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Das Perpetuum mobile.
Bon Dipl.-Jng. v. Türtheim.
, Der Traum Dom Perpetuum mobile und der Wunsch, eine solche Bor- "chthng zu bauen, hat sich der Menschheit schon in uralter Zeit bemächtigt. Die ideale Verwirtlichung des Begriffes wurde eine Maschine sein, die zu- solge ihrer Existenz int Augenblick der Fertigstellung in Bewegung geriete, m der sie nicht nur ohne jegliche Zuführung von Kraft für alle Ewigteit bleiben, sondern mit deren Hilfe sie auch noch Kraft abgeben, Arbeit leisten, M etwa andere Maschinen in Bewegung setzen tonnte. Daß es auf unserer «tbe, der selbst kein ewiger Bestand zuzusprechen ist, aussichtslos ist, etwas von ewiger Dauer zu schaffen, hat man bald eingeseheu. Man war überhaupt zu allerhand Konzessionen bereit und stellte schließlich als wünschens- wertes Ziel die Erbauung einer Maschine auf, die, einmal angetrieben, die pr ^teilte Bewegung ganz aus sich heraus beibehalten würde, so lange, bis entweder zerstört werden oder sich verbraucht haben würde. Kurz, es Mte schon einen gewaltigen Erfolg zu bedeuten gehabt, wenn es gelungen wäre, xtne solche Vorrichtung ein paar Jahre oder auch nur ein paar Monate, 8“nä sich selbst überlassen, in Bewegung zu erhalten. Schon bald wurden Ihr *tCn *aut' dre von der Unmöglichkeit, dieses Problem zu verwirklichen, tonr s n'Q*'’ der Satz von der Erhaltung der Energie gefunden worden r, bet aussagt, daß Energie irgendeiner Form nur dann in die Erscheinung tnen "enn sie in einer anderen Form verschwindet, und daß die Energie« jj. .8en beifaer Formen genau gleich sind, war die Hoffnungslosigkeit des v.i. Pehmens klar bargetan. Trotzdem fanden sich immer und zu allen £.<</ i frühen sich auch noch heute Unentwegte, die es nicht glauben Seit J,1 und wollen, daß der alte und vielleicht seltsamste Traum der Mensch-
' emgstens in der bezeichneten Form, unerfüllbar ist.
i tvie in den meisten europäischen Gefängnissen, bestand nicht. Gefangenen । »and eine zum Teil ausgezeichnete Bibliothek zur Verfügung, jeder konnte die Gefängniskost aus eigenen Mitteln bis zu einer gewissen Summe verbessern, und zwar ebenso im gewöhnlichen Gefängnis wie in der Katorga schwerer Kerker); gewohnheitsgemäß, wenn auch nicht rechtlich, genossen die sogenannten „Politischen" noch einige andere Vorzüge. In den sibirischen Gefängnissen durften sie sich z.B. tagsüber außerhalb der Gefängnismauern zufhalten und mußten erst zur Nacht wieder in ihren Zellen erscheinen. Mißbräuche oder Flucht kamen nicht vor, da die Politischen einer für den gnbeien vor der Gefängnisverwaltung hafteten.
Die Gefängnisstrafe hatte in Rußland an sich keinen infamierenden Beigeschmack. Jeder,Sträfling, auch der gewöhnliche Verbrecher, hatte keine Aechtung durch die bürgerliche Gesellschaft zu befürchten. Nirgends tiefer als in der Seele des Russen findet der Spruch: „Richte nicht, auf daß du nicht gerichtet werdest" ein Echo. Als Beispiel dafür mag hier der sehr be- tannte Fall des Jngenieurleutuants Landsberg angeführt werden: Er war als junger Offizier in die Hände eines Wucherers gefallen. Um sich Non seiner Wechselschuld zu befreien, beschloß er, den Wucherer zu ermorden, überfiel ihn in feiner Wohnung und erdolchte ihn. Da die Haushälterin den Lärm hörte und das Zimmer betrat, ermordete er auch die Frau, und nahm außer seinen Wechseln alle vorhandenen Barmittel mit. Es war also ein ganz gewöhnlicher Raubmord. Da nun die russischen Kriminalgerichte niemals eine Todesstrafe verhängten — nur die Kriegs- und Ausnahmegerichte konnten zum Tode verurteilen — so wurde Landberg in die Katorga nach Sibirien verschickt. Dank seiner vorzüglichen Jngenienrkenntnisse war es ihm möglich, sich der dortigen Verwaltung nützlich zu machen. Nach einigen Jahren teilweise begnadigt, gelang es ihm, sich in Sibirien eine hochgeachtete Stellung zu erwerben; die Zeitungen begannen von ihm als hon einem hervorragenden Manne zu sprechen, und da seine früheren Kameraden aus dem Gardeingenieurregiment ihn nicht vergessen hatten, so gelang es, eine volle Begnadigung zu erwirken, und er durfte nach 15 Jahren wieder als Leutnant in sein Regiment eintreten. Das ist gewiß eine Ausnahme, aber sie steht nicht vereinzelt da. Wenn der Kriminalverbrecher sich nicht unbedingt seiner Strafe schämte, so betrachtete sie der politische als eine Ehre, mit der er sich rühmte. Sie gab ihm in der Partei den Stempel der Zuverlässigkeit.
Nur wenige der heutigen Herren Rußlands haben nicht den Weg in die Verbannung und in den Kerker machen müssen. Sie haben dort hassen gelernt und haben mit dem Hunger nach Macht und Rache die Zügel der Regierung ergriffen. Stalin, der sich in den Reihen der extremen Revo- lutionäre als Bankräuber und Expropriator hervorgetan hatte, und die mei- Iten Chefs der G. P. U. und der früheren Tscheka haben es zugelassen, daß das russische Gefängniswesen einen Rückfall ins Barbarische wie zu den Zeiten Iwans des Grausamen genommen hat. Es sind genug Geschichten über die blutigen Dramen, die sich in den Gefängnissen der außerordentlichen Kommission abgespielt haben, veröffentlicht worden. Bekannt sind die anadenlosen Massenhinrichtungen, die moralischen und zum Teil auch physischen Martern, denen die Gefangenen ausgesetzt sind, die volle Rechtsunsicher- yeit usw. Das Moskauer Zentralgesängnis der G. P. U., die Ljubjanka, das ganz im Mittelpunkt der Stadt liegt und mit den Nebengebäuden einen Ktraßenkomplex einnimmt, ist ein Ort unsäglichen Grauens. Alle Räume im Steingrab sind überfüllt, und wie übet Dantes Hölle müßte über seinen Toren die Inschrift „Run lasset alle Hoffnung fahren!" in Feuerbuchstaben stehen. Auch alle Provinzgefängnisse sind üb erfüllt. In ungezieferverseuchten Zellen, die kaum 10 Mann fassen, müssen sich 20 und 30 zusammenpressen. Die Nahrung ist unzureichend und die Behandlung unfreundlich. Wenn es früher hauptsächlich Russen waren, die die Gefängnisse füllten, so müssen jetzt auch häufig Ausländer, die das Sowjetreich betreten, ihre Be- lanntschaft machen. Zuletzt wurden die deutschen Ingenieure von der G. P. U. verhaftet, und wenn auch zwei die Freiheit erlangten, so mußten doch die Übrigen noch den Leidensweg durch die Bolschewikengefängnisse machen, bis sie endlich vor einen Richter gestellt wurden. Sie werden Dinge een haben, die sonst den flüchtigen Besuchern des Sowjetreiches ver-
_ m bleiben. Menschlichkeit und Menschenwürde gelten wenig vor dem Parteigewissen der neuen Herren Rußlands, die die Welt in das Prokrustesbett ihrer Staatsform pressen wollen, und die wie alle Fanatiker und Despoten kein Erbarmen für Andersdenkende kennen.
Obwohl sie sich alle sagen mutzten und müssen, datz im allergünstigsten riall, das heißt, wenn es gelingen würde, alle durch Luftwiderstand, Reibung, Unvollkommenheit der Apparatur usw. verursachten Verluste auszuschalten, eme Gleichheit der beiden Energieformen herbeigeführt werden, aber niemals auch noch Energie ans dem System herausgeholt werden könne, hat es zu keiner Zeit an Vorschlägen und „Erfindungen", von den einfachsten bis zu den kompliziertesten Vorrichtungen gefehlt. Besonders im Mittel, alter blühte diese Erfindertätigkeit, und es ist seltsam, wie damals, aus dem Geist der Zeit heraus, die abenteuerlichsten Projekte aufgestellt und verteidigt wurden, wobei es sich sehr oft nur um graue Theorie handelte. Die Erfinder begnügten sich mit umständlichen Beschreibungen, kühnen Behauptungen und verwickelten Bildern; der Versuch ein solches angebliches Perpetuum mobile in die Praxis umzusetzen und auszuprobieren, wurde häufig gar nicht unternommen.
So ziemlich alle Kräfte und Erscheinungen aus dem Gebiete der Natur- Wissenschaften sind zur Erreichung des Zieles herangezogen worden. So gibt es die verschiedensten Versuche, ein Perpetuum mobile auf mechanischer, magnetischer, hydraulischer und chemischer Grundlage zu schaffen. Aber auch für mehr ober weniger raffinierte Betrüger bot sich hier ein reiches Feld der Betätigung. So ging vor nicht allzu langer Zeit durch die Münchener Presse der Bericht über eine solche „Erfindung", die in der bayerischen Hauptstadt gezeigt worden war und die Gemüter solange in Spannung hielt, bis eine geheime elektrische Leitung entdeckt wurde, ohne die das Werk, wie alle seine Vorgänger, eben zum Stillstand verdammt war.
Das älteste Dokument über ein Perpetuum mobile stammt aus dem 13. Jahrhundert. Sein Verfasser war der gotische Architekt zur Zeit Lud- ioigs des Heiligen, Vilard de Henneeourt. Sein Projekt bestand ans einem Rad, an dessen Umfang sieben Schlegel hingen. Die Art der Aufhängung war so vorgesehen, daß die Schlegel auf der einen Radhälfte jeweils senkrecht zum Mittelpunkt standen, während sie sich, bei Drehung des Rades auf die andere Seite kommend, umlegten, so daß also das Kraftmoment, nämlich Gewicht mal Hebelarm, auf der einen Radseite größer war als auf der anderen. Dadurch sollte eine immerwährende Drehung des Rades bewirkt werden. Das wäre recht schön und gut gewesen, wenn nicht der böse Satz von der, Erhaltung der Energie einen Strich durch die Rechnung ge- macht hätte, indem er dafür sorgte, daß, wenn schon das Kraftmoment des einzelnen Hebels auf der einen Seite größer war als auf der anderen, dieser Unterschied dadurch wieder ausgeglichen wurde, daß dafür eben auf der anderen Seite immer gerade soviel Hebel mehr sich befanden, daß das allerschönste Gleichgewicht herrschte.
Diese Form des Projektes hat sich mit unglaublicher Hartnäckigkeit im Lause der Jahrhunderte erhalten und taucht immer wieder und in den mannigfachsten Variationen von neuem auf. Es ist in der Geschichte des Perpetuum mobile überhaupt eigentümlich, daß keiner der Autoren von diesbezüglichen Ideen auf den Erfahrungen seiner Vorgänger aufbaut, sondern jeder fängt wieder von vorne an. Kein geringerer als Lionardo da Bin ei hat sich mit der gleichen Ausführungsart des Perpetuum mobile beschäftigt, doch hat der geniale Techniker in ihm bald die Unmöglichkeit eines Erfolges erkannt.
Als die Sache mit einfachen Vorrichtungen nicht gehen wollte, wurden die kompliziertesten Mechanismen zusammengesetzt, die meistens darauf hinausliefen, daß Kugeln durch ihr Gewicht Räder in Umdrehung versetzten, was so lange gut ging, bis alle Kugeln am Boden angelangt waren und die Frage brennend wurde, wie man sie durch die eigene Kraft des von ihnen bewegten Rades ivieder auf die Höhe hinaufbringen könnte, um neue Arbeit durch sie verrichten zu lassen. Nun sollte irgendeine Vorrichtung diesen frommen Wunsch in die Tat umsehen, aber alle Versuche, mit welchen Mitteln auch immer sie unternommen worden sind, scheiterten prompt aus dem ewig gleichen Grunde, und zwar um so eher, je verwickelter der Mechanismus war. Schon der um die Wende des 17. zum 18. Jahrhundert lebende Mechaniker Jakob Leupold spricht den Rat ans, bei derlei Konstruktionen mit möglichst wenig Uebersetznngen und dergleichen auszukommen, da durch Vergrößerung der Reibung die Aussicht auf Erfolg eben immer geringer wird.
Aus dem 16. Jahrhundert stammt der erste Bericht über das magnetische Perpetuum mobile. Sein Verfasser ist der Erzbischof von Köln Joh. Taisnerins. Die Beschreibung ist ungeheuer verworren, und das Unternehmen scheiterte, wie alle Versuche zur Erfindung des m-metischen Perpetuum mobile, an dem Mangel einer Möglichkeit, die V, . eines Dauermagneten in einem gegebenen Augenblick auszuschalten.
Besonders zahlreich sind die Versuche, die auf ein mit Wasser betriebenes Perpetuum mobile hinzielen. Was bei den erstgenannten Apparaten die Gewichte und Kugeln besorgen sollten, war hier dem Wasser zugedacht. Die Maschine sollte im Gegensatz zum gewöhnlichen Wasserrad unabhängig von der Zufuhr immer neuer Wassermengen sein, vielmehr mit Hilfe eines ihr einmal zugewiesenen Quantums dauernd in Bewegung bleiben. So handelt es sich eben auch darum, die zur Betreibung eines Wasserrades benötigte Wassermenge mit Hilfe der habet geleisteten Arbeit und nur mit dieser wieder auf die Höhe zu schaffen, so daß sie von neuem zu arbeiten im Stande sein würde. Dieses Hinaufschaffen erfolgte meistens mit Hilfe der sogenannten Archimedischen Spirale, die in Gestalt einer schraubenförmig gebogenen, sich drehenden Röhre das Wasser von einem niedrigeren auf ein höheres Niveau bringt. Ein ebenso fruchtloses Unterfangen wie alle anderen Versuche.
Das gleiche Schicksal ist dem chemischen Perpetuum mobile beschieden. Aus dem 17. Jahrhundert ist uns die mysteriöse Geschichte von einer aus verschiedenen Ingredienzien bestehenden Flüssigkeit überliefert, die versehentlich Feuer gefangen hatte und nach dem Verlöschen und Erkalten noch 10 Tage lang in heftiger Bewegung blieb. Dieses Experiment hat leider zwei sehr betrübliche Seiten; erstens ist uns kein Rezept erhalten geblieben und zweitens ist der Topf mit dem geheimnisvollen Naß zerbrochen!
Als alle mit irdischen Hilfsmitteln unternommenen Versuche fehlgeschlagen waren, wandte man sich den himmlischen Dingen zu und wir besitzen aus dem Jahre 1745 die komplizierte Anweisung zur Herstellung und zum Gebrauch einer „astralischen Tinktur", die eigentlich gar nichts mit dem Begriff des Perpetuum mobile zu tun hat, trotz der Ueberschrift: „Wie ein Perpetuum mobile naturae zu machen". Es handelt sich hierbei um eine


