1906 —
H.J
enfcÄeS? nut aufrichtiger Sympathie entgegen und wunderte sich im stillen darüber, daß der gewandte M >5 ihr aeaenüber sichtlich sehr verlegen war und eilig von ehr wieder'fortstrebtc. Sie konnte nicht ahnen, daß Fntz ^ranten- dorf bei ihrem Anblick die lebhaftesten Gewissensbisse empfane, »ermelrt noch durch die Tatsache, daß ihm die Schwester seines kleinen'Liebs ganz ausnehmend gefiel und, er. von Herzen wünschte, sich ihr anvertrauen zu können. Gr nmbte
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Kufe und schwmWU, enoanWtejentaii Tu-*-ck '
staunlicb frisch rind pigendlich wirkte, Ruth rn cur egnges Gespräch ziehen sah und neu Eintretende die Aufmerksamkeit der Gehennrätin und des Majors ablenkten, gmg er aus SW zu, die auf Wunsch der Tante ein wenig unsicher am -cctstch hantierte. roje reizend Du wieder bist."
Er drückte verstohlen die kleine, nicht widerstrebende Mädchenhand, jede Einzelheit der Erscheinung des geliebten Mädchens in sich ausnehmend. Sie blinzelte ihn> ver re am
„Du siehst ja auch fanios aus, Fritz, ich hab Dich ooch JU 9 g“ 'zog^sich' geschmeichelt sein keckes, diNikles Bärtchen nicht nett, Sus, Du ISnuteft jetzt»» ten Beuten ihr *» Mud-^ejichch
Tollnett wür'sl Aber wenn sie mich nach unserer Hochzeit fragten? Wir müssen warten bis zum Hauptman Ach, Fritz, das wär' weniger nett."
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Irettag den 18. Mai
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Er stampfte leicht mit de»' Fuße auf.
Elender Manirnon, wer Dich halle. .
"Dasselbe hab' ich Ruth neulich Abend gesagt. Uebngens, ,üie fe ^Jen Augen suchten die schlanke, hohe Gestalt Riithk Sie stand jetzt' neben einem kleinen weißbartrgen HZ«' 5 K 5« PLZkAÄAiÄ gegen den tiefroten Plüsch esiter Fensterportiere ab. Sie war ebenso wie Suse ganz weiß gekbeldet.
Deine Schwester ist eine Schönheit, Lmdl
Das junge Mädchen warf die Lippe aus.
®,e npfäfit Dir ivohl besser als ich?''
''.Schatz, Du bist eifersüchtig? Das finde ich entzückend.
Phovopr-.a-j.
Wiiteltole Mädchen.
Roman von H. Ehrhardt.
(Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.)
Mitten in ihrer Besprechung störte sie das Emtreten des Broclhansschen Ehepaares, dein auf dein Fuße Fntz -Eliten- tzorst im Besuchsanzuge, in Helm nnt> Waffenrock folgte. Ruth sah die auflcuchtcndcn, dunklen Augen des hübschen brünetten Offiziers zu der weißgekleideten, reizenden Gestalt Suscs überwandern iind wußte daher sofort, daß er der Mann s , der ihrer jungen Schwester Gluck gewesen. Und sie begn merkwürdigerweise, daß Suse ihn lieben mußte. Es lag neben aller "cichtherzigkeit so etwas ehrliches und gutes, so etivas bestrickend 'liebenswürdiges in diesem gebräunten -entnant- ae icht ein so energischer, intelligenter Zug um Mund und Kinn, daß Ruth fühlte, ihr Sorgenkind Suse ivare an seiner
„Ich weniger," ,
Seine weißen Zähne blitzten sie an. ... & .
„Goldkind, guck mich doch !-eb a-i, D g a bst doch selbst nicht daran, daß Ri.th nur bester gefaNcn könn , Lu So was Süßes wie Dich gibt's ,a gar nicht mehr auf bCt Ta'lächelte Suse zufriedengestellt. .Und er vergas> im Rausch seiner Verliebtheit, was er ihr eigentlich hatte sage» wollen.^ wnrbe einc F^tsetzung ihres intimen Gesprächb
miiftlc All Suses Hilfe an bcn Teetisch eilen. Sie war seh»
’ s“ fein) P°---»-i, Hinte d-denNlch «nl« >!»->
dem fle «-»- eistig geredet thttte mnr^ein 'bedeutender Landsehujtsmaler gewesen, den die Geheimrätiu jetzt mit Befehl«» belegt Hütte, um über >h »
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Re mWn unb mit rasendem Herzklopfen, nach d m
wie poliert glänzende Schädel.des
der« ein anderer, wenn auch ebenfalls nur sparuq veyamre, Männerkopf, der auf einer hageren, großen Gestalt .tute S im Näherkommen ein fahles, ;±’ 0
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Eicht näsilndcr Stimme bat, den Damen bei ihrem Hans.
^ulitzn Tnn SAAen^zu dnrsin.^
heiratet haben!" bemerkte Suse naiv zu Ruths heimlichem Entsetzen-
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