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Schröder in seiner Druckerei „carmina“ drucken laßt- ofyte sie dem Professor der Beredsamkeit Zentgrav vorgelegt zu lAls I fd6W SÄerthf^ biefer ^eim S/nat und betont, die Zensur (h r eorponm« academ.ci,uub namentlich eines
Md beschweret, sondern beständig dabeff geschüsst werden sollen," Weiter besagt Tit. Stat. XI.: „Pro membris Academiae etiam nabeantur sequentes Universitatis nostrae ministri, vidi- Wieder der Hochschule' OmSg^n ^anch ^solgendeUn'Dtoner ^der I tewdliaei??roks?E -cor?°-ruis ac5femici .ul,i) namentlich"eines Universität, nämlich der Oekonom und Universitäts-Buck - I aeickädiA utriusque Eloquentiae ; dies dürfe nicht
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Jj6®, der Stadt Versuche, den Universitäts-Buchdrucker, wie | 1m , rr - f r - .
auch den Universitäts-Apotheker zu den bürgerlichen Lasten heran- f&4168 = ^'°Wor Hegel bei der Universität die An-
^iziehen aber immer ohne Erfolg. Als 1754 dem Universitäts- Untoerfffnfa Typen in Vorschlag, nm m der
Buchdrucker Braun vom hiesigen Stadtrat zwangsweise ,,Be- Morgenlandlsche Literatur drucken
w-lligungsgelüer und Fräuleinsteuer" angefordert worden, und ^chmrtBreitkopf tn Leipzig tn Verbindung
ihm mich eine „Militär-Exekution" zugelegt wurde beschwert er I £/o L” 1 S^^er hebräischer Typen zu 62 Taler 12 Pfg„ sich bdm Landesfürsten, der verfügt? daß er die in dem Än 'S- Taler V4 Zentner syrischer
statutis academicis exprimirte freyheit von Contribution I irSJS. qq l2 <4b-' 4 Bentner äthiopischer Typen zu uud anderen bürgerlichen oneribus zu genießen habe". | 45” 5? J2 Zentner coptischer Typen zu
Wahrend der ersten Zdt des Bestehens der Gießener Hoch- diese? Tv^n 5b; $fg. Itefern wollte Da die Anschaffung schule bezog der Universitäts-Buchdrucker neben seinem Verdienst, nntoprf?rtfa 'r^nthd,e ^gabe bedeutete, die dem
deir er durch Drucklegung der Disputationen und Dissertationen I h,r ^gemutet werden konnte, so sollte
erzielte, eine Besoldung von 10 Fl. im Jahre Mit der LeLSanbe§furft um Bewilligung eines Zuschusses aus der Staats- Rückverlegung der Universität von Marburg nach Gießen im »Äs 'rngegangen werden. Bevor das Gesuch nach Darmstadt Jahre 1650 kam die Besoldung mit der Zeit in Wegfall Da- e§ zur Begutachtung bei den einzelnen Mit-
gegen unterstützte die Universität den Buchdrucker durch Gewähren RationalIo^m' gw ^55- !onnt.e .e§
von Darlehen gegen hypothekarische Vervfänduna des Druckerei- I 2” Jtotioiwtotonont Prof. Crome nicht unterlassen, einige Inventars. Jahrelang fielen die „Pensionen" oder Zinsen dafür lito" m=a(i^nV Gesuch wurde abschläg-
aus, und die Universität suchte sch schadlos zu halten indem Cromes Verha ten, der sonst bei Hof gut
sie die Besoldung allmählich aufhob Ein Reckt auf Bdolduna angeschrteben war, verurteilt. Es |et ihm zu eröffnen, „daß bestand nicht. 1755 wirk? der Universitäts-Buchdrucker beim I ” 55. m ebenso wohl aller Anzüglichkeiten und an- Landesfürsten vorstellig wegen Gewährung et?"Sbuna wie ma6It^rt Verkleinerungen seiner Kollegen im Votieren enthalten es in früheren TÄfMi W L »erfWe
auf feinen Marburger Kollegen, der jährlich nach wie vor 32y» Fl. ’aue ”ne Studio et ira ablege.
an Geld uud 6 Viertel Korn und Frucht beziehe, was auch Was in der Universitäts-Buchdruckerei zum Druck gegeben 36 Fl. ausmache, „ohne was er vor jede Dissertation und sonstige wurde, sollte Geheimnis bleiben, weshalb die Drucker eidlich Aeeidentien erhalte." Sein Gesuch wurde abschläglich beschieden, | verpflichtet wurden, nichts darüber nach außen verlauten zu lassen, wie ein weiteres von 1775, in dem er hervorhebt, „daß er seine ®° wußten 1754 vor dem Universitäts-Sekretär der Universitäts- Druckerey mit großen Kosten errichtet habe und in einen solchen Buchdrucker Braun, sdn Setzer und der Druckergesell nach vor- Stand gesetzt und so fort wie gegenwärtig unterhalte, daß die ausgegangener Verlesung Nachstehendes beschwören: „Ihr sollet Universität keine Schänd dabei habe". Er durfte I angeloben und einen leiblichen Eid zu Gott dem Allmächtigen dies um so mehr hervorheben, als bei seinen Vorgängern oft I schwören, daß Ihr den Aufsatz einer gewissen Ausführung ent- geklagt wurde, daß die Typen „stumpf" (abgenutzt) geworden, gegen (gegen) den Deutschen Orden, die Land-Commeude und die Druckarbeiten nicht sauber ausgeführt feien. ' I Marburg und Commende Schi ff en berg 6etr„ welcher
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fmigbüd)«, Erbauungsschriften, tote „Arnds ioahres Christentum" I Neffen fänden ihr das gefchriebene Exemplare empfangen wurden in der Universitäts-Buchdruckerei gedruckt. Der Ver- I toerbreF' “ einsehen oder lesen lassen.
dienst vom Druck wissensckaftlicker Werke war fAminfenh- henn I «... wogen nachstehend die Namen und Personalien der die Professoren waren damals nicht in dem Maße literarisch tätig, |e|f™errcr|
tote heutzutage. Die Dissertationen wurden nicht immer bei dem | ikta (4^ 5554' «5 ^-5
kg^'C°ankl?kÄuckdrkck^"'°'^ famM? die 1539 nach Maiburg zog. ^1586^ wurdk kr Mar-
Stadt "und die Neaierfina^betorAe ' 45 I burger Universitätsbuchdrucker. Bon Marburg ans errichtete er
baten ein Zweiggeschäft in Gießen. 1621 hörte seine Tätigkeit in Mar-
Buchdrncker das alleinige Privileg, Dissertationen zu drucken, I ^us°HamVe°U ns^5Mmpd??Unto°erMätsbnM^^^ in heften
it finit? Kpi« lltiihprfif in f X ti'TPtr Hrr w-* I von 1607—1625. Er heiratete die Tochter des Egeuolsf ’ und
s"Wwen, da zu- | Mrrnahm 1605 dessen Zweiggeschäft in Gießen. 1607 wurde er
torfiXn Dissertationen äuge- I §um Universitätsbuchdrucker bestellt. Er betrieb bis zum Jahre
Buchdrucker Lämmer^ 1(39 I 1625 in Gießen ein schwunghaftes Buchdrucker- und Berlags-
^«^b^Sefwl über den Herrn Qu Goethe (Vater des Dich- I grschgft. Während der 19 Jahre seiner Gießener Tätigkeit hat
t”s), der sich hier die turtstische Doktorwürde erworben hatte, g60 Werke in den Frankfurter Messen zum Verkauf angeboten. e5_ DtuckerloRt.es. Lamniers weist nach, | MZ bfe Gießener Universität 1625 nach Marburg verlegt wurde,
?”Z/®LU(®c3ltn9 dwser Dissertation besteres Papier/ I 80g br mit dieser dort hin. Sein Marburger Geschäft ging „916^(1^. c)xer , verwendet habe. Der Senat beschließt am I ^^6115 der Kriegsunruhen weniger gut. 1647, also noch vor 3. Marz 1739, daß er auf Lammers Vorstellung^ „weil m W- | Rückverlegung der Universität, war es wieder in Gießen, wo er ornckimg (Bedruckung) des Regal-Papiers mehr Sorgfalt, Muhe I fiUC[j wieder druckte. Er starb hier am 26. April 1652, achtzig und accnratesse, denn bey ordinärem Papier nicht Von uöthen, gaI)re aIt. _ Kaspar Chemlin (1608-1625). Er er- rti1® nl11 e m 51 ^5'® dnerfannt habe, deni Herrn I [ernte in Frankfurt die Biichdruckerkunst, wurde Schweinfurter
Goethe zu bedeiiten, dem Buchdrucker Lanimers „die annoch man- I Ratsbuchdrucker und zog 1608 nach Gießen. Hier war er fein guirende 7^2 Fl. nachzuzahlen . I privilegierter Universitätsbuchdrucker; er druckte aber mit Hampel
Der Universitäts-Buchdrucker hatte für das Ihm zugestandene I zusammen auch für die Universität, weshalb er hier erwähnt Privileg die Verpflichtung, den „cathalogus lectionum“ (Vor- I werden muß. Während seiner Gießener Tätigkeit brachte er 280 lesimgsverzeichnis), das wie heute, auch jedes Semester erschien, I Werke zur Frankfurter Messe. 1625 zog er nach Marburg, wo er sowie Programme umsonst zu drucken. Als 1762 der Uni- I als Universitätsbuchdrucker 1643 starb. Seine Witwe führte das versitäts-Buchdriicker Braun in einer Vorstellung beim Senat I Marburger Geschäft von 1643—1644 allein fort. — Kaspar bat, man möge ihm wegen größerer Aufwendungen zur Verbesse- 1 Vukp t u s 1650—1669. Er heiratete Chemlins Witwe und rung seiner Druckerei, künftighin den Kathalog bezahlen, wer- I führte 1650 mit Rückverlegung der Gießener Universität das Geben ihm dafür ’4 Fl. int Semester bewilligt. 1782 beschwert sich j schäft für die Chemlinfchen Erben hier fort. Er starb in Gießen der Kanzlei-Buchdrucker Schröder, daß Braun auch Vollmachten für I am 4. Februar 1669. — Joseph Dietrich Hampel. 1650. Advokaten drucke. Dies wird ihm von der Universität untersagt, eben- I bis 1659. Er war der Sohn des Marburger Druckers N. Hampel, so der Vertrieb von Büchern, die in seiner Druckerei hergestellt waren, I Das Marburger Universitätsprivilcg , wurde von seinem Vater auf 'die Beschwerde des Buchhändlers Krieger hin, der sich dar- I 1641 auf ihn übertragen. 1650 zog Dietrich Hampel nach Gießen- aus stützt, daß er allein Universitäts-Buchhändler, I wo sein Vater berdts wieder wohnte. Das Marburger Verlags- vder, wie man auch damals sagte, Universitäts-Buch- I geschäft besorgte D. Hampel von Gießen aus weiter. Um 1660. kührcr sei. ' I will er von Gießen nach Augsburg ziehen und die Druckerei und
!Alles', was bd den hiesigen Buchdruckern gedruckt wurde, i das Verlagsgeschäft später auf seinen Schwiegersohn Sic. Thomas Unterstand der Zensur der Professoren. Ms. der Kanzlei-Buch-! übertragen. .Einstweilen will Hampel durch einen Faktor die


