i^$ral?,rbCa? ^Echten wurden laut, die Bauern kamen nicht überein: mt Waßuij stimmen die einen, die anderen halten sich an Peter.
etarnftOstersonntag gefeiert. Am Wend kommt der vlarost mit den Schreibern und sagt:
ha'Ade! ?Sn?-°IUitto' bet $erroa,ter' befiehlt: morgen sollt ihr die
Der Starost ging mit den Schreibern durch das ganze Dorf und traf me Anordnung — eine Partie sollte jenseits des Flusses arbeiten, die Adere am großen Wege. Die Bauern jammerten, aber gehorchten: am Won agmorgen machten sie sich auf und begannen zu pflügen. In der Kirche dl? Bauern Mügen^E^' über°n begehen die Menschen den Feiertag — J-W Ssemjonowitsch wachte auf, es war nicht ,nehr ganz früh, und Nimbgang. Seme Frau und die verwitwete Tochter (sie war zum Feiertag zu Besuch gekommen) putzten sich, setzten sich in die Teleaa 6amotomnn,a,Fr sw zurückgekehrt waren, stellte die Magd den
vamowar auf, auch Michail Sscm;onowitsch erschien und sie tranken Tee
Rach dem Tee rauchte er seine Pfeife an und ließ den Starosten kommen. »Hast du die Bauern zum Pflügen ausgeschickt?"
„Habe sie geschickt, Michail Ssemjonowitsch."
»Sind alle draußen?"
„Sind alle draußen, habe selbst ihnen die Plätze angewiesen." bmä°«KiEn die Plätze angewiesen, hm — aber pflügen sie auch? Fahre Lc JÄ "ach und sage ihnen, daß ich am Nachmittag kommen werde.
gepflügt werden — muß gut gepflügt werden. Finde H schlechte Arbeit, so werde ich nicht auf den Feiertag sehen."
„Zu Befehl."
JJJ0? 10ar gegangen, Michail Ssemjonowitsch aber ruft ihn zurück, ild r^9en u"b weiß nicht recht, wie er es anfangen solle, er dreht
■' sich, rappelt sich endlich zusammen und hebt an:
I3“/. die Schurken über mich reden, wer schimpft und I m n“ U'^und hmterbrmge es mir. Ich kenne die Schurken — arbeiten I toten hna~v 0UL?lr ®ette rhe9en' iid> räkeln, fressen, den Feiertag I ktan 'benrpn rCn ^aß man pflügen muß, um was vor sich zu bringen, I Hbre nur ordentlich zu, sage mir alles wieder, ich j <ni£“e"- jetzt. Alles-hörst du?-wül ich wissen. Verhehl I
^et g'ng hinaus, setzte sich aufs Pferd und ritt zu den Bauern. I bksM?« «u des Verwalters hatte gehört, was ihr Mann dem Starosten I unb bnt/p *»•Iatn ihm und begann zu bitten. Sie war eine Me Frau I rntb nahm «LSU-tec§- Herd- Wo sic vermochte, besänftigte sie den Mann I Partei für die Bauern.
^Sedes^p^^"b Mischinka," sagte sie jetzt, „am hohen Tage, am Feier- | Mick -i öu arbeiten, ist Sünde. Um Christi willen laß die Bauern ab." I söhnte; ssemjonowitsch achtete kaum ihrer Worte, lachte sie aus und I ^Metoorhp« die Peitsche deinen Rücken nicht gestreift, daß du so I ” btft| dlch in Dinge zu mischen, die dich nichts angehen?"
die Bauern^gchcn'"^"^' 8°n träumte ~ e’nen bösen Traum. | kit ?,a6 du zu viel Fett augesetzt hast und nun meinst, I
werde nicht durchdringen. Achte auf dich!" I
Sie kamen öfter, immer öfter zusammen und trafen schließlich die Verabredung, den Verwalter zu ermorden. 1 ; B 19 0,6 ^er
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M '^hLeT^°itL»er9^e^'- bra® el vtwas von uns verlangt, so muß man tzn in der Tat töten. Sowieso gehen wir zugrunde."
Auch Peter Michejew gesellte sich zu ihnen. Er war ein Mer Mann brr mit den anderen nicht übereinstimmte; er hörte ihre Reden an und -sagte:
„Eine große Sünde habt ihr im Sinn, Brüderchen. Einen Menschen Mbrmgen, scheint euch so leicht. Aber wenn es geschehen ist, wie Md euch dann zumute fern? Er tut Schlechtes, schlecht w rd es ihm auch er- gehen. Man muß dulden, Brüderchen." '
Waßilij ärgerte sich über diese Worte.
„-Ö in tuet dasselbe! tief er. „Es ist Sünde, einen Menilben Lik k n «Erlich ist's Sünde. Aber was ist das für ein Mensch? Sünde ist's, einen miten ^tenschen zu toten. So einem Menschen den Garaus zu machen ist I 0ott wohlgefällig. Em toller Hund muß umgebracht werden, aus Mit- lsid mit den Menschen. Ihn leben lassen, ist eine größere Sünde. Wir dürfens nicht gelassen ansehen, tvenn er Menschen bis aufs Blut quält * *”tr dafür Strafe erleiden, so dulden wir für die Menschen.^Und die Menschen werden uns Dank sagen. Wenn wir aber stillhalten, wird »uns alle zertreten. Miche'rtsch schwatzt Unsinn. Gibt's etwa weniger mtor*n EhristiFeicrtag zur Arbeit getrieben werden? Du
Mst ja selbst zu Ostern nicht aufs Feld gehen."
Darauf antwortete Miche'itsch:
„Weshalb siill ich nicht gehen? Schickt man mich, so werde ich pflügen. I M tu s l" Nicht für mich. Gott erfährt's, wessen Sünde es ist, wenn wir I h nut n^t öergeHen. Ich rede nicht, wie ich's mir ausgedacht habe, I Brüderchen. Böses mit Bösem zu vergelten, ist nicht nach Gottes Gebot. I tu vertilgst das Bose und das Böse wird in dir sein. Einen Menschen zu I ttten, ift m*t Ichwer, aber das Blut bleibt in der Seele kleben; du tötest | Menschen, und deine Seele ist mit Blut befleckt. Du meinst: einen I Wechten lb^nschen habe ich getötet; du meinst: Böses habe ich ausgerottet. I .??ch böserin dir gemacht. Beuge dich vor dem Un- | jliid, und das Unglück wird sich vor dir beugen." I
„Der", entgegnete er, „schimpft am meisten."
„Was sagt er? Sprich doch."
I J ärn9[ttimi' 1“. wiederholen. Ihr entgeht nicht einem unbußferttge« I xooe ... ]agt Watzjka.
I « "^'.bas ist ein Kerl! Was trödelt er, was murkst er mich nicht ab — die I “r‘Ve smd ihm wohl nicht lang genug dazu. Schon gut, Waßjka! Wir I wollen uns verrechnen. Nu, und Tischka, der Hund, spricht auch so?"
„Alle sprechen schlecht von Euch."
I „Was denn, was denn?"
«Es zu wiederholen ist garstig."
„Ach was, garstig. Sei nicht schüchtern, erzähle."
■ „Möge der Wanst ihm platzen, sagen sie, daß die Eingeweide heraus- i »viiinicii,
I o Darüb«: freute sich maßlos Michaü Ssemjonowüsch und wußte sich vor | machen nicht zu lassen.
hat's^sZ?Lschka,°hbeh?^^"' W toem’8 * herauskommt. Wer „Aber Gutes hat keiner gesprochen. Alle schimpfen, alle drohen."
I o Petruschka Michejew? was redet der? schimpft wohl auch, der i ^UiTip r
„9tein, Michail Ssemjonowitsch, Peter schimpft nicht."
„Was tut er denn?"
„Er ist der einzige von allen Bauern, der nichts sprach. Ein sellsamer Mann! Habe mich sehr über chn verwundert, Michall Ssemjonowüsch."
„Verwundert — weshalb?"
„Was er angestellt hat... alle Bauern wundern sich."
„Was hat er angestellt?"
„Wie ich heran komme — er pflügt auf der schiefen Stelle bei T"r»n — höre ich singen, so leise, so wohlklingend, und auf dem Pfluge, zwischen den Deichseln, leuchtet etwas ..." '
„Nun?"
„Es flackert nicht. Ich komme näher und sehe: ein Fünfkopekeuwachs- ucht ist am Querholz ungeliebt, und es brennt, und der Wind löscht's nichts aus." ■'
Der Verwalter hatte aufgehört zu lachen, stellte die Gitarre beifeüe sentte den Kopf, wurde nachdenklich, saß und saß; dann schickte er die Köchin und den Starosten fort, legte sich auf das Bett hinter dem Vorhang unb "chzte — fern Aechzen klang, als würde eine schwerbeladene Getreidefuhre ^zog^n. Die Frau kam zu ihm, sprach auf ihn ein. Er antwortete nicht.
„Besiegt hat er mich. Jetzt ist es auch über mich gekommen." Die Frau suchte ihn zu bereden.
gsy* 'n «8 Ätiteris I ?ienÄtoiW ist in heiterer Saune, stößt auf, klimpert und
«Se*“* @tar°rt "'n seine"Meld?:ngMmach^ sie bÄT Lßjattnk Küge?P°" Ssemjonowitsch entgegen. „Werden
I „Haben schon mehr als die Hälfte gepflügt." „Wird nicht nachlässig gearbeitet?"
I »Nein, sie pflügen gut — sie fürchten sich."
I „Die Erde wird gehörig aufgelockert?"
I „Die Erde ist weich, bröckelt wie Mohn."
Rach kurzem Schweigen Hub der Verwalter an:
»Nun, was reden sic von mir — schimpfen sie?"
Wa^rheü^zu^sagen"b8^' 9Äid)ait Ssemjonowitsch aber gebot ihm, die volle I sMALM WÄ
Ä ÄVS/'ÄI'ÄJÄ."®*' *’**“' "**’ *" »-Mi, e.
Die Köchin brachte dem Starosten ein Glas Branntwein.
qm Starost wünschte Glück zum Feiertag, traut aus, wischte sich den und begann zu erzählen, 's ist alles eins, denkt er - kann ich was
6 man ^u mcht lobt? Werde ihm die Wahrheit sagen, ba er's
»Sie murren, Michail Ssemjonowitsch — ja, sie murren."
„Was reden sie, was reden sie?"
„Was sie reden ... Ihr glaubt nicht an Gott."
Der Verwalter lachte.
„Wer hat es gesagt?"
„Alle sprechen so ... er hat sich dem bösen Geist unterworfen." Wieder lacht der Verwalter.
Maskat Waßjka^gesag??""^^ Wfc b°4, ieber ein»eIne tebete* ®er Starost hatte nicht recht Lust, schlimm von den eigenen Dorf- genonen zu reden, aber zwischen diesem Waßllij und ihm bestand schon


