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Gitterrätsel.
Nachdruck berbo leit'.
In die Felder nebenstehender $tgut" sind dis Buchstaben a b b c d d e eeceohhhhiiilll Immmmnnnnnn oorrssssssvv derart einzutragen, das; die senkrechten und wagerechten Reihen gleichlautend Folgendes ergeben:
■ 1. Studentischen Ausdruck.
8. Teil einer Woche.
3. Ort in Siiddentsch- land.
letzten Pfennig dem Wahren, Edlen und Schönen geopfert, und cs wäre ein siegreicher Feldzug gewesen gegen den Feind aller Kultur, den allmächtigen ManimoniSnius, den knnstver- schlingenden Moloch unserer entgölterten Welt . , .
(Schluß folgt.)
Auflösung in nächster Nummer.
Auflösung des VexirbildS in voriger Nummer:
Man betrachte das Bild von der linken Seite. Der Kops bei Maiers steckt im Blumenkörbchen.
Zteiserr.
®erfe6.rS» und Hotelbuch für I , " Ob i)t tut Verlage des Landesverbandes für Fremdenverkehr an . ,ro erschienen und kann von dessen Bureau in JunAwuck, Meinhartstraste 14, gegen Einsendung einer 20 Pfg.-Marke bezogen | iverdeu. Die 4. Auflage dieses Buches weist wieder mannigfache ; Verbesserungen auf. Eine beträchtlich« Erweiterung hat der Abschnitt über den italienischen Teil Südtirols erfahren. Eine ; Neubearbeitung erfuhr auch der Mschnitt über Autvmobilwcsen. An der Ueberprüfung des Inhaltes des VerkehrSbuches haben dte k. k. politischen Behörden mitgewirkt, sodaß gröber« Fehler und Irrtümer wohl ausgeschlossen sind.
'Sie: „Einige Menschen profitiere» von den Irrlichtern, anderer. — Er: „Ja, ivie zum Beispiel der Pastor, der ein Pfund erhielt, als er uns getraut hat."
Ein guter Ärzt. S ch ö n es F r ä u l e i n, zum Hausarzt: „Nicht wahr, Herr Doktor, ich habe eine Herzaffektton?!" — „i> a u sarzt: „Natürlich! Wer wird denn Ihnen ivar abschlagen können ?!'
Ern ,t Hesz. Rotationsdruck und Verlag der B rü h I'scheu lluwerAätL-Buch. und Sletndruck-ret, A. Lange, Gießen,
Hochzeitsbränche in OSerhesseir.
In vielen Orten Obechesiens haben sich die alten HochzeitS-- vrauche, sowie Bräuche bei Verlobungen usm. noch biS auf de» heutigen Tag erhalten. Namentlich gilt das von solchen Orten, m denen, sich auch heute uocy die uralte Volkstracht erhalte« hat und tu denen noch c in „tüchtiger" d. h. vermögender Bauern- stand ist, der auch noch mit einem gewissen Bauernstolz in gutem Siuue ausgestattet ist. Im Hinblick auf das am 17. Juni in Butzbach im Beisein des Groß Herz ogspaars zu er- erivarteude Vol kStr ach teufest, bei dem uns die alten oberhessucheu und kurhessischen Trachten, Sitten und Beschästia- ungeu vorgeführt iverden sollen, lohnt es sich wohl der Mühe einmal der Sitten und Gebräuche zu gedenken, die sich äuf eines der wichtigsten Feste im menschlichen Leben — das Hochzeitsfest — vezuchen: Hat em Jüngling sich ein Mädchen zu seine!» Schatz auSersehen und beginnt er nickst mehr rcgelniäßig die Spinnstube zu besuchen, sondern heimlich zu seinem Liebchen zu geben, so ist er mehrfach dem eopott und den Hänseleien der anderen Bur- schen ausgesetzt Der Weg zum Hause der Liebsten wird ihm nicht selten mit L-aud, Zwetschenkerneu, Erbsen usw. bestreut. Ist es nun endlich zur Berlobungsseier, dein sogenannten „Haud- schlag gekommen, so geht es hoch her. Nachdem der Ehevertrag durch den Bürgermeister vollzogen ist, wird den vor dem HauS wartenden Burschen mttgeteilt, daß die „Bräu gerore" sek Nun beginnt daS Peitschenknallen aus der Straße. Burschen und Mädchen erscheinen vor dem Hause und singen das in ganz Ober- lxncit allbekannte Ehestandslied: „Mir gefällt das Ehstaubs- leben besser als daS Ledigsein". Dieses Singen vor dem Hause ^ute no-s. bezeichnet als: Wir müssen das „Ehestand»laidche senge" oder auch „de preusche Toaler (preußische Talcr) hoan (holen). (Der Ausdruck kommt daher, weil die Bursche als Loyn für den Gesang außer einigen Kuchen auch einen Taler oder mehr erhalten, der dann in einer Wirtschaft ^'(„«-macht" wird. —) In vielen Dörfern wird zum „Handschlag c-w ganze Verwandtschaft eingeladen, man bezeichnet ihn auch als bte „erste Braut". — Das eigentliche Hochzeitsfest, benannt, sindet nach alter »itte fast stets am Donnerstag und vrertag statt. Vorher gibt es im Hochzeitshaus — Braut-
, Dtft SU tun. Wer ein tüchtiger Bauer sein will, schlachtet em Rmd und zwei ^Schweine und backt 70—80 Kuchen, ja oft noch urehr. Alle Verwandten ans «ah und fern werden ein« aeladen, oft erscheinen 100 und mehr Personen. Biel Sorgfalt und Geninck erfordert die Schmückung der Braut, die meistens .««« darin besonders gewandleu Frau ausgefühist wird. So wird z B. m dem ehemaligen Amt Hüttenberg — die Gegend um Lang-GonS, Großenlmden, Rechtenbach, Dornholzhausen — ber Braut daS sogenannte „Aufgebenn" oder der „Hangk" auf Kopf gesetzt Dieser alte Familieuschmnck ist ein Erbstück der tlie und besteht aus der Brautkrone, die niit Blumen, . , n' .^^tfillolattchen und zahlreichen langen, buntfarbigen
iß: letztere hängen am Rücken herunter. DaS Mittelste Band ist als Stnnbi d der Reinheit weiß, (An der Seit« tragt dte Braut den buntfarbigen Sackschlupp, und vornherunter Msen dte sogenannten Sternbändel.) Vielfach ist es noch Sitte, dab dte Draut^dem Bräutigam ein Hemd schenkt, während er T&r, ctit paar schuhe überreicht. Befindet sich daS Brautpaar £em H^stUweg, so^wird es ans deut Wege » d. h. durch vorgespannte eseile aufgehalteif erst dre „Hemmer" ihre Münze erhalten habe»/ senkt si^ daS großer, je mehr das Paar gehemmt tvird.
In vteleit Orten ist es auco Sitte, daß der Braut zuin Zeichen daß sie letzt in die Reihe der Frauen nujgeirontnteu ist, von' Ti^..„ö'SUCrn •9”e !ver^ Saube aufgesetzt wird. Nach den eigcut-
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*“a ÄS ’S« «'H^chzettsgäste, um die Geschenk« Möbel rcher Geld 2 ^stehen in Haushaltungsgegenständen,
| k^.f«wp«er, Inden imb Marokkaner selbst, Handel und Wandel' I -^ldst eine Sklavenauklioit in Fes, sowie die Märsche Uebunnei» | ststö Baraden der regulären Truppen des Sultans und der Ä>ck- j ständischen, denen er allen selbst beiwohnte, läßt der Leriasser^ivie I sr? Ct 111 buntester Abwechselung, intereffantesler
I An dfwr"re‘”rerrCsl 9eiftiflcn Auge vorüberzieheiu I C » aber schließt sich der innerlich wertvollste Teil des | ^"cr ers fli1' s" dem Zabel die Lösung einer Ausgabe schil- tUrn ,Cl' 11 deinem Geographen gelungen war, nämlich die Erforschung und Durchgnernng des heiligen Gerbnn- g et) ,r g es auf verbotene n W e g e n. Dieses birot die
| hecktgsterl Statten des afrikanischen Aluhnimnedanisnius, vor alleir Dmgen das Grab des Mn lei J driS des A cl teren des Gründers von Marokko. Da es ihm in der Tat gelang und'zwar tl"'1 fieiiicfi„f11 ii.. .. st üj st ,it «stii ng zu nehmen, so ist die
npnni C ^uAwulmm dieses Hnlarenrittes — Ivie er es selbst stf'stul —. außerordentlich nennenswert, sodaß cr durch sein- sorg- ialtigen kartographischen Ansnahmeii nicht mir einen iveißen Fleek ansttiltt, sondern auch interessante und . oul'lG« Beura.w zur geographischen Beurteilung des Atlasvor- : Swbirc,es^vot.^''° "0" ihm selbst gezeichnete treffliche Karte dieses vwbitgcs gestattet einen Einblick m besten orogräphischen Ausbari, de.° nrFUkft? fr ns?’ fiiv d«u geognostischen Aufbau de^- Utlavvorlandes bildet. Em iveiteres wichtiges Ergebnis scincr ■■ ^Vb»te ^ufsiudmtg mehrerer zuni Teil ausgedehnter
JAnr? ®<r«6ett tmd Ruinen aus der Zeit der Römerherr-
lcha». Er haste atu der Repe aber nicht nur die Gefahren dieser Dtirchqiterung des ^.jebel-Serhun zit überstehen, sonderir auch nnter de» sonstigen Alühseligkeiten zu leiden, von denen die meisten Afrikareisenden nicht verschont bleiben. Arif der Rückreise nach der Küste des Slilantischen Ozeans erkrankte er unterwegs N'st^.un der Ruhr imb gelangte schließlich ohnmächlig aui einem stacksauel sestaebunden nach Rabat an der Küste, wo er dann nach uno und) in der liebevollen Pflege von deutschen Landsleuten neue Kraite zur Heimreise saminelte.
-Vie letzte (ninfzehitte) Lieferung enthält ferner ein ausführliches Namen- und Sachregtster, eine lleberfichtskarte von Marokko mit der Reiseroute des Verfassers und eine Karte des heiligen Serhrm- iiS sowie die im ganzen Werke enthaltenen Iveiteren
147 Bbbtldungcn veranschaulichen dem Leser alles Fremdartige m der trefflichsten Weise. DaS Zabetsckie Werk gehört zti den wertvollsten Retsebeschretbungen aus der neuesten Zeit.
Der Bräutigam, welcher noch vor etwa 30 bis 40 Jahren . Kutehosm, Schnallenschuhen und Schildkappe ® ,icst • Anzug; mir daS mächtige blaue
Ä ott’bie 0Ä3aU6^U CUf bCC l«'ke» Brust erinnert
Ein marokkanisches Diner
der uns scheit bildet den Anfang des Inhalts
in Atenb„ vn R m^l'uckckmndUng von Stephan G e tbel
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.. . lllcI)t llltr dwfes, sondern das ganze Leben und Treiben


