596 --
3, Einen Dperettenfoinpo* nisten.
Gitterrätsel.
Nachdruck verboten.
In die Felder nebenstehender Figur sind die Buchstaben b b b b, c c,
Redaktion: Ernst Sek. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'Icken Universitäts-Buch- und Steindrrlckeret. N. Lange, Gieße«.
Auflösung in nächster Nummer.
Auflösung des Bilder-Nütsels in voriger Nummer: Rast' ich, so rost' ich.
d d d d, e e e c e c e c o e e, g’ g1, h h, i i, 1 1 1 h n n n n n n, r r r r r, s, 11 derart einzutragen, daß die senkrechten und wage- rechtenNeihen gleichlautend Folgendes ergeben:
1. Siißschmeckcnde Früchte.
2. Beliebten Märchen- dichter.
Bücher und Schriften- (Besprechung einzelner Werke Vorbehalten. Rücksendung findet in keinem Falle statt.) .
Roda Roda, Adelige Geschichten. K eme Bibliothek Band 86. Verlag von Albert Langen m München (Brosch. 1 Mk.)
Guy de Maupassant, Fräulein Cocotte Novellen. Umschlagzeichnung von R. Wilke. Kleine Bibllothek Band 89. Verlag voii Mbert Langen m München (Brosch. 1 Mk.) Lieber Simvlizissimus. Hundert Anekdoten. Vierte Folge. Umschlagzeichnung von O. Giilbranson. Kleine Bibliothek Band 85. Verlag von Albert Langen rn München. (Brosch, 1 Mk) Sacher-Ma so ch, Polnische Geschichten. Breslau, Schlesische Verlagsanstalt v. S. Schottländer.
— Siegbert S al ter. Anekdoten aus dem Leben berühmter Männer. Bd. 1: H e i n r i ch Heine (1.20 Mk.). Dieses Merkchen stellt einen Versuch dar, die Anekdoten-Literatur ans eine höhere Sticke zu heben. Die von Geist, Humor und Satire sprühenden Episoden aus dem Leben Heines sind hier wie die blitzenden VevMrTeAtSS. I Glieder einer Perlenschnur zu einer Art anekdotischer Biographie
. m « . .... g | aneinandergereiht und wohl geeignet, dem Leser auch den Alenschen,
* Achtmal per h eirare t. Aus Netvyorr lvird uns ^eine nä^ei. ,lt brillfleil. Manche boshafte Unart des ungezogenen berichtet: Eine Frau Le Page hat soeben zum achtenmal 1 Lieblings der Grazien scheint uns in der hier dargebotenen Dar- aebciratet Fünf von ihren früheren Ehegemahlen leben stellung in milderem Lichte, sodaß bei dem Leser der Wunsch Er- uoüi und haben dem neuer. Glücklichen ermutigende Tele- fünun<i finden dürste, den der Versasser in die versöhnenden Schluß- nromme aeiandt Im Alter von vierzehn Jahren entlief I ivorte ausklingen läßt: „So mögen auch ,ene dem toten Dichter und die Ehe annulliert. Zwei Jahre spater machte o.e i )mb tprftLnben Diamanten, obgleich jenem ursprünglich glanzlose iunae „graß-widdow" in einem Eisenbahnzug dre Betau,it- I beigemischt waren und diese manchnial aus ausgeschivemmtenr schäft eines Handlungsreisenden. Sie hieß jetzt Frau Henry I Erdreich gewonnen wurden." _ n, m t ~ •
Jolmson-Wakeman-Saunders. Nach dreijähriger glücklicher — S p i e l b u ch s ü r M a d ch e n, von Dr. 2l. Resch i, Semmar- Ebe wurde ihr ihr Mann durch den Tod entrissen. Kurz I Oberlehrer in Dresden. Dritte Auflage besorgt von A. Böttcher, daraus heiratete^ sie ^einen Eisenbahnangestellten Powers Hannover und Berlin 1906. Verlag von Car Meyer (Gustav £>arai.r are pe > csi^.son-Wakeman- | Prior.) Dieses Buch verdient unbedingte Empiehlung. Es ist für
und führte den Namen Frau ^vses ^oynsvn-»ure««»» i L m„ner sich in die Seele des Kindes zu versetzen rmd
Saunders-Powers. Auch dieser Gemahl ging bald Mit dem I wivb jeber, der der Jugend Anregung zu Spielen gewähren will, Tode ab. Sie heiratete bann nacheinander einen Kaufmann, I ' au=‘ biefe Sammlung zurückgreckeu. Denn sie bringt nur beeilten Hotelier, einen Uhrmacher und etnen Privatier; natur- I chährtes und ans dem Leben erlauschtes. Einen bcsoiiderS breiten lich fiel zwischen je zwei aufeinanderfolgende Manner eine 1 9tainn untei; ben 240 Nummern nehmen die gesundheitsiordernden Ebescheiduna des Ehescheiduiigsgertchts. So war ihr Name I Bewegungsspiele im Freien ein. Für 6—16jährige Kinder, iur den schließlich zu der beträchtlichen Dimension angewachsen-Frau I kleinsten Garteiiraum rote' für den größten Tummelplatz,^,st pCe‘9’ Siam Sitton-^ netes in guter Auswahl zu finden. Daß im letzten Ter des Buches
neuefter Mann Le Page, ist ein Eng- sich eine sehr reichhaltige Sammlung von teilweise uralten Kinder- ley-Erowther. J ® A vorderhand I reiqen findet, wobei der Sammler aus allen Gauen der deutschen
lander,, und die setzt 39 ^ahre alte Mau ist voroeryano u hübschesten ausgewählt bat, wird das Buch besonders so zufrieden mit ihm, daß ste alle anderen Namen auf- s^rtvoll machen, gegeben hat und sich kurzweg Fran Le Page nennt.
* Keine unglücklichen Ehen, keine Scheidungen mehr! Jawohl, meine Damen und Herren, dre Sache ist fabelhaft einfach, nichts tote ein Rechenexempel. Und Sachsen ist das Land, in dem ein kühner Mann lebt, der dieses funkelnagelneue Heiratsrezept am eigenen Leibe erproben will. Eine Leipziger Zeitung bringt folgende Annonce: „Die Grundbedingung für eme harmonischeEhe | bellen, ist gegenseitige Ergänzungsfähigkeit der Gatten m seelischer, s geistiger und körperlicher Beziehung, Die Persönlichkeit de^ ergänzeiiden Teiles läßt sich auf Grund kosmischer Gesetze im voraus nach dem Geburtsdatum bestimmeu. Für die Vereinigung eines am 24. Oktober^ 1873 geborenen Herrn mit einer am 25. November 1875, 22. November 18 <8, 27. November 1883 oder 23. November 1886 geborenen Dame treffen vorstehende ideale Voraussetzungen zu. Ledige, gebildete, an genannten Daten geborene Damen sind ersucht, eine beglaubigte Abschrift der Geburtsurkunde nut Angabe der Tageszeit der Geburt einzusenden." Wie einfach ist doch nach diesem Rezept das Heiraten! Da gibt es feine Qual der Wahl mehr. Nur eines könnte Sorge niachen — welche der vier Damen ist nun die unbedingt richtige? Oder will der Himmel — denn der Einsender hat doch wohl das Horoskop befragt — die Vielweiberei befürworten? Nur eines ist fatal dabei — nun darf sich keine Dame mehr einen Rechenfehler bei der Angabe ihres Alters zu schulden kommen lassen!
* Männliche und w eidliche Heiratsklubs. Die jungen Männer von Sterling im Staate Illinois wollen sich von den jungen Mädchen nicht beschämert lassen. Diese gründeten vor einiger Zeit einen Heiratsklub, und nun haben die jungen Leute sich zu einem ähnlichen Verein zusammengeschlossen. Der Zweck des Vereins ist, die Heiraten zu fördern und dem jungen angehenden Ehemann jgute Ratschläge zu erteilen. Bereits 20 junge Leute sind
Mihnnhettben Kräfte noch einmal zu einer kurzen Mehrarbeit I beigetreten, diejelbe Zahl Mitglieder zahlt auch der ivetb- nn vörnen will I liehe „Matrimonial-Help-Club". Während es den weiblichen
Merkwürdigerweise übt das Salz einen ähnlichen Einfluß I Klubmitgliedern aber vor allem darum zu tun ist, einen ans,' was ebenfalls Dr. Fßrs durch zahlreiche Versuche: bewiesen i Wann zu erhalten, wird der männliche Heiratsklub sein hat. Das Kochsalz ist ein für den Lebensprozeß unentbehrliches I Hauptaugenmerk auf die Prüfung der Bewerberinnen legen. Element und findet sich in ?Ucn Geweben unseres Körpers m einer demnach wird sestgestellt, ob bie junge Dame kochen, nähen, Gesamtmenge von etw° «n halb ; Je« . J B(tden und einen Haushalt führen kann. Wird sie „zu
rungsmittel schon Salz .enthaen,muß €ÄiSrtt leicht" befunden, d. y. stellt man fest, daß sie Vergnügen
WM''übt es Egenden Einsluß auf die ^Arbeitsleistung ans, und Putz den häuslichen Pflichten vorzieht so kommt sic bewtrkt aber bann 9eine schnellere, vorzeitige Ermüdung. Also | auf die „schwarze Liste" und kein Mitglied des Klubs darf Zucker und Salz vermögen ebenso wenig rote Alkohol und alle sie heiraten. , _____
anderen Reizmittel die nach Arbeit sich emstellende Ermüdung I TTT"
Ätt beseitigen. Arbeit ohne Ermüdung ist em noch ungelöstes LstekKSkseySS.
Rätsel. Sie treiben die ermatteten Kräfte zwar zu einer letzten f.iv.pit Mebrleistuna an, wie die Peitsche das Zugtier, dann aber muß Ruhe und Erholung folgen. Die Natur läßt sich durch kein Mittel meistern.


