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Bismarck und Richard Wagner.
die beiden größten Genies ihrer Zeit, Bismarckuud
v+hiin heu Minister eines verbündeten Staates zu oegrumn n UFsTZL Ä LkALNFMZ SÄ £s-«*wS:fe KL
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steWÄ -chUMLKSML- WLEMEEZ sff'8?iS35S •rss’sre 6ää LZAKs ääää? Äte L WEchaA daß ich nicht mit Euer Durchlaucht in inner Schdt wirken ka m!" Da soll Bismarck lächelnd erwiderthaben. Das Lrde auch kaum Möglich sein, denn ich habe ferne Aussicht, nach München versetzt zu werden!"
Liebeslieder
von Richard Magnev.
An den Abendstern.
Wie Todesahnung Dämmerung deckt die Lande/ Umhüllt das Tal mit schwärzlichem Gewände;
Der Seele, die .nach jenen Hohn verlangt, Vor ihrem Flug durch Nacht und Grausen bangt. Da scheinest du, o lieblichster der Sterne, Dein sanftes Licht entsendest du der Ferne, Die nächt'ge Dämmerung teilt dein lieber strahl, Und freundlich zeigst du den Weg aus dein Tal.
O dii, mein Holder Wendstern, Wohl grüßt' ich immer dich so gern;
Boni Herzen, das sie nie verriet, Grüße sie, wenn sie vorbei dir zieht, — Wenn sie entschwebt bet» Tal der Erden, Ein sel'ger Engel dort zu werden!
*
Lenz u«d Liebe.
Winterstürme wichen dem Wonnemond, In mildem Lichte leuchtet der Lenz; Auf lauen Lüsten lind und lieblich, Wunder webend' er sich wiegt;
lieber Wald und Auen weht sein Atem', Weit geöffnet lacht sein Ang'.
■’rent
Die bräutlu
Zertrümmert liegt, was sie getrennt; Jauchend grüßt sich das junge Paarr Vereint sind Liebe und Lenz!
Wolframs Liebeslied.
Blick' ich umher in diesem edlen Kreise, welch hoher Anblick niacht Mein Herz erglüh'n! So viel der Helden, tapfer, deutsch und weise, ein stolzer Eichwald, herrlich, frisch und grün; und hold und tugendsam erblick' ich Frauen, lieblicher Blüten düftereichsten Kranz, M wird der Blick wohl trunken mir vom SchaUM mein Lied verstummt vor solcher Anmut Glanz. Da blick' ich auf zu einem nur der Sterne, der tot dem Himmel, der mich blendet, steht i es sammelt sich mein Geist aus jeder Ferne, andächtig sinkt die Seele in Gebet.
Und sieh', mir zeiget sich -ein Wuirderbronnen, in den mein Geist voll hohen Staunens blickt; äus ihm er schöpfet gnadenreiche Wonnen, durch die mein Herz er namenlos erquickt.
Und nimmer möcht' ich diesen Bronnen trüben, berühren nicht den Quell mit frevlen: Mut: in Anbetung Möcht' ich mich opfernd üben,- vergießen froh mein letztes Herzens-Blut!
Ihr Edlen mögt' in diesen Worten lesen, tote ich erkenn' der Liebe reinstes Wesen!
Mus sel'ger Vöglein Sänge süß er tönt, Holdeste Düste haucht er aus; ,
Seinem warmen Blut entblühen wonnige MÜMM Keim und Sproß entsprießt seiner Krass.
Mit zarter Waffen Zier bezwingt er die WM Winter und Sturm wichen der starken Weht; -rt Wohl mußte den tapferen Streichest Die strenge Türe auch weichen. Die trotzig und starr uns — trennte von ihist. sa Zu seiner Schwester schwang er sich her» Tie Liebe lockte den Lenz;
Busen barg s e sich tief;
5 selig dem Licht.
e Schwester befreite der Bstuder;
Steuermanttslied.
Mit Gewitter und Sturm aus fernem Meer — mein Mädel, bin dir nah!
lieber turmhohe Flut vom Süden her — mein Mädel, ich bin da! .
Mein Mädel, wenn nicht Südwind wär', ich nimmer wohl käm' zu dir:
Ach, lieber Südwind, blas' noch inehrl
Mein Mädel verlangt nach mir.
Hohoje! Hallohohol
Jollohohoho! Hohoje I
Hallohoho! Hohohoheho!
Von des Südens Gestad', aus weilen: Land — ich hab' an dich gedacht;
durch Gewitter und Meer vom MohrenslrcnF hab' dir 'was mitgebracht.
Mein Mädel, preis' den Südwind hoch, ich bring' dir ein gülden Band . . .
Ach, lieber Südwind, blase doch 1
Mein Mädel hält' gern den Tand.
Hoho 1 Je! Halloho!
Logogriph.
Mit a ein schrecklich offnes Höllentor Fürs arme SDp’er, das sich drin verlor. Den Schlangen, Bären, Tigern isl's verlieh'». Uns Menschen auch, so lehrt die Medizin.
Mit o statt a der Seemann cs wohl keimt, Das tiefe Weltmeer ist sein Element.
Und wenn ihr's nicht mit e zu nennen wißt.
Muß ich euch zeigen, was ’ne Harke ist. Auflösung in nächster Nummer.
Auflösung des magischen Quadrats in voriger Nummer
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Redaktion: ft. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversitätS-Buch» und Steindruckerei, R. Lang«, Gieß»


