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VerM?seGKss<»

der ZeitschriftDer ferne Osten". ium-Selbstmord in China das, be-

franen.

Magisches Dreieck.

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3.

4.

Auflösung in nächster Nunimer.

Auflösung der Vexir-Chamde in voriger Nummer! Polarsten! (Pol, Ar, Stern) polstern.

Ein Fürwort.

5. Einen Buchstaben.

Redaktion- Ernst Heß. - Ro-atwnsdru-k und Vertag der Brühl'fchen Universitäts-Buch- und St-indru-kerei. R. Lange, Gießen.

es wird eine strenge Auswahl getroffen M gär nicht alle I

Gesuche berücksichtigt werden können, 1

Literatur.

Aus dem bekannten Kalenderverlag von Morih Schauen­burg in Lahr i. B. sind auch wieder die Kalender für Schüler und Schülerinnen höherer Lehr­anstalten eingetroffen. Der Inhalt der soeben erschienenen Osterausgabe dieser Kalender reiht sich dem der frühere» Jahrgänge würdig an und die Ausstattung zeigt das bis­herige flotte und elegante Gewand. Diese Ausgaben zahlen da­her mit Recht zu den besten; sicher aber sind dieselben der dem außerordentlich billigen Preise, zu dem diese in allen Buchhandlungen zu erhalten sind, die billigsten aller ähn­lichen Erscheinungen. Wir empfehlen diese daher redem Schuler oder den Schülerinnen einer höheren Lehranstalt bestens.

Madame R6ea,mier. Bon Josess Ettlmger. Mit zehn Abbildungen. (Aus der SammlungDie Frau , Band XIIi.) Leipzig, Friedrich Rothbarth, 1906. Als d r e s chö n J e Frau Europas galt Juliette Recaimer langer als em Menschenalter. Daß sie mehr war, daß fie.bte von ovtcen großen Männerit ihrer Zeit Verehrte und Geliebte, auch eure charaktervolle Frau von Seelengröße und Vornehmheit; war, zeigt die vorliegende feinsinnige und anregende kleine Mono­graphie Josef Ettlingers, des bekannten, Herausgebers des Literar. Echos, in der besonders die eigenartige Verlobiings- affäre Madame Rscamiers mit dem ritterlichen Prinzen Augu r von Preußen, ihr Freundschaftsverhältnis zu Frau von Staol, sowie ihre Beziehungen zu Chateaubriand beleuchtet werden. Eine große Anzahl schöner Abbildungen schmückt den zierlichen Band. ___________

* Den Kampf gegen das Opium behandelt Mifsious- arzt Dr. Olpp in Tungkun in der LeitschriftDer ferne Osten . Nach diesem Artikel ist der Ovium-Selbstmord in China das be­liebteste und angenehmste, weil schmerzloseste und sicherste Mittel, um der Schwiegermutter oder dem erzürnten Gatten einen Streich zu spielen. Dieser muß dann nämlich mindestens 100 Dollar (200 Mk ) ausgeben, um sich wieder eine neue Frau kaufen zu können. Auf Grund dieser Erfahrungen berechnet Dr. Olpp die Zahl solcher Opium-Vergiftungen in der Provinz Canton pro Jahr auf 18 000! Daß die Männerwelt zu emem großen Teil dem Laster des Opiumgenusses frönt und dadurch entnervt wird, ist bekannt. Es ist deshalb mit großer Freude zu begrüßen, daß in den Reformbestrebungen Chinas nun auch der Kampf gegen das Opium eine Stelle gefunden zu haben scheint, ^n der Zeitschrift Chinas Millionen wird nämlich gemeldet: Aus Peking erfahren wir, daß bald alle Vizekönrge amd Gouverneure An­weisung erhalten sollen, den Vorschlag des Vizekonigs Äuan Schik-Kai zur Unterdrückung deS Opiumrauchens unter den Be­amten und Literaten zur Ausführung zu bringen. In den, be­treffenden Bestimmungen heißt es:Wenn nach Ablauf einer gewissen Zeit noch jemand von denen, auf welche das Gesetz Anwendung findet, dem Laster frönen sollte, so ist er anzuzeigen und schwer zu bestrafen. Als Altersgrenze ist 40 Jahre festgesetzt. Alle, die jünger sind, haben die Verpflichtung, sich so schwell wie möglich von der bösen Gewöhnung zu lösen. Wer 40 Jahre überschritten hat, darf in Bezug auf die Frage nach fernem Gutdünken handeln; doch werden alle diese Manner von der Re­gierung kontrolliert. Nach dem Aussterben der älteren Generation wird es dann unter den Beamten nnd Literaten keine Oplumraucher mehr geben. Bei der Bekanntmachung des Gesetzes ist darauf hinznweifen, wie die enthaltsamen Japaner viel kräftiger und blühender sind, als die meisten Chinesen, welche Opium rauchen; auch soll man sich bemühen, den Patriotismus und das Schamgefühl zu wecken." Ferner verbietet ein bei der Neuorganisation des Heeres durchgesührtes Gesetz allen Truppen das Opiumrauchen. Hoffentlich folgt dem energischen Befehl eine ebenso energische Aus-

Der Kunstgenuß des Kindes. Im Laufe der letzten Jahre ist viel geschehen, um dem Kinde die Welt der Schönheit zu erschließen und durch die Schönheit auf das Kind erziehlich einzuwirken. Inwieweit man bei Kindern überhaupt von Kunstverständnis reden kann, ist eine Frage, die eigentlich an erster Stelle hätte beantwortet werden müssen, aber vorläufig noch der Entscheidung harrt. Allerdings ist der Versuch ihrer Lösung näher zu kommen, öfters unternommen worden. Man legte zum Beispiel Kiiidern Bilder vor und forderte sie auf, sich darüber auszusprochen, doch kam man auf diese Weise nicht zum Ziele, denn entweder waren die Kinder in der Art chrer Beurteilung durch den SaMlunterricht beeinflußt, oder sie waren befangen. Neuerdings hat Rudolf Schultze in Leipzig, wie die Zeitschrift für Kinderforschung niitteilt, einen neuen Weg ernge- schlagen. Er studierte die Ausdrucksbewegungen der Kinder m dem Augenblick, wenn ihnen ein künstlerisches Bild zum ersten Male vorgelegt wurde. Er fixierte dre Ausdrucksbe­wegungen mittels der photographischen Platte und unterzog sie später einer genauen Analyse, lieber die Methode ferner Unter­suchung macht Schultze folgende genauere Angaben. Er legte die Photographien verschiedenen Versuchspersonen vor und forderte sie zunächst auf, anzugeben, ob der Ausdruck der auf der Photo­graphie befindlichen Kinder auf eine einheitliche Stimmung hin- weist. Bei fast allen Kindern ließ sich eine solche Ueberem- stimmung beobachten, so daß es wahrscheinlich war, daß die in den Kindergesichtern wiedergegebene Stimmung Derjenigen ent»

_ pracye. Wenn vies gqiycvcii ivui,

Schultze den Versuchspersonen die zwölf den Kindern vorge­legten Bilder und ersuchte sie, jedes Bild der Photographie zu­zuteilen, die am meisten der Stimmung des Bildes wieder- gäbe Es erwies sich nun, daß die meisten Bilder sehr schnell eingeordnet wurden, also eilte eindeutige Beziehung zu der auf der Photographie ausgedrtickten Stimmung hatten. , Falsch war die Einordnung bei allen vier Versuchspersonen fern ein­ziges Mal. Alle Photographien stimmten dann überem, daß sie eine gleichmäßige intensive Aufmerhamkeit zum Ausdruck brachten, also bringen die Kinder den Bildern em gewisses Interesse entgegen, das die Vorbedingung jeden asthetsschen Ge­nusses ist, aber außerdem macht sich in den verschiedenen Photo­graphien der Ausdruck sehr mannigfaltiger Gemütsbewegungen geltend. Für den Ausdruck der Lust und Unlust kommt besonders die Mundmuskulatur in Betracht, diese aber wird von äugend auf in Zusammenhang mit den Gcschmacksreizen geübt. Daß bei der Betrachtung der Bilder derselbe Ausdruck von suß, sauer und bitter zur Geltung kam, wie bei der Anwendung ent­sprechender Geschmacksreize, ergab die photographische Fixierung der Ausdrucksbewegungen der Kinder nach dem Gmuß von Zucker, Zitrone und Aloe. Es kann nicht bezweifelt werden, daß den Ausdrucksbewegmigen der Kinder beim Betrachten der Bilder leb­hafte Gefühle entsprachen. Wieweit es sich um ein rem ästhe­tisches Verhalten der Kinder handelte, muß fteilrch dahingestellt bleiben. Hier werden weitere Untersuchungen Licht schassen müssen.

* Seltsame Unterkleidung. Dre Frauen der Es­kimos tragen die seltsamste Art von Unterkleidern. Ihre Elgmart besteht darin, daß sie aus Vogelhäuten an gefertigt sind. Diese Häute werden vor dem Zusammennähen gründlich von den Frauen durchgekaut, um sie weich nnd geschmeidig zu machen. Zu emem Frauenhemd siüd ungefähr 100 Haute erforberhci). Die Arbeit des Kauens der Häute, die ihre Kleidung bilden, ist eme genügende Erklärung für die derben, gut entwickelte» Kiimbacken der Eskimo-

Nachdruck verboten.

, In die Felder nebenstehellder Figur sind die 1 Buchstaben a a a eeeillllrrr r derar J eiuzuiragen, daß die einander entsprechenden wagereckten und senkrechten Reihen gieicluau

Folgendes bedeuten:

i. Nebenfluß der Donau.

2. Person aus einemShakespeareschenDraina. ' Stadt in Niederösterreich.

sprach, die dem Mitstler vorgeschwebt hatte, als er das Bild

, x , schuf. Um dieser Beobachtung ein größeres Gewicht zu verleihen,

itfe berücksichtigt werden wnnen .. ff ? f nnen Ul Schultze die Versuchspersonen, die Stimmung der Kruder zu Ueberhaupt ist das Versta dnis fir geistige Crranrimgen ^d sich ein Bild auszumalen, das der betreffenden

Le« ÄÄTS ^s. getzhehen war,^so zeigte

glücklichen andererseits läßt langsam nach nnd wandelt sich m | Schultze. >n V.

das warme, menschliche Niitleid. . . ,, ,,, < ,r.

Die Wandlung der öffentlichen Meinung drückt sich auch in eiltet Bewegung aus, welche neuerdings darauf abzielt, die in der Psychiatrie noch vielfach gebrä^lichen häßlichen Aus^ drücke wieIrrenanstalt",Lobhof",Zelle", welche unstreiiig et<oas Gefängnismäßiges an sich haben, auszumerzen bezw. durcy andere zu ersetzen. Man bringt die Kranken jetzt m ,Aeil-und Pfleaeaustalten" unter, läßt sie imGarten nach Belieben lärmen und singen, und spart nur für den Notfall den --.^»^lraum aus, von dessen sinkender Bedeutung bereits oben die R-de war

' So sind viele Kräfte rege bei der Arbeit, um d-s Los dieser Elendesten aller Kranken zu emem erträglichen zu gestalten, und es wird hoffentlich bald die Zeit kommen, da es nicht mehr als eine Schande gilt, geisteskrank zu fein, sondern da dieses Unglück, ist es einmal da, allgemein auf gerechte Würdigung rechnen Wv- Kölner.