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Solche ähnliche Retzen führte der Rittmeister Achatius noch rn^£ n3e1^’ -wagend der Wachtmeister kein Wort dazu sagt? rX ie5xnt^-^ru<^ keines Vorgesetzten Herrn seinen TischMug UTtb ^kräftigend mit der flachen Hand> auf den s^Ilötzlich aber fable sich der Wachtmeister an den Kopf und schloß die Algen erb^ssend, tot? es vorher der Rittmeister getan.
Repomuk? fragte der Rittmeister. ..Wieder oer Wachtmeister zur Antwort. Auch %%^angen des Of t ners flog ein Schein der Röte und wich m ?-aU»n' ®r /lnchte: ..Hol' es der Teufel, wenn es uns hat! Dann stürzte er einen Becher heißen Weines hinunter un& Stimme den He^n Josias fury .Liegt ö Rahe das feste Haus Herrenbruch?" Der Pfarr-
%i6.'n ®run^ed ungewohnt war, fand nicht sogleich \n J6?. burch die Frage des Rittmeisters das ™ Gottliebens lebendig ward. Gr vermochte nur stumm zu
anerürnnt werden, daß auch das Ausland an der fflÄn4“1’3 22'Lt>.°n<2n 2tnteU bat. Dor allem ist die eng- ^^„^/^Mger-Expedition zu erwähnen, die vor genau fünfzig Jahren (gleichzeitig mit der deutschen Gazelle-Expedition) her- aHem5^ Aus allerjüngster Zeit verdient vor
allem die erst kürzlich heimgekehrte dänische Tiefsee-Erpedition
?nter Leitung von Dr. Johannes Schmidt stand, gmanntzu werden die über Wasser- und Tierverhältnisse in den großen Meerestlefen wertvolle Aufschlüsse heimbrach.e. Die Reise führte kanÄ ^tSe nt^' &en 2Is5ldfd)en O;ean, durch den Panama- dz^inn 0tllIe2, Osean und dann zurück. Diese dänische Expe-
üd, n' rrdne 5te'L’dl<lnte,ten Fragen der Meeresfo^
^>ei7t f^nftnsbeornr: bx-e Änderung der Aale. Es wurde fest-
bab die Aals, die aus den Flüssen des Festlandes treten, und in der Rahe der Bermuda-Inseln die^lüsfe auffuch^^' bic junge Aaldrut wieder
tn die Tiefen der Meere einzudringen, bedarf der Forscher ganz besondemr Gerate und Instrumente. Dem Lei er der dänischen Expedition gelang es mit Hilfe dieser raffiniert konstruierten Werkzeuge aus Tiefen von 5003 bis 7000 Meter Tiere heraufzuholen drenur in diesen vollkommen nachtdunllen Meeresgründen zu leben
tol,*.V^e 81 D. ein sog. Seeteufel aus 5000 Meter fflSnÄn™* Phöben: «in Tier, das am Kopf ein drahtähnliches besitzt, an dessen Ende eine kleine Kugel sitzt, die, wenn kH^lmmt, wie eine elektrische Glühbirne in rotem Licht
M-iftn-nA F‘nget F'kche zeigen eine ähnliche Leuchtkugelaus- rüstung, was darauf hindeutet, daß diese Fische auf diese Weile gütlich ihre Deute anlocken. Auch Tintenfische und Tiere mit Riesenrachen wurden erbeutet, phantastische Wesen der Unterwelt, die uns von der seltsamen Fauna der Tiefsee Kunde geben und uns lassen daß auch in dem grauenvollen Rachtdunkel der
Ozeane der Lebensdrang, der die lichtvolle Oberwelt durchpulst &rie fremden Gesetzen ihrer dunklen'
Welt gehorchen Bsir erfahren, daß dort unten, im Schacht der Meere, wunderliches Leben sich regt und daß, wie überall, der ^ärmliche Hunger auch die Kraturen der Tiefsee zwingt, den schwächeren Genossen zu erbeuten, wenn nicht der Schwächere durch i stärkeren Feind sich zu schützen vermag. List auf dem Meeresboden? Ja auch das gibt es. Da lebt zum Beispiel dort
E^swdler^bs. der unferm Flußkrebs ähnlich sieht, tedrch des Schutzes einer Schale entbehrt. Am ^nswv^e^1%,%^pertell vor Angriffen zu schützen, steckt der Ansleblertrebs ihn fürsorglich tn eine der vielen leerer. Schnecken- kHalM, die rings umherliegen. Im Fall oefonderer Gefahr zieht ft% kogar vollständig tn dieses Wohnhaus zurück Rähert sich letzoch der Oktopus (eine Art Tintenfisch), so ist der Krebs allerdings auch in diesem Bersteck - verloren, da der Oktopus mit I fernem Saugapparat den Krebs aus seinem Gehäuse herauszuholen vmmag. _Unt mm aber selbst vor diesen fürchterlichen Oktopussen ßcher zu sein wandert der Krebs zu einem andern Tier der .Unter- I ?bantsie, die eine eigenartige und jedenfalls sehr wirksame Methode hat, sich ihrer Feinde zu wehren. Wenn die Adamsie angegriffen wird, laßt sie aus ihrem Mund lange Fäden her- auszungeln die Mit Resselorganen besetzt sind und bei Berührung brenneiiden Schmerz zufügen. Bor diesen
R^selftiden ziehen sich auch Oktopusse mit groß er Achtung ,u- E Der EinsiedUiwkrebs begibt sich also zu einer solchen Adamsie '
-0^5 anf die Schale und kann nun ungestört sein ®mf 12^21 Je6en , fort setzen. Als Honorar für ihren Schutz erhält bie -^efte der Mahlzeiten, die der Einsiedlerkrebs
F^mxX’ fte. vollkommen zufrieden ist, da sie selbst sich Eann während sie in Gemeinschaft mit dem aZ ° au %me?2 2tucfen schend, von diesem auf seiner Jaad nach Rahrung fortgetragen wird und fo ebenfalls auf ihre Kostet d. h. zu ihrer Rahrung kommt. ' '
®ie kleine Geschichte vom Einsiedlerkrebs ist nur eine einzelne Episode aus dem noch viel zu wenig erforschten Leben am Meeres- gnati).
"vH ein Blick m die Tiefen. Man hat. wie bereits Nagt wurde, die Meerestiefen ausgemesfen und durchschnittlich Abgründe von etwa 5000 Meter bemerkt. Die größte bisher a” Kni® nrUr^.Dft[l^ Philippinen mit 9780 Meter fest- gestellt. Beim Ausloten der Tiefen hat man in der amerikanischen Marckne neuerdings em neues Instrument mit glänzendem Ersista fMfXnh-k^f ® Dt r5n der Wasserlinie des Dermessungs- b ein Knallsignal abgegeben. Der Schall breitet sich auch tm Wasser nach allen Selten aus und der Schallstrahl wird vom
: SSÄÄ ^ta^^rt>on •*"“ Felswand, zurückgeworfen, und X QfaU lm Wasier in der Sekunde 1500 Meter.
Sat mkrtä4>k-^n^ffun9d,<6i,f "Stewart" hat im vorigen dieses Apparates, und zwar ohne Fahrtunter- ®i6ratorb9OoeFpr>?’a9en inT 2tt5-n,titoen Ozean von Rew Port bis MMe?s»stA-x?a?^^^,^gefuhrt. wobei Tiefen bis zu 6000
I tiefm JmtS^t mk^erbCn Ruch dort unten in den Meeres- täle? Ebenen steile Riffe und sanfte Wellen-
iaier. PittorEe Schluchten, lauernde Dulkane, und schlammaefüllte ^cken und Duchten. And schließlich gibt es &“rt uX Sfee- SXXSuX ^behnung, deren Erforschung eine Auf- __„'®an hvt ferner die Wafsertemperatur am Meeresgrund ae-
XitllF, r°°s .^ker Tiefe etwas über 2 Grad Wärme ge» Instrumenten hat man Wasserproben und AndXA^Ä%^Iflanzen heraufgeholt, um sie zu untersuchen, volle X5 dw!" submarine Forschung wert-
ertrna^ill!^^ ^hallen über Meeresströmungen und über die ert^grelchM üstchgrunde der Ozeane, wobei erwähnt sei, daß dr« Shackleton-Erpedition entdeckte, daß die Gewässer des malmll^Ä^ f£> sind, daß man die Angeln nicht ein-
mal mit Kodern zu versehen braucht.
5ie ^^^schung der Tiefsee ist noch eine junge Wissenschaft Schluckt^ d«nMenschen Erwehrt ist. selbst in die dunllen
X^8uta?ch-n, weil die W-ifsersäule ihn erdrücken wu.de so hat er doch immerhin Oüethoden und Mittel ersonnen um auch diese Rätsel der Tiefe zu llären. «Monnen,
Well5^.-A^ 5^,0irand oder auf der Meeresfahrt die hohen Wellenberge und Horen das brausende Arlied des O-eans Abe- unter der Wasseroberfläche ist von all den oben das Meer peitschen und in Aufruhr versehen 8“ spuren Stille und Rächt. Schweigm der Tieffee' biefcr Stille wissen wir atmendes Leben und geheimnisvolle Mwegung Ansere Aufgabe ist, ihr Rätsel zu losen und ihre Wunder zu finden. 8
Das wehrhafte Fräulein.
Don Friedrich Freksa.
(Fortsetzung.)
vrn-M, 5® Rittmeisters trat ein Rot. das sich
5bra"n? ™affe wandelte. Er schloß einen Augenblick die Sxmrm X2x9'a& mit einer rauhen Stimme, aus der es wie Selbstbeherrschung zitterte, zur Antwort: „Ihr mögt das Werk imflisch nennen aber ich glaube nicht, daß der Hsrr- so große Macht einräumen mag Der ehrliche u'\ Ss[Ie 8u tun haben, es sei beim,
er hatte Befehl. And ich vermein s Wohl, daß meine Reifer wenn ich sie auf eine Schwadron Teufel zur AttackXnsehw Ne Mr
Hwchtmann Beeb.ebub sechst als Gefangenen einbringen wu den. And Sie können sicher fein. Pfarrhe-r. ohne gute Ranzion toer6«t"tm "icht wieder freigelassen
, auf dem Schlosse ein fremder Kavalier?" fragte
&er Rittmeister tu festem Soldatenton. ' 9
„OReint Ihr Sir Stuart Hamilton?"
,, ^>2« Rchatnis wandte sich zum Wachtmeister: „Es fügt sich alles gut Sir Stuart ist <nn alter Freund von mir. Wird das Aevel mächtig tn uns. so sind wir auf tßerrenbruch geborgen!"
Auf dem Grunde der engen Gassen lag noch Dunkel Die Ammsse der Giebel schmiten schwart tn die erste, graugrüne Däm- l-gie sich feucht auf die Röcke dekX ninen Du ger die sich anfg-macht hatten, um des Schauspiels teil- we'rden. An der Spitze des Zuges ritt der Trompeter un& &heS ein,traurig Lied. Dam schlug der Kesfelpaukenträaer omnps siine (belle. Bei diesen Klängen fuhr mancher beunruhigt a>t das Fenster und sah müden Auges den Zi,g voi^istehen Dem Trompeter und Paukenschläger wurden drei Särge nachgetra-e
rechte sich die Mannschaft des Fähnleins, die in GstenhAm und Lederkollern je drei und drei btg'e Die Gesichter den ORännw- wa- «m nicht zu ernennen. Hätten die Ros'e nicht geschnaubt und die Pferde nicht gestimtpft. fo hätten die Zuschauer denken können daß ein Zug von Schatten sich durch die Stadt beweae
Spitze der Rationen marschterr. Man braucht nur an die Gazelle. Marine (1874) zu erinnern, fent^ an Plankton-Expedition der Preußischen Akademie der -Wissenschaften, an die Valdivia-Expedition und die Deutsche Süd- chchar-^pedition^Dieletzte große Anternehmung vor dem Krieg ?^bre 1911 die Deutsche antarkstsche Expedition. Da- neven haben verschiedene Schiffe unserer Oltarine wiederholt aus- geaetmte Weltreisen unternommen, um besondere Dermessungs- arbeiten auszufuhren. Am so schmerzlicher ist es, zu wissen, daß wir vorerst, vielleicht für längere Zeit, lediglich aus finanziellen L®8wungen find, die so erfolgreich begonnene Arbeit oet Meeresforschung zu unterbrechen, wenn nicht irgendwelche Stiftungen ihre Fortsetzung ermöglichen.


