Ausgabe 
10.3.1906
 
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zuschiebett.

Vermrschtes

in nächster Nummer.

Kreuzrätsel.

Nachdruck verboten.

hiiiillnnnnoo» s sttttuuuuww derart einzutragen, daß die wagerechten und senkrechten Reihen gleichlautend Fol­gendes bezeichnen:

1, Bestinnnte Zeit des Jahres.

2. Einen Schmetterling.

8. Stadt in Sachsen.

Auflösung

Redaktion Ernst Heß. - Rotationsdruck und Verlag der V rübl'schen UnwerlltätS-Buck- und Stetndruckeret. N. Lange. Gießen.

der Fabrik

* Eine M illi o ne n c r b s ch af t ist arbeiterfami lie Krucky in Augsburg zugefallen. Johann K. ist seit vielen Jahren Spinner in einer Augs­burger Fabrik und stauuut aus Tfchernowitz in Böhmen. Seine Eltern waren dort Wagncrseheleutc rind hatten sieben Kinder, rvovon noch vier und zrvar drei Bruder und eine Schwester leben. Außerdem ist noch die hochbetagte Mutter am Leben. Die Großeltern hatten ein Bauerngut in Jierischau und drei Söhne und eine Tochter. Einer dieser Söhne, Franz Krrrily, wanderte anfangs der sechziger Jahre nach Amerika aus, fing als Holzarbeiter zu arbeiten an und ivurde

Auflösung des Arithmogriphs in voriger Nummert Fetter, »eiteret, Irit, Trier, Ziffer, Riff, Eitler, Uri, Treue, Eier, »if.

Fritz Reuter.

m Die Freude die ein solches Konzert, immer | schließlich Teilhaber eines großen Holzexportgeschäftes. Seme

.m^ uus einem ganz kiAchen Programm von Volksliedern und Frau und zwei Töchter sind bereits gestorben. Franz K. starb leichten Kompositionen siir Streichinstrumente bestehend, yervorruft ebenfalls vor zivei Jahren und hinterließ ein Vermögen von und die Dankbarkeit der^Zuhörer sind..M^ I 50 Millionen Dollars, die er zum Teil durch Goldminen-

S »Mte -«««»«> «alte. ®« leine Erbe,, m» lein

beitesicnde Sof wieder nn die Reihe kommt. Ganz einfach, nicht | Testament vorhanden waren, erließ die amerikanische Negte- wahr? 'Talent und Hilfsbereitschaft sind überall vorhanden, und I nmg einen Aufruf. Hierauf meldeten sich nicht weniger wie mit ein wenig Organisation und einem geliehenen Piano w r^ i ]02 Kruckt), die aber nicht in Betracht kamen. Der Bürger- ?crmittesi den1'ie"'utf andere Weise sich zu verschaffen vielleicht meister von Tfchernowitz in Böhmen, dem Heiniatorte unseres in der Lage aber gewiß nicht in der Gewohnheit, sind. Und die I Krucky, las ebenfalls die Aufforderung und verständigte Konzertgeber' lernen und genießen nicht am wenigsten daber . I Krucky. Nechtsanwalt Dr. Kraus in Prag nahm die

Au- die Frage, was populare^Musik se,. habe -«wiederholt ^gelegenheit in die Hand. Drei Kruckys, durchiveg arme S)iur8^ÄöJffi^l'bt3riebo(f besteht, darüber sind die Fabrikarbeiter, und die 80 Jahre alte Mutter teile» sich nun Mciunngeii durchaus nicht einig. Der eine memt nut ber I jlt das Niesenvermögen.

eigenen' Musik alles, was ^bereits bekannt ist, imd uhließt m | ©er a(ic öauSrat. Einen Mahnruf zur Erhaltung

sein Repertoire die letzte» sch agcr aus konn chen »Rt>» die vats des Vaters erläßt Professor Dr. Fuchs in Frei-

sich ganz" auf BalMi-d^r, Ä vom Volke geschaffene Musik, be- bürg. Er habe, erzählt er, jüngst in einem großen Geschäft sch änkcu zu müssen, ein dritter auf nationale Music jeber ! cmc flnnjc Abteilung alter Erzeugnisse des Schivarzwaider Gattung. Ich selbst bin nach Erfahrungen. verschieoener Art Kunstfleißes verkäuflich gefunden. Prof. FmchS sagt dazu in

S.ÄKÄ l.i« MHä.. E.h«n-1 dou Ha>«°.

«eitenzaiie^ vieren uuin mvj _ QMwrMtnffpn; hn | der Väter! Laßt euch Nicht von Haiidlerii oder Sammlern abschwätzen, was ihr noch in eueren Händen habt. Glaubt ihnen nicht, wenn sie sagen, es seialter Schund", und euch dafür neue Sachen ausschwätzcn wollen. Müsse man solche Sachen ivirklich hergebcn, weil sie unbrauchbar geworden seien oder der Platz im Hause fehle, so solle man sie der Gemeinde schenken als Grundstock zu einem Dorfmuseum oder, falls die Not zur Veräußerung treibe, sie an die Gemeinde ober

auf VolMieder, die vom Volke geschaffene Musik, be» ,u müssen, ein dritter auf nationale Musik »'der. Ich selbst bin nach Erfahrungen verschiedener Art Ueberzeugung gekommen, daß man in populären Kon- alles bieten kann und soll, was musikalisch wertvoll und zugleich leicht faßlich ist. Ich habe große Zuhörerschaften^ von Fabrikmüdchen und ungelernten Wertem Haydnsche Streich­quartette anhören gesehen, ohne die geringste Ermüdung vdest Langeweile zu verraten. Im Gegenteil, weml durch tsiffall mehrere aufeinander folgende Konzerte ausichttestlich oder zum größeren Teile Vokalmusik brachten, so, kamen ans diesem Publi­kum Gesuche, um größere Berücksichtigung der Instrumental­musik Freilich ist es nötig, zwei Punkte zu beachten. Erstens dürfen die aufgeführten Jnstntmental-Kom,Positionen natürlich Wrangen3 am"'l>esten mündliche'^ "'voranzuschicken. Nicht | an städtische oder staatliche Museen verkaufen, etwa lange Ausführungen technischer Art, wie sie meistens den I -------------

Programmen der größeren Orchester-Konzerte beigefügt werden, | Ueberlast es der Zeit,

sondern nur ein paar sachliche Bemerkungen über den Charakter eicvttifif;

des Tonstückes und Anekdotisches über den Kompomsten oder Be- 5 Erfcheiiit dir etwas unerhört,

gebenheiten, die mit früheren Aufführungen der Komposition Bist tiefsten Herzens du empört

misammeichängen, oder über die Zeit und das Land, dem es Bäume mcht ans, verfuch's nicht mit ohert,

angehört: Kstrzum, irgend etwas, das Interesse an dem Stuck k Berühr cS nicht, überlaß es der Zett,

heworrnfen kamt, weniges, aber das mit Takt. Die Hauptsache I Am ersten Tag wirst dn feig dich fchelten,

wird natürlich immer die richtige dlstsivahl bleiben. Aber bei 1 Am zweiten laßt dn dem Schweigen schott gelteii,

dem großen Reichtum unserer Musikliteratur astleichtverständlichen 1 Am dritten hast dn's übetwunbett,

Ädmposittonen ist es wirklich nicht schwer, ein mustergiltiges I Alles ist ivichtig nur auf Stunden,

Programm zusammenzustellen. | Aerger ist Zehrer und LebenZvergtster,

'Ein interessanter Versuch wurde dann noch nn Manchester z Zeit ist Batfam und Friedeiwstifter.

Art Museum gemacht (welche die Pflege der Musik nut zu serMN I Theodor F vnta n e. i

Aufgaben zahlt). Dort findet einmal wöchentlich em Boltskoiizert | .

statt, und um das Interesse wachzuhalten, unb nut bem Genüsse j über einem Wafsertrog ztt Bath ist EttgtattV»

soviel Belehrung als möglich zu verbinden, ist man darauf ge- I "

kommen, je einen Abend der Musik einer der europäischen Na- Honen zu widmen. So gibt es ein russisches, spanisches, norwe- I Gutherzige smd gütig auch sins -eitel), französisches Konzert usw. Im Zstsammenhange damit i Brutale Leute sind c» nie.

Stehen'Vorträge, die an einem andern Tage der gleichen Woche I Gort gab Lersiand unb spräche dn.,

bns betreffeube Land unb seine Leute behandeln. Dies alles I Stumm ist erschaffen das attne Tiet.

iäsu iirfi 1 nfet der alleinigen Mitwirkung von Amateuren machen. | Bei Grauflunkert vermagnichts zu sagen,

Deutschland Wo 'baV Talent noch reicher Doch wird sei» Weh vor Gott dich ver age.i.

aeiät^ist sollte endlich einmal damit vorgegangen werben, das'- I Gott schnfs nicht zum Sttaven, zum Dienst nut allciti, selbe A'gZerem Maße in den Dietist der Voltsktmst zu stellen. Bedenk', daß Gott wird bem Richter einst fern!

Ein Bedürfnis für gute Musik kann mit den einfachsten Mitteln | hervorgerufen werden, und wenn es zu groß wird, um nut diesen 1 allciu befriedigt zu Werben, so finden sich fchvii Wege, demselben | int ausgiebigsten Maße gerecht zu werden. In mehreren englischen | Städten zum Beispiel, wo von privater Seite m der beschriebenen I Weise vorgearbeitet worben war, haben sich die Behörden durch 5 bie Felder neben« wiederholte Gesuche aus den ärmeren Distritten gezwungen ge- 1 fjCr}CUt>ev Figur sind die sehen, in das Budget für Parks und öffentliche Belustigungen | Buchstaben a a a a b b ä die Kosten regelmäßiger Konzerte während der Wintermonate em- ieeeeeggggggh