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Sie holten aus der Hütte Sva^en und>aufel und gruta in der Dämmerung sein Grab. Sie sprachen einen ^^en damber und die alte Grohmutter leg e die Haselstabe und Hol.unde^w« ^ über den Hügel. Dann nahm der alte Jager die Flinte und sie srisck; seltsame Beschwörungen murmelte er dibei und die al Frau suchte mühsam im Dunkel nach der Pflanze Hartheu, der der Jäger keinen Schuh fehlt. ah-.h6

Roch einen festen Haselstock schnitzte sich der Alte iurSwtz und wankte in den Wald hinein. Sein Weid sah weinend auf dem Grabe und sah ihn im Dunkel verschwinden. Er gingnach^dem Jagdschloh. Seine alten Deine trugen ihn nur mühsam un Flinte war ihm schwer, aber seine Augen glühten vor Kumm Zorn und er ging nun unaufhaltsam vorwärts - -Im-°h ä totenstill, kein Laut drang auS den ^llsrleuchteten und er wandte sich wieder nach dem dunklen Walde. un&

der Wind klagend durch die Bäume, die Eulen jammerten u^ schrien, und gellend pfiss die Fledermaus. Ächzend bogen sich^ Bäume, und ihre Aeste klovsten seltsam iönend ü^eu 2lus dem Moos stiegen schwule Dämpfe aus wie eingit g tz^rch. und Ne Irrlichter huschten mit blassem Schein an

»um Schloh. Er hatte sich vorgenommen, seine Furcht zu über, winden und mit dem alten Diener zu reden. Doch diesmal war es dunkel im Pserdestell. Nur die offenen erleuch eten Seniler deS Schlosses warfen grohe viereckige Lichter auf die moosdurchwach- sene Rasenfläche. Wie er aus den dunklen Stämmen hervortrat und sie überschreiten wollte, sah er in einem, dicht zu seinen Fähen scharf abgezeichnet ein Schattenbild. Er erstarrte vor Erwartung: es muhte die junge Gräfin sein! Aber eine zwingende Furcht ver­hinderte ihn, aufzuschauen und nach dem Fenster zu bluten, an dem sie jetzt stehen muhte. Er sank in die Knie, jein Kops neigte sich und sein Mund berührte das weiche Moos. Da war ihm, -als berühre- er einen weichen Mund mit blühenden Lippen. ge­schrocken blickte er empor, bereit, aufzuspringen und ins Schloh zu eilen. Doch still und leer blickten die Hellen Fenster, und ver- wirrt senkte er den Blick. - Wieder sah er das Schattenbild zu seinen Zützen und wieder neigte er sich zu ihm. Er suhlte weiche Hände in seinen Haaren und warme Arme um seinen Hals!

Lange lag er so, halb betäubt. Seine Seele wanderte in ein glühendes Dunkel, bald wutz e er nichts mehr von sich.

Als der Tag graute und das Licht im Schlosse verblühte, kam er wieder ATI fiel)». erfyob- flcf) und wollte öq

sah er plötzlich die junge Gräfin. Sie stund unter der Tür des Schlosses in Hut und Jagdgewand, ein alter buckliger Diener reichte ihr die Handschuhe; ein anderer stand daneben, der die Flinte hielt. Sie blickte nach ihm hin. Auf ihrem weihen Ge- sicht war ein höhnisches Lächeln, und mit scharfer Stimme sagt« sie:Was liegst du hier vor meiner Tur, Barsche? Du willst mein Jäger sein, und ich weih, du kannst kein Lier toten! Sei erst einmal fleihig und räume mir ordentlich auf unter dem vielen Wilde hier im Wald. vor allem bringe mir den silbergehornten Rehbock, der sich hier Herumtreiben soll, dann kann es noch werden, dah du mein Jäger wirst. Dann will ich dich zu mir ins Schloh nehmen, und du kannst bei mir bleiben. Damit nahm sie ihre Flinte und ging in den Wald, und die alten krüppeligen I Bedienten verschwanden lautlos in der Tür des Schlosses.

Da ging der Bursche heim und holte Pulver und Blei. Er begann, den Tieren des Wildes nachzustellen. Hub reden Tag I legte er seine Beute vor die Tür des Schlosses. Kein Zweiglem I steckte mehr im Flintenlauf, rauchgeschwärzt ragte der, und der I Bursch, der sonst frei und unbekümmert dahingeaangen war, trat I leise auf. vermied die krachenden Zweige und schlich behutsam durch | &lL ^Und^bald erkannten auch die Tiere, dah er ihr Freimd nicht I mehr war und versteckten sich vor ihm. Der Freitag kam heran, I fernher tönte das Glöcklein, - da lag die Zauberwiese wieder I vor ihm Aber nicht vermochte er sie zu betreten Festgewurzelt I war sein Fuh er sah die Riehe und still und friedlich unter der Mädchenschar weiden, und sein Herz wurde schwer und schwerer. I Auf einmal erblick e ihn der Bock und stieh einen gellenden War- I nungsrus aus. Alles wandte sich in wilder Flucht vor ihm nur der Bock stürzte auf iha zu mit wuterfüllten Augm und feuer- I schnaubend. Da sank der Bursche in die Knie und weinte bitterlich. I ^d durch seine Tränen sah er etwas wie einen Rebe! aufsteigen, I der alles vor seinen Blicken verhüllte.

I An diesem Abend brache er keine Beute zum Jagdschloh. und I die alten Jägersleute hörten ihn im Schlafe weinen und klagen und I zu der iunam Gräfin sprechen von der Wirse und dem sllbergehörn- er nicht^cn wolle. Am nächsten Morgen ata hatten die alten Leute es wieder vergessen, und es Hel ihnen erst I ein als es nach einer Woche geschah, dah der Bursch weder am Abend noch am Morgen nach Hause kam Da begann es ihnen

I [vrnge zu werden, und endlich machten sie sich auf, um im Schlosse | nach ihm zu fragen. . - fl. it-

Ab-r wenig Schrille waren sie gegangen da fanden sie tM | tot auf dem Moose liegen. Er lag ans dem Rucken.und in seiner I Brust waren zwei tiefe Wanden. Seine Augen blickten wirr und I erstarrt in die Baumkronen die über ihm im letzten Sonnenstrahl I erglühten.Das war Freyas silbergehörnter Rehbock s^te ta , I ßtte und weinend knieten die beiden Alten ort dein

tmK1foSVan nichts anderes mehr denken, att an die ÄÄ ffi Ä? Äjtt I "9^ Aeste, ihm war, als sehe er ein tagendes

rot, ein fliegendes Gewand: bann schwindelte ihn. und erchiel

tön«

Sj dann plötzlich auf der hellbestrahlten Wiese .stand, im frischen kühlen Wind, so wich sein Fieber; die Rehe umnng .en chn zull^'lich und die Mädchen, die Ball spielten oder Kranze flochten luden ihn mit freundlichen Blicken ein, mitzu.un Da fühlte er wieder sein ruhiges glückliches Herz, und er vergah sein Seid u^d s-ÜE Sehnsucht - Er grübelte nicht mehr nach, was 2 Mr Äne 'Ltnandtnis mit der Wiele habe, er füh te nur., wie ^>hi ihm wurde im Hellen Sonnenschein bei den stillen Tieren und den lieblich lächelnden Mädchen. Da drang kein lockender Ton an sein Ohr. Aber kaum wich der führ, ruhige Schlummer, ber an der Neige des Tages stets befiel, und kaum umdräng- ten ibn wieder die dichen Stämme des Waldes, so trieb ihn die Sehnsucht durch Gestrüpp und Dornen den Tönen des Jagdhorns «ach. - Biele Wochen lang ging es so fort

Eines Rackrs schlich er zum Jagdschloh. Da^berein Helles Lich im Pferdestall, der fdttrxirtS davon lag. Roch nie hatte er ihn geöffnet gesehen; drinnen hörte er Geräusch joaernb trat er auf die Schwelle und sah, dah auher einem alten Diener fein lebendes Wesen darin war. Alles war sauber gekehrt und «eben jeder Krippe lehnte ein Besen. Der alte Diener war beschäf­

tigt Hafer aufzuschütten. ,

Der Jägerbursch faßte sich ein Herz, trat zu ihm heran und trug wo denn die Pferde seien, für die er den Hafer schütte Der Alte murmelte widerwillig:In Birken und Binsen, in Birken taib Binsen!" Hub als er dabei den Kopf nach ihm wandte schrak der Bursch heftig zurück: das war ja der alte hinkende Bettler^ ben er im Traume gesehen! Schaudernd verlieh er den Stall uno lief nach Hause. Ihm war so benommen zu Sinn.

Aber trotz seiner Angst ging er am nächsten Abend wird..

tzvaat sich an dramatische Steigerungen. Vie tarnt zu den großen | Dersuchen einer Neugestaltung der Antike in -Oedtpas und I tzph in i undElektra" führten. Hofmannsthal ist federn tn vielen Wandlungen und Berwandlungen erschienen, aber wir lieben vor allem die Schönheit seiner Jugenddichtung, d e an eine | jener herrlichen antiken Ephebenstatuen gemahnt, zart und grazu , tn der-Bewegung und Formung der Glieder, aber zugleich beseelt von üppiger Lässigkeit und sehnsüchtiger Träumerei...

Die Wiese.

Don M. von Gey so. '

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rerr» »v rtRonbs beimkam sagten ihm die Alten, er wüsse gleich j W SÄfcÄ Gräfin. Sie habe einen Dien« aefchickt und ihn entbieten lassen. So ging er denn. Cangfam töt ->

öfö arinsten überall Gesichter nach ihm hin. Alle Duren standen E« »L «E> kam «In dn Nein.» ®«m«* -K lad-- %

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nioher Sie lieh seine Hand los und sag e. Du kannst «eben! Als er am nächsten Morgen seine Hand t rachtete, war d^r Goldring verschwunden und ein schwarz gebrannter Abdru