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Das nette Mädel.
Noman von Fedor von Zobe lti& (Nachdruck verboten^ (Fortftduns.)
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„Ich weiß/' fiel er ein. „Es gibt noch mel nem Leben, was mir der Rene wert scheint, i- ..... sehr viel. Ick habe niemals ein starres Joch geliebt um l Qivo4f»A44-aKitm n?f Apirirrr über dre Strange ae
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schlagen. Bin auch oft genug daftir bestraft worden . . und zuweilen härter, als ich es verdiente Weiß ganz genau, daß ich in meiner Entrüstung über das Phariiaer- tum zuweilen ins Extreme verfallen bin. Aber .man braust einmal ab. Und dann fangt man allmählich an, an *td) 8ie gingen wieder eine Weile stumm nebeneinander her, bis er plötzlich hastig sagte:
Um Gottes willen, denken Sie nicht etwa, daß ich mich verteidigen will. Es macht immer einen komftchen ' Eindruck, wenn sich ein alter Tunichtgut an r* ' " schlägt. Aber das Eine gestehe ich unumwunden zu: es wurmt mich, wenn Sie — gerade Sie mir falsche Absichten unterlegen. Sie stehen mir tausendmal höher —
„Als die Mertucci," fiel sie ihm in das Mort, „und Vielleicht auch t—"
„Witte — ich ahne, was kommen soll. Ich, höre, daß Sie eine Schulfreundin der Sandratt sind. Diese Kernen Mädchen haben plauderhafte Zungen. Nun gut. Ich leugne nicht, daß ich einmal zu dem Liebeshof der Sandratt gehörte. Leugne auch nicht daß ich mich sememsam mr d r Wertucci photographieren ließ.
über den Syndikus Dhielemann, der über das Boccaccw-
Sie schwieg noch immer.
„Ich komme öfters in die Lage, Ihnen Abbitte M leisten," fuhr er fort. „Aber es geschieht wenigstens ehrlich. Wollen wir uns nicht wieder vertragen-»
Nun sprach auch sie. Sie bemühte sich eines gemessenen Dones, und es gelang ihr auch.
„Ich zürne Ihnen nicht mehr/' erwckerte sie. „ock bitte Sie nur, mich in Ruhe an lassen. Vielleicht bm irh eine empfindlichere Natur als andere. Ich vertrage nicht eine anscheinende «Bevorzugung, die mehr als Zuruu-
heißen, daß Sie der Ansicht sind, ich respektiere Sie geflissentlich nicht." ,, ...
„Daß Sie mich nicht mit der Achtung behandeln, die ich verlangen kamt, haben Sie mir damals gezeigt <
Aber Rede wollte sie ihm stehen. Ein quälerischer Atem-
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die Brust unbewußter Dramatik. Und das gab eure Herat tunm g ........'1
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Eberstedt lachte kurz quf. , „Ich lache mich selbst aus, Gnämgste," sagte er. ..
Cie waren albern: ich war es. Entschuldigen Sie meme
kostüm des Mädchens ein paar törichte Bemerkungen Ze- "^cht hatte/' ^^rstedt. Sie sagten vorhin, Sie toj ten sich nicht verteidigen. Jetzt geschieht es dennoch^Jhre Amourschaften gehen mich gar nichts an. ... .
ist die Billa Lehnert. Herzlichen Dank für ^hre Begleitung “ ÄÄ den Dünen herüber Wer er «>e« sie zurück. Er faßte sie am Arm und hielt sie fest
„Bitte, Fräulein Traute — noch einen Augenblick. . « mUimcnblick," wiederholte er Mit vittenoer Stimme Sagen Sie mir: was haben. Sie gegen ,mich? Meine Ungezogenheit damals aus d erH eid eh ab en Sie er- gessen- wenigstens zürnen Sie mir nich mehr - das haben Ne vorhin erklärt Und doch sind Sie so schneidend abwehrend gegen mich, als sähen sie chs. mir , - 1 , I weiß ich! Win ich Ihnen denn so verächtlich..
Sie standen zwischen dem Strandweg und der ersten Dünenreihe. Da standen sie ganz allein, das weißgrune Meer zur Seite, über sich den weißgrauen Himmel, drüben die weißgelben Hügel. Dies helle Weiß zitierte auch durch I bie Luft, Niid Traute sah es auf seinen Wangen und sah es I lU UmUhre^Mundwinkel paarte fick eine Mischung von I Schwermut und Müdigkeit. Was sollte sie ihm noch ant woLn! Ihr schien fast, als wolle fte durch Dmlekti j rcüen- als sei es himmlische Lust für ihn, sich Pt iyrv | Gedanken hineinzubohren und den Protest gewaltsam zu


