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Ehre geblieben, lottten an den Kirchen eingegraben .....। rti«infi-t.«.«♦ tmS'.tvtS/ivä*
gesordert hatte.
großen Katastrophe," heißt es da, ,,von welcher für das Vaterland alles abhängt, verdient der kräftige Sinn, der die Natron so hoch erhebt, durch ganz eigentümliche Monumente geehrt und verewigt zu werden . . . Wir haben daher beschloffen, das Verdienst, welches in denr jetzt ausbrechenden Kriege entweder rm wirklichen Kampfe mit dem Feinde oder außerdem im Felde oder daheim, jedoch in Beziehung auf diesen großen Kampf um Freiheit und Selbständigkeit, erworben wird, besonders auszuzeichnen und diese eigentrmiliche Auszeichnung nach diesem Kriege nicht weiter zu verleihen “ Mit der Verleihung des Kreuzes, das in zwei Klaffen und einem GroMreuz — für Blücher wurde ein besonderes, da» sog. Blücherkrenz geschaffen — gegliedert war, wurden durch eine spawre Verfügung iwch neue Ehrungen verbunden. Me Namen der also Ausgezeichneten, die auf dem Felde der Ehre gÄlieben, >ollten an erster Stelle auf Gedächtnistafeln in den Kirchen elNgLgraben werden: bei der Totenfeier wurden sie voM Geistlichen besonders erivähnt Und anch ihre Hinterbliebenen noch geehrt, wie es bereits Grolmänn mit mächtigen Worten in seinem Vorschlag von 1»O <
Wie Semchmitte! vergiftet werden.
Koffeinfreien Kaffee und nikotinfreie Zigarren sieht man heutzutage oft angepriesen. Der richtige Kasfeetrinler, .tote, der eingefleischte Raucher, betrachten diese Erzeugnisse mit einem ge- Ivissen Mißtrauen, weil sie die Befürchtung hegen, mit dem Koffern und dem Nikotin, den schädlichen Stoffen, seien dem Kaffee, dem Tabak, oder um was für Genußmittel es sich ,sonst handelt, auch die angenehmen Aronrastoffe entzogen Daß dies ledoch> rncht richtig ist, zeigt ein fesselnder Aufsatz des, Wiener Chemikers Dr. Viktor Grafe, in den „Naturwissenschaften", der sich mit der „Gewinnung uird Entfernung von Naturstoffen durch Aufschließen beschäftigt.
Unter Aufschließen versteht der Chemiker die Verdrängung schwächere Verbindungen durch stärkere, und des Ausschließens bedient er sich auch, unt Gennßmittel zu entgiften. Beim, Kaffee ist dies schon ziemlich weit geglückt, ohne daß zugleich mit dem Giftstoff aroma- und geschinackgebende Stoffe entfernt werden. Dem Bremer K. Wimmer ist es gelungen, die Allkaloide des Kaffees zu beseitigen, obwohl sie fest an deren Stoffe gebunden sind. Wimmer ist auf den Gedanken gekommen, das Rohmaterial der Aufschließung zu unterwerfen. In der Kaffeebohne ist der gesamte Koffeingehalt an Chlorogensäure gebunden. Behandelt man die Bohnen mit gespanntem Wasserdampf, so wird diese Verbindung zum großen Teile gelöst; das, befreite Koffein wird dann durch reines Benzol zum größten Teile ausgezogen, und dann wird das Benzol durch Wasserdampf weggeblasen. Der Koffein^ehalt wird durch dieses Verfahren um 1,4 auf 0,1 Prozent, eine Physiologisch ganz harmlose Menge, erniedrigt, gleichzeitig entfernt das Benzol Fett und Wachs, und schließlich lockert die Wasserdampf- behandlung auch die Zellen auf, wodurch die Heinizellulosen, die die Ausgangsstoffe für gewisse Röststoffe bilden, gelöst werden. In den Röststoffen, den beim Rösten entstehenden aromatischen Substanzen, die beim Aufguß das Aroma bilden helfen, steckt nach der Ansicht mancher Forscher ebensoviel Schädliches, wie in denr Koffein. Diese Röststoffe, die unter dem Namen Kaffeol zusammengefaßt werden, hat Dr. Grafe selbst untersucht. Etwa die Hälfte des Kaffeols wird von Furfuralkohol gebildet, daneben ist Vale- riansüure, Essigsäure und eine stickstoffhaltige, aromagebende Substanz vorhanden. Der Wasserdampfprozeß beseitigt nun, wie Grafe gefunden hat, auch eine große Menge des Furfuralkotzols.
Neuerdings befreit man auch den Dee von seinem, als schädlich betrachteten Allkaloid, dem Koffein. Hierbei ist Has Verfahren der Entgiftung bedeutend einfacher, als bei Kaffee, denn man zieht zunächst die aromagebenden Stoffe aus, entfernt dann das Koffein durch geeignete Lösungsmittel und setzt die aromagebenden Stoffe wieder hinzu. Bei der Entgiftung der Tabaksblätter standen die Chemiker vor einem schwierigen Problem. In ihnen ist das Nikotin an Apfelsäure, Zitronensäure, Oxalsäure und andere organische Säuren gebunden vorhanden, daneben sind in den Blättern Tabakharze vorhanden, die für den Geschmack des Genußmittels wichtig sind. Fast alle Nikotinlösungsmittel, die man versucht hat, entfernen nun auch die anderen wertvollen Stoffe. Diesen Uebelstand vermeidet ein Aufschließungsverfahren von A. Falk. Nach diesem Verfahern wird das Nikotin, eine schwache Base, durch AMnioniak aus ihrer Verbindung ausgetrieben, und diese Austreibung besorgt der Ammoniak, der schon vorher beim Fvr- nrentieren des Tabakblattes gebildet ist. Tas Falksche Entgif- tunasverfahren kann an fertigen Zigarren vorgenommen werden, die in geeigneten Behältern auf 195 Grad erhitzt werden. Hierbei entweicht Nikotin, Ammoniak und Wasser. Die so entgifteten Zigarren sind dann vollkommen ausgetrocknet, so daß sie wieder künstlich mit dem nötigen Feuchtigkeitsgehalte versehen iverden muffen. Nach Grases Analysen vermindert sich der Nikotingehalt um 30 bis 45 Prozent und selbst gewiegte Raucher können die so entgifteten Zigarren nicht von gewöhnlichen Zigarren unterscheiden.
VesmisÄtter.
* Deutsche Zeitungen im Auslände. Ein sichtbares Zeichen für die weithin reichende Geltung innerer Sprache sind di« deutschen Zeitungen im Auslande. Daß es außerhalb des Deutschen Reiches im geschlossenen deutschen Sprachgebiete von Mitteleuropa — also in Oesterreich, in der Schweiz und in Luxemburg — Hunderte von deutschen Zeitungen gibt, wird niemand wundern, viele Leser dieses Blattes iverden aber mit sreudigem Erstaunen lesen, daß sich das D en ts cht um in der Zerstreuung, in bet Fremde — gut deutsch: in der Diaspora — eine Menge zum Teil hochansehnlicher Zeitungen geschaffen hat. Obenan stehen die Vereinigten Staaten mit mehr als 700 deutschen Zeitungen, die vor allem in den Staaten Wiskonsin, Illinois, New York und Ohio ersmeinen. Wie anhänglich die Deutschen Brasiliens an ihre Muttersprache lind, geht aus der großen Zahl der vornehmlich in Südbrasilien erscheiiienden deutschen Blätter hervor. 35 Zeitungen, von denen 10 aus Porto Allegre entsallen, Hellen den 400000 deutschen Bauern und Burgern Brasiliens ihr Volkstum wahren. Es spricht für die Bedeutung und für die Volkstreue der 20 000 Deutschen in Buenos Aires, der Hauptstadt Argentiniens, daß sie zwei täglich erscheinende große Zeitungen deutscher Zunge haben. In Kanada halten die in den letzten Jahren gegründeten 11 deutschen Zeitungen bte aus dem Lande wohnenden deutschen Bauern in geistiger Verbindung mit der großen deutschen Sprachgemeinschaft. — Alter deutscher Sprachboden ist S i e b e n b ü r g e n. In den 17 deutschen Zeitungen und den 24 deutschen Jahresberichten, Jahrbüchern und Kalendern dieses Landes ivaltet Geist von unserem Geiste; ivir haben es hier zum Teil mit allen Kämpen für unsere Art und Sprache zu tun; denn die Hermannstädter Zeitung steht im 128’ und die Kronstädter Zeitung im 76. Jahrgang. Obgleich wir in dem zivischen Theiß, Donau und Maros gelegenen Banat keine einzige reiudeulsche Schule finden, erscheinen doch 26 deutsche Zeitungen dort. — In Rußland vehauplen unter den nicht- russischen Blättern die deutschen die erste Stelle mit 68. Wie ernst auch die Lage der Ballen ist, ihr Schrifttum ist ein lebendiger Zweig des unserigen; findet man doch in den Ostseeprovinzen 44 deutsche Zeitungen, und 14 deutsche gelehrte Gesellschaften geben 23 Monatsschriften, Jahrbücher und Sitzungsberichte heraus. Vor Jahren haben fränkische und schwäbische Siedler ode Landschaften des Kaukafus zu Stätten der Kultur gemacht, heute haben die Nachkommen dieser Siedler em eigenes Blatt, die Kaukasiiche Post. — Sogar das ferne Japan l>at zivei deutsche Zeitungen, obgleich dort noch nicht 1000 Deutsche ivohnen. Japaner geben eine »Zeitschrift für deutsche Sprache in Japan" heraus, die schon int 12. Jahrgange steht. In Yokohama erscheint seit zehn Jahren wöchentlich einmal die deiitsche Japan-Post; es haben auch einzelne wissenschaftliche japanische Zeitschriften einen besonderen deutschen Teil. — 9!ur wenige Kulturländer haben gar keine deutsche Zeitung, ivie z. B. Spanien, Portugal, Norivegen. — Wenn auch solch eine kurze Betrachtung wie die unsere nicht alle Länder der Welt berücksichtigen kann, sei doch noch erwähnt, daß England 5 deutsche Zeitungen hat, Australien 4, Chile 3, Rumänien, Deutsch-Ostafrika, Britisch-Südairika je 2 imb Italien, Frankreich, die Türkei, Teutsch-Südivestafrika je 1. Sie alle tragen ihr Teil baztl bei, itnserer Sprache die Stellung einer W elt- sprache zu erhalten, und ui diesem Sinne wünschen wir ihnen allen ein fröhliches Glückauf! M. Ran (Zwickau).
Aömgspromenade.
Man darf die einzelnen Wörter und Silben nur in der Weise miteinander verbinden, daß man — rote der König aus dem Schach» breit — stets von einem Feld aus atif ein benachbartes übergefct
glücke
be
ich
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drücke
näher
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ich sprach
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Auflösung
in nächster
Nummer.
Auslösung des Silbenrätsels in voriger Nummer: Armemm — Rossini — Neapel — Obelisk — ImSnnec — Nelawar« — Borneo;
A r nold B o e ck l i n.
Redaktion: K. N e u r a t h. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch» und Steindruckerei, R. Lange, Gieße«!


