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| . könnten Sic recht haben," erwiderte sie ernst k,„„
SB §Ä Ä KL.'LKW LVMV gjfS'ÄÄ sftüfe LLL» {3® F/ kräftigem Händedruck Abschied nahm Er batte
"Herr Kollege Grumbach?"
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I « P?a „henn bestellen Sie dem Förster dak ilb istn
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MMM2LI Mrs wfö fuyvun nicyr aufs Maul gefallen zu jein.
M^^k-rufseher eine Stunde später nach einem Gana durch den Wald wieder tm Forsthaus vorsvracb wurde er nn« L-n. Herrn Förster in voller Uniform meldet
! ^r Kulturarbeiten
y ’ k Sie sollen mich überwachen?"
s',.xSttk 6/auoe mrch deutlich genug ausdedrückt ru VctWxt hnfi 'L die Kulturarbeiten zu leiten und zu überwachen habe Ä e^.£, öo?'t.nln' öu morgen früh nach Jagen 17 den Holzmeister Äun."9(r6etter mtt ^°dhacken und den neuen Pflanzeistii zu
"nr gar nicht ein. Das ist Ihre Sache" zu übergeben!"^ fu,b ber Revierbeamte und haben mir diedArbeit -n dJ?s",AZ,«"l°-?»' *”* W ■* ** * N*** ... "Das fällt mir wieder nicht ein. Ich meine zwei Kolleaen die W?nd"zu^gehen^ beabsichtigen, mit dem Kopf durch
Jetzt lachte der Graubart los, ein lautes dröhnendes SWwn Ich Ä S 65? L°, E
ES? * ssÄÄ'ft; litAßMig!* »’*'< * "Das wird ein müßiges Vergnügen werden." ^Das geht Sie doch nichts an, Herr Förster."
angLden?" bCr ®Iöu6art "Sind Sie immer so kurz
,, ffs war kein angenehmer Auftrag für den bisherigen Forst- schreiber Erich Zuhlke, der bis dahin auf einer Oberförsterei
NO« von Thorn ein sehr gemütliches Leben geführt hatte Der Forstmeister in Tnchel, bet dem er sich zum Dienstantritt! «-»^0»^^^ 'hn schonend darauf vor, daß der alte Grumbach wenig, freundlich empfangen und behandeln würde. Das sür^diestn^m^ '"k ^n. Forstschreiber Graf erzählen, den er für diesen Zweck auf einige Stunden beurlaubte.
als mal los," meinte Zühlke resigniert,
faßen 6etbcn ®runrocfc lm Schwarzen Adler Bei einem Schoppen
^brst: mit dem Grumbach ist nur auszukommen, wenn man ihn nach seiner eigenen Manier bedient. Das heißt, man muß keine seiner Grobheiten unerwidert lassen. Und vor 2a e«.amu® Jna? Wkts vor ihm auf der Hut sein, denn er versteht es ausgezeichnet, andere zu foppen oder ihnen einen Schabernack zu spielen.
„Schön. Aber sagen Sie mal, Kollege, ob ich bei Grumbach Aufnahme und Verpflegung finden könnte."
Ann,««6“1 Godsmke daran! Sie werden ihr Domizil im Dorfkrug ausHort" mimen. Das Dorf ist ein Haufen elender Parowken fm snii$' r« Kaschnben bewohnt, und der Krug bleibt völlig im Bilde. Grumbach haust ganz allein mit seiner Tochter Laura
Ehe,^ einer mürrischen alten Jungfer, die schon sehr S Schneider ist. Außerdem hat er noch eine Tochter
ettva zwanzig Jahre alt sein kann. Die <8.-» übel, ich habe sie noch hier in Tuchel zur Schule gehen gekomme^ "b X t 1C rooI) üll§ bem Walde unter Menschen I
„Nur wo es nötig ist."
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"Es hat bis jetzt gestimmt."
In der Folge ^ stimmte das Bild nicht. Grumbach beüielt den Kollegen zum Abendbrot bei sich und erfreute ihn durch ein ?e8te! es "zub glaübem"^ b“6 ein Änn rtIWrt kaum W Am nächsten Tage, als die Arbeiter Mittag machten, kam Grumbach und mit ihm Fräuzchen, die einen umhüllten Paartopf Ung Erich hatte gerade ein Stück Brot und Speck aus dem BietertOfönnenmmen' ba§ etni'9e' was der Dorfkrug ihm hatte
„Wir können Sie doch hier nicht hungern lassen," meinte Grumbach lachend. „Setzen Sie sich mal auf den Stubben und nehmen cne den Paartopf auf die Knie. Es sind zwar nur Bohnen "nt y^!sw?wlstetsch, aber mir haben Sie großartig geschmeckt."
. Auf der Oberforsterei war des Staunens kein Ende, als Erich bei einem dienstlichen Besuch erzählte, daß Grumbach ihn selbst em geladen habe, tnS Forsthaus zu ziehen, und daß er dort sehr gut verpflegt wurde. Daß Fräuzchen bei allem die treibende .Kraft er, Arsch daß ihm das herzige, liebe Mädchen
w, langer, desto besser gefiel. Und er glaubte auch bereits zu totfien, daß er ihr nicht ganz gleichgültig wäre.
. Frauzchen hatte ihm regelmäßig das Mittagessen int Paar- topf auf die Kultur gebracht. Daun hatte er sie stets auf dem Ruawege bis dicht au das Forsthaus begleitet. So hatte es sich augesponuen, und bei derselben Gelegenheit war das entscheidende Wort gefallen, das zwei junge Herzen aneinander bindet.
- - Aw altere Schwester, ein stilles, freundliches Wesen, wurde mv Verttauen gezogen, eie riet von einer sofortigen Bewerbung beini Vater ab, eie Wolfe erst mal vorsichtig sondierest , t .
„Weshalb heißt Grumbach denn der lateinische Förster?" Y., Der..Forstschreiber lachte laut auf. „Weil er ein so fürchter- luijej Jagerlatein spricht. Am besten sind seine Schnurren von Li' or wdes Jahr mehrere aufführt. Im vorigen Jahre hat er e wiLi§kuckchen geleistet: Wir haben hier am Amtsgericht bekim ® .W'goda der eine ganz phänomenale Nase
? statt ichen Gurke, leuchtet in allen Farben
von Kupferrot bis Trefviolett und trägt meistens noch Ableger b t qbef. "ber. fein Riechorgan sehr unglückliche Mann von Zeit zii Zeit operieren lassen muß.
„Das muß ja eine ganz merkwürdige Nase sein."
„jawohl. Al,o eines Tages sitzt Grumbach mit mehreren Herren hier auf der Veranda des „Schwarzen Adler" als Miaodo 'E verbundenem Gesicht vorbeigeht. „Was mag dem Wigoda Mitt». S’A" her vor kurzem zugezogene Rechtsanwalt. „Wissen Sie das nicht?" erwidert Grumbach ernsthaft. „Seine fäbrt nr^/nre ertwjblra' Allgemeines Erstaunen. Grumbach fahrt rnhig fort. „Neulich, nach dem Forstgerichtstag fviel ich
"in bem Erster Kloß Skat. Wie Sie wissen, raucht "Ur, sondern er schnupft noch ganz entsetzlich Ä Ä jeSeYY e leer schickt rum zum Kaufmann und
laßt sie frisch stillen. Der SajNiefke ist ihm nicht stark aenua er füttert olfo feine Nase noch häufiger als sonst. Plötzlich gibt es A'wn Knall . Wigoda fällt mit blutüberströmtem Gesicht vom Denken Sie sich, meine Herren, ber Kommis hatte ihm statt Schmefke Schießpulver eingefüllt . . . Einige Körner waren in leinen struppigen Schnurrbart gefallen und hatten sich an dem Zigarrenstummel entzündet, den er rauchte..."
. Es gab ein großes Gelächter, als Grumbach geendet hatte w eD erhoben ,ich ,ogar Zweifel an der Richtigkeit der Geschichte' Aber Grumbach hatte sich schon mit dem Doktor Findeisen der auch kein Spaßverderber ist, durch einen Blick ins Einvernehmen gesetzt und fuhr mit tiefem Ernst fort: „Fragen Sie doch hier den Herrn Doktor. Der hat Wigoda operiert und verbunden " I Arzt..konnte es mit gutem Gewissen bestätigen, denn
Wigoda hatte sich tat,achlich von ihm operieren lassen In ganz I Tnchel gab es m den nächsten Tagen ein großes Gelächter über Vorfall °befragt ^^'"""b 9$'fl°blt wurde täglich zehnmal über den I i(f) ^rklich neugierig auf den lateinischen Förster," I meinte Zuhlke. „Mit dem werde ich schon fertig werden." I . ,^eich nach Mittag fuhr der Forstaufseher mit einem ae- mieteten Einspänner nach Bärenbruch. Er ließ vor dem Dorfkrug I Mten und fragte die Wirtin, ob sie ihm Quartier geben könnte Buerft war die Fran aufs höchste überrascht, und dann schlua I via eundwcg ab. Aber Zühlke ließ sich nicht abweisen. Er sah I M hie kleine Giebelstube an, erklärte sic für sehr schön und aus- I llck^Dwns/tt-'i^n ’°r"0l't fri" Gepäck hineinschaffen. Dan» zog er 'ich Dienstkleidung an und ging zur Försterei. I
verschlossen. Nach langem Pochen fragte eine weibliche stimme hinter der Tür, wer da wäre I
Verg'Aen?" bCr 3Mta"Wr Zuhlke. Mit wem habe ich das
Er hörte ein lustiges Lachen, der Riegel wurde zuriickoc- schobcn, dw Tür öffnete sich, und vor ihm stand ein reizendes I tu" treten ',bCr,Cn' böS " bur^ e'ne Handbewegung einlud, näher |
d-° S«l-
„Jawohl, mein Fräulein. Ich muß wohl sagen: leider!" I


