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EMil Gien«pp, Hamburg.

Schach-Aufgabe.

Von W. Galitzky.

^iiier bevorzugten Persönlichkeit. Er wählte dazu meist ältere Herren, aut deren Erfahrung und Umsicht ex etwas gab. Gewöhn- lch begleiteten ihn der Ches des Generalstabes Fürst WolkoivSki, pater auch dessen Nachfolger, der Marschall Diebitsch. Bei den schauderhasten Wegen im Innern des Reiches waren diese Fahrten 'Lou an sich, eine starke Strapaze. Dazu kam aber noch die geradezu rmherinliche Ausdauer des Kaisers. Der Zar, jung, krästia und gesund, empfand nichts von Ermüdung oder schlechter Witterung Es gehörte gar nicht zu den Seltenheiten, daß er bei Sturm und Regen, behaglich in seinen Mantel gehüllt, zehn Stunden des Tages auf der Landstraße lag und dabei mit dem bescheideusien Imbiß zufrieden war. -mr seine verwöhnten und älteren Begleiter war das eine schlmnne Sache. Oft mußten sie sich bei einer solchen ^auerfahrt damit begnügen, sich die Zähne an einem zähen Huhn arwznbcigen wahrend der Zar mit seinem kraftvollen Gebiß schinauste, als säße er an der Hoftafel. Wahrend der Fahrt gab es überhaupt keinen Genuß. Vom Rauchen oder Schnupfen war gar nicht die Rede, beides konnte der Kaiser nicht ausstehen. Als er em ft rm Jahre 1823 durch das Gouvernement Orel in Begleitung Z?'re1Si, »laubte dieser zu bemerken, daß der Zar schlum­mere. Er benutzte diesen Augenblick, um aus der Tasche behutsam eine goldene, mit Brillanten verzierte Tabatiere zu ziehen und sich oJ1. eltl,er. 8}! erguicken. Aber der Kaiser hatte nur für einen

VsrmrsGLes.

m ,, * 3 Q t 511 exander u n d d i e D o s e. Alexander I. von Rußland war einer, der liebenswürdigsten Monarchen, die auf dem «Mischen Thron ge,es,en haben, aber er halte seine Eigenheiten. In jungen wahren ivar er viel unterwegs, und um genau beob- tonne.n' lnnc6te er seine beschwerlichen Reisen ins Innere des Reiches meist m einer offenen Kalesche in Begleitung irgend

humoser Beschaffenheit ist und sich beim späteren .Gießen nicht dielenartig festschlümmt und dann den Luftwechsel int Nährboden verhindert. Für das gute Gedeihen des Pflanzemvüchses ist es jedoch von großem Vorteil, der eingebrachten Erde ein ordent­liches Quantum Hornspäne (auf den Inhalt eines Meterkastens etwa Vs Kilo) beizugeben, die ihre Nährkraft ganz außerordentlich fördern, wenn man weiter die kulturelle Notwendigkeit erfüllt, durch Auflvckern mit einem Holzstäbchen die Erdschicht dauernd

porös und durchlässig zu erhalten. Schließlich ist auch dem Begießen des Balkonschmuckes eine besondere Aufmerksamkeit zu schenken, da die Pflanzenbehälter stets mehr oder weniger der direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt find und demzufolge im freien Lnftwechsel eine größere Feuchtigkeitsmenge verdunsten bezw. ersetzt erhalten müssen. Insbesondere gilt diese Vorsicht auch bei ben freistehenden .Einzelpflanzen in Kübeln oder Töpfen. Im Zimmergarten muß das Umpflanzen aller Blatt- und Blüten­pflanzen, insbesondere das der Palmen, Aralien, Aspidistra, Cacteen, Myrthen, Edeltannen, Azaleen, Kamelien, Hortensien, Elivien und aller sonst gepflegter volksbeliebter mehrjähriger Blatt- und Blütenpflanzen beendet unb darauf geachtet sein, daß die durch den Verpflanzungsprozeß selbst bei sorgsamster .Ausführung desselben in ihren organischen Funktionen immerhin mehr oder weniger gestörten Pflanzen zunächst schattig und vom , .......... ... ucc nniiev natu

Lnftwechsel entfernt ausgestellt sowie im Gießen besonders sorgsam I Augenblick das Auge geschlossen und alles gesehen Eben wollte bchandett werden. Ist ein Oausgarten vorhanden, so fann der I der Fürst das Prischeu zur vtase führen, als ihn der Zar auf die größte Teil dieser Zimmerpflanzen mit Beginn des Junimonats j Hand schlug, ihm die Tabatiere entriß und sie ohne ein Wort -n ins Freie gebracht und hier an halbschattigen Plätzen mit der I sagen, weit über den Chausseegraben ins Gebüsch schleuderte 4t Praxis mifgestellt werden, daß man sie fast bis zum Topsrande I Orel angekonnnen, entsandte der Fürst sofort Lento das kostbare m den Boden emläßt, das Senkloch aber unterhalb des Topf- I Stuck zu suchen, dem Finder eine große Belohnung verkvrecbend bodens mit einem spitzen Pfahl sv viel vertieft, daß das aus dem I aber cs war vergeblich, wahrscheinlich hatte sie bereits ein ehrlicher Uhzugsloche austretende Wasser ungehindert äbfließen kann. I Mann eingesteckt. '

Sind Georginen- (Dahlien-) und Canna- (Wumeurohr-sKnollen, ! kf. Di e Eisenbahn über den Gletscher Alaska Gladiolen, Anemonen oder sonstige Knollen- und Zwiebelgewächse I das Land des Eises, hat seit einiger Zeit eine Eisenbahn' die kam» Mit frostfreier Winterruhe vorhanden, so müssen diese jetzt spätestens I ihresgleichen haben dürfte. Es handelt sich um ein Meisterwerk tn die Erde gebracht und, wenn beabsichtigt und nach der Pflanzen- I der Jngenieurknust, denn die Eiscnbahnstrecke geht über den Alle», art möglich, zur Gewinnung von Nachzuchten auch geteilt werden, I Gletscher. Dieser Gletscher hat eine Länge von einigen dreißig Sie sind mit ihren aufkommenden Jpngtrieben besonders frost- I Kilometern und schwankt der Breite nach zwischen drei und ackt erüpsindlich, so daß sie vor etwa noch drohenden Nachtfrösten durch I Kilometern, doch liegt er nicht still, sondern es handelt kick um Behäufelung Mit Erde oder Bedecken mit einem umgestülpten I einenlebenden" Gletscher, der in Bewegung begriffen ist obwohl leeren Blumentöpfe besonders in acht genommen werden müssen. I sich auf der Oberfläche zum Teil eine Pflanzendecke angefiedelt bat sind im Hausgarten neue Rosenstäninie gepflanzt, die bisher | wie ein italienisches Blatt berichtet. Zum Teil ist der Gletscher aber noch Nicht ausgetrieben haben, so lege man Stamm und I "ackt, und fein Eis liegt frei zu Tage. Der Unterbau der Eisen-

Krone m die Erde oder bewickele ersteren bis in die Kronen- I bahn, der die Schwellen und Schienen trägt, ist nicht etwa au?

gnedtrung hinein mit langem Sumpfmoos, halte dieses durch I der Moräne, sondern auf dem Eis selbst gebaut, und die Eiken,

tägliches Begießen von oben her gleichmäßig feucht, bis schließlich | bahnstrecke, die über das Gletschereis führt, ist ungefähr zehn Kilo-

dm erwünschte Triebkraft in den Augen zum Durchbruch kommt. I suetcr lang. Der Betrieb ist nickt gefährlich und wird regelmäßia Mit dem Düngen der Topf- und Zimmerpflanzen kann jetzt I ich Winter wie im Sommer aufrecht erhalten; allerdings verkehren begonnen werden, jedoch ist daraus zu achten, daß dies ausnahms- I die Säge auf der Gletscherstrecke mit erheblich verminderter los an trüben Tagen und nur dann geschieht, wenn die Pflanzen I Geschwindigkeit.

gesund und kräftig erscheinen und in der Lage sind, oer- j----

L^rte Nährstoffe aufzunehmen und organisch zu verarbeiten * Protest.Berger hat beim letzten Fliegen den Breis Eine Tungung erkrankter Pflanzen wurde,das gerade Gegenteil von 10 000 Mark gewonnen!" -Sv? Da soll mir aber noch

vom gewollten Zwecke erreichen. Als praktischstes lutb wirksamstes I einer sagen, daß man von der Lüft nicht leben kann "

Düngemittel für die Zimmergärtnerei haben sich bisher immer I * w,,a «Ln, .

noch die im Handel billig angebotenen Mischdünger bewährt, Q»e, äbeffitörtnrnfr« 9^® wMrbtm

dmen iii der Regel eine entsprechende Gebrauchsanweisung bei- lmbe wenn ick /u 9,^r9ert

gegeben ist. - Als lästige KulturMnde hat der Blumenfreund jetzt } ' lvcnn 511 bem Kamel habeSie sagen müssen," besonders Blattläuse an den krautartigen, und Schmier- (Woll-) I und Schildläuse an den hartholzigen und Palmenpflanzen zu I vemMpfen, denen sich im Hausgarten als nicht minder gefährlich ! der gefräßige Rosenwickler und der schimmelartige Mehltau zu- I gesellen. Gegen die grünen Blattläuse hilft in der Regel ein I kräftiger Luftwechsel, dann aber auch Bestreuen der befallenen j Pflanzen mit Tabakstaub, Räuchern mit Insektenpulver oder Ein- I tauchen in eine kräftig schäumende Seifenlauge. Tie Schmier- I und -schildläufe (insbesondere an Palmen, Oleander, Myrthen I Usw.) müssen dagegen durch fleißiges Absuchen und Vernichten der I Brutstellen einzeln beseitigt tverden, soll der Erfolg ein dauernder I fetn. Regelmäßig wiederholte Waschungen und Seifenschaum- I

bad er gckten als vorbeugende Schutzmittel. Ter Rosemvickler I

Platze seines Vorkommens zwischen den aufgekräuselten I k Zufammeiidrücken derselben zu vernichten. Gegen I

dE Mehltau wird heute allgemein fein pulverisierter Schwefel I Tnit sicherenl Erfolge (ingetixtnbt. Tre befallenen Pflanzen iverben | mmnnt morgens nach eingetretenem tautrockenen Zustande gleich- I bestaubt, so daß die ganze Kronengliederung vollständig I bebßi.t ist. Eventuell wird das Verfahren nach einigen Tagen I unb fv ost wiederholt, bis der lästige Schmarotzer verschwunden ist. I

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Weiß.

Weiß setzt mit dem dritten Zuge Matt.

Auflösung in nächster Nummer. .Auflösung des Rätsels in voriger Nummer?

Das Feuer.

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Schnmrz. d e

Redaktion: K. Neurath. Rotationsdruck und Verlag der Vrühl'jchen UniversitätS-Buck- und Steindruckerei, R, Lange, Gieße».