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ist dmm, wohl neunzigjährig, gestorben. Tante Emma, hingegen» lebte noch lange mit der Konvemtualin Lhinen zusammen rm Kloster zu Preetz. Dieses Damenkloster, durch eine Mauer von demStam- chen getrennt, ist ein reizendes Idyll. Die Damen bewohnen jede ihr eigenes Haus, das meistens noch einen schönen Garten wo. mesttensWanda und'LeoMe, während ich für meine I Hinter den Gärten gleitet die Schwentine dahin. Was an ^u- l^^Km^wunderLll f^md. Der Name Kuni- I gend in dem Kloster war, «Serbe.eifrig und freute sich an d« bert war mir nie begegnet; vielleicht nur in einer GeschichteAuch I ^u^eLung^Fraulernvon ^^uen uny
Leonie und Wanda waren mir in Person nie begegnet. Leider siel I Ätertümsiches Haus, das noch stcht. Wh - Inster in dieses aeheisigte Buch eines Tages den Brüdern in die Hande, dre | Treppchen und eine sogenrnrnte Gewitterkammer ohne > STtafiX vorigen. Das war Sitter, u^d als ich die man flüchtete,, wmm dre Blitze zu arg wurden, meinen Schah wieder erwischt hatte, warf ich ihn ins prasselnde I von Th in en wrwern sehr gutes Ä^nschenkmd.Nrch ,-^vevoll. Feuer des Herdes. Leonie, Wanda und Kunibert brannten gleich- I feuchteten Geists, aber freundlich und m ihr«: Ar zeitig mit getrocknetem Vierklee und bunten Bildern. Dieses Auw- ! Ihre rasiewser TeckÄ, A^r Kule genannt, vm^n h K-tx ftarte izft fbäter lehr bedauert. Aber jedes zehn- bis zwölf- j ein scharfes Wort der Frau Priorin ein, ^as sie immer ly^ jährige Mädchen wird meine gekränkten Gefühle teilen. Damals 1 schreckte. Tante Emma beruhigte sie dann. „Liebe Klare,
danken wieder aufgab. ilnd dann schlitterte ich in einevornehme . ^Z^ichE W
deutsche Familie hinein, die äuherlrch imt " I me;n z^ft und au den Spott gedacht, den es rnrr einbrachte. Aber
nehmlichkeiten gesegnet, mnerllch aber so wurmstichig war, dav ich | nieder allMeiAnwandlungen, und da es in
mich freuen konnte, eines Tages wieder daherm M I mTRn ru?;M Stunde gab und ich mir ein eigenes Zimmer
man auch in Deutschland seine Erfahrungen machen und braucht I H cinem Schreibtisch darin, so kamen die Gedanken
bewegen nicht ins Ausland zu gehen. Spatertst es mu abe I 2 ech damals war das Porto billig und das Papier gleich» immer gut gegangen. Ich h^e liebe und nette Menschen kennen- ^sE Damals ^d^orw E ^te
gelernt und warme Freundschaften geschlossen. Hler viele Ram I t - Mtmt unheimlicher Geschwindigkeit zurückkehrten,
LMRLMffWUZ UZMML-sW« am Rhein, auch in der Rachbarschaft von Plon und endltch I . .. s Vermerk' Legen Sie uns gelegentlich etwas
war es mit dem Unterrichten vorläufig, vorb-r weil meme Mutter sie wieder^mrt ^^7 ich nw rech^ was ich daraus mache» mich brauchte und in mir schon allerlei Gedanken an Drucks, Pi I Natürlich waren meine Versuche vom Schleier des Geheimund der Wunsch aufstiegen das was lch mnerlich dachte, auszu- so w RatEH von ihnen, lieb mich aber
sprechen. So ha^^ mich allmählich der Schnftstell^^ug w I ^M>ren^ und sonst fragte niemand danach was ich im stillen Es kam nicht gleich und zuerst mußte ich, wie E we-sten, y I S 5 OUdne ersten Versuche erschienen rn der „Kieler
geld bezahlen. Aber nach und nach kamen doch von hier und Kämmerlein tmev UT^ ist wohl vorgekommen,
dort allerlei Ermutigungen, und schließlich war es für mich das I Ze 9 , WM ist wohl dieser Lucian Bürger? Er schreibt
Schönste, mich einzuspinnen in meine Gedanken und zu^mch Gte» S ÄKSSH Mr nämlich beigelM. Ich
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WÄchm sind gewöhnlich sehr nett gegen mich gewesm,. Aber ich «Uergew-rdmismd,dmm kommen^ez^ { mochte sie nicht habe Lch des öfteren Hauslehrerinnen getroffen, die sich mck großer fc ^Z?°S^rd^ ^^ltM Augenblicke verpatzt.
SÄÄMSTÄg'g K“* feftÄÄS von Familien in Pommern, der Mark und ^^mBurg, die auf I d v sch auszuttänken. Ob dies mehr als einmal vvrgekom- einer für sie unsichtbaren Liste standen und denen es schwerJi , I s V I CTljrjnn<. mich eines Vortragsabends
Lehrerinnen zu erhalten Datz ost I «Jtet Zum Prinzen", an dem einer der Herren vom Gymna-
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Mage, wo die ^^echug-mg w dm- stadtrs^i und staat- yr sich Stehen, und zweite Glas bestellte fragw
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geworden. Sv anders, daß man nicht Weitz, wie sie sich gestalte» I «be ’zreneben Ruf dem Friedhof stand unter anderen
MMLMSSLS WDM--L-SL-H unterrichten konnte, tat mir sehr leid. ein Glashaus auf ^^b^setzemD-^ chm
Aber der Hausstand meiner Mutter hatte sich durch verschiedene I „im Interesse der E^l-chmi O«n ng ch i M Musik Pensionäre vergrößert; sie brauchte meine Hilfe, und es war auch gegen gab es der s-merVeerdlgung em Festmahl und die w
aut wenn man einige Jahre über Geschichtsbüchern und Gramma- i Heute wurde man manche von ihnmi rn ein. S^aatorium s
S ÄÄji Einmal im Hausstand auszutoben. -Wer der Die haben aber niemanden geschadet, und ohne Originale gibt es SBBWääS I und Bilder einklebte. Ich las die Kinder meiner Muse oft, fand sie sehr schön und schrieb einiges dazu. Leider waren sie alle sehr kurz. Ich ließ nämlich meine Helden und Heldinnen gleich sterben Und beschrieb mit einer gewissen Wollust das Totengemach, in dos die Sonne schien und das Sterbebett verklärte. Meine Hel-


