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dn Brübl'icben Unwerlitäts-Bucb- und ©telnbnidteret, R. Sange,
Redaktion: Ernst Heb.— Notalionsdruck und Verlag
In Henniren (Belgien) hat die Frau des Arbeiters Struy? mit vier Kindern auf einmal ihre» Llai» „beschenkt". Diese Vierlinge wurden unter K^ßen Fes l'chke ten ge tauft. Zu Sufi, zu Rad und zu Wagen waren zahllose Neuglerrg nach dem Ort geeilt, um dem Schauspiel beizuwohnen. Der TaM
-bestand ans vier Wagen, die >Pa e'waar'M 'einem Batenkinde enthielten, das auf dem Schoß emer Warten» ruyw. Um Verwechselungen der Kinder bei der Tanfezu
man jedem ein Band von anderer Farbe um dm HaU aeieou Ter Zug wurde mit Jubel begrüßt und '"ußtewrederhothalten, um photographische Abnahme» zu gestatten doch durfte dwse raum einen U-berblick über die vier klenren Helden des Tages gevm da die Wagen geschlossen waren. Dafür tverden AnsichtSpofttaile» mit bem Bilde der Vierlinge auf den Straßen verkauft.
Bräutigam zu halten und' mit ihm an zwei oder an drei Abenden ür der Woche anszugehen. All diesen, Wenden tvrrd Madame die Betteil höcksteigenhäudig machen müssen. .
” » D er 23 a u e r." Ein Sextaner hat für d,e den sche Stunde einen Aussatz zu liefern, dessen Theina „Der Bauer lautet. -rer Schüler weiß darüber zii sagen: „Der Bauer ist ein Mann lind wohnt auf dem Lande. Dieses pflügt er und wirft Samen l)ineul. Der geht auf und dann wächst Roggen und Mehl und Brot und Glichen tvelcben icl) üctn effc» SDcitutn ift ber Sbnuev ein ni tj iÄ7Menfch Wenn er einen Vogel hat, dann heiß, er das Bauer und ist von Draht. Unser Lehrer hat auch erneu Vogel. Der ist groß und kann sprechen. Dari»» heißt er Papagei. Wenil der Bauer pflügen will, dann macht er erst maS aufS Laild. Das nennt er Dünger. Guter Dünger ist die lmlbe Emte. Doch kann man daraus keinen Kuchen backen. Der Baum hecht auch'Sa» mann, weil er nicht in der Stadt wohnt. Er hat em sehr schwere Leben, denn er muß immer früh aufstehen. Darum mochte '*1 Bauer sein, weil ich gern lange schlafe. Kleinen I 'ig » ut der Schlaf gut, weswegen die Schulstunden sehr kurz und bloß nach mittags fein müßten. Manchmal ist Bauer auch em sch.mp vork, beim man sagt manchmal zu einem, du bist er» richtiger . Bauer. Aber das ist falsch, uub er ut gar fern ®auei. Ww dunen das in der Schule nicht sagen, weil es nicht schon ist und ww dann nächsten müssen. Dann ist mein Papa sehr bo!« und,zankt nn mir. Manchmal macht er auch noch was anderes, womit ut)
Magisches Dreie«.
Nachdruck verboten.
In die Felder nebenstehender Figur smo
I die Buchstaben a, a a b e c g g n n n n r « » —- derart einzutragen, daß die emmibec ent sprechenden wagerechten imd senkrechten Reihe» gleichlauteud Folgendes bedeuten:
1, Mädchennamen.
2. Ungarisches Komitat.
3. Nebenfluß der Donau.
4. Teil von Spanien.
5. Einen Buchstaben.
(Auflösung iir nächster Nummer.?
Auflösung der Charade in voriger Nummer:
Ameise.
Qut Mosen schildert uns den Vorgang . ' 'Ä”“Z “»ei* d-r ,»°-di«tz,
®er «6 erretten wird wir Äe“"LäS.
$$ tfÄW, Du sollst des Reichs Kleinodien ihm bringen, Der erste, der ihm huldiget. ft»,-.
Draus nahm er meine Hand, legt sie aufs
..WWHsMi-SS WMDpMZW WWMLi-MZL-- ZMMWMZH UM r ..........
O T 1G23 VbilivvIII (1523—1559), von dem zu I Ludwig I. K^2-lo23), Ä . ^e Reformation im I '.
erwähnen ist, daß unter >emcr megi j Searünber I einen
SÄ’ SeTeÄS&r JSJg? « A. gTÄ *
SiwK” Sm“ si«W B&U «nd Mei» >,»»'«-. »er x««-»rn M -Z«--»» gli|lca„d)e„ fielen, die im Laufe der Zeit alle der Weilb^ Lime zugesattm werden Sie Ihren Mann wohl etwas i^amer n waren Ihm folgten die Grafen Ernst, Kafinnr ltw(, f 8 Küffen finden?" — Frau Erabshaw: „Noch kmtmmev felftÄ 'M LMchM citeMHid?«.
Herzog Adolf, der von 1839—1866 folgte, hatnicht oft auf dem I _ Gx^nows grammatisches Na ch s ch l a g e buch ■
? einen für Weilburg getan haben, das ön schildern würde z des demfM e-ms eingerichtet: es gibt den Inhalt der
weit führen. Sehenswert ist noch immer das Schlot; nut feinen i m garw aus ow w.^fische Zwecke in Betracht kommt,
320 Zimmern, die reich sind ian ErinnerungMichen der ehemaligen I lik, b . , in bet modernen Umgangssprache
Semn «tu» di- U« bum M MM-LsLÄSSL L-»'die R-«?I d-, Kumuiu«! 9em«»t »erben m» es 6; äwä^ä rÄi»? gfes«. rÄSSttög Wfe HR. » bei diel-m t..,,« x'-EZLZkSL °ALL,L«"' MmK'b-N'" Run ,L""FdS bnrgS. reiche Ge chichte. ®E ^ 'anch das ganz gut gebildete Wort „drahtlich") ut
---- Sm f^st durchaus eutpsehlenswerten Buche zu begegnen. VermLschtSS. I Der geringe Preis ermöglicht es jedem, ^r mlE^svderMeig-
* Die Dienstboten frage, die bei uns so „brennend" I UUß schriftstellerisch tätig ist, sich das kleine Werk awWl ’•
ift, hat sich in den großen englischen und amerikanischen stabten I (Leipzig, Fr. Wilh. Grnnvw.)
zu einem schier unlöslichen Problem ausgewachsen: man sagt -------
nicht zu viel, ivemi man behauptet, baß vor allem der Lcadchen- dienst fast illnsorisch geworden ist, weil dw Anfprüche der „malbs I immer kühner werden. Die Geschichten von den amerikanischei Dienstmädchen, die einen besonderen Aufbewahrungsorn für ihr Zweirad oder die Mitbenutzung des Klaviers der Herrsch-ft beanspruchen, sind durchaus Niryr erfunden. In ^ondon amr scheint es jetzt noch weit schlimmer werden zu sollen — für die Herrschaften nämlich. Die Londoner Dienstmädchen haben^uamlick ein Syndikat gebildet, das zugleich eine Akademie und em Klub __ hpr — ift. ÄefagiEA <51)iibikit ftellt aus, und die mit diesen Diplomen ausgerüsteten ^enstmadchen dlirfen ttnr nach in solchen Häusern bienen, wo man ihnen für die groben Arbeiten eine „Hilfe" stellt. Der Klub verbietet feriier „jede Familiarität zwischen Herrschaft und Dienstmädchen , man soll nicht mehr das Recht haben, etn Dienstmädchen einfach bei ihrem Taufnamen — Anna, Emma oder Anguste zu.,rufen, rmd das „Miß" wird von jel,t an obligatorisch sein., „Miß wirb jedoch bas Recht haben, sich einen Freund oder vielmehr einen


