Ausgabe 
2.2.1911
 
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3. S g5 e4 Matt oder

- 62

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2. und 3. Wie bei e.

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3. S g 5 -

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3. D c 4 -

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Eleichiiang-Rstsei.

Park oder harten bet Moudenschem, , Wo Liebende wandeln, ganz still und allein Ta bin ich zu finden, ionst nientand als ich, <3d) bin in verfcbroiegen, drum suchen sie mich. Geiuaittge Furcht hat der Bösewicht, Wenn tc'h ihn empfange beim strengen Gericht. Slncb schiebt der Faule mit sorglosem Sinn Tie Arbeit auf mich, da lang ich bin. Tas ist zu ertragen zwar manchmal schwer,. Doch trag ich noch viel, was nicht nötig wär: Nicht nur, daß tausende von Knaben Jahr aus, Jahr ein gedrückt mich haben, Stein, auch verdächtige Gestatten, Die haben mich Nächte hindurch gehalten. Ost hab ich in stürmischer, dunkler Nacht Den Schissen Verderben und Not gebracht. Gar mancher baute aus mich sogar. Obwohl ich auf Sand gegründet war; Belaste! war ich ganz unbeschreiblich, Da war mein Zusammenbruch unausblewuch.

Auflösung in nächster Nummer.

Auslosung des Bilderrätsels in voriger Nummer: Die Jahre f l i e h e n v f e i l g e s ch w t n d

1. T

2. T

3. v

2.

3. D

1.

2. S f3*X I.' d*4 . . . .

3. D c4 eG Matt oder 2..........

3. S d 4 6 5 Matt

1. .......

2. Te3xLe6+ . «

Kuckuck dörrte er und nähete i(jn dann in einen Hasenbalg ein, bet wurde unter das Kopfkissen gelegt und sollte nun dem Ruhelosen den erguiefenbeu Schlas bringen.

* Hoher Brei s.Sie haben mir das Leben gerettet t Wie kann ich mich Ihnen dankbar erweisen?"Heiraten Sie meine Schwiegermutter!"

Vücherttsch.

Die Deutsche B ü h n e", das amtliche Blatt deI Deutschen Bühnenvereins, (Verlag Oesterheld L Co., Berlin W 15) tritt mit ihren ersten beiden sehr reichhaltigen, tnterefsanten "um-» mein in ihreit 3. Jahrgang. Von den vielen teils aktuelle^ teils theatergeschichtlich wichtigen und interessanten Aussätzen seien folgende hervorgehoben: U. Wolff-Frank: Raphael ^oewenfeld» G W. Peters, Der Künstler und Philosoph Bernhard Shaw, Adolf Kohut, Roderich Bendix; H. Braun, Das Theater und der Magen. Ferner die Leitartikel: Sonntagsproben, Theaterstreik. Zu nennen seien noch: Josef Kohler, Der Bühnenvertrag; ^Dr. A. Rosen^ berget, Deutsches Opernhaus; E. Veli): Aus dem Leben von Albert Niemann; Ernst Heniemann, lieber das Verhattnrs de^ Textes zur Musik; Rudolf Bernauer, Der probenfreie Sonntag, M. Pategg, Der Schauspieler und die Sonntagsproben, W, Heise, In der Theatergarderobe.

2. 8 f3 g5

L 63 x eG d7 x TeG

3. S g 5 e 4 oder f 7 Matt.

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L 63 x e G oder beliebig

Kebattion: K. Neurath. - Noiationsdrnck und Verlag der Brli hl'scheu Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Glesien.

Vermiicbtci.

# a i e n m e b i $ i n. Der Hase hatte immer infolge seiner eigenartigen Lebensweise etwas Geheimnisvolles an sich und er­stand so auch in früheren Zeilen besonders als Heilmittel tn ber Atedizin in hohem Ansehen. Ja, es gab wohl kein andere^ ~tet, das so vielfältig zu Hellzivecken in jener abergläubischen Zett benutzt ivurbe, als der Hase, der damals sozusagen eine wandelnde Apo- tbeie dartiellte. Uns berühren diese Heilmittel heute sehr komisch, aber ihre Anwendung ist noch gar nicht so lange her und vor himberl Jahren waren noch viele dieser Mittel m den Apotheken vorrätig. Berühmt waren dieMehlem mit Haseublu gemacht , das waren Leinwandtücher, die in das Blut von tm Monat Mat getöteten Hasen getaucht waren und getroefnet atübewahrt wurbeii. Sobald jemand an ber Rose erkrankte, wurde em etuef dieses TüchleinS auf die erkrankte Stelle gelegt als nie fehlschlagendes tieil- mittel Wer an Podagra litt, wusch sich die Fttsie mit Hasen- bouillon, bas musite helfen, beim der khnelliüfitge Hase konnte doch kern Podagra haben. Gegen Steuiteiden mürbe bie Asche eines ohne Kops und Eingeiveide verbrannten Haseii tn Wetsiiveiu auf­gelöst'und dieses Getränk lösfettveise emgegeben. Die Asche der Hasenlöffel stillte Blutungen und ihre Haut mit Milch angeieuchtet nut kranke Singen gelegt, heilte dieselben. Mit Bauichchen ans Hasenwolle füllte man bas Nasenbluten, bie Asche ber Haare be­ginne man bei erfrorenen Füssen, und Pillen aus Hasenhaaren mit Honig waren ein berühmtes Mittel gegen den Bruch. HasengaUe wurde mit Honig auf erkrankte Augen geschmiert und die L>mge des Hasen gegen Frostleiden cmgewendet. Die Asche eme-j ver­brannten Haseiischädels gab mit os sepiae ein. beliebtes Zahn­pulver ab, und wenn man sich aus Hasenfett und einem lebendig zerstobenen Krebs eine Salbe bereitete, bann konnte man durch Bestreichen in die Haut gestobene Splitter ausziehen. Den Kindern bestrich man das Zahnfieisch mit Hasengehirn, dadurch sollte das Zahnen erleichtert werden, und wenn jemand an Sd'lailofigfeit Utt, dann suchte er in den Belitz eines Kuckucks z»i gelangen. Diesen

Vrre?Sa?Lsrr der Usdaktisn.

A. 91. Wir hatten in Nr. 13 ber Gieß- Familien bl. nur eine von mehreren Söllingen ber Schachaufgabe ans Sir. 12 angegeben. Auf unsere Bitte teilt uns Herr Architekt N t e o l aus tm An­schluß an Ihre Frage» noch solgenbe Lösungen mit.

ELseneskorte des Prinzen Karneval verschlang 22 000 Fr-Z» die JllWMtcttion 60 000, das Palais des Prinzen Karneval 10 000, uitd dazu kommen noch die Kosten der offiziellen Redouten und KindtElle. Alles in allem erreicht der AnNvand mechr alo 400 000 Frs., und wenn man dazu noch die Summeti rechnet, die die einzelnen Teilnehmer des Karnevals Nt-za aus ihrer eigenen Börse erlegen, so wird man nicht fehl gehen, warn man hie Kosten der Faschingszeit in der Rivierastadt auf weit iioer eine Million schätzt. Allein das Konfetti, das m fröhlichem Ileber- rnut umhergeschleichert wird, verschlingt tn Nizza alljährlich em SRmnnaen voll dessen Zinsen ein biederer Burger sorglo» al^> Retter^eben könnte Denn auf Grund der Statistik hat man feststellen können, daß an einem Tage der Festzüge wenigstens <30 000 Pfund Konfetti verschleudert werden, genug, um zwei Millioneu Weingläser mit bieten bunten Papterblattchen S» fittlem «lber das Konfetti ist dabei gar nicht so billig, und dm PaPteL- jndustrie kann von jedem Tage des Nizzaer KanievalNrnl el^- eine Bruttoeinnahme von 200 000 Frs. erwarten. Kem Wunder, daß sich in Frankreich eine ganze Industrie entwickelt hat, die ausschließlich Konfetti herstellt. Da steht eine ^:J'^tnLgCf^o der anderen, und jede von ihnen vermag tn der Minute 250 000 Blättchen Konfetti oder 16 Millionen tu der Simtde fertig- zustelleil. Das ist etwa ein Zentner. Gute Parst er Fabrik stellt jährlich über 800 000 Kilo Konfetti her, von denen mehr als drei Viertel in das kauflusttge Ausland wandern. Daneben blüht die Maskcnmdustrie, die Unmengen von Paptermachee und Karton verbraucht. Dem allgemeinen Zuge der Zett folgend ist auch hier, wie wenigstens die Jntereswnten mtt Stolz bet* sichern, einkünstlerischer Geist" eingezogen. Die Entwürft zu den Masken werden zum Teil von bekannten Malern und Bild- Hauern hergestellt, und dann von erfahrenen Arbettern kopiert, die in ihrem Fache eine solche Geschicklichkeit ^NMen haben, daß man auch sie Künstler nennen konnte. Em solcher Karton­bildbauer, der Köpfe ober ganze Tiere tn Paptermachee modelliert, verdient durchschnittlich 2,503 Frs. in der Stunde, und die länderen Arbeiter, die Ornamente ausfuhren, sind mit einem Stundenlohn von zwei Frs. auch nicht gerade schlecht bezahlt. So ist es leicht begreiflich, daß emkunstlerifch am-gesuhrter Festwagen oft 10 0Ö0 Frs. und mehr kostet, ia tm vergangenen Jahre wurden von Paris einige Faschingsaruppen nach Brcstt- lien geschickt, die mit 20 000 Frs. für den Wagen bezahlt wurden Aber schnell vergeht die kitrze tzerrscherzett des Karneval», und mit langem Gesichte kann der Teilnehmer cm den Festen am Aschermittwoch an der Magerkeit seiner Börje ermessen,, wie aus­gezeichnet er sich amüsiert hat. Prmz Karneval hat tnzwischeti ein trauriges Ende genommen. Die riesige Gestalt die vielleicht 20m al so'groß ist wie die eines gewöhnlichen Sterblichen, ist am letzten Tage mit Petroleum getränkt worden, und mit dem letzten Feuerwerk wird auch der Prinz entzündet. Einen Slugeu- blick sieht man ihn brennen wie eine riesengroße, groteske mcistcp- liche Fackel, dann stürzt das selbst zwischen den flammen noch fröhlich lachende riesige .Gesicht tn die Asche, Funken stieben, aber bald wird alles still: Aschermittwoch ist da, . . ..

C4 - Matt .........8 e 3 d 3 -j- . . . L d 3 x L d 4 Matt

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