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Magisches Auadrat.
Pin die Felder nebenstehenden Quadrat» und die Buchstaben AAEEEEEHISSSLL r R derart einzutragen, ba6 die wagerechten u. senkrecht. Reihen gleicblautend folgendes bedeulenr 1. Griechische Göttin.
2. Ein Tier.
3. Ein Nahrungsmittel.
4. Schmackhaiten Fisch. Auflösung ni nächster 'Nummer.
Auflösung des Logogriphs in voriger Nummert Gardine, Sardine.
Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Vertag der Brühl'sehen Universitäts-Buch-- und Steindruckerei, R. Lang«, Gtejett.
hat. Mer es ist nicht zu leugnen, daß das' offene KamtnfE einen Raum traulich und gemütlich macht, und so, kann man es dem allerdings immer konservativen Engländer nicht verdenken, wenn er sich von deni überkommenen HerMtem nur sehr schwer trennen kann. Seit dem Aufschwünge des deutichen Kunstgewerbes ist man auch bei uns mehr und mehr dazu gekommen, den alten Kamin wieder soweit in seine Rechte zu setzen, als er als Zunmer- schmuck dienen soll. Wir haben Scheinkamme, die rn WrrNrch« feit einen Heizungskörper geschickt verbergen; aber die Hauptsache fehlt hierbei doch immer, und das ist das flackernde, offene Feuer. Wir Deutschen haben eigentlich — und das wird niemand bestreiten — die besten Oefen; denn wenn auch unsere Kachelofen sehr schwer zu heizen sind, so haben sie doch den sehr groster^ Vorteil das; sie die Wärme nicht sofort ausstrahlen, sondern trt sich ausspeichern und nur allmählich abgebem Do« nicht ut allen Gegenden Deutschlands hat man diese Kachelöfen tu Ge^ brauch, sondern der alte eiserne Ofen hat, noch vielfach seinen Platz behauptet, besonders im Westen. Hier findet man noch die eisernen Oefen in ihren mannigfaltigen Variationen, wie Kanonenöfen, Füllöfen, Dauerbrandöfen, di« ledoch, wenn auch die beiden letztgenannten Arten den Uebelstand seitigen, im wesentlichen nicht viel besser sind, als die >offenen Kohlenbecken der Antike. Auch im Norden, in Schweden und Norwegen, finden sich noch diese eisernen Oefen,, die vielfach recht hübsch ausgestattet sind und einen schonen Zimmerschmuck darstellen. In unserer modernen praktischen Zeit geht man mehr und mehr dazu über, die Zentralheizung zu benutzen, die je nach dem Ueberträger der Wärme, als Luft-, Wasser- oder Oampf- ^^DanÄn'hat Matt auch schon die Elektrizität in die Dwnste gestellt, und so haben wir die elektrischen Heizungen. Zuerst ist man in Amerika dazu.übergegangen, eine große« Anzahl von Gebäuden voll einer einzigen Feuerstellc aus zu her<,en,.und die bedeutendste Fernheizung tn Deutschland ist das staat! we Fernheizwerk in Dresden, das etwa ein Dutzend, Staatsgebäude, von denen das entfernteste 1,1 Kim. weit abliegt, mit Herz- damps versieht.
Vermischtes.
* Friedrich der Große und d a s S ch a ch. Friedrich der Große spielte das Schach leidenschaftlich und zugleich ausgezeichnet; indessen mußte er einst doch erleben, von _seinen Bauern besiegt zu werden. Im Halberstädtischen liegt ein ‘A-'Orf, Strvbeck, das von den ältesten Zeiten her das Recht hatte, dmrch das, Schach über seine Abgaben zu entscheiden. Da das Nachspiel unter dem Bauernstand in Deutschland nicht so sehr gebräuchlich ist, so ist es gelviß ausfallend, daß die Bauern von Ströbcck sich darin auszeichneten. Wahrscheinlich ist es, daß ern Bischof, einst hier als Privatmann lebend, die Ländle,ite aus eigeiler, .^.iebhaberm damit bekannt geinacht und späterhin, unter der Bedingung des vollendeten Spiels, von manchen Abgaben befreit hat. Alle ^ahre kam ein Abgeordneter der Regierung, um ern Spiel mit den Strobeckern zu wagen. Gewann dieser die bestimmte Anzahl von Spielen so mußte der Ort seine Abgaben zahlen, verlor er sie, was zumeist der Fall gewesen sein soll, so nahm er einen Beclwr S 8'rgeld mit, und damit, wie die Bauern sagten Gott befohlen!" - Friedrich der Große, mir zu regen gewohnt, begab sich einst, als er dem Ort nahe war, dah-n,,um den Bauern die hohe Gnade zu erweisen, sie zu schlagen; allem auch er mußte, wie seine Bevollmächtigten, mit einem „Gott besolden! abzichcn Zur Erinnerung an diesen über ihn erfochtenen Sieg schenkte er der Gemeinde ein Schachspiel, Brett und Figuren aus.Elfen,em und Silber, das heute noch in dem Orte aufbewahrt wird und de» Reisenden bereitwillig gezeigt wird.
* Br-ghat. „Sagen Sie, lieber Mann, wie kommt, man denn hier am schnellsten zum Polizeibureau?" — „Seh n Sie den Schutzmann da an der Ecke?" —, „3a. ” „Ra, da geh n Sw mail hin und hau'n Sie ihm eine runter dann wird er S6n*1 ©roTarHg" " Ueberfallener: „Nehmkm Sie mir doch nicht alles; ich dächte. Sie könnten sich mtt dem baren Gelds beglüigen!" — Räuber: „Das sagen Sw so, mein Lieber. Wenn Sie wüßten, ivie lächerlich wenig davon auf leben kommt I Wiv sind eine G. m. b. H..!" .
Die die Untertanen so schwer drückende Leibeigenschaft wurde abaesilafft die Sewitutsreckste beschränkt, die Fronarbeiten und kiosdienste ermäßigt und der Grundbesitz durch gerichtliche Ein traauna aesichert Durch die Anordnung der Zusammen- teauna der Ländereien wurde eine rationelle Bewirtschaftung in Aussicht gestellt, wobei gleichzeitig den schlechten Zugängen und
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l s. m, a«>--Brabe-Kanals, der Weichsel, Oder und Elbe verbinde? Fn 16 Monaten war das Werk mit einem Söften^ ausiEid von 739 956 Talern vollendet. 6000 Arbeiter waren dabü Tag und Nacht tätig. Durch die Austrocknung.stagmeren- der Sümpfe und Seen, die durch den Kanalbau bewirkt -wurde, erwarb man bedeutende Strecken im Interesse oer ^andcviultur, sodaß der König nach Vollendung des Werkes ausrief. „Hier habe ich im Frieden eine Provinz erobert! .
Zur Heranziehung tüchtiger Kolonisten wurden tm allgemein.n in We st Preußen dieselben Benefizien gewahrt, tote tn den alten Provinzen. Dazu gehörten die Bewilligung von Reise- aeldern, die Ueberlassung der notigen Wirtschaftsgebäude , und Gckergerätschaften, die Beschaffung von Vieh und die Zuweisung von 15 Morgen Land zur freien Benutzung. Ein wescpreußtscher Kolonist konnte ein Bauerngut nebst Wirtschaftsgebauden „totem und lebendem Inventar" für den billigen Preis von c00 Talern erwerben. Als „Repräsentanten" aller ländlichen ivestpreugis^n Kolonisten sind die Schwaben anzusehen. 668 Familien aus Schwaben wurden von 1772—1786 angesieoelt ^cht bloß durch wirtschaftliche Tüchtigkeit, sondern aua; durch bessere Bildung zeichneten sich diese Ansiedler vor den alten Insassen, den Polen, ““Sm ganzen tvurden in Westpreußen 2206 Familien angesiedelt, 1279 auf dem Lande und 927 in den Städten. Mit der. Erwerbung Westpreußens durch Friedrich II. wurden der Handelsverkehr und der Zmsatz der landwirtschasclichen und gewerblichen Produkte ganz besonders gefördert Durch die Zunahme des Verkehrs in Kulm und Bromberg, litt das polnffche Dyorn derart, daß sich seine Einwohnerzahl innerhalb 28 Zähren von 8960 auf 5570 reduzierte. ■ , , r„..
250 000 Personen, meist tüchtige Kräfte, hat der große Komg durch seine rastlose Tätigkeit als neue Kulturträger seinem Lande zugeführt. Seine deutschen Pioniere haben nmnche Bresche in das aut verteidigte polnische Bollwerk gelegt. Was Friedrich IL durch seine Kolonisationen für die Kultur seines Landes! ge tau hat, wird die Nachwelt stets zu schätzen wissen. In diesm Beziehung erscheint sein Bild in noch schönerem Glanze als tn dem, den ihm seine ruhmvollen Waffentaten tn der Knegs- aeschichte verliehen haben. Die 200. Wiederkehr des ^burts- tages des großen Preußenkönigs verpflichtete, jenem ^.ebens- werke des einzigen Friedrich, seinen Kolonisationen, einige Morte der Würdigung zu widmen.
wie die Völker Hetzen.
Wie so oft in der Kulturgeschichte begegnet sich auch in der Geschichte der Heizung. Allerältestes mit Allerneuestem. Unsere moderne Zentralheizung ist im Prinzip..dasselbe wie das Hhpo- kauston der alten RöiNer, das diese höchstwahrscheinlich wieder von den Griechen übernommen haben.
Tas HypokLuston (Heizung von unten hör) ck tm wescnll ch.n so eingerichtet, daß der eigentliche Fußboden des Zimmers Nicht auf einem festen Unterbau, sondern auf einer Anzahl Säulchen ruht und somit ein freier Raum von geringer Hohe entsteht. Zwischen den Säulchen streicht von der im Keller gelegenen Zentralheizung heiße Lust unter dem Fußboden her, erwärmt ihn und somit das über ihm liegende Zimmer. Selbstverständlich benutzten die Römer dieses Hypokauston nur zum Heizen größerer Räume, so B. der Bäder. Gewöhnlich bediente man sich der noch heute in den südlichen Ländern üblichen -offenen Kohlenbecken, die im höchsten Grade unpraktisch sind, aber dennoch für die kurze südliche Winterszeit im großen und ganzen genügen Außerdem sind , die im antiken Hause sowohl tote teilweise noch jetzt im Süden im Winter benutzten Wohnräume meistens Heut, also leicht zu heizen. Bei dieser offenen Feuerhetznng, die noch heute in Italien, in Südfrankreich und ut Spanien die vorherrschende ist, wird nur die strahlende Wärme nuSgemtfet .
Auch bei einer anderen Heizart, dem allbekannten Kamrne, wird die strahlende Wärme ebenfalls hauptsächlich allein, ausgenutzt. Der Kamin ist -eine in Deutschland vor alter Zeit ge- bräuchliche Form der Heizung, und in vielen alten. Burgen und Bauernhäusern findet er sich heute noch. Weit heimischer aber ist er in England und im nördlichen Frankreich, wo er trotz der Modernen Erfindungen seinen Platz bislang behauptet hat und auch wohl noch lange behaupten wird. Wer jemals in England vor einem solchen Kamine in der kalten Winterszeit gesessen hat, der wird mit Schaudern daran denken, wie er vorne gebraten wurde und hinten vor Frost und Kälte beinahe umkam. Ganz abgesehen davon ist der Kamin ein ganz störrischer, unberechenbarer Gefelle, bei1 ständig Pflege und Nahrung nötig


