Ausgabe 
11.2.1928
 
Einzelbild herunterladen

t t

t

e n 6 l N

N rr re in r- r- sic n, Kit >ie

ilb en ies ies er« len ;cn IDlf fier em mit )irb icht ner zu

ft- «ie° iein, Her wir iben ,eine icten jeift« oben ichen ) ge- mnte ehr- riefer i der ntlich nicht gten" alle

Mer ", die legte erteilt l und eficht- öfter« miles, er als teilt): in di« Menen it und Schul- ligkeit haben abener tat in n, wie

Wan< Sym- ifonne rngens fe lebt Unser schlage, hologie ir, wie kann? iter -

unter den Spiegel der Fulda hinabließ. Der Versuch gelang vollstän^g, doch muhte man damals in dem abgeschlossenen Hefsenland praktisch nichts 6anSa5 erste Todesopfer der Unterseeschifsahrt war der Engländer D o y. Er hatte sich zuerst 1773 mit feinem Tauchschiff 10 Meter tief unter Wasser gesenkt war dort 24 Stunden verblieben und dann mit eigener Hilfe wieder an die Oberfläche gekommen. Am 20. Juni 1774 wiederholte er den Der« such mit einem neuen Schiss im Hasen von Plymouth. Er Hutte rn einer Wette eine Tauchtiefe von 400 Meter angegeben! Day nahm drei Pfahle, einen weißen, einen roten und einen schwarzen, mit sich, um durch ste Zeichen zu geben. Der weiße sollte ein gutes, der rote ein mittelmäßiges und der schwarze ein schlechtes Befinden anzeigen. Es erschien aber gar keiner Dans Freunde wurden unruhig und baten den Sapüan der nahe- liegenden FregatteOrpheus" um Hilf«. Man wandte alle Mittel an, um das Schiff zu i)eben, brachte es auch fünf Faden herauf, aber dann brachen Sie Werkzeuge, und Day war verloren. Zwei Jahre spater macht« der Amerikaner David Bushnell mit seinem UnterwafserfahrzeugTurtte den ersten Angriff mittelst Ansatztorpedos auf das englische Linienschiff Eagle", jedoch ohne wesentlichen Erfolg.

!Bom letzten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts an wehren sich die Vor­schläge au Unterseebooten. Bemerkenswert sind zwei deutsche Projekte aus diese? das des Landshuter Mediziners Prof. I. A Schultes von 1792 und ein von 1798 stammender Plan der bayerischen Ingenieure Josef v Baader und Georg v. Reichenbach. Aus Schultes Entwurf, der wegen Mangel an Geldmitteln nicht ausgefuhrt werden konnte ist be­merkenswert, wie die Frage der Lufterneuerung gelost werden sollte, durch Lustmagazine mit komprimierter Luft. Baader und Reichenbach dachten an ein kleines Tauchschiff für zwei Mann mit der Bestimmung, unter Wasser eine feindliche Flotte im Hafen anzugreifen und durch GPTutti533a3SÖiftne5 her, daß der Amerikaner Robert Fulton sein Projekt eines Unterseebootes, das er 1797 bereits vergeblich dem fran- aäfifchen Marineministerium angeboten hatte, dank einer Dotation Napo- leons nir Ausführung bringen konnte. Die Versuche mit feinent zigarren- ßrmiaen Nautilius" gelangen sogar recht gut. Aber obwohl Fulton am 3. Juni 1801 bei einem solchen Tauchversuch vor ^ Prüfungskommission erfolareich ein altes Schiff zu sprengen vermochte und am 27. August r. Stunden unter Wasser blieb, fand er weder in Frankreich noch in der I Folge in England und Amerika genügend Interesse. Die Bemühungen die- ! (es fyerDorragenbften Pioniers der Unterseeschifsahrt blieben so.n.t un- I ruchtbar. Die weitere Entwicklung führt dann über M°ntgeLrys Ueberflutungsschiff (1825), über L. Phtllipps (1844 ff.), W. Bau er (1849 ff.) ufm. in langfamem Fortschreiten zu den neueren U-Boottype , bei denen in erster Linie die Namen Gymnote, Goubet, ZedLe, Laubeuf und Holland als Piomere zu nennen sind.

Das Kartenhaus.

Novelle von Alfred Bock.

Der^erwähnte Pater Werf en ne veröffentlichte im Jahre 1834 die Beschreibung eines Unterseebootes, das dazu bestimmt war, im Kriegsfälle den Boden feindlicher Schiffe zu zerstören. Es befaß die Form eines Fisches. Als Waffe führte das Fahrzeug Kanonen an Bord, die Colum- biaden genannt wurden. Seine Stückpsorten waren durch eine Venti.- garnitur verschlossen. Mersenne äußert bereits die Ansicht, daß Sturme nur die Wasseroberfläche beeinflußen, und daß die Magnetnadel unter Wasser ihre Wirkungsweise nicht verändere. Der nächste, dein wir in der Früh­geschichte des Unterseebootes begegnen, ist der italienische Mathematiker und Physiker G. A. B o r e 11 i (1683). Die Tauchvorrichtung des von 'hm erdachten Entwurfs bestand aus zwischen Platten angeordneten Schlau­chen, die mit dem Außenwafser in Verbindung standen. Wurden die Plat­ten auseinandergezogen, fo trat Wasser in die Schlauche em, wirkte als Ballast, und das Schiff sank. Wurde das Wasser durch Pressen der Platten auf die Schläuche daraus entfernt, fo trat die Hebung ein.

Im Jahre 1661 konstruierte Denis Papin, der Erfinder der Dampf­maschine, ein Tauchschiff. Um die Lust zu erneuern, führte er eine lederne Röhre, die von einem hölzernen Schwimmer getragen wurde, zur Wasser­oberfläche hinauf und erfand den heute allgemein üblichen Zentrifugal­ventilator. Außer dem verschlossenen Einsteigeschacht befaß das Papinsche Boot noch besonders abgedichtete Oeffnungen, um Sprenggeschosse an feindlichen Schiffen anzubringen. Das Boot wurde stark beschädigt, als es an einem baufälligen Kran in die Fulda Hinabgelaffen werden sollte. Der Landgraf von Hessen-Kassel gab nochmals die Mittel her, und es gelang Papin, ein zweites Tauchboot zu bauen, mit dem er sich im Mai lbV2

®0,*IWIertolen.)

Nach d«m Essen haben wir einen Gang ins Göltzschtal gemacht. Und S'w-wj* zögere er, etwas auszusprechen, was ihm auf der Seele lag. Nach einer W^Guff Vater, ich will mich nicht belfer machen wie ich bin. Als lunger Mann kommt man mit allerlei Weibsleut' zusammen und ißt manchen Apfel, in den man besser nicht gebissen hatte. Bis dahin hatte ick' vor den Mädchen so keinen rechten Respekt gehabt. Die Hermine bat Ibn mir beigebracht. Ja die! Die ist so rein wie ine Sonne am Himmel. Und ist keine heimliche. Klar und wahr. Wenn man sie sprechen hört, wird man murremausstill und kommt sich ganz erbarm ich v ^ Den kleinen Haushalt führt sie allem. Und kocht auch. Dreimal in oer Woche gibt sie armen Leuten das Essen. Ueber der $ausarbeit vergißt sie die Bücher nicht. Ihr Hauptpläsier ist, draußen zu sein, ^den Baum kennt sie und jede Blume. Und freut sich darüber wie ein Kind.

Dann hat sie ein gut Gemüt!" fiel der Rendant ein, der mit wach­sendem Jntereffe der Erzählung feines Sohnes gefolgt war.

nöen Sonntag war ich wieder in Greiz. Einmal auch in der "Woche, 's war ein wunderschöner Abend. Ich saß wit der Hermine im Scklloßvark. Die Lindenbäume standen in der Blute und gaben einen Dust daßP man wie burmelig war. Die Hermine sprach von ihrem feligen Vater und feinen weiten Reisen, wo er immer für den Fürst Quartier bestellen mußte. In Italien hat er jed Wrnkelchen gekannt. Er war eine sanfte, fröhliche Natur, und in seinem Haus war Frieden und Einigkeit. In Mailand hat er sich eine bvse Erkaltung geholt. kam krank heim und starb. Acht Tage später haben sie seme Frgu hnaus- getragen. Damals war di« Hermine erst vierzehn Jahre a t. ^ie yar aber non klein auf einen festen Willen gehabt und nahm sich vor, beim Onkel Grützner nicht müßig zu fitzen, sondern sich nützlich zu machen. Und wte ich hr Leben so vo/mir liegen sah, war mir's gerade als tat i* über ^«n Sviegel hinqucken. Da war kein Stäubchen drauf. Und über emeii^piegei ying [ieb, hast aber keine Courage,

Ar'k?u sagem" Aüfein^L 7an!Von der StadVher eine wun^chöne I Mulik3 Da habe ich mir ein Herz gefaßt und habe mich bei ihr ausge- I tnrodien Und sie hat mir die Hand gedrückt. Und bann haben wir uns verlobt.' Den Sonntag danach habe ich dein Onkel Grützner aUes vor« I -»-stellt Der war es zufrieden, hat mich beifett genommen und hat mir Agt-,Ne Hermine3hat zwanzigtaufend Mark, sie ist .nündig und kann darüber verfügen. Ich will Ihnen einen guten Rat geben - könnt 'Ihnen einfallen, daß Sie sich selbständig machen wollen. Das liegt jetzt so in der Zeit. Lassen Sie's fein bleiben und behalten Sie Ihre gute Stelle. So haben Sie keine Sorgen und können leben wie der liebe Gott in Frankreich."

. lackte ibn grade das Visionäre, das befreiende Stichwort

Ä l Er Kunst, und verursachte ihm bereits ooiel geniehe- riff Ueuben 'daß ihm Ä« breite, romanhafte Verwertung im Gegen- s ^blotz Langeweile^ verursacht hätte. Und doch: müssen Graphologen vÄit Di^ttr Romanciers, Dramatiker fein? Warum verachten umgekehrt

herbeizuführen?

Aus der FrühzeiL des U-Booles.

Von Graf Carl v. K l i u ck o w st r o e m.

ftünfüa Jahre sind es etwa her, daß der deutsche Pionier der Unter« ieetoSrt Wilhelm Bauer, in München nach einem bewegten Leben, da? an Enttäuschungen war, die Augen schloß. Zu D.llmgen als Sohn eines Chevauxleger-Wachtmeifters 1822 geboren, wachte er als Unteroffizier in der bayerischen Artillerie den Feldzug in Schleswig-Hol- j ftein mit und geriet 1849 auf den Gedanken, mittels eines geeigneten Fahr- leüges das erBrandtaucher" nannte, unter Wasser unbenierktie,ndtiche Sdüfte durch Bomben zum Sinken zu bringen. Die Frucht dieses Ge­dankens war Deutschlands erstes Unterfeeboot. Vor 75 Jahren konnte Nauer [einen ersten erfolgreichen Verfuch mit einem Tauchboot seiner 1 Konstruktion in voller Größe aussühren, das aber bei einer Probefahrt im Kieler Hafen im Februar 1851 sank, wobei die Bemannung mitsamt

*** Projekte und Versuche finden wir schon in weit älterer Zett. Torauszu- Mcken ist, daß die Taucherglocke bereits den Kulturvölkern der Antike be- ! könnt war, wenngleich wir keine klare Beschreibung von ihr besitzen. Aristoteles erwähnt die Taucherglocke aus Erz, und A lex an de ! der Große verwandte diese bei Feldzugen, zum Beispiel bet der Be- ! laaeruna von Tyrus im Jahre 332. Auch der vielseitige Techniker Phi« Ion von Byzanz (um 230 o.Chr.) kennt die Taucherglocke, und Hero- d o t berichtet von einem Taucher, der 80 Stadien weit unter Wasser gehen konnte und vermutlich in einem Taucheranzug steckte.

Der Gedanke eines Unterfeeschiffes, der wohl an den Taucheranzug ohne Luftschlauch anknüpst, taucht zum erstenmal in einer Schrift des englischen Mathematikers William BorneInuentwns or Deuses 1878 m>f Und der deutsche Mathematiker Magnus Pegelius hat der Unterseeschiffahrt in feinem 1604 erschienen Werk Thesaurus rerum selectarum ..." gar ein ganzes Kapitel gewidmet: ''Nav'Auw^wari- ] timum sive subaqueum. Pegelius erkennt schon nut erstaunlicher Klar beit die Prinzipien der Unterwasserfahrt und die Schwierigkeiten, die dabei zu überwinden sind, wie die Frage der ßufterneuerung, die Beleuchtung

1 Melleich? ist der^ erste Erbauer eines Tauchbootes der holländische Arzt und Physiker Cornelius Dreh bei (1572 bis 1633), von diesen ltteran- [chen Quellen angeregt worden, als er 1620 in der Themse eine erfolg­reiche Unterwasserfahrt unternahm. Drebbel ist nun zwar: nicht als der Scharlatan anzusehen, als der er allgemein verschrien war, ab« er ist doch ungeachtet mancher Verdienste immerhin ein P^ie lenmacher von xmeifelbafter Qualität, der oft mehr versprach, als er zu leisten vermochte. Auch Augenzeugenberichte über seine Themsefahrt besitzen wir mcht. Den- noch ist an der Tatsächlichkeit des Ereignisses nicht zu zweifeln, da « von Saften Gelehrten, wie Marin M e r s e n ne (1644) und Robert Boyle (1660) hinreichend gut bezeugt ist. lieber die Große und Kon­struktion des Dredbelschen Unterfeebootes im einzelnen sind mir nicht ge­nauer unterichtet. Nach Boyle faßte es eine Bemannung v°n etwa fun- iehn Köpfen und schwamm in einer Tiefe von 12 bis, 1> Fuß. Zwölf Ruderer trieben es vorwärts. Daß Drebbel einen geheimnisvollen Apparat aefannt habe, der der ßufterneuerung diente, wie der AbbL de Haute« feuille 1680 behauptete, ist mehr als unwahrfchemlick). Vermutlich hat eine ßufterneuerung überhaupt »'41 stattgefunden, da die U"terwasfer­fahrt nur wenige Stunden dauerte. Daß König Jakob i, von England in Drebbels Tauchboot gefahren fei, wie Harsdorffer, der Schöpfer desNürnberger Trichters" behauptet, ist unerroiefen und wenig wahr-