— 214 —
Borzeitwaffen waren Axt und Hammer. Die Mythen unseres Bokkes erzählen von dem Hammer Thors, an. dessen Wurs freute noch die Namen vieler denkwürdiger Statt«: rm Norden" Hamme rsest in Norwegen, Hcunmeren imfr Etvmmershaus auf Bornholm and die seltsamen „Donnerkeile am Ostseestrande
tUn9®8 geschah in feierlichster Form indem '»«tz das ganze schief hpa inan sich zueignen wollte, mit einem He u er I brande in der Hand umschritt oder umritt. Zuletzt nahm man den Brandt an die Stelle mit, wo man sich niederlieh un | Mndete damit die erste Feuerstätte an. bezeichnete bi Onno hyä Derdes und der war wieder der Mittelpuntt oes i Ä^ses An chm hatte der Herr seinen Sitz, der von da aus
ganzes Anwesen übeesöinute. So war hier alles ante, °" L°-»?-,°-7LLche'"s°-m »ar. dasl .«««»« .In« Kn- c.A(. r, ein Nad — das Abbild des Sonnenrades . toHen" liest Davon ist noch, anlählich eines Grenzstreites m Deutschlands Rordwestecke im Jahre 1595 die Rede. Traf Anton n Delmenhorst hatte bei Liutel auf der Wusting ge- jag?und dann in einem Hause übernachtet von dem'Graf 2°Kann von Oldenburg behauptete, dast es zu seiner Grastchast gefröre was der andere bestritt. Es kam darüber zu einem Prozesse, und dabei stellte sich heraus, dast jenes Gebiet schon Immer strittig war. Ein Nestor der Gegend, der hundertiahrig Eilert Kloppenburg, berichtete, als Zeuge vernommen, wie man lick vor etwa drei Stiegen" (d. i. dreimal zwanzig) Jahren damit abfand. Damals wurde die Sache in Harmenhauswiverhandelt wo die Stedinger ein altes Gericht, „die sieben Rechte genannt, hatten, und dieses batte dahin erkannt, „dast die Wüsting den Wüstenländern zugehore. Man solle aber auf der Höchte (Höhe) bei den Semmeln auf der Geest ein Rad berdal (hinunter) laufen lassen, und so weit es rollte rmd wo 8 d«l (nieder) fiele, so ferne solle die Linteler Gerechtigkeit
Ein^a^eres"'ebenso wichtiges Wodanssymbü iftbaS Hus° »He „ in Erinnerung an des „wilden Jageis Weihes Pfer . das beispielsweise der „Rosttrappe" im Harz s^.unverMschbare Spur aufdrückte. Durch Huseisenwurf wurde zwischen den Vst- und Westfriesen der Anteil an der Ems bestimmt, wie wert ein am -User stehender Mann über den Strom hm zu werfen vermochte In späterer Zeit warf man statt dessen in solchem Halle auch mit allerlei Waffen, noch später sogar mit mancherlei.
8U 9Das"waren also schon recht einschneidende Beschränkungen der Freiheit im Besitzergreifen. Sie bringen uns auf dre Frage ss sää g*
es an sein Land getrieben wird, der mag es benutzenglUch dem seinen; bleibt aber dem Geschädigten auch nur soviel, datz eine Gans mit ihren Jungen darauf sitzen könnt-y und. wird ihm später einmal daran ßan& angetrieben, dann sollen er und
wt« «»• äS ’S nV'pvt lind wenn niemand sonst, —- die Steuerbehörde hatte Sr b«Äs ein alLbedeiiklichstes Jiiteresse. Wir inden die selbst für unsere Begriffe unerhörte Weisung. »Wer m den Marken zu Schweinheim nur soviel Eigen und Erbe hat, dast er einen dreibeinigen Stuhl darauf sttzen kann, soll, wenn er von ^odes wegen abgeht, dem Amte ein Besthaupt geben. Ein Lostfür den unglücklichen Besitzer,^ dast er es wenigstens nicht mehr selbst erlebte, wenn der Hronbote das beste -wr
! °US Ja'nia^rechnUe sogar mit Besitz, der üb erha upt nicht In den alten Handvesten der Friesen war verbrieft, dast die ertrunkenen Landflächen, die das Meer ersäufte dadurch nicht herrenlos wurden, und wenn wieder
aui taucht en dem früheren Eigentümer gehEN sollwn, dessen rlfer sich das neue Grünland als natürliches Geschenk anschlotz. Dasselbe gilt b«ite noch von den Watten, die täglich zwemial^- b« Ebbe
I Shit — auf- und- untertauchen; auch- sie werden von den Landwirten, die ihre Schafe darauf weiden lassen, und von den
erinnern, die man dort an manchen Stellen masseuyast vande sindet Wo der Hammer fiel, da blieb er liegen, vielfach grub
J pj.. So wurde der — ursprünglich steinerne — Hammer zunr Grundstein, und es geschieht heute noch in Erinnerung an jene weit zurückliegende Zeit, M; wir auf den Grundstem ie^es neuen Hauses drei feierliche o)ammerschlage tun. >>n Wr.y- ^h Waaen teil' Mfrei mit dem Hammer auf den Hammer, wir ig-B S*lM s S'MSSSug tnirb aucßi von Jung-Siegfried gerühmt, dast er „n-e.i Dch wohl schwingen kund". Er schuf sich mit dem Hammer sein blcmkes Schwert, mit der alten Waffe die neue, so wandelt sich bte Zeit.
Otto der Gr oste schleuderte indessen,, als er ander auster-
StVS Ä Speerwurf üb^'WEer war
i »n so häufig geübter Brauch', besonders auch am Äfrem, u «SÄ’»
S*ÜC5m' Laufe der Jahrhunderte verblühte die Erimiermng an diese ältehrwürdigen Zusammenhänge. Da warf
um sein LaMiück. von anderen abzu—n> 'M dem, ^is^ gerade gewohnheitsmähig zur Hand freüte. - Slf<&ev seinem Pflugeisen, der Gärtner nut bem öjal^
' »v,.. fö.-Mei mit seinem Steuernagel, um zu oeiiiuunein___
SÄSÄ«»*-j*5
I lei knifslichen Best immungen verknüpft Mcht machte.man sw — ’ä«
erneuern und dabei sein Gut weiter ausdehnenl Will, d-w sbll, s,s- stä es?S&SeS -LSS-tODW-SL TÄSf* ÄS Ln
voirtickend, dreimal sein Glück versuchen. Biel war dabei nicht
Ducht man sich Böhmes Gestalt und Wesen in seiner.Zeitlich-- ' -u neraeaenwärtigen, so wie ihn Franckendeig geschildeit.
xKL ä s-ätww »x
ÄfS .s SÄ* “**• Silesius, gewidmet: I
Im Wasser lebt der Fisch, die Pflanze in der Erden,
Der Bogel in der Luft, die Sonn am Hirmament, Der Salamander must im FeM.erfralhm werden, ünb Gottes Herz ist Jakob Bohrnes Element.
Wie man früher Besitz ergriff.
Eine kulturgeschichtliche Studie. Bon Dr. Johannes Kleinpa ul.
Nach dem Glauben unserer Ahnen war die ^e niemals herrenlos. Altvater Wodan waltete über ihr. Er deckte sie mi feinem blauen Mantel, sowe t der Hunmel reicht und liest ^em Sonnenauge über ihr strahlen, von dem schon L,acitus ,agt, | “Ä*'» ’m»' hma liegt zweierlei Erstens, dast man sich auf irgendein Grund-
Ä.Ä-
Oer ganze Kerl" war also m jebem Halle dabei beteiligt. ' Ww aber das? Auf mancherlei Art, und da^i kamen die verschiebensten Symbole des Wodankults ältester Zeit zur Gel-


