Damals glückte ihm die Erfindung SeS Pretz-und 31»r>. w.rt^reL8' .hie daM seinen Namen in U ganzen^Ält Das Patent, das er dafür S 'war eing der toentgen großen Lose, die in der Lotterie b«®/^ hunnpn fTMn/Kyn ro^F^ c-r-, . ~
cSlLÄ b3Il.CTx®crTntr^ y®w sich sagte, er .sitze voller Patente tote rtn Hund voller Flohe". Sr entwickelte das Pretz.
"--rdrn die Breite, In die Länge aas dem Riege des Ziehens, in dre Drerte aus dem Wege des Walzens" und ermöglichte ^rdurch die schnelle und billige Herstellunä vrn naH-twsen Hohlkörpern aus hochwertigem Material Die Liz^erträge bara^belies«! sich für mich auf Millionen" schreibt er,^,und mehrere andere Millionen haben die v-on mir nTRto' ^ärin arbeitende fremde Kapital ^mit verdient. Wer es steckt auch eine vieljährige intensive und Forschungsarbeit von meiner Seite* darin t>mt ben sehr bedeutenden, für die Versuche aufgewandten Ankotzm
8U schwelgen." Nun stellten sich rasch Vermögen Titel ä’-ÄÄ!” L SumgrS ÄRS twn Krupp wurde Ehrhardt aber erst ouvch die Erfindung des Rohrrücklau fa eschühe«
ar^Srtt0e Querung auf dem Gebiete deS Geschützbaues Ä ^E^^ ^llä"öern gewürdigt, die bereitsÄhrend windenEn^^^o'brrucklMifLeschutze mit grotzem Erfolg per-
Auch m vielen anderen Ländern fand Ghrhardt rege» fmftw f r sLCl»e ^flndung, selbst bei den Türkens die ihn b* "" seine ZünDerfaSrik zu sehen, die er gnrntcfe "5t1' M ^nhlt lustig, wie er sie hinter Licht führte indem er
<n3^te 'ltnö bami feine Arbeiter mit Siefen in DEsMand und Werheugmaschinen stellte. Nur
«t wStJ? * sund er lange den grontei Widerstand und erst 8! S? einge ührt. Diese Rückständig
'SÄ?” * «
tatfS onna, den wir, matt und gehetzt vom lauten Tagwerk. nicht W Ende schreiten können. Du dunkles Flügelwesen bist ein Stück tron dem traumhaften Märchendasein, nach dem sich unsere in der Alltagsfron gefangene Seele sehnt I — Schwermut stieg in nur auf über die Grenzen des Deins. Dieser zur Helle, jener verurteilt, jedwedes Leben einaezirkelt in seinen
"t r ^lkber uns Himmel und Welten mit abertausend Weiten, im Käfig unserer Wesenheit ohnmächtig angekenetl
Während ich nackchenllich meinen Nachtfalter anschaute, dem SNak« ein Tonnenfleck über die Flügel huschte, geschah daS Wunderbare: Gin Zittern lief durch seinen Körper, er bewegte sich zogemd und kroch ein wenig vorwärts. Plötzlich entfaltete er ferne Schwingen und flog sicher und gelassen, wie einem bestimmten Ziele folgend, in den sonnigen Garten. ®r flog über duftende Blumenbeete, durch summende Dienen und heitere weche Schmetterlinge Hindurch, wiegte sich wie jene auf und nieder in der warmen Luft und verschwand dann langsam im mittäglichen Mau.
Ich aber, bebend vor Staunen, fühlte in mir eine Fessel springen, an der ich ewig zu tragen geglaubt. Tage und Rächte der Zukunft schlugen mit einem Male ihre Tove vor mir auf in Awloser Reihe. Flammende Säle und finstere Kammern neigten ach versöhnt einander zu, und von Licht zu Schatten, von Schatten I 3« Licht schwebte ich im Herrscherglück dahin, ein seliger Falter... I
KbrzeU Latt« der junge Heinrich Ehrhardt LurchMmachrn. als er Bd einem Vetter, der K, roh be»' Handelte, als Mechaniker in die Lehre trat, und auch al« Arbeiter 6a"n schwer mit dem Leben zu ringen, bis er sich die wichtigsten theoretischen Kenntnisse erworben hatte. Ms er bei- 9ßteQ«^a-1Tn selbständig zu machen, stand er im
^EdAisrahr „Die Halste meines Lebens war ich in Stellung RSÄ. f^,ldbA F.te 5fe?em ech?» Abschnitt seine? SntwiAung?
Voin ÖcSrjungen zum Gesellen und weiter zum Werk- b"m.Techniker und zum Reisenden gebracht. In den !3 otrevm meiner Praxis hatte ich mancherlei gesehen und gelernt. Ins^sondere glaubte ich jetzt zu verstehe», nicht nur tote man Ans- SU/ ^billig fabriziert, fo& aLh, ^e man sie Sedauft Dem erster Betrieb einer Maschinenfabrik war aber nicht von langer Dauer. Er machte zwar seine erste ®rfinB«na w Form stnes neuartigen Pfropfenziehers ato ein nn^ Lerer erwarb das Patent und bimste den bedeutenden Gewinn »rustte er noch emm<ll in fremde tAenste, und erst als « 1 .Konstruktion eines Pumpenmodelles sein erstes I
.mit 500 Talern erwoÄen hatte konnte er als ^>ta'^n9^lKtIrs.t>in Sleuem begimlen. Run ging es rasch vvr-
« in seinem Hekmatort Ä S |
Singe? bot. ®ninbIa®e fäc s-in- festeren gewaltigen Unter-
Der Dichter in Seiten der Wirren.
Don Stefan George*).
Der Dichter heisst im stillem gang- der zeit Beflügelt kind das holde träume tönt Und Schönheit bringt ins tätige getrieb. Doch wenn aus Übeln sich das weiter braut Das Schicksal pocht mit lauten hammerschlägen Klingt er wie rauh metall und wird verhört . . Wenn alle blindheit schlug 1 er einzig seher Lnthülit umsonst d.e nahe not . . dann mag Kassandra-warnen heulen durch das haus Die tollgewordne menge sieht nur eins: Das pferd 1 das pferd! und rast in ihren tod. Dann mag profeten-ruf des stammgotts groll Vermelden und den trab von Assurs horden Die das erwählte volk in knechtschaft schleppen; Der weise Rat hat sichreren Bericht
Vei lacht den Mahner 1 sperrt ihn ins verlies Wenn rings die Heilige Stadt umzingelt ist Bürger und krieger durcheinander rennen Fürsten und priester drin sich blutig raufen Um einen besenstiel indes schon draussen Das stärkste Bollwerk fällt: er seufzt und schweigt Wenn der erobrer dann mit raub und brand Hineinstürmt und ins joch zwingt mann und weib Lin teil wutschäumend seine eigne schuld Abwälzend auf den andren lädt. ein teil Entbchriuigsmüd sich um die brocken balgt Die ihm der freche sieger vorwirft < johlend Und tanzend sich betäubt - am riste leckt Der tritt und schlägt: Er fernab fühlt allein Das ganze elend und die ganze schwach Noch härtre pflugschar muß die schölle furchen Noch dickrer nebel muß die lüft bedräun Der blassest blaue schein aus wolkenfinster Bricht auf die Heutigen erst herein wenn alles Was eine spräche spricht die hand sich reicht Um sich zu wappnen wider den verderb — Gleichviel ob rot ob blau ob schwarz die fahlen Vcrschhssnen fahnenfetzen von sich schüttelt Una ta8 und nacht nur an die Vesper denkt
®?Dr% bret verdienstvolle Vereicherer unserer deut- ^en Lyrik hat im Verlage von Georg Vondi (Berlin) ein neues AejL»®r,et ^/ange" erscheinen lassen, nach dem al e Freund feiner edlen Muse voll Erwartung greifen w
?l<^ter ur feiner Zeit wurzelt, wie er voll heitzen Gefühls die brennende Schmach des Mtterlandes empfindet davon leat be- sanders der zweite Gesang, aus dem wir eine kleine Probe ab-
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Arbeiter und Erfinder.
(Heinrich Ehrhardts Lebensermnerungen.)
Leben, das vom blutarmen Waisenjungen und SMofser- lÄhrlmg durch eigene Kraft und Tüchtigkeit zum grvtzen Erfinder und hervorragenden Wirtschaftssührer emporsteigt, schildert Hein- ^ch Ehrhardt, der brfarmte Grotzindustrirllr, der neben Krupp DentstUands erster Waffenfabrikant war in seinen soeben der H F. Koehler in Leipzig erscheinenden Lebenserinnerungen „Hammerschläg^ 70 Jahre deutscher Arbeiter ss,"d Erfinder". Die Gründe dafür, daß der Dveiundachtzig- Mrige an seinem Schicksal ein grösteves Publikum teilnehmen latzt. gibt er selbst in der Einleitung am Zunächst haben ihn seine genauen Kenninisie der Entwicklung der Technik dazu be- strmmi. Ich selbst habe lange Jahrzehnte hindurch unter den 'Verfämpfern des technischen Fortschrittes gestanden," schreibt er. „und darf mich ohne Aeberhebung rühmen, datz ich an mehr als einer Stelle bahnbrechend gewirkt habe. Es scheint mir zweck- inafiig, das! ich diese Dinge nach meiner eigenen Erinnerung und meinem eigenen Wissen niederschreibe, als datz sie später von anderen mühsam und vielleicht unvolttommen rekonstruiert werden. Aber noch etwas anderes beabsichtigt er mit der Geschichte smnes Lebens: „Sie zeigt, Sah «in junger Mensch mit AEkn Kopf und zähem Willen es auch unter ungünstigen Ver<- hattnissen zu etwas bringen kann. Das Vorwärtskdmmen ist mir ivckhrlich nicht leicht gemacht worden. Kämpfe und schwere Fehl»
E erspart geblieben. . So mag denn meine Levensgefchrchte auch manchen jungen Leuten, die heute unter v^lleicht vrel ungünstigeren Verhältnissen, aber mit redlichem j WrllM ms Leben treten, die Hoffnung 'heben und ein Ansporir sein. Auch heute noch kann ein armer Junge vorwärts kommen 1 Enn er mit Verstand uüd Energie feinem Ziele nachstrebt. Ab^seschenkt wird khnr nichts werden, so wenigivie mir >ttro8 gelchEnkt wurde.


