Ausgabe 
21.12.1911
 
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800

Vermischtes.

werden könnte I

: sie «auch die scheckernde Stimme I Eheleben. Name Uraua gibt ein leidliches

Bilderrätsel.

- Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gieße»

Redaktion: K. Neurath.

5355812353000O00O00 6426974822400000' 0000 76123697868800000 00 00 9134843744256000000000000

Fliegen 120 14400 1728000 217360000 260832O0000 30.9 >84000000 363598 80000000 44631769600000006 5355812353000000000 642697482240006000000 76123697868800000000000

.Auflösung in nächster Numme-i -

Auflösung des Arithmogriphs in voriger NuwMM Ebro, Robe, Ober.

Verinehrung der Fliegen etwa am 1. Juni, so können gegen Ende des Sevtembers bereits die Nachkommen im dreizehnten (Seicblecbt von der ersten Äiutlerfliege aus vorhanden sein, und ivenn wirklich alle Eier zur Entwicklung gelangten 1111b es sich um lauter weib­liche Fliegen handelt, wären wirklich unzählbare Mengen vor­handen. Professor Howard stellt für die Nachkommenschaft einer einzigen Fliege vom Juni bis zum September folgende geradezu unheimliche ilebersicht auf. Tie erste Fliege legt 120 Eier. In Abständen von je 10 Tagen legen dann: *

14400

1728000 217360000 26083200000 3029984000000 863598O8000 000 44631769600000000

* W andschmuck und Hausgreuel. Es, gehört zu Pen vornehmsten Lebensfreuden, sich seine Wohnung so freundlich I Und behaglich einzurichten, das; man sich nad}^ube unb Plage des Alltags in ihr auch wohl suhlt. . Viel hat sich in dieser Beziehung in dem letzten Jahrzehnt hxrelts gebelfert, dank der eifrigen Bildungsarbeit, die mzwuchen geleistet wurde Alan hat einsehen gelernt, daß man mit dem nötigen Geschmack auch mit I geringen und einfachen Mitteln fi* mne anheimelnd auf Be­wohner und Besucher wirkende Einrichtung schaffen kaum Cm Hauptaugenmerk ist dabei aus den Bilderschmuck verwandt worden, I denn hier gab Und gibt es auch heute noch eme Unmenge M ver­bessern. Was fand und findet sich da heute noch alles als Wandschmuck" aufgehängt? llebevall ffndet man eine Unmenge I Geschmacklosigkeiten, wie sie leider das gänzliche Darniederliegen I des künstlerischen Geschmackes in den ^hten Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts mafsenhaft geschaffen hat Dieses Kunst- elend zu beseitigen, schuf eine große Anzahl unserer ersten zeit­genössischen Künstler im Verein mit R. Voigtl anders Ver­lag in Leipzig eine neue Art Wandbilder, die farbigen Künstler- Lithographien, die zu beispiellos billigen Prosen, je nach Große, Originalarbeiten bieten, wie sie für die Wirkung als Wand­schmuck von Meistern der deutschen Malerei g^mchnM wurden. Mit kräftigen freudigen Farben erzählen, uns diese Stemkunst- gemälde von der Welt des Schonen, wie sie das Auge des Künst­lers auffaßt und uns nalje bringt., lieber 200 Blatter umfaßt die Sammlung bereits, und es wird wohl jemand vergebens nach einem, seinem Geschmacke besonders zusagenden Bilde suchen, zumal da ein Hauptkatalog mit farbigen Nachbildungen der Bil­der die Auswahl bedeutend exleichtert. Allen, die m, die Lage kommen, ihr Heim neu einzurichten, oder die noch mitHaus­greueln" einen fragwürdigen Schmuck besitzen, seien, ans diesen billigen und doch künstlerisch vollwertigen Ersatz hiermit auf- "T'k'Ä Blauraben erzählt ein Mitarbeiter des -Kosmos", Handweiser für Naturfreunde: In Siid- und Mittel- am er:la hat das Rabengeschlecht überaus farbenMachtige Vertreter 'aufzuiveiseu, die sehr von dem in em schlichtes Jederukleid ge­hallten Krähengestndel abstechen. GMde wezen dieser Farben­pracht gehören sie auch zu den beliebtesten Schausmckeii m den Vogelhäusern unserer Tiergärten, wo fte gewöhnlich m Emzel- käfigen oder höchstens mit gleichstarken Genossen zusammen gehalten werden, da sie sich schwächeren Bogelartm gegenüber streitsüchtig iuttb niotbluftifl cttocifcn. Sch-on bu§ üiiffictltettb gelbe 2liu.gc b'cr*6 rät ebensoviel List und Verschlagenheit wie Bosheit und Kampf- hl lust Das schöne Ultramarinblau, das tnt Gefieder aller Arten I fc mehr oder minder vorherrscht, hat ihnen zu ihrem Namen ver- > >' holfen Die bescheidene Größe, der lange Scchvanz, die kurzen, vundeil Flügel und die hochläufigen Beine stellen die Blauraben in die Nähe unserer Elster, mit der

gemeinsam haben. Ihr spanischer Name vraua gibt ein leidliches Klangbild von dieser. iDie ganze körperliche Ausrüstung deutet auf einen ausgesprochenen Waldvogel hm, und m der Tat fehlen die Blauraben den weiteil Pampas ihrer Heimat. Sie Md sehr wärmebedürftig und deshalb nur bei lachendem Sonnenschein munter und lustig. Im feuchten Dunkel der großen Urwälder darf man sie daher nicht suchen, um so regelmäßiger aber sind sw an deren Rändern und ans Lichtungen, namentlich aber nn parkartiaen Gelände anzutreffen, wo sie scharenweise ihr lärmendes Wesen treiben. Klingt einerseits ihr Geschrei oft unerträglich laut und schrillend, so haben sie es doch dafür anderseits m der edlen Kunst des Gesanges weiter gebracht als andere Rabenvögel, indem sie Reiheii langgedehnter, pfeifender Töne in sehr wechselnder Be­tonung und Stärke von sich zu geben vermögen, die allerdings ost auch von murmelnden ober schnarchenden unterbrochen werden. Ihr Nest ist ein loser, überaus liederlicher und uiffaub er gehaltener Reisigbau auf hohen Dornbäumen. Jung aufgezogene Blauraben werden außerordentlich zahm und bereiten durch ihr drolliges und intelligentes Wesen ihrem Pfieger ebensoviel Vergnügen und Aerger wie unsere "Dohlen oder Elstern. _______

* Strafverschärfend. Gefangenen-Aufseher:Wes- halb wollen Sie denn die Zelle 44 nicht bewohnens ®'

,angener:Na, weil man da die Töchter vom Herrn Direktor fingen Hört!" n wWer Herr Müller, Sie erzählen immer nur etwas vom Wetter, erzählen Sie doch mal aus -obrem

' ." äAlso vom Unwetter!"

9134843744256000000000000 1096181249310720000000000000

Berücksichtigt man nun, daß die erste Fliege nicht em (Ster gelegt hat. sondern bereit 4, so hat man diele letzte '^egeuzahl noch mit 4 zu vervielfachen und hätte als Nachkomnienschait der ersten Fliege nach vier Monaten das hüdlche Lummchen von

° 4 384 724 977 242 880 (>00 000 000 000 Fliegen,

in Worten: 4384 Quabrillouen 724 977 Trillonen und -42 880 Billionen Fliegen! Was das bedeutet stellt man sich am besten vor, wenn man sich die Fliegen etwa in einer Reihe hmteremauder angeordnet denkt. Gering gerechnet Mißt eine Fliegeder Länge Nack 5 Millimeter, es geben also zwei tihegen hmteremander auf den Zentimeter, 200 auf den Meter, 200 000 auf ben Kilometer und die 4384 Quadrillouen Fliegen btlbett deswegen [jmteretnanbei eine Reihe von 20 000 00» 000 000 000 000 000 Kilometern! Tiefs Fltegen- retbe würde, beiläufig bemerkt, nicht ganz eine Tr'llou nial um de» Erdball hemmgewickelt werden können. Eme noch grausigere Vor stellung von dieser Fli-gemueuge bekommt man, wenn man sie sich mebt in einer Reibe aistgestellt, sondern zu etnent scheußlichen Klumpen geballt denkt. Der Beguemlichkeit halber soll augenommen weiden, eine jede Fliege nehme in der Lauge, d-r^rcite md in der Tiefe 5 Millimeter Raum em, d.h. also, 8 Fliegen ernillten esiien Kubikzentimeter, 8000 einen Liter und 8 Millionen einen Kubikmeter/ Die 4384 Quadrillouen Fliegen erfüllen bann einen Raum von 500 000 pOO oOO 000 000 000 Kubikmetern. Die bloße stahl sagt wenig. Breitet- man aber diesen Fliegenklumpen m einer gleichmäßigen Schicht über der Erde aus, so nähme dte Erde an

l Ticke beträchtlich zu, denn die Schicht hätte eine Hohe von etw

1 weniger als 2000 Kilometern, während der Halbmesser der Er e ungefähr 6370 Km. beträgt. Dieser gedachte Fltegenuberzug über der Erde erfüllte einen Raum, der großer als dte Eide selbst ist, aus dem nicht nur die Erde, sondern der Blond dazu hergestellt

Äne Portion Endwiensalat und Kartoffelsalat, die esse ich z tje? ber cimerikainschen Regierung zu lösen. Er hat die Lebeus-

sammencknd frnt hen Nückzua gewohuheiteii der Sliibenfliege genau beobachtet und ft habet zu

D.onnerw etter!"brummteWackeckngund trat d"i Riickzug 9 erftaunltcljen Ergebnissen gekommen. Jede weibliche Fliege

Itttt; ,diese Bauern können besser aufichneideu und besser 11 feg? nach seiner Beobachtung 4 Pakete von je 120 Eiern ab, aus

Mim zweiten Kirchweihtag ging Äd^ Burschen- glänzende°Gefihäst "ihrer Mutter^forfietz^n "können. Beginnt die fiÄSS1 ES......L «i. °m 1. A10 »*».

Leute bis zum Mittag. Nach dem Essen holten dte Burschen ihre Tanzmädchen ab, es gab noch einen Umzug und daraus folgte ein Tuner Tanz im Wirtshause, worauf die Kirmes^ unter allerlei Possen, Weinen und Jammern in Form einer Strohpuppe be- ^^Auf"die'Frage des Schulinspektors:Welches sind die drei höchsten Feste im Jahr!" antwortete em Mädchen:Kirmes, Fastnacht und wenn meine Mutter Kindtaus hat.