigen Blutstropfen, der ins Vorgebirge n^S n,C^r a's die blitzenden Leuchtfeuer der
Sinnen?*3 es Zuweilen als ob ich das Klirren und Schwirren von ffiinb s ren-m meinen Halbschlaf rauschen höre. Vielleicht ist es auch nur es nnA er em®n Stein im Grat der Uferklippe gelöst hat Vielleicht war sig: A. "Ur ein Mädchengeläehter. Vielleicht hat nur ein Tier geschrien, ne* k-e! m s'eh die Nachtluft verändert hat: vor einer Woche drang sie lämt . und schwül, jetzt ist sie kühl geworden und ihre Frische u mir Uber die Haut.
ttinüm1 k’.? ®rf)iffe, die gehen, sind voll: blaue Schleier wehen, Hände , Sucher grüßen zum letztenmal zurück. Und die Schiffe, die von
,, Der alte Fuchs aus dem Vrandmoore ist die lange, fülle, fternen- k are Herbstnacht auf den Läufen. Auf der Haferstoppel betreibt er den Mausesang, und als er im Morgengrauen zwischen den Kartoffelreiben auf dem Steinkamp ein geflügeltes Rebhuhn reißt, schmaust er wie ein Feinschmecker und fahrt sich nach dem seltenen Genuß mehrmals mit dem Lecker um den Fang.
Inzwischen ist es heller Tag geworden. Er schnellt auf die Läufe, trabt am Kartosselschlage hinab, flitzt durch den Knick, quert die taunasse W ese, verhoffi sichernd am Waldrande, springt auf den Wall ver- schwindet in der Schonung und schnürt zur Lichtung in dem Jung- wuchs, um sich dort den Balg zu trocknen. Er lagert sich vor einem morschen Eichenstubben und läßt sich von der prallen Morgensonne bescheinen. Und wie die Sonnenwärme den Körper durchrieselt, reckt und Ueckt er sich behaglich. Dem Roten ist so wohlig zumute, er gähnt, die M u big ke 11 fern int, unb er nickt zu kurzem Schlaf: es ist ein Hasenschlas, der Eichelhäher laßt ihn nicht ruhen. 1
Wie ein bunter Schmetterling kommt der Markwart in feinem greif- farbigen Narrenkleide dahergeschaukelt. Er fällt in einer Jungeiche nahe her Lichtung ein, sträubt die Scheitelfedern, wippt mit dem Stoße dienert, singt einige liebliche Töne, schrillt einige häßliche Laute und ist dann still, mäuschenstill. Er beäugt das Blattwerk in feiner Nähe und verzehrt drei Raupen. Dann schlüpft er suchend durchs Geäst und erreicht dabei den Rand der Bestandsblöße.
... Der Fuchs hebt verschlafen den Kopf. Der Häher erspäht die ver- dachlige Bewegung, hupst aus einen freien Ast und schaut neugierig hinab auf den farbigen Fleck am Fuße des Stubbens. Er spreizt bie Tolle neigt ben Kops nach rechts und äugt und äugt. Gerade will er wieder bie Raupensucye beginnen, ba hebt der Fuchs den Vorderkörper, legt den Kops auf die Läufe und schielt mit feinen listigen Sehern zur Höhe. _ .yer bunte Prahlhans erkennt den roten Schelm. Erst fährt ihm der Schreck in die Glieder, bann aber flattert er fort und beginnt wütend Z'' lch>mpfen. „Aetsch ... ätsch ... ätsch ... rätsch, rätsch", sh gellf s durch ben Wald, unb der erregte Vogel umkreist lärmend die Lichtung Der Warnruf des Hähers ruft zwei Genossen herbei, und laut unb immer lauter schimpft die Gesellschaft. Der Fuchs erhebt sich und verschwindet
dem dichten Bestände. Die Holzschreier aber lärmen noch lange über der jjkfung. ö
Schön ist der Tag! Die Sonne funkelt, die Felder dampfen. Wie farbenprächtige Falter gaukeln die beiden Häher nach der Bruchwalduna zurück. Aengstlich und erregt ist ihr unbeholfener Flug. Sie scheuen die ueberquerung der buschlosen Fläche, denn der Habicht ist schnell, und eine Krallen sind schars und greifen ins Leben. Der dritte Krakeeler aber bleibt in der Eichendickung und im angrenzenden Hochholz und beginnt bte unterbrochene Futtersuche. Die Suche ist wenig ergiebig, sie wird ihm langwellig, und er gnarrt unlustig im Selbstgespräch. Dann besinnt er ftd) auf feine Sangesfunft und miaut wie der Bussard. Darauf wechselt er die Stimme und jault sehnsuchtsvoll wie der Kater, der sein Lieb- chen sucht. Danach aber winselt er kläglich wie die Jung- tttzen, die die Mutier rufen. Er macht eine Pause, wechselt den Platz, pfeift wie der Star, flötet wie der Pirol, lacht wie der Specht kreischt harnisch und häßlich, als wenn sich die Teufel balgen, ätscht und ratscht, verlaßt seinen Sitz und gleitet im sicheren Schwebesluge durch das Gewirr der Zweige auf den Walddoden. Er scharrt im Laufe, stochert mit dem Schnabel in ben Moospolstern, pickt einen Käfer, packt einen Wurm, verzehrt eine Schnecke, unb noch eine, unb noch zwei, brei. Dann kommt ihm das 53erla”gen nach anderer Kost, und er flieqt zum Wald- ameisenhaufen am Gestellrande vor hohen, schlagreifen Fichten
Der Häher scharrt unb kratzt in ber mulmigen Nadelspreu und pickt eifrig die freigdegten Puppen. Bald aber unterbricht er die Arbeit und )»pft auf die Kuppe des Hügels. Er äugt scheu umher unb knurrt zu- rieben, als sich nichts Verdächtiges regt. Darauf greift er mit bem Parten Schnabel zupfend unter ben linken Flügel, trippelt wieder zum Einschlag und stochert weiter im Genist.
Auf dem rasigen Gestell zwischen Busch unb Hochwalb schleicht laut- tos der Forster heran. Er hält den Drilling schußbereit und späht In bie Zwischenräume der Eichenstreisensaat. In ber Dickung steht ein starker -dock, ber ihn ben ganzen Sommer genarrt hat; vielleicht faßt er ihn heute. Der Forstmann verhasst ... rot leuchtet's auf einer Bestands- turfe. Cm starkes Stück Wild ... eine Ricke ift’s; sie zieht mit ihren Kitzen naschend in der Schonung umher. Und wieder geht es vorwärts Schntt für Schritt, und wieder überfliegen bie Augen des Pürfchenden die schmalen Bestandsschneisen. Der Förster prüft jeden Farbenfleck, unb lAon glaubt er, die tiefrote Decke des Ersehnten unter ben überhänqenden AcheuZwetgen zu erkennen, ba stiebt Halbrechts vor ihm ber Häher mit schrillem Angstruf von seinem Hügel, in ber Dickung aber raschelt's unb br.>cht s. Der verärgerte Jäger reißt die Flinte an die Backe und faßt mit der Schrotgarbe den abstreichenden Warner. Wie ein bunter Sappen flattert der Getroffene auf den Waldboden. Die Flügel zucken, ber Kopf pnft kraftlos herab, das Leben flieht aus dem todwunden Körper Der Forster aber schiebt den schmucken Vogel in den Rucksack und bringt ihn semern Uhu, dem Hüttenvogel, der wird ihn kröpfen.
Der Hegemeister von Hüttenwald hat ben Eichelhäher viele Jahre in (einem Revier gebulbef und gern bem spaßigen Treiben des Vogels in


