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Vermischter
Skat-Aufgabe.
Karten:
Vorhand erhält folgende
spielt nun Coeur-
bis Carreau-Solo gereizt und
Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universttäts-Buch. und Steindruckerei, R. Lang«, GteZen.
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Auflösung des Versteckrätsels in voriger Nummer: Es lacht mancher, der lieber weinen möchte.
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arbeit geht außerordentlich langsam vor sich und wird sich über mehrere Monate erstrecken. Um welche Riesenarbeit es sich dabei handelt, kanii man ungefähr abschätzen, wenn man bedenkt, daß annähernd 5000 einzelne Gegenstände, unter denen manche aus viele Tausende Mark zu bewerten sind, eingepackt werden müssen. Eine wichtige Roste bei der Verpackung spielt Herr Michael Nathan aus Newyork. Michael Nathan ist nämlich der Leiter der Kunstabteilung der Newyorker Zollbehörde. Er ist eigens heruber- gekommen, um die Verpackung der Morganschen Kunstschatze zu beaufsichtigen. Jede der Kisten, die unter seinen Augen vollgepackt und verschlossen worden sind, versieht er mit seinem siegel. Sobald dies geschehen ist, darf sie ohne Unterbrechung nach dem Metropolitanmuseum oder nach Morgans Privathaus befördert werden, ohne daß ein amerikanischer Zöllner das Recht hätte, sie zu durchschnüfseln. m „
kf. Das Ueberhaarmittel. Der „Cri de Paris" erzählt einen hübschen Schwank von dem Erfinder bekannter Haar- wässer in Paris. Dieser «Kann verkauft dank seiner Reklamekunst ungezählte Flaschen seines unfehlbaren „Haarerzeugers'' und fernes ebenso unfehlbaren „Entferners lästiger_ Haare", "pungst pries er einem Kunden seine Erfindung nun mit folgenden Worten an: „Darf ich Ihnen, statt langer Empfehlungen, ein Beispiel aus der Wirklichkeit erzählen? Neulich fiel durch einen Zufall ein Tropfe meines Haarerzeugers auf die Marmorplatte. Niemand wischte ihn weg, und wie ich am Abend die Marmorplatte ansehe, was entdeckten meine Augen? Ein Haar ist an der öteile entstanden, wo der Tropfen hingefallen war. . Natürlich stülpte ich sofort eine Glasglocke drüber, und nach zwei Tagen ist das Haar volle 5 Zentimeter lang geworden! Schließlich denke tu) nur jedoch, das Haar gehört da eigentlich nicht hin. Was soll ich nun machen? Es abschneiden? Nein, ich bringe auf dieselbe Stelle einen Tropfen meines Haarentferners, und — unn, überzeugen Sie sich selbst. Sie sehen nichts inehr, und wenn Sie mit der Hand darüber streichen, fühlen sie auch nichts mehr; die Stelle ist vollkommen glatt! Worauf Kunde natürlich von beiden Wässern kaufte! ।----
Sie wird --------------- „—„
Solo. Obwohl in Hinterhand vier Trümpfe zusammen stehen, wird das Spiel mit Schneider gewonnen. — Wie war die Starten« Verteilung und der Verlauf des Spieles ? (Ausl, in nächster Nr.)
an die Decke werfen und durch diese indirekte BelduchtUng'saich den ganzen Raum gleichmäßig erhellen. cxteaanL
Für kleinere Räume kommen, besondu:s >«nn auf eckeganz gesehen wird, die Metallfadenlampen in Betracht. Es gibt hrer verschiedene Systeme, die je nach Stromverbrauch, He^gkeit ^der
Wolframlampe. Das Wolframmetall hat einen noch höheren SÜmelzpunkt als Tantal, und diese Tatsache wurde experimental durch die Werke ansgcnützt, die uns die W.otanlampe beschnt haben. Diese ist ebenfalls eine Einwattlampe, d. h. sie braucht zu Normalkerzenstärke nur ein Watt. Hinsichtlich der Strom- ersparnis ist sie ihren Vorgängern zwar übeAegen, doch verliert der Metallfaden allmählich an Energie und Elastizität, wahrend Tantal fast unverwüstlich bleibt. Dazu kommt ein beständiger Aufwand an Sorgfalt, den man allen Wolfranflampen zuteil werden lassen muß, die gegen Stoß sehr empfindlich sind.
Tier große Vorzug der Wotanlampe besteht darin, daß sie hochkerzig gebaut werden kann. Eine Lampe von 100—400 Kerzen bildet so recht das Mittelglied zwischen Glüh- und Bogenlampe und ist dabei im Gebrauch erheblich, billiger, ja .sv.billig, daß Geschäfte, die noch trat kurzem aus LParsamkeitsrucksichten Gasbeleuchtung hatten, zur Wotanlampe übergingein
Als rein industrielles Licht ist noch die BecklaMpe zu erwähnen, die zum Sortieren der Farben und ihrer femsten M- stusilngen dient. Wenn das menschliche Ange nicht mehr tmstaiwe ist, einen Farbenunterschied bei TM^licht wahrzunehmm, sortiert die Becklampe mit unfehlbarer Sicherheit und ^shalb sirr Dekorations-, Stoff-, Wollgeschäfte, Färbereien und Warenhäuser ein unentbehrliches Hilfsmittel.
werden, wenn der Sinn es zuläßt. Und doch sollte das Wort seiner Gespreiztheit halber nicht allzuoft verwendet toerhen, denn es erscheint doch manchem als ein papierenes und wenig geschmackvolles Modewort. — Schließlich noch ein paar Worte über den Ursprung von „reichlich". Obwohl es (mhd. richelich) von „reich" (mhd. riche) abzuleiten ist, scheint es zuweilen mit „reichen" (mhd. reichen) zusammengesuhrt zu toertven in dem Sinne „aus-, hin-, zureichend", woUr man früher auch „aus-, hin-, zureichlich" sagte, z. B. in „reichlich geben", „reychlich v^erdolmetschen" (int Grimm schien Wörterbuche ans einem älteren Schriftsteller). Das ist aber erst eine nachträgliche Anlehnung, wie umgekehrt „der (das) Bereich" (zu mhd. bereichen) an „das Reich" (mhd. riche) angeknüpft wird. Es liegen hier zwei verschiedene, nur im Neuhochdeutschen lautlich zusammenfallende Wortsippen vor.
Sprachecke der Allgemeinen Deutschen Sprachvereins.
— Reichlich niedrig. Die Verbindung „reichlich niedrig", tz. B. „das Gehalt ist reichlich niedrig bemessen", wird zuweilen als falsch oder anstößig bezeichnet, ist aber nicht zu beanstanden.^ „Reichlich" als Ableitung von „reich" bedeutet eigentlich: in Fülle oder Ueberflnß vorhanden und wird danach auch zur Steigerung eines Eigenschaftsbegriffes »erlaubt, auch wenn dieser Begriff dem „reich, voll, viel" scheinbar entgegengesetzt ist. Wiö jede andere Eigenschaft, so kann auch das Arme, Geringe, Meine Wenige als in besonders starkem Maße vorhanden bezeichnet werden. Und es gibt genug Ausdrucksweisen, die auf solcher Ausfassung beruhen: „überaus' arm, übermäßig wenig, 'ungeheuer gering", in täglicher Rede auch „riesig klein"; vergl. auch „furchtbar nett und mundartlich (int Altenburgischen) „häßlich schön". Die Verbindung „reichlich niedrig" ist auch nicht etwa ein mecklewburgischer Souderausdruck, wie kürzlich in einer Anfrage an den Briefkasten der Zeitschrift des Sprachvereins vermutet wurde, sondern weiter-
kf StrUmpfbändgeschichten. Anläßlich der Verleihung des Hosenbandordens an Sir Edward Grey war wieder viel von dieser hohen englischen Auszeichnung die Rede, die ja eine viel erzählte Sage auf das Strumpfband einer schonen Mrückführen will. Der Hosdnbandorden Ware denn also nichts anderes als das idealisierte Strumpfband. Das.Strumpfband hat übrigens beim Manne wie Weibe eine sehr weitgehende Geschichte. Mvsaikbilder ans römischer Zeit zeigen, daß zur Tracht der Gladiatoren Strumpfbänder gehörten, die sie unterhalb der Knie trugen. Sie sind deutlich sichtbar, und bemerkenswert au ihnen ist die Tatsache, daß die Zipfel an der Schnalle hermster- hängen Im 10. und 11. Jahrhundert war es der Ruhm der Höflinge, möglichst prächtige Strumpfbänder zur Schau zu tragen, on , t VC4> Ü|I1UU)TOIU19 und wer gar in seinen Strumpfbändern di« verschiedenartigsten i uer&reitet. Auch die Verwendung von „reichlich" als Um- Farben zusammengestellt hatte, der galt als Modelowe. Rom I standswort ist berechtigt; jedes Eigenschaftswort kann so geraucht heute sieht man in der ehnvürdigen Kirche von Dclsmont noch ■ • — " - — —
ehrwürdigere Strumpfbänder, denen man wahrhaftig ihr Alter nicht ansieht. Wenn sie auch nicht ganz em solch hohes Mtw ] haben, wie die Sage ihnen zuschreibt, so steht doch geschiiMlich fest, daß sie jetzt schon acht Jahrhunderte hindurch von. der Welt bewundert worden sind. Rabelais, der großp Spötter, war indiskret genug, über die Strumpfbänder, die die Damen der „Abbaye von Theleme" trugen, der Nachwelt zu berichten Strumpfe aus scharlachfarbenem Tuch mit gesticktem Rand^die durch Strumpfbänder sowohl oberhalb als auch unterhalb des Knies festgehalten wurden, schrieben die Regeln vor. Lange dauerte es, bis die Strumpfbänder aus der männlichen Kleidung verschwanden.
Zur Zeit Karls IX. und Heinrichs IV. trugen in Frankreich Edelleute sowohl wie Schützen und Hellebardiere als Abschluß der enganschließenden kurzen Hosen reichverzierte Strumpfbänder. Aber auch die kirchlichen Würdenträger waren Anhänger des Strumpfbandes; ans dem Jahre 1672 ist ein Bericht erhalten über die Kleidung der Kardinäle: „Sie erscheinen am Hofe m kostbaren Gewändern, die über und über mit Stickereien bedeckt sind, in seidenen feuerroten Strümpfen und- in Strumpfbändern aus Goldband Freitags jedoch sind alle diese Kleidungsstücke in Gran gehalten." Die heilige Magdalena ist in Frankreich mit dem Strumpfband in eigentümlicher Weise zusammengebracht worden. Es besteht dort die Legende: wenn,bie jungen Mädchen an bestimmten Festtagen zu den der Heiligen geweihten Kirchen hinpilgern und sich auf dem Wege das Strumpfband, löst, sind ihre ledigen'Tage vorbei; noch im selben Jahre werden sie zum Altar geführt werden. 1 „
kf. Wie Pierpont Morgans Londoner Kunst« schätze verpackt werden. Jin Londoner „Victoria and Albert Museum" ist man eifrig daran, die Morganschen Kunstschätze zu verpacken, die nun endgültig ihren Weg nach der neuen Welt mitteten sollen und zum Teil im Metropolitan Museum, zum Teil in Morgans Privathaus untergebracht werden sollen. Die Pack-


