chmächttgt, "en könnt, »nantrnbk ' Tier und SU schmerz konnte. 6, langsam in ; mit qt! Mötzlich j)j( 'arten, de» Wipfel dtt ! >hr miich, ö^ncn, e dort bei

wieder au; « an [ei, nd Knecht, donnernde -e noch in i Dagmar, >om Schia aber Daa- sich Müh. Haar oon >e Schläge er Krieg!' nes furcht- n des @e. rte in der den einen

'N Baum? feite; her­über [ich

r Baum?

hinabge- )urch das

i Garten; ten, stand , wo war ingen ein

lie Tiefe; lnder auf

norden?" ig sie mit nn brach

gefchlof- rz schlug is neigte

wieder-

n suchen hauchte uf allen is alle-, >eu, der aber er a. Des r ritter- rer Ke­hl Nicht ar kein ich ihre 'e. mbeck!

! mein

ien ge- sprach

i ihrer

Dogge,

-Heu-

Siebener tfamilicnbtöttet

Nummer 63

zur

Ern Reisetag.

Von Hermann Hesse.

ich längst gewußt und Gotthard nach Italien Bergamo wieder weg-

Ssmmer.

Von Edmund Finke.

In unfern Augen ist das harte Glänzen des Feuerscheines im geglühten Stahl, und unsre Arme hämmern um die Grenzen der Welt die Zeichen fremder Lust und Qual.

Doch wenn wir auf und durch die Fenster schauen die eng vergittert sind und grau und blind, bann wissen wir, daß in dem sommerblauen Goldglanz der Zeit auch unsre Glücke sind.

koenn wjx wieder in die Berge wandern, die Liebste mit, erlöst, befreit, allein, k'" recht ein Tag sich selig an den andern und schließt das ganze Glück der Erde ein.

Dann, wenn wir oben auf den Höhen stehen und unten träumt die arme, kleine Well die alten Träume, die im Wind verwehen sind wir wie in die Ewigkeit gestellt. ' ' Und wissen, daß in unsren harten Händen die ganze Arbeit dieser Erde liegt

&'e£f Wissen einst in Feuerbränden die Welt umflammen wird ... und siegt«

Unterhaltungsbeilage zum Gießener Anzeiger

ZaWang W8 __

Ä laufeuchten Nachmittag, saß ich doch in der

Wirt halte mir einen glanzenden Zug nach Cremona aussindig gemacht, tn weniger als zwei Stunden sollte ich schon dort fein.

9 at>' ?on ben Hügeln weg in die mächtige, hellgrüne Ebene ben Wnhn»rs-9^a>afh91n Gewitterwolken hin, und ich genoß wieder tief oen Anblick dieses reichen schweren Landes, wo alles in Fülle qedeibt

® -n*rf,cn ä»m Leben und Fröhlichsein brauchen. Alles ließ Sm»« w tönren pünktlich abgefahren und reisten in einem flotten ton .e'ne;r 911 ien halben Stunde waren wir schon in Treviqlio,

Sh viele Leute ausstiegen. Ich blieb allein im Wagen 'und

!ck msi?s°^^be m.t Behagen zu, da rief mich ein Schaffner an, auch wem, h nuslte,äen- Und ich erfuhr, daß dieser Zug nicht weitergehe, und, nn 'G nach Cremona wolle, so habe ich in drei Stunden Anschluß, ob id,-^nrt.,*I'eiiien Koffer hinaus und gab ihn am Bahnhof mit fSegen diesen Knotenpunkt, da ich früher einmal malz X. ;£ Haltestelle schlimme Erfahrungen gemacht hatte. Da- und Fossato Vico ausgestiegen, in der Nähe von Foligno,

und Kmhui9cba$f' an ^em f° wichtigen Punkt, wo alle Züge halten lieoen Sachen, müsse wohl irgendeine gute, alte, wohlige Stadt

Railwu?,^!?'^ im Baedecker sieht, und vielleicht gebe es ein kleines feinRotfwnl ^bkrschen Sachen anzusehen oder ähnliches. Es war aber mittag ncUk unbcnU?e^auPf keine Stadt da, und ich mußte einen Nach- "aibenffil .ff Vahnhof verbringen. Das fiel mir wieder ein, als ich einer fMi.nL0?? ,er Station weg gegen das Städtchen schlenderte, auf toenia ®tra8e, 011 kleinen, ärmlichen Neubauten hin, die

hübsch mJ fwr n'v ^ber es gab wirklich ein Städtchen, und es war deren mA nnd verschlafen und halte eine hübsche Markinskirche, In

rwle em reizender heiliger Martin ans gotischen Zeiten an i

I der Wand ritt, und im Ansichtskartenladen war eine alte Frau dl- mnr

Attch SX,'1"*uni 6 '-Ich"-»- «

I r;nr^C- ^.V1b,e war hingebracht, ich begab mich auf die stille Viorr»

I irnt 7*6 Tischchen an die Sonne Herausstellen und einen Kaffee neben

I 2? Aunb rau$te und sah dem Leben einer winzigen Kleinstadt au

| 9:®- Purbe lemand beerdigt, und Kinder mit weißen Schärpen brünett I hvzu sang vom hohen Turme ein leicht verstimmtes Glocken-

SltoÄ ±ber-^' ein dUrchLsend^s Automobll au i oem Platz hielt. Das gab wieder Leben, Kinder brannten lick her und I -2er Chauffeur Benzin eingoß, die Hupe spielen Und

Äbtot^ner0^6^*;' miri) ein neuer KindeZch^rm aus dem Schsi.se »ar aus und die Jugend kam barfuß ober in Holz chuhen dahergesturmt, füllte ben Platz mit heftigem Leben und sää » ssrEe Ä-IÄÄ SPSS SftffSsi*

I Mich und tat, als sähe sie Mich nicht. Als ich aber nach zwanzig "^hrte und nochmals zu dem Fenster aufschaute, sing sie an I ?,u. "cheu und begann ein drolliges Gespräch mit ihrer Schwester mir mußt7i^ü°nb icken nach dem Femblin^ uL vieleZ SeM Leid«

I 'm gehen. Um ein Fenster voll Blumen und ein Mädcken bn. ttn. Cine Schwester bei sich Hal, kann man nicht In^evigsto fck>lJst?btiA/"°n * -- sich, daß doch noch Zeit genug war, und tut-

I 'n ! 9, b 6d e,. "h den grauen, oben Weg nach dem Städtchen Zurück ®nn jHunk ich in einem nagelneuen, vorzüglichen Wirtschäftchen^einen Gsieu Wem und war mit Treviglio zufrieden, als der Zug kam und mit hm. VOro4lc$Ul9tni>en Wolken verdüsterte Land gegen Süden

brnrn ?i7 hindurch hörte man Donnerschläge und bald

brach ein schräger, klatschender Regen herab, dahinter blieb inmitten von AM" ,u"A.c®emo tem-f sch'nale, bleiche Himmelsinsel in schüchternem

I ul,t,herM^Ultr5^0 s s ehen. Als der Regen sich erschöpft hatte und ^ngen aus jenem bleichen Himmelsfenster je und ,e abendliche Lichter herein und verliefen sich in der unendlichen Ebene, b7nol,7m7rnr''7^1''eM 'Ntensiv noch Fruchtbarkeit duftete^ Cs war I beinahe Nacht, als ich ,n Cremona ankam und es war ein weiter Wea unterm Regenschirm bis ans andere Ende der Stadt, wo mein Gasthof 'Es mar einer von denen, in denen italienische Geschäftsreisende und Priester verkehren und ich hatte ihn mir in Bergamo empfehlen lassen.

Des westeu Weges überdrüssig, wäre ich ihm beinahe untreu geworden' "H bereue es aber nicht, daß ich aushielt, der Gasthof erwies sich als einer von jenen, die man nur alten und bewährten Freunden im 23er. trouenfiennf, und als ich dort eine Gemüsesuppe und eine Forelle aus bem Gardasee mit gutem Wein genossen hatte, war ich lo voll guter Reifestimmung, daß ich noch in der Nacht unb trotz dein Regen aus- ging, um emen ersten, neugierigen Blick in bie Stabt zu tun.

war nicht weit gegangen, ba nahm mich ein stilles, im Regen plätscherndes Plätzchen mit schönen Arkaden auf, ich schloß ben Schirm und gmg zufrieden unter den Arkaden weiter, übersprang rasch eine schwüle, dunkle Quergasse, erreichte einige mächtige Steinstufen, unb kam erregt und voll Spannung in ein gewaltiges Gebäude, unter hohen Ge- wölben durch in einen Hof und jenseits in ein neues Gewölbe, mächtige Pfener spiegelten sich nach außen in einen neuen, regennaßen Platz, sch trat ins Freie, blickte verwundert auf unb sah mit einem einzigen überraschten Blick ben Domplatz vor mir liegen, eines der schönsten unb kühnsten architektonischen Bilder der Welt. Uebermächtig über der kleinen Piazza stieg bie Fassade des Dornes in bleicher Helligkeit empor, wunder, bar abgewogen und sich begnügt, über bem großen Portal undeutliches Skulpturenwerk unb eine schöne, riesige Rosette, baneben leicht unb elegant zwei edle Reihen kleiner Rundbogen auf lieblich lichten, feinen Säulchen, unb oben als Giebellinie zwei ungeheure, leere, kühne Voluten. Das alles trat gleichzeitig vors Auge, voll Musik unb köstlicher Abge- stimmthett und baneben sprang ein unsäglich hoher Turm stolz und beinahe fürchterlich in bie Höhe, ober mit kleinen, zarten Säulengalerien in bie Nacht verlaufend.

3m Regen blieb ich stehen und sog den wunderbaren Anblick in mich ein, beglückt unb erschüttert von der Größe unb frechen Kühnheit bieser Bauten. Kein Zweifel, diese Riefenvoluten waren fpäter entftanben als der Unterbau, lie waren in der Zeit der fröhlichsten Renaissance - mit spielerischer Kühnheit da oben hingesetzt worden, und obwohl sie aus

Wie leicht B e r g a m o erreichbar ist, hatte war wieder einmal diesen schönsten Weg vom gefahren. Wie schwer es aber werden kann, von ^ecgaino wieoer ; zntommen, erfuhr ich erst dieies Mal. Zwischen meinem Entschluß greife und der Avsahrt selbst vergingen zweieinhalb Tage.' Das eine TOn[ mar nlrnh^6 a «r ,^^adt ein Fahrplan zu finden, das andere mnrh^ h 9 s m nt$,fforfem Regen das Wetter unversehens gut ge. rini»inh,na5hbr m 00n °iuem alten Musiker zum Kaffee

m-m m c'i b- ? feil?e Mone Tochter einschenkie, wieder einmal hielt mich ÄUrMh»' d! Ankündigung eines wunderbaren Geisbratens h°Me ich immer, doch noch einmal in die berühmte Pina- wollte roa® °^r trotz tagelangen Aufenthalts nicht glücken

tis uinf ,mar t" Bergamo sehr schön, vom Sarg des Colleoni narf. 3sL mt/n atTap^n' T* be" hübschen Cafes der Neustadt bis □atounnLWsi'sto hinauf, und da das Reifen auch in Stollen Ent- t ft9- kann, blieb ich gerne Tag um Tag und hieß alle äm^wilttommen. meiner 9Beifemife in den Weg stellten,