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allgemeinen Fragen zuzuwenden, steigt mit jener Errenntnis immer mehr Vor allem aber wendet sich die durch svmele Sturme und durch den Anblick jener Vergänglichkeit erschütterte Seele mit Inbrunst der Rechtsphilosophie als der das Recht wertenden Wissenschaft zu: sie weist, dast sie hier in einen twn der Laune und Leidenschaft des Tages sicher unabhängigen Bereich kommt, und begreift, dast das positive Recht seinen Adel und die Derech- tiaung seines Inhalts im einzelnen nur durch dre älebsrmnstun- mung mit jener höheren Wsltordnmig des richtigen Rechts, oder wie man es sonst nennen will, erhält. Hierdurch b z ichne ich und daraus kommt es mir hier an, mein V:r»a.tnz zur Rechs- Philosophie. Ich sehe in ihr die Krönung des grsamtAi lurlstijchen Wissenschaftsbaues: mit ihrer Wertbetvachtung must man niG nur an jede rechtliche Reuordnung Hering Heu, sondern mit , sich schon derjenige erfüllen, der das vorhandene Recht. anweiden will, eben weil die Rechtsanwendung zugleich Rechtsausgestab tun« ist. Ihre Ergebnisse müssen übera lhin verbreitet ins« besonders aber mutz auf den Universitäten das Heranwachsende Geschlecht zu den rechten W-rtungen durch Wor^ und Beispiel erzogen, es muh durch die Beobachtung auch der G^schi-te davon überzeugt werden, datz auf die Länge hin das solcher Wer. tung entsprechende Recht auch das für k^us Bestehen der Gesellschaft zweckmähigste ist. Rur auf diese Weise tarnt ein Staat gesund und zukunstsstark bleiben oder werden; nur ans die e Weise darum ist auch aus einen Fortschritt der Menschheit überhaupt zu rechnen Hier winden uns a len also di gro ßen Aufgaben — wir stehen noch am Anfang ihrer Losung
äleberblicke ich das Feld meiner wissmschaft'ichen TS,ig° leit, so sehe ich manches bescheidene Bauwerk m v el zu g.vvem Matze aber auch blohe Anfänge. vteU lchrtig^, ha ber des <wrz« fertiges, das doch nicht nutzbar gemacht und im W ^erschri m zurückgelassen, und noch mehr, was erst im Bail begoss n, und dessen Vollendung mir noch Aufgabe, Verlangen und H.fl» nung ist. ,
Sind aUe unsere Neuyeborenen taub und blind?
Von Ivar B r v m a n”).
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nn& den Hügel darüber zu em 9 ,19/ feine Gebeine
jSHJ sX Kb bS'en seines Freundes zusammen in einem Grabe beigeseht werden sollen. „ , „ ..
So ergibt sich denn aus der kurzen %
älebeiweste auch bei unseren Hügelgräbern Spuren von emer -Um HüllwrgLer eigentlichen Graburne nachversen konnte.
Recht und Rechtsphilosophie.
Bon Ernst Zitelmann?)
Wenn es je eine Zeit
Problemen zugewem.ew Jurist in der Wirklich ita * Oahr- W.'WWKtLft
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Staaten ist von heut au, morgen die, staatliche
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Staaten wurden Grundsätze und Einrich.ungrn des Rechs, £ ^i? tan$ bestanden, umgestotzen, neue noch nie a«°esme entstanden- talbst das Privatrecht, das uns als em tatrcIj Oabr Anderste g-festigter, ja geheiligter Besitz erschien zerbrach hier Minz zerbröckelte dort; weite Teile des Gebiets, auf bem eS bisher unbestritten herrschte, wurden durch das öffentliche Recht besetzt. Kurz alles Rech" erschien schlietzlich als eine von politischen Leidenschaften selbstischen Trieben der Berufs und Klassen und blinden Mällm abhängige, von heut auf morgen verandetkiche, vergang- kiche Masse. Durch dieses sich stark aufdrängende Bild wurde die Achtung vor dem Recht in weiten Kreisen zerrüttet was wlrtaq- lich mit Schrecken erlebeit; zu gleich aber vermehrten sich re Zweifel an dem Wert der dogmatischen Rechtswissenschaft. Gewltz ist das ihre Schwäche, datz sie es mit einem derart vergänglichen positiven Stoff zu tun hat: ein großer Teil der Arbeit, die sie unablässig am geltenden Recht leistet, ist damit von vornherein zur Vergänglichkeit verurteilt und wird rasch wieder Staub zu Staub. Desto wichtiger ist es. immer aufs neue zu betonen, datz dies doch nur ein Teil ihrer Arbeit ist und datz sie zum anderen ^«l von Wechsel amb Umsturz unabhängig ist. in allen den Fragen nämlich, die durch ihre Allgemeinheit in irgendeinem Sinn von der Geltung emes Bestimmten Rechtsinhalts unabhängig sind. Der Anreiz, sich diesen
*) Der berühmte Bonner Jurist starb am 28 Rovember 1923 ßm 71. Lebensjahre. Die obigen, fast provheiish anmutenden Ausführungen sind seinem Beitrag zu dem nächstens erschei n den 1.Bande der „Rechtswissenschaft der Gegenwart in Velbstdarstellungen" (hrrausg"g"ben von Prof ssor Dr. Hans Planitz in Köln) mit Erlaubnis des Verlegers Felist Meiner ta Leipzig entnommen.
Welche Frage? Die allermeisten Mütter sind ganz gewtz unmittelbar bereit definitiv und mit Rein darauf zu antworten.
Jedenfalls haben meine Kinder vom ersten Tage ab sowohl ^^ies^Ansicht stützt man auf dem allgemeinen Brauch. t?m
Anfang an jeden Lärm und jedes grelle Licht zu vermei'^en, damit das Ki'ch nicht geweckt wird. Aber man übersieht dabei dah solche Vvrsich'smaßregeln mögsicherwei'e doch ü^rslusstgseta konnten obgleich sie in allen Familien durch chnittlich hergebracht sind
Wan übersieht die groß 2 äln^enntnls derAllgemem^at fauch die der gebildeten Allgemeinheit) über dre Entwicklung des nor niCl g€'bir^er Menschweitz möglicherweise, datz Bee t Hoven schon mit dreißig Jahren an einer immer stür, er werdenden Schwer- Hörigkeit zu leiden anfing; aber er ahnt rn der R.qel nicht, da» wir alle in der Zeit gleich nach unserer Geburt vollkommen stocktaub gewesen sind. „ ,.. ... --
Ewe der Vo aussehungen für nvrmata- Gohör ist, datz sowohl der üuhere G-ehörgang wie die Paukenhöble mü Luft g^ullt smd Aber bei der Geburt ist dieser ganze schalleitende Teil des Gehör- | SSrate?, mit Flüssigkeit gefüllt. Dies ist schon Grund genug für das Taubsein. Aber es ist nicht die einzige Ursache Denn obgleich die betreffende FIMigkeit nach einigen Stimden (oder laug stens einigen Tagen) verschwindet, besteht die Taubheit unser 1 mtadeA^und diesistker Fall wchdem sowohl Gehörapparat wie Gehörnerv jetzt vollkommen für ihre cf 'nktion in Ordnung sind.
Die Leitungswege. welche die Gehoremdrucke vom Gehör nervenkern (im verlängerten Mark) nach dem Gehorzentimm h der Rinde des Grotzbirns) lei en sollen, sind nämlich, noch nicht fertig Dies werden sie erst nach und nach in der zwei en dis zu der fünf "en Woche. Glnch'eitig hiemit fangen Gehoreindmcke au zum Bewutztsein vvrzudrrngen, zuerst undeutlich und nachher immer flarer. gekommen um in der Rähr des Kind^^auf
den Futzspihen zu gehen und um zu flüstern wenn man seinen Schlaf nicht stören will. Denn von der fünften Woche ab tft fetn Gehör so sein, datz es sogar durch verhältnismäßig geringfügige
©itttoicnung des Gehörs dürfte vor allem von der ferneren Entwicklung der übrigen Hirnrindenteile abhängig
’TTtatw dem seltsamen Titel: üleber die Erbsünde t»»« biologischen Gesichtspunkt sowie einige a noer „Aergernis erweckende" biologisches la uderein hat ein schwedischer Arzt Ivar Droman em ^al^ Heft <fien erscheinen lassen (bei I. F. Bergmann in München), da-‘ Sammlung böchstintevessanter. in fesselnder Ä» aber imm streng sachlich dargebotenei" Aufsätze aus den verschtedenstan j
bieten der Biologie enthält und bei jedem Freunde naturwistE l
schriftlicher Erkermtnis Entgegenkommen finden wird.


