Ausgabe 
30.12.1924
 
Einzelbild herunterladen

263

und ihrs And nun Möge es was uns

die Alla Lahwitz hatte sich immer noch nicht ausgetobt und I konnte sich nicht zurück in den Alltag finden. Als sie allein sie.

den langen, grauen Gang hinunterging, der zu ihrem Schlaf-

und Dummes tun und verfiel darauf, Dante Alrike einen Besuch zu machen.

-- ,®;e gut, daß du den grünen Rock angezogen haft! ©onft halte ich dich wohl auch kaum erkannt. Aber eigent- sich hast du dich kaum verändert. And sie haben mir doch erzählt, du wärest an der Schwindsucht gestorben! Aber die lugen einem so viel vor, besonders wenn man so alt ist. Du wirst mir nichts vorlügen, Ferdinand.

Ja) hab dich nämlich immer schon mal fragen wollen, ob du

Wir ble alte Geschichte ganz verziehen hast. Och war da- . - roac91CT

maK noch so jung und albern und du hättest das bißchen I bei ihm wie die Aboboras*) auf dem Milhofelde. Damals machte Kokettieren mit dem andern nicht gleich so Übelzunehmen I «r zunächst einen feinen Prospekt über die Rotwendigkeit der Nutz­brauchen. Och habe dich immer schon fragen wollen ob 'ch'isahrt auf dem Arrow dos Ratos. Dabei hat der Rattenbach du freundlich an mich denkst und mir nichts nachträgst Mer I £ur mQSinter Wasser genug, um eine Laucha vom Neck zu m^r bist, und daß es Frieden ist mit uns jAlso, mein Julius Schmitz fuhr mit einigen zusammen- ,, I gepuinpten Milreis auf dem nächsten Dampfer nach Hamburg"

UIta liess kalt Über den Rücken, aber die alten | »Dein, Herr Olofs» unterbrach der Wirt,es langte nur bis Hände hielten sie fest, und die alten Augen sahen sie traurig | &a bat er sich als Ochsensteward auf einem

und bittend an. U I englischen Viehdampser nach London gearbeitet und ist mit der

Da nickte das junge Mädchen dreimal hastig mit dem °cr6tcntcn Scuer na$ Hamburg und Berlin gelangt." K-Pk, und lief dann aus dem Zimmer - es war ihr > ') Kürbisse, Milho-Mai».

S Ä&ZÄrÄ I LL" un» «Wmll» we «c.

ein Menuett, wo^i auch der Hausherr seine Künste zeigte. I Sie zog sich um und blieb noch ein Weilchen nUein MUMA5ZWZMZLM- -°°-s ä %£$ S « L SÄÄU1 Ä?fftSs

6te **" rorgen SISSe,mk'Me Z-ua

ES 11 sWLMUM^

«SS »s

-«ÄMäÄÄTL

t st*Ät

mit na5^r, ^S2rötnanö,^ fagte die alte Dame I schlafe du auch in ein gutes neues Iahr hinein!

r.m , . I armen Tante Alrike und uns allen bringen.

heute kommen wurdest. Du bist ja immer am Silvesterabend I zum Frieden dient»

gekommen, auch damals, weiht du, als du den Hofball mit- I '

unö hinterher doch noch im Schlitten zu I Die Rlifm liier

»m« herausfuhrst, nur um mir ein gutes neues Jahr zu wün- I , yte tyllölS|lier.

schen. Das war 1839, weiht du noch? And alle glaubten I Eine Erzählung von der Küste Brasiliens,

baß dies neue Jahr unser Hochzeitsjahr sein würde. Aber ich I Don Dr. Alfred Funke.

war an dem Abend gar nicht freundlich gegen dich und I (Fortsetzung.)

k " bie dumme Geschichte mit dem andern unö I »Den alten Sohn kenne ich auch," sagte Kapitän Bettermann. dann ist alles verkehrt gegangen mit uns beiden. And sie I, bat mich neulich erst um zwanzig Milreis gekränkt und wollte sagen, daß ich uralt geworden bin und stocktaub." I n1eine Aktie seines neuen Anternehmens andrehen. Ich weitz

Sie schwieg einen Augenblick, und Alla wollte sich wea- I 1:9eTtS! to?,s er bezweckt. Ich glaube, es handelt sich

»ftaäöjftÄsswiN.w-»

* * ----- AtÄ'SÄ,'Ä jcöi ganz scharf und laut.Du sollst hier an meinem Bette I Da oben im Arroio dos Rates liegt sein Flutzdampfer noch immer stehen und mir deine Hand geben." I auf den Steinen und rostet und sieht aus! Ra, ich 'danke

Alla mußte gehorchen. And nun nahm die alte Dame Iein Dachbar Trarbach und ich haben damals auch' die Probet die jungen .warmen Hände Wischen ihre kalten Finaer und I Kprt mrtgemacht. Sie waren ja auch dabei, Herr Oloff. Sie sprach weiter. Alla sah keine Möglichkeit zur Aufklärung fDn,neo Ö°« er$a5I<m- ®aS war ein Stück! Daran denke ich

Ä» Mr6e-** -s"

ÖCtÄJa," sagte Oloff,und zwar eins mit ellenlangem Ramen.

Emer wieder Allas Hände und die der- I Horen Sie mal zu: Companhia de Ravegayao ä vapor de Jta- blichenen Silberstickereien. | parahh. Schön und klangvoll, wie?"

Dabei zerbreche ich mir dreimal die Zunge, ehe ich's einmal herauskriege," bekannte der Kapitän.And Julius Schmitz hat richtig feinen Dampfer laufen lassen?"

Er hat es wenigstens versucht. Dann wurde das Geld alle und die Herrlichkeit Hatte ein Ende. Es war ein wlles Stück Mut in allen Dienstobliegenheiten hat Julius Schmitz ja, mag es sich nun um einen Spietzbraten oder um ein Fätzc^n Kulm­bacher handeln. An Mut hat es ihm nie gemangelt. Eher am notigen Kleingeld. Aber er hat Gedanken, Ideen. Die wachsen