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„ .mh nur einzelne Anspielungen erlaubte ich
legen^tt 8 ich bann von ihr, dass sie der Großfürstin
Si2 (Ä* IW ®i« "ff*® "rb= tarnt noch acht Tage hinausgeschoben.
Ich glaube mit Zuversicht Ihnen sagen zu können, teuerster Vater" schreibt Prinz Wilhelm in demselben Briefe,, daftich ^KNM eine Tochter zuführe, mit der Sie zufrieden sem, die Ihnen MtiL Enze Liebe schenken wird und der Sie gewiß die Ihrige nicht Erlagen werden, Es ist nicht gut, zu viel Gutes im voraus wederWer innere noch äußere Vorzüge zu sagen, mein ^Urteil über die letzteren kennen Sie bereits, und ich glaube, aussprech«i zu können daß die inneren die äußeren übertreffen. Gott schen^ ?nir °n Gnaden die Erfüllung der Aussichten, zu denen ich mich jetzt berechtigt sehe."
Aach der Verlobung schreibt er dann am 25. Oftoßev: „Wie unendlich gut und liebevoll Augusta in diesen ^agen fur mich tvar und wie ich nun heute seit deni entscheidenden Moment so ganz ihre Liebe zu mir erkannt habe, vermag ich nicht zu schrldein. Ick verstche mich manchmal selbst nicht, denn so wenig om ich gewohnt eit, Glück festzuhalten und zu besitzen.^re, erstenBWorte, die mir Augusta heute sagte, zeigten mir eine ^r<^veS Gefühls, die sie mir über alles teuer machten sie sagte: mochte ich Ihnen doch jemals die ersetzen können, die ich ersetzen soll! Zweimal wiedekholte sie diese Worte! Mehr vennag ich nicht zu sagen ülnd am Todestag der Königin Luise bekenrck er dem Batem Gerade in Diesem Jahre den heutigen Lag entfernt von Ihnen ilnd deni teueren. Ort zu begehen, der uns m der Mittagsstunde zusammenführt, können Sie leicht denken, endlich schmerzliche Entbehrung. Denn wie viel umfassend.mußte heute wohl ein Gebet sein, das an jener- stelle nur umso inbmlnsti ger und bedeutungsvoller gewesen sein wurde, Ich hab-.ihren Seoen erficht auf alles, was in diesem Jahre mich so entscheidend i trafen soll Wäre sie noch unter uns, so hoffe ich, wurde ste nut der getroffenen Wähl zufrieden gew^en sem und^ oie neue
i geliebt 'haben. An dem heutigen bedeutungsvollen Tag muß ich Ihnen also Augusta von neuem empfehlen und Ihnen allein da keine Mutter sie bei uns empfängt, deren Segen aber immer unter uns bleiben und so sich auch auf Augusten ausbreiten wird. „>m Juni führt dann Wilhelm dem Vater dre neue Tochter zu.
bedrohlicher Aähe einschlagenden französischen Granaten, üleber» all sah man finstere, entschlossene Gesichter: fest umspannte die Faust den Kolbenhals des Gewehrs: man merkte es auf den ersten Blick, daß hier die Parole lautete: „Entweder du oder ich! Siedeheiß waren die Gewehrläufe von dem lang anhaltenden heftigen Feuer. Langsam ging die Munition zur Aeige, nur dte Patronentaschen der Toten und Verwundeten, die uns zu Fußen lagen, lieferten einigermaßen Ersatz. ®a — ein Krach — ein furchtbarer Donnerschlag, und mitten hinein in die fünfte Kompagnie saust eine französische Granate. Giftige Gase enrstiegen der Erde und mitten drin wälzte sich ein blutiger Men.chenknauel Ein gellender" Todesschrei, das Wimmern der Sterbentan, und das Stöhnen der Schwerverwundeten mischte sich mit dem Kiiattern der Gewe-Hre Ein schneidiger Leutnant, am Kragen trug er hessische Gardelihen, gefolgt von vier hochgewachsenen Mannern, zwei mit Gardelitzen, die anderen beiden waren vom zweiten Regiment und trugen am Troddel weiße Stengel, stürzten herzu, um noch zu retten, was zu retten war. Zwei brachten sie 'heraus: bei den anderen fünf war's nicht mehr nötig — Gott hatte "sie gerufen Aur von dem einen will ich erzählen. Behutsam legten sie ihn zur Erde Die Llntersuchung ergab: Schwerer Gelenkschutz mit doppw tem Knochenbruch! — Aoch ein letzter Händedruck, em he Mei Blick und fort waren sie wieder, der Leutnant und seine -»raven, hinein in den Kampf, den furchtbaren, den bezweifelten. Der Mann aber, den sie herausgeführt hatten, lag da mit bleichem Angesicht. Teilnahmslos ruhte er aus, den Kops auf seinen Tornister gelegt und achtete nicht wie feindliche Geschosse den
heftigen Kanonendonner der hessischen Batterien, die geineinsam d^e^Sichevheit" eines^^männlichen" Charakters^ änd" ^sonders 1 Anters
Schilderung des am nächsten Detmligten v°^ber^,^st seine pagni^tas Lebm-
Brautwerbung um die liebenswürdige und reizende -weimarer Prinzessin die spätM Kaiserin Augusta. Wir nehmen an den diplomatischen Verhandlungen teil, die dem persönlichen Ersckwinen des Prinzen vorausgehen; wir folgen ihm an den Weimarer Hof und 'hören von ihm selbst, wie er schließlich seinen Antrag machte.
Da ich nach, einigen Tagen AusenHalt hier bemerkte, schreibt er an den Vater aus Weimar vom 20. Oktober 1828, „und nach den Aeußevungen der Großfürstin (Augustos Mutter) es vielleicht mit Bestimmtheit ersah, daß sie wünschte, die Sache wenigstens nicht zu übereilen, wenn nicht auf die lange Dank zu schieben, dem ich mich ruhig unterworfen haben würde, wenn ich bemertt hätte daß Prinzessin Augusta mit dieser Hinausschiebung aus Unentschlossenheit einverstanden war, ich dies letzter^ von der Prinzessin keineswegs gewäh'r ward, sondern mir aus hmgeworfe- nen und sehr gut aufgenommenen und wohlverstandenen Worten di« Aeberzeugung wurde, daß ich alles zu 'hoffen hätte, so oeschloß ich, meinen Angriff direkt zu machen. So kam es denn, daß ich am 16. abends nach dem Souper allein im Salon stand mit ihr, ihren zerbrochenen Eventail (Fächer) in der Hand haltend: sie verlangte denselben zurück, und indem ich ihr ihn hinhielt, legte ich meine Hand in die ihrige, sie fragend: wollen Sie diese behalten? Sie verlor fast alle Contenance vor Rührung, reichte mir aber gleich darauf die Hand 'hin,, und Lieser Händedruck und ihr Blick sprachen alles aus, was ihr Mund nicht auszusprechen vermögend war Sie können denken, tote glücklich ich war und Laß die Rächt ziemlich schlaflos dahinstrich Den ganzen and«en Tag ließ ich ruhig vorübergehen, um die Prinzessin nicht kn Ber-
taS den Aamen Eva echielt, wurde geboren am ^ ^Eber lM SU S‘sS “ÄSÄ XÄft
gfcn jetzt doppelten Werth. ,®eim dort drüben srnd mehr ge- Ickloisen worden, als uns gut ist.
Ich habe für morgen mein.en Schreiber ^stellt^ sende für dies Heft sicher 8 Seiten , j™ i6en örrtnit die Grünen Bin jetzt auch bereit ? -Meine Heimkehr wurde
wieder in tfrren alten ^^Emburä "Darmstadt, Karlsruhe dadurch aufgehalten, uichi entziehen konnte.
Aufträge auszurichten 'Hattet denen ich michck e ^n Einzelnen Die Fährt durch Frankreich.heimwärts warJui oen^ u Wanderer schwerer als die m das San v '-m Fuhrwerk Dächte durch, Sturmi u. WoMchem m ^qumnem durch ÄS ÄdB« Sol-
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Kaiser Wilhelm I Brautwerbung.
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ein dmtwüM^ ^^^t'uch^'ii^alen^sck^^d Eine Erzählung aus der Marneschlacht 1914.
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Rfeiner militärischen SnspNonsfahrt 1830 «»gehend beschistigt, | Geivehre erfüllte die Luft, währens die Eife leise bebte^von tam behandeln die wichtige Frage der.Erziehung seines Sohnes usto Aus diesen 'Driesen


