Ausgabe 
11.11.1924
 
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Das Wasserschloß.

Don Artur Fürst.

Hast du das Schloß gesehen Das hohe Schloß am Meer l Golden und rosig wehen Die Wolken drüber her!

schienen mattweiß Lurch den Dunst, die Alpen lauten in .-Ztod>L -E Madonna del Sasso läutete es zum Abendsegen: der feierliche und sürsmaliche Kel ner im Metrvpol brachte Artischocken uich gebratene Kühner zog die Vorhänge vor die Fenster und meinte philosophisch:Man muh nur Zeit haben, dann wird die Sonne ^^Jmmerhin auch die Regenwanderung war belohnt, und es blieb a7ch unter den milchigen Schleiern etwas von der Mr- heihung der DerjüngungSkuren da oben M uns lebendig Ahnen neuer Perspektiven".

Auftrag Les Badenwerkes, der großen ^mischt- MSSAW

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kder brüNgeL", unzuverlässiges Gestein angeschlagen wird, findet eine sehr sorgfältige Auskleidung mit ernenn m sich starren, rmg^ förmigen Geflecht aus vielfach Miteinander verbundenen eisernen - Stangen statt.

So singt Llhland, und ein anderes Mal.

Es stand in alten Zeiten

Ein Schloß, so hoch und hehr. Weit glänzt es über die Lande Dis an das blaue Meer.

Auch wir wollen ein Wasserschloß betrachten. Freilich ist das unsriae zu de^wir nun die Reise antreten weniger romantM Z Ke Prachtbai,ten, die der schwäbische. Dichter erschaute. Es kann weder die Wolken sehen, noch weithin glanzen, da es vich BLS* BffS'ÄÄ» ift

fRflnm trobfte heftiger Wind schüttelte die Palmen und Kampfer- 1 1

d^E en ämmelie melancholisch. Auf in den ewigen Muhling De?arMttAche'alte Kellner, der im Speisesaal das Diner Der gravira 1 > Melle brachte die Ananasbeeren I

ans durch die Wasserlachen die so b e - . s^r Drücke I

£»»äMh-ää s« Wr Schuden reude uns der Chauffeur. ^..steiler desto bestew ÄÄ-S« nn"SS.' SÄftiwU«,»6Eisue6Ktii« w

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des Gotthard der Sonnenschirm regierte.

Wir stiegen Die Perlensträhnen wurden dichter. End- WTSSM-Ltz'. L-Z-MMMMsI MWWWMM in Llnlchuld und Racktheit und Pslanzenkost bestand . . . i

rntmnallonale Gemeinde scheuchte der Erdkrieg ^mander

r;s, Rorden und vom Süden Die Kunjuer geium

SaWÄW'g k^n Zwang kein Dogma. Jeder Eigenart ihr Recht. Monte De- rita ist Sdnthese von Ratur-Sanatorium und Einzelleben. Lago |

Einkebr und Feste. Sonne und südliche Pracht. |

Kann man mehr verlangen? Selbst wenn die Sonne nur auf dsin Davier scheint? Lind ihre Anbeter sich M den triefenden

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tnirh bns ßVrrt«» Die wie aus dem Bilderbuch gescynuienen Häuschen w der ungebändigten Wildnis der Palmen, Lorbeeren MoitZi Mgenbäume, Magnolien, Kakteen, Rosen, Orangenrusche

Auch^Müde^die 'daS^Jahr über ein bürgerliches Leben fuhren llinden ?ick auf Wochen und Monate hierher und fuv> beglückt von Raturnähe und Seelenfreiheit.Raststätte, Kampfstätte^ Heilstätte Heimat ist der Monte Derita vielen Menschen gewesen, ,,^ung- b-orn den Gehetzten und Erschlasften, ohne die LuMspreise vw- nehmer Kurorte. Auch das ist wichtig Sogar ein Kaufhaus für naturgemäße Kleidung ist vorhanden. Lind ein für die Kran­ke. Pflanzen- un& Fleischkost darf man nach Belieben wMen^ und nicht einmal feste Essenstunden werden eingehalten. Der Koch must von himmlischer Langmut sein ...

Auf Ziegenpfaden schwammen wir zur Diese, verirrren uns in Weinhängen, sanken hn Sümpfe, landeten rn einem ländlichen Gefährt, dessen Verdeck löcherig war wie die Brause einer Gießkanne, der See dämmerte in Rebeln, Locarnos Lichter