Ausgabe 
14.10.1924
 
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oder an seine Hand, der wird von dem Mern des Zornes Gottes trinken, usw., und sie haben keine Ruhe -Mg und Nacht, Tier haben angebetet und sein Dild, und so lemand das Mal» zeichen seines Namens hat angenommen.

nrra snlcke mythisch-symbolische Gestalt hat Michael, der Drachentöter eine grobe Ahnenreihe und einen Vollender, dre in tiesstem Sinne Kulturen entzündet haben und n^entzundem Dre tätiae Teilnahme an der eurvpaisch--nordischen MenschheUsgruppe äaM"*a^^tung dieser Ahnenreihe Meofa hatig« un& amerikanischen Hochkulturen außerhalb zu Jaffe >1 > manische Gesicht unserer Kultur wurde entstellt werden. Sew^ Griechenlands Hochblüte muh ferngehalten werden da ste für ur^ nie kulturelle Aufgabe geworden ist. sOndern nur ein De sprel vollendeter Gestalt bedeutet. Asien aber Griechen^nds Mutter, ist auch unserer Kultur Mutter. Zu rhr kehrten wrr öfter zurück, am innigsten vielleicht in den Jahrhunderten der Kreuzzuge, mL wir haben iw tiefgehender Defrmchtung.von dor herme. eh^. als von Griechenland her die Verwandtschaft Et A^en eriev Aus dieser Quelle stammt die Liebe für deir hl. Michael und fern

I Patronat über die christlichen Bitter. .

So stehe an der Schwelle unseres Weges der lleinasia tischen Landschaft Lykiens großer Drachentöter Bellerophon als Vorläufer oder schwächerer Bruder des Heiligen.

Der Drache, den er bekämpft hat, ist die Chimäre, lenes aus Ziercharakteren zusammengestückte Wesen, das m seiner Gestalt dre unaeregetten und unüberwachten Zeugungsmachte der Erde und bedeutet. B-llerophon streitet dagegen als

!nd im Auftrag des ordnenden, zügelnden Lichtw^sens -Mter | Er ist ein Streiter wider die unwählerische, ungebandigte

i Geschlechtsgier das Gebärenwollen um jeden Preis gegen das He ärentum des Stoffes der jeder Empfängnis willig offen rsü Ww er ünterlägi mn Ende doch dem Gesetz der Erde, wenn auch uls ihr bester Sohn. Er bleibt der Erde verfallen wie ein Blatt

I 4m Aorbst das aus der Höhe niederwirbelt. Sein Lrchtaufrag war darwt «schöpft dah er der Erde und dein ihr wesensverwandten Weib von der Stufe der rechtlosen Mutterschaft, vom ^arentmn weabalf Als er sich aber beim Kampf gegen die Chimäre zu den ^nervn Sphären des Lichtes erheben wollte er, der fern stoff- \ tiches Erbe noch nicht soweit geläutert haben konnte da traf ih I Strahl des unbedingten Geistes Zeus, und er stürzte z

Der Drcrchentöter.

Don vr. R. Schäfer, Darmstadt.

a[rert Heiligen der Kirche ist vielleicht der hl. M i ch a e l | t forfofarMle besonders für den deutschen Menschen, dah aus un- I ftrem Gebiet sein Dame eine doppelte Lesart bekommen hat deren ! Charaktere beide noch nebeneinander lebendig sind Einmal lautet er Mickael zum andern Mal Michel. Ursprünglich war Michael

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dah jener Gewaltige'sein Wesen so sehr aus seinem Aw men herauszog, dah er als Mich l zum Ausdruck alles Verspotteten seines neuen Trägers wurde. Das mutet um so sonderbar^ a , als Michael der siegreiche Streiter wider den Drachen der Stofft lickkeit ist wie die Apokalypse ihn schildert 12 79. And es eryoo sich ein Streit am Himmel: Michael und seine Engel stritten m dMi Drachen, und der Drache stritt und seine Engel und siegten, nicht, auch wurde ihre Stätte nicht mehr gefunden am Himmel. And es ward ausgewvrfen der grohe Drache, bte «lte Schlange^ die da heiht der Teufel und Satanas, der die ganze 1ue.i ver- sührt und ward geworfen auf die Erde, und seine Engel wurden auch dahin geworfen.

Dort gibt er seine Macht dem Tier.

13 4 Die Menschen beteten den Drachen an, der dem Tier Macht'gab und beteten das Tier an und sprachen, wer ist dem Tier gleich? And' wer kann mit ihm kriegen? 14, 911: And der dritte Engel sprach mit großer Stimme: So lemand das Tier an- betet und sein Bild und nimmt sein Malzeichen an seine Stirn

,5m so früh das hochbegavte, merkwürdige Kind erkarm« 1 Ni da er seh^bescheiden Md zurückhaltend war." Nietzsche . 6at selbst in einem kleinen BuchAus meinem^Leben , er mit noch nicht ganz 14 Jahren schrieb, die ersten 3ugenöeinÖrude geschildert die ihm aus dem Vaterhause, der Pfarrei von Nocken, in der er 'am 15 Oktober 1844 geboren wurde, gAlleben tmirem Das Dorf Nöcken liegt eine halbe Stunde von Luhen dich an der Landstraße Wohl jeder Wanderer, der an ihm vorbei ftrne Straße zieht, wirft ihm einen freundllchen Mickzu denn es fteg gar lieblich da mit feinen umgebende,i ^^n unö^ ~

Glocken mit^rheMnden Tönen ?as Osterfest ei^uMuten begannem Ä » ÄÜÜ SSÄ wendig steht noch MSZWZ-WZ!

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KWZMWSSW MSL---L^LW wie er an dieser früh verlorenen Heimat gehangen.Der selM ergreift uns, denn was haben wrr seitdem alles durchgelit teni S hier steht jegliches noch so still, so ewig da.

mutter zurück*). , .

So wie im Bellerophonmythus die symbolische und die eso­terische Lesart über der legendären steht, lltesanchbeiden rein germanischen Drachentötern Beo Wulf und Sieg fried. In dulden Berichten bewacht der Drache die kostbarsten Schatze oer Erde' Gold und edles Gestein. Diese Gebundenheit an dre Erde, die der mythischen Einsicht gemäß nur deir niedrigen, bedroh- licken Zug nab nicht den segenspendenden Charakter Erkennen laßt, wft ihn sonst die Sage von den Hausgeistern str Schlangengestalt bewahrt hat, ist dem aufrechten Helden gegenüber einem g ß artigen Verhängnis gestaltet. (Devwulf, 42, ^67-3073^)

m^vmulf wußte noch nicht, wie schnell sein Geschick sich ent­scheiden würde, da hohe Gebieter den Hort verseht und nut fwcht- knwm Kluck belastet bis zum Dag des Gerichts, öaß des -r-ooes schuldig der Frevler wäre, gefesselt für immer an der llnterw ^^'Ebenso'Fafnirs Weissagung an Siegfried (^da, das Lied Pom

I Drachenhort, 17), Das gleißende Gold, der goldrote Schah,

R>nnthf mit dem Drachen. Er überwindet M» Irdische, cxw ~aer SSÄ SS ist das Höchste daran: Er wird nicht wie Devwulf und Siegfried mitgerissen ir-dre Z«'t°>.mngi Nicht w diese beiden erliegt er dem Feuerhauch oder dem G°ld Ms wro- ilnd Dlutwesens Er kommt als reiner Geist, er W

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TchelrSe der den Drachen des Südens, Ateparrdragon besiegt KfiÄÄÄÄ SlMfelia»

Volk und seine Bedeutung für die Entwicklung des Altertums.