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Redaktion: K. Neurath. — RotatioiisdruÄ und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gietzea»
^^'°Sülche^Loßzeichen, die grün glasiert waren, sind früher bei neuem Stemsatz öfters geftmden worden. Der verstorbene Feld-
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grauen auf der Zugmaschine.
Der Ruhm und die Lorbeeren der Aviatiker haben auch den Ehrgeiz der französischen Frauen erweckt und Frankreich kann sich heute rühmen, der Flugkunst die meiften weiblichen Lintpiloten geschenkt zu haben. Mit zäher Energie und einer fast fanatischen Begeisterung haben diese unternehmenden, unerschrockenen Frauen den Wettkamp! mit ihren männlichen Kollegen ansgenonunen und nicht nur zum Teil ausgezeichnete Leistungen vollbracht, sondern
Magischer Dreieck.
I Jn die Felder nebenstehender Figur sind die Buchstaben a c cghkkkllunnun " derart einzutragen, daß die einander entsprechenden wagerechten und senkrechten Reihen gleichlautend folgendes bedeuten:
1. Einen Komponisten.
2. Nebenfluß des Rheins.
3. Raubvogel.
4. Abkürzung römischer Vornamen.
6. Einen Buchstaben.
Auflösung in nächster Nummer.
Auflösung deS Bilderrätsels in voriger Nummen Nibelungenring.
wird in einem Aufsatz des American Magazine ausgeführt, war im Beginn ihrer Luitpilotenarbeit vom Unglück veriolgt, denn gleich während ihrer ersten Flüge in Mourmelon hatte sie einen schweren Absturz erlitteii und dabei einen Arm gebrochen. Ader dies Unglück verinochte sie nicht zu entmutigen, bald darauf über» flog sie m Aegypten die Sphinx und die Pyramiden und „wenige Monate später erntete sie in Petersburg durch emen Flug "der die ganze Stadt Riihin und Anerkennimg und wurde vom Zaren setbir beglückwünscht. Augenzellgen, die einen Sturz dieser zähen M» oberin der Lütte mit angesehen haben, erzählen von der Atmegui g der Zuschauer, als man sah, rote .die Maschine der Baronm bet einer Kurve mit voller Wucht in die, oberen Aesle eines Baumes
Nachweis, daß ein beanstandeter Stern noch an oer rrcyrtgen Stelle saß, oder daß er verrückt worden war.
Wir lesen weiter: „Den 24ten Septembrrs haben Bürgermeister und ein Erbar Rath uns gcschivorn uf das Rathauß ge- forttert, und angezeigt, wie daß sie in erfarung bracht hetten, daß die Gemeint Hinter der Burgk, an den Gemeinen wiegen, ingenommen und den Nachpauern dasselbtg umb ein Zmß ben fte jhärlich erhüben, und uf Pfingsten vertrinken, verlrhen hatten, welches ihnnen nit, sondern der Statt geburen tyett. x$n ionderhellt aber hetten sie vorm Ihar, Georg Dahlen Leinwebern hinter der Burgk, ein stuck vor seinem Haust, so er ingezeuut.ge- geben, unG absteinen lassen, und also unß geMvorn, wider die Ordnung in unser ampt gefallen, welche fach ihnnen dem Rath, und unß geschworn nit zu leyden stunde. Darauf ein Erbar Rath beschlossen, beneben unß, die besichtiglmg vor die Kandt zu nehmen usw." „ , ,
Diese Seche wird sehr gründlich untersucht und dahin erledigt, daß die zu Unrecht gesetzten Steine herausgeworfen, die Zaune abgerissen und die Grundstücke von der Stadt verpachtet werden. Die Missetäter aber der Ailenhanß und Johann Gebertt „so die Steine gesetzt, sint mnb 1 viertel wein gestraft worden,
(Schluß folgt.)
W lOten May, Wernges Kun^n Kinder Wissen Im Einsidell, Uf begern ihres Vormundes Kuntz Seheffers zu Bon- Hausen gemessen, heldt an der Morgen Zahl 6Va morgen 1 virtel.
Der Gewannname „im Einsiedel ist verschwunden. Dress Gewann umfaßte Grundstücke, die heute innerhalb des Bubinger Waldes Hegen und den engen Talgrund bildeten, der vom Kohler- born längs des Salzbaches herabzieht bis zum großen Tier- gartenweiher. Sie gehörte ursprünglich leoenfalls zu einet der 12 reichslehnbaren Forsthuben des Büdinger Waldes. Auf das Nähere kann ich hier nicht eingehen. m _
Dann folgt: „uf begern Georg Mollern Beckers und, Hans Mrebers, Lender in der Kelberbach, m ben Hoppm gärtten 5 ftcm gesetzt". Nach weiteren Einträgen heißt es: Nota. „Zu dem steinsetzen, vorgemeldt, haben wrr zu 4. jungen? oder ^aßzcichen. Meine . . . stein, Zigelstucker, schifferstein, und . . ' -
gebraucht: weill aber solches rederman wissent, alß haben wir unß verglichen. Runte Dinger, Dalers groß mit eim Kreutz, sp verglast sein sollen, zu Witgenborn bet Haust Hixen brennen zu lassen, bereit wir hinftirtter 4 (l. unter) einen ftetn legen, Uitb die Kreutz umbwenden Wällen, welches heimlich ge. . .
. Statt I mehr als einmal dem Tode Auge in Auge gegenüber gestandet^ Auf der ersten Sette oben k'nkslnderEcke s h - . I ( e das; solche Ersahrnngeu es vermocht hätten, den Wagemut
Schultheis gewest Barthel Jung und daneben 2A Anfang! | ^tegermnen auch nur aus kurze Zeit zu erschüttern. Tte be- seyhe mrt Gott, ber helft uns alhte und do . ^"Nxbetts- kannte Baronin Tetaroche, die im vergangenen Sommer schwer ynter anno 1600 bte protokollarischen Einträge nach . I uer(et.t untev ben Trümmern ihrer Maschine hervorgezogen wurde, tagen. „ „ ., , , <. eiitiaer Gewann- I erklärte Sofort, als sie das Bewußtsein wiedererlangte, daß hebet
Ich beschranke mich auf die Vi!neiung e « 3 (hiefer I Flugkunst unter keinen Umständen ent agen wurde. Gerade sie, so «amen: „im flaßgrund?st „hmderm Erlen uf der ^broler | Fmgrmm imret^, .....war
«nrtntP kommt schon 1376 vor und heißt damals, „ytnier vem Erlös" Diese sprachliche Form ist „uns erhalten rn ber bekannten Erlesmüble unb dem Erlesmüller bei Buches), ferner bet der schelmsgassen". Das Jahr 1600 enthält nur drei.Einträge Bon 16(fl ab beginnt eine sehr rege Tätigkeit. Bei den mnzelnen Jahren ist am Kopfe der Einträge zumeist der Wetn^ preis bemerkt, der taxmäßig festgesetzt war. heißt es für 16011 Der wein di Moß 6 Albus goltten und jur 1.^02.
„S)i Moß firn wein 8 Albus und bi Most neuen wein 4 Albus 0oIt Angabe des Weinpreises war notwendig, weil die Strafen, auf bie^bei^^ertrüungen segm WetÄb^g^ I Äi^^Soben ftür^^ mmb^i
ordnuilg) und gegen die feldpostznlichen^esitmmm g^r > “te man glaubte, den Leichnam eines neuen Opfers deS
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andere junge französische Pilotin, die sich in kurzer Zeit c allen Fachleuten ungeteilte Bewunderung errungen hat, ihre Erfolge aus dem Gebiete des «chnellflugs. Tas ist A!Ue. Dutrieu, die ihren kleinen graziösen Eindecker mit einer Kühnheit und einer Sicherheit „lenkt, um bte manche nimm lichen Kollegen sie beneiden mögen. Sie benutzt eine Flug maschine vom Oemoiselle-Typ, eine Ersindung von Santos Dumont, mit der auch sie tm Anfang aufregende Erfahrungen sammeln konnte. Eines Tages sah man den Apparat in den Lüften einen völligen Salto mortale beschreiben und die P'^m romde dabet zur Erde geschleudert. Zum Gltick ereignete sich das Mißgeschick in geringer Höhe, Mlle. Dutrieu konnte sich unverletzt erbeben unb meinte dabei mit philosophischer Gelassenheit: „Mein eigener Fehler, oonzciwen, i nur mein eigener Fehler, ich wollte eben zu rasch lernen. Guten . . Kohlen Eindecker benutzte auch Mme. ^eltier öte freiltcb tm ®®flen|o| s t
’ ihrer Rivalin weniger pilotenhaft aussieht, da sie auch beim Fliege t die weibliche Tracht beibebalten bat und kurze Rocke tragt. Mlle. Dutrieu dagegen steigt in einem regelrechten Pilotenanzug atü ihre Maschine, eine Kappe umschließt ihr yanpt, io bnü nur Has Gesicht ,rei bleibt, und hohe, warmgefütterte Stiefel bergen ihre Fime. Daß die tragischen Kaiastrophen beS vergangenen Jahres den Mut der französischen Fliegerinnen nicht abschrecken, zeigt auch der Fall der Mille. Marvingt, die im Anfang ihrer Lehrzeit mit zwei
Austreiben können. Dagegen lasse ist ein Loßzeichen auo^gelbem Wache b yju* t;i ohne Einfluß, und im November ge-
mann, des Großvaters des heute hier anwesenden Friedrich ^ermnen^ (st damit noch nicht erschöpft.
^ltfSen Sen bSeTbei @®renSigteiten entweder zum L Valentine Ttwis und Dille. ©teit babe.^ Nachweis, baß ein beanstandeter Stein noch an ber richtigen | dagegen hat sich bisher nur eine Dame
praktisch im Luftsport betätigt. Wüß Spencer Kavanagh, die «ich bereits früher durch ihre Bailonfahrten einen Namen gemacht hat. S,e benutzt heute einen Bleriot-Eindecker unb ist auf dem Flug- olalie von Pau mit ihrem roten Kostüm eine alltägliche Er- khetnunfl. Auch sie hat im Anfänge ihrer Pilotenzeit manches Mißgeschick erfahren unb mußte ihre Arbeit eme Zeitlang unterbrechen, weil sie sich bei einem Sturze ben Arm gebrochen hatte. Doch bleie unfreiwillige Rast feuerte ihren Ehrgeiz nur noch mehr an, und an bemielben Tage, an dem _ die Aerzte ihr zum ersten Male wieder erlaubten, auszugehen, eilte sie sofort zu ihrem Eindecker unb unternahm nach so langer Pause gleich wieder einen kleinen Probeflug, dem in ben folgenden Tagen sich wieder gefährliche und größere Flugübungen anschlossen.


