gewachsen, alt« und n Angriff er durch!
itf.
Ufersteine l"d rückst elfte übet und b(l5 er Silben er würde s zu ver- nmen.
>en; denn rerabsturz ars föück flackerte, dann ließ nach der gen Ufer er, was
leb beim r ich auf
sher den
nachdem sgefchaut am jen-
len, griff lang zur ■ s Wehr- schwache mfgehört
ause des edanken-
nz ohne Wasser ukürzen,
en Weg erspiegel ing des
) große errinne.
' er ge- ' Länge e Rinn- ste und
r Insel die wie festge- Unter- tiefem
nie sich ■ Mühle
seiner fuhren
Deut.
) jedes Wasser treue, er mit :te, als
Zeh»
n den
>e vom n un- de aß. fier in
ckeiben
!"3 4
en zu
f dein
ßen.
GietzenerZamilieOMer
Nummer 89
Unterhaltrmgrbeilage zum Gießener Anzeiger
Jahrgaag <928 vienrtägTdenb. Mvemder ~------
ESS' mit br.l 'lagen JÄ L
I ®£etn Als Junker von Reibnitz am Litton dem
I <=JlffT’3en (ba5 dtrastlatt überreichte und Seydlitz höchstfelber die drei
I vM-u?^7^bnzahlte, ergab sich: Bei ber eiten dreihundertfechzia Denn^k-in n fvr '31<Oe'ACn s,,er3!2 Tage Kasematte, bei der dritten nicht/ #.“n.'”„X™»“w"ntfl*S 8l,i* «””♦**» und Är.
I -punp °lbenr raud) jur rbie ^hler ihrer Leute! Jeder fortgeflogene Hut I Ä,„ ?te)r no4 uls gegen den Mann — gegen dessen" Vorgesetzten!
genommen hätten, ftntt Untergebenen sie die drÄ.
I hundertundfechzig Stockhiebe und die vierzig Tage Kasematte verdient!
Kerneswegs das geringste Strafmaß, wie er im JnttE der Sihinün I befielt ^mC5?^Am ttDffl3'eren angemessen, sondern das größte! ^iso | -- am Nachmtttag, wenn sie unter sich wären, nicht mehr wie am
I ,roec?' ^ei Tage Freiheit weg! sondern: Huk verloren Port-
| , ^wohl, der Offizier, welchem des Nachmittags beim
I ', elten der Hut herabfalle, werde geschaßt! Punktum! Kehrt'!
I • Nachmittag kommandierte Seydlitz selber alle Hebungen. Er I Mte seine Dffijiere unersättlich hin und her. Er stöberte Hindernis um Hindernis tm Seände auf. Er konnte sich nicht genug tun an Sk.^
I attacken. Er hauste die Schwierigkeiten. Die Gehetzten rissen alle Kratt I 3U|ammen. Es galt: Offizier fein! — Richt Offizier sein! Uebuna nach
Uebung klappte. Die dritte Staffel auf dem Strafzettel in der Hand des Bikers von Reibnitz blieb auch jetzt ohne Namen
erfnrfXn ®eneraI5 Setjbltt} leuchteten, als habe er einen Sieg
?*1’; .e/uem grobscholligen Bracheacker befahl der Befriedigte
I ~QS ^te „Halt! Dem sollte das Einrücken!" auf dem Fuße folgen gewahrte Seydlitz^ daß Tücke des Bodens und Wut des Sturms
I de? ganzen Nachmittags sich nicht gleich ungehindert als Wider-
I facher geg« ine Offiziere verbündet hatten: und schon sprang aus seinem
ÄäÄÄÄS'Ä» £Ä
I m^^nden beneidet. Denn um seines Reitens willen war er von dem ! Rsthn'gekronten, trotz seiner Armut, zum Adjutanten erwählt Immer wieder hatte Seydlitz seitdem versichert: Bester Reiter der preußischen Armee! Nach ihm selber! versteht sich. preugijryen
I ciff ?e&ernj! setzte Reibnitz sich an die Spitze der sorgsam ausgerichteten 'rh'T h™ Augenblick, da Seydlitz zur Abnahme der alles-
uberbietenben Schlußleistung unter der Doppeleiche hielt, gab der Junker
I da^ ^^warteke Kommando und sprengte — die Offiziere hinter sich — int j gestreckten Galopp davon.
Wie am Schnürchen die Reiterreihen. Niemand stolpert. Niemand Eommi aus der Richtung. Niemand verliert den befeuerten Hut. Heim"
Wütiger Sturm? Dranentlang! Graben?
Hopp! Gebüsch? Hindurch! Geschloffen, jeder ein Meister seines galop- | pvrenden Gauls jagt tue Kavalkade der Offiziere dem erhöhten Stand- | °,rt des Generals naher. In einer Ordnung, als reite man auf geebneter, mauergefchützier, bedachter Reitbahn Quadrille
Meter vor Seydlitz aber fühlt der Junker von Reibnitz pwtzuch, daß fern Fuchs bockt. Zwar ist es nicht einmal als Zittern im Körper zwischen Jemen gestrafften Schenkeln wahrnehmbar, geschweige denn als sichtbarer Widerstand; sondern nur als Hochrecken des bis. lang völlig botmäßigen tierischen Willens wider den menschlichen Willen Gelingt es jedoch nicht, diesen Widerwillen zu brechen, dann wird es im Körper spürbar, wird es nach außen hin sichtbar. Der Gaul stoppt — ste'gt — bricht aus — und die Reiterehre ist verloren.
Reibnitz weiß, daß es nur eine Rettung gibt: Vorwärts! Um jeden ^rets: Vorwärts!! Roch ist der Fuchs in vollster Bewegung Also: Bor. warts! Was der Bocklusterne an Kraft, an Willen für dieses Vorwärts' bergeben muß, geht feinem Widerwillen verloren. Vorwärts! Mit Schenkeldruck und Sporenansatz — nicht mit dem Zügel, der weder zum Ruckwartszerren noch zum Vorwärtsreißen da ist, sondern einzig zum Seitablenken — mit Spannung, Ueberfpannung jeder Muskel, mit Steigerung, Uebersteigerung innersten Willens zwingt Reibnitz feinen Fuchs Zum Vorwärts um jeden Preis! Bezwingt ihn völlig.
Aber — was ist die Ursache? Inneres Jauchzen? Prall feines Willens auf den des widerspenstigen Gauls? Pressung der Halsmuskeln? — aber fünfzig Meter vor Seydlitz zerspringt dem Junker die Schnur unter
Zu Pferd! Zu Pferd!
Von Friedrich Hebbel.
Zu Pferd! Zu Pferd! Cs faust der Wrnd! Schneewolken, büftre, jagen!
Die schütten nun den Winter aus!
Zu Pferd! Zu Pferd! Durch Saas und Braus
Die heiße Brust zu tragen!
Mit krausen Nüstern prüft das Roß
Die Luft, dann wiehert's mutig;
Nur wie ich herrsche, dient das Tier, Ein Druck, von bannen fliegt’s mit mir, Als wär' mein Sparn schon blutig.
In meinem Mantel wühlt der Wind, Er raubt mir fast die Mütze;
Ich hab' ihn gern auf meiner Spur, An feiner Wut erprob’ ich's nur, Wie fest ich oben sitze!
ReiierstüÄ.
Von Hans Franck.
Als Friedrich der Große nach dem wider alles Verhoffen schließlich doch siegreichen Siebenjährigen Kriege seine Reiterei zu Inspektionen Msammenschloß, wurde die größte und gesährbetste von ihnen, die schle- sische, dem General Seydlitz unterfteüt. Der heftige Haudegen war aber trog dieser erneuten Königlichen Ehrung mit seinem Los keineswegs zu- sncden Er durfte von nun an freilich nicht nur fein eigenes Regiment, Sellen Kommando er beibeljielt, sondern sämtliche schlesische Reiterregi- me.nteJL "der selber und Gräben und Hecken, durch Bruch und Moor und Wald nach Herzenslust hin und her jagen. Aber selbst wenn unübersehbare Reiterscharen wie die Windsbraut an ihm vorbeirasten selbst wenn seine Kürassiere hinter ihm wie die wilde Jagd über die Erde hin legten, was besagte es gegen den kleinsten Ritt im feindlichen Kuoel- regen? Ersatz, kümmerlicher Ersatz für das, worin Anfang und Mitte und Ende eines wahrhaften Soldatenlebens beschlossen: Krieg!
Immerhin: Seydlitz konnte als Armeeinspektor dafür sorgen, daß rotz des Friedens den Ulanen und den Dragonern und den Husaren Mc Kunst nicht abhanden kam, durch die er mit feinen tollen Kürassieren W als eine Schlacht, nachdem sie schon verloren galt, doch noch zu- flunften seines Königs entschieden hatte: Reiten! Damit stand General veydlitz auf: Reiten! Damit ging er zu Bett: Reiten! Sein erstes Wort wenn er vor einer Truppe hielt: Reiten! Sein letztes, ehe er davon- iprengk: Netten! Wie oft es zwischendurch hieß: Reiten! — Niemand lA"achte es zu sagen. Je schwerer und unvollkommener Seydlitz selber — mwt des zunehmenden Alters, sondern der zunehmenden Gicht wegen — »ie|e Kunst aller Künste meisterte, desto häufiger schrie er feine Unter. Ebenen, Mannschaften und Offiziere an: Reiten!
ra,„ 1 rbem tagtäglichen Herumhetzen der schlesischen Regimenter durch »fmnera ^h^tzge^cch es immer wieder, daß den keuchenden Leuten kw°s an ihrer Montur in Unordnung geriet, ein Gurt riß, eine Schnalle Wrang, eine Naht platzte, ein Waffenstück zur Erde fiel. Unvorschrifts- 'Mgkeit aber haßte b.er Drbnungsroütige als die Sünde wider den «r» welche nicht vergeben werden kann. Wer außen un=
"'oentiid), fei innen nicht ordentlich! kreischte er unermüdlich. Wem beim onA3'cren ■ QS Winzigste seiner Ausrüstung abhanden komme, wenn !
aur ein Knopf an der allerverschwiegendsten Stelle, dem wären in I ^wlacht Mut und Gehorsam plötzlich ebenfalls futsch! Untadelig- I Irelet Soldatenrockes — Garantie für Untadeligkeit der Soldaten- l; besonderem Maße durch Verluste beim Retten gefährdet war I . Reg'ment. Denn der Federftutz auf dem Hut, welchen die I J'lere leck Ausgang des Siebenjährigen trugen, bot sich förmlich dem I bafi r ®UI?. Zugreifen dar, und die Schnur unter dem Kinn war fo dünn, ! mie< uns tlnall bem Ungestüm des Attakierens sich nicht gewachsen er- I manchem Mann zerriß; worauf jedesmal ein Generals-Donner- I ?ln xX ^et?. unbedeckten Sünder sich entlud. I
erifm to ,n .stürmischen Novembermorgen, an welchem Seydlitz zum ! iloiufnnt « stwen Schimmel nicht mehr allein besteigen konnte — fein | ba6 Junker von Reibnitz hatte sich zwar den Anschein gegeben, j in k-L natIro,cn Exzellenz wiederum nur den Steigbügel halte, I oben netl aber den unbeholfen Gewordenen mit aller Kraft nach |
»e|cyoben — an diesem stürmischen Novembermorgen ließ der gich- I


