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und will mit dessen Ende einen Strich unter meine Lebensarbeit machen." 9lun, der große Forscher hat ja auch eine Lebensarbeit hinter fick,, wie wenig Menschen. Außer seiner reicken Begabung und einem nie ermüdenden Fleiß begünstigten ihn Glück und Gesundheit, und so darf er Wohl, wie ein Goethe, am Schlüsse seiner Tätigkeit, zurückblickend auf den gemachten Weg und die erzielten Erfolge, Mit Stolz von sich sagen:
„Weite Welt und breites Leben,
Langer Jahre redlich! Streben, Stets geforscht und stets gegründet, Nie geschlossen, oft gerundet, Aeltestes bewahrt mit Treue, Freundlich aufgefaßtes Neue, Heitern Sinn und reine Zwecke, Nun! Man kommt wohl eine Strecke."
Keuchte Wohnungen.
In der kälteren Jahreszeit macht sich in einer großen Anzahl von Wohnungen das Auftreten von Feuchtigkeit bemerkbar. Es werden von diesem Uebelstande auch solche Wohnungen betroffen, die sonst trocken sind. Die Ursachen dieses Feuchtwerdens liegt in einer schlechten Ventilation!, besonders in Verbindung mit den häuslichen Verrichtungen des Kochens und Waschens (Wäschetrocknens) in den zu Wohnzwecken dienenden Räumen.
In solchen feuchten Wohnungen ist die Gefahr, zu erkranken, eine wesentlich höhere, als in einer trockenen Wohnung. Die Feuchtigkeit begünstigt das Wachstum schädlicher Pilze und führt zu einer Verschlechterung der Luft, welche ebenfalls geeignet ist, die Gesundheit der in den Zimmern sich aufhaltenden Personen zu schädigen. Außerdem beschädigt die Feuchtigkeit die Gegenstände, die im Zimmer sind. Ein feuchtes Zimmer ist auch weniger leicht warm zu halten als ein trockenes.
- Es ist begreiflich daß die Bewohner solcher Wohnungen haushälterisch mit dem Feuerungsmaterial umgehen. Das gleiche Feuer muß zur Erwärmung des Zimmers, zum Kochen der Speisen, zum Waschen der Wäsche dienen, weil ein größerer Aufwand für Feuerung nicht gemacht werden kann.
Bei dieser Lage der Verhältnisse muß darauf hingewiesen werden, !daß sich das Auftreten von Feuchtigkeit in solchen Wohnungen wesentlich verhindern läßt, wenn folgende Vorschriften beobachtet werden:
1. Auch in der kalten Jahreszeit soll so oft als mögliche gelüftet werden.
2. Insbesondere sind nach dem Aufstehen, nach dem Mittagessen und vor dem Zubettgehen die Fenster fünf bis zehn Minuten zu öffnen.
3. Wenn in einem Zimmer gewaschen wird, ferner, wenn beim Kochen eine starke Dampfentwicklung stattfindet, so soll während des Waschens und Kochens der obere Fensterflügel geöffnet werden, damit der Dampf eine Gelegenheit zum Abzug hat. Nach der Wäsche ist gründlich zu lüften.
4. Das Trocknen nasser Wäschestücke im Zimmer ist zu vermeiden; ist kein anderer Platz zur Verfügung, so soll wenigstens nach der Beendigung des Trockn ns, jedenfalls aber abends vor dem Zubettgehen, gründlich gelüftet werden.
5. Der Waschzuber ist sofort nach dem Gebrauch auszuleeren.
Es herrscht ferner nach den Wahrnehmungen der Wohn- uugsinspektion in vielen Zimmern Unordnung und Unsauberkeit. Auch solche unsaubere Wohnungen lassen sich durch eine kleine Mühe zu einer sauberen und damit gesunderen umwandeln, wenigstens sollte der Versuch damit gemacht werden. Allerdings muß' dann jeder Gegenstand, namentlich aber Küchengeräte und Geschirre, möglichst bald nach dem Gebrauch gereinigt und an den Ausbewahrr ngsort verbracht werden. Insbesondere sollte die tägliche nnd wöchentliche Reinigung des Zimmers, die Entfernung von Staub, Schmutz und Speiseresten gründlich und gewissenhaft vorgenommen werven.
Alle diese Maßregeln sind geeignet, die Wohnung gesund zu halten, und außerdem werden bei ihrer Befolgung i
eine große Anzahl von Differenzen zwischen! den verschiedenen Bewohnern des Hauses sich vermeiden lassen.
— Die Frauen-Rundschau ist als Fortsetzung der Dokumente der Frauen mit ihrem neuesten uns vorliegenden Heft in ihren 5. Jahrgang getreten und erscheint von nun ab allwöchentlich Auch das uns vorliegende neueste Heft bringt wieder eine stattliche Anzahl hervorragender und allgemein interessierender Beiträge. Ten vollen Eingang bildet eine poetische Skizze der englischen Dichterin Olive Schreiner. In einem Artikel „Frau und Mann als Begriff" tritt Robert Kohlrausch mit kluger Energie für das Frauenstudium ein, während Carmen Teja in einem scharfen Angriff auf das Lüsterne und Zügellose in der Kunst und im Leben vielen aus dem Herzen sprechen wird. Josephine Gratz huldigt der Großherzogin Luise von Baden, die sich um die Frauensache durch Mohlfahrtseinrichtungen sehr verdient gemacht hat, und Ernst Stier läßt sich instruktiv über die Mädchenerziehung in Nordamerika aus. Ter poetische und künstlerische Teil bringt Beiträge von Bernhard Kellermann, Klaus Rittland u. a. Ter Tichterkönigin Carmen Sylva ist eine mit Bildern geschmückte biographische Skizze gewidmet. Ter Klingerforscher Prof. Tr. Julius Vogel führt uns in die Entstehung von Klingers Salome ein. Von den übrigen, mehr dem Praktischen dienenden Rubriken der Frauen- Rundschau seien zwei Berufsartikel über die Kontoristin und die Frau als Gärtnerin hervorgehoben, während die Fr a n k- f unter Frauenärztin Dr. med. Friberika Gräfin Geldern-Egmont in einem Artikel über die Hygiene des Tanzes ebenso geistvoll zu belehren, wie amüsant zu unterhalten versteht. Besonders reichhaltig und für Eltern und Erzieher lesenswert ist die von Adele Schreiber eingerichtete Rubrik „Die Welt des Kindes", in der das Kind, sein Wohl und seine Erziehung betreffenden Fragen von berufener Feder behandelt werden. Von den Artikeln der Kinder beklage feien erwähnt: Tie Milch im Haushalt von Professor Tr. Falke-Leipzig und die Hygiene der Kinderstube von Tr. rned. v. Boltenstern. Der Beitrag von Adele Schreiber in dieser Nummer behandelt das ein jedes Mutt er herz tiefbewegende Thema: „Tie Furcht des Kindes vor der Schule". Me bei den bisherigen Heften der Frauen-Rundschau ist auch in diesem der Mlderschmuck ein trefflich ausgewählter und reichhaltiger, und wenn man zu alledem noch bedenkt, daß die Frauen-Rundschau trotzdem, daß jetzt genau doppelt soviel Hefte erfcheinen, doch bei ihrem Abonnementspreis von 2 Mk. pro Quartal geblieben ist, wird wohl kein Zweifel darüber fein, daß sich die Frauen-Rundschau in gebildeten Frauenkreisen den treuen Stamm von Lesern erobern wird, den sie verdient.
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Um den Schimmel in Kellerräumen zu bekämpfen, wendet man folgendes Verfahren an: Für Mauern, Wände häufiges Anstreichen mit Kalkmilch: für das Aeußere von Fässern Anstreichen mit einer Boraxlrsung; die Hähne, Eimer, Trichter imprägniert man mit einer For- malinlösung, die Pfosten, Faßgestelle, Leitern usw. mit Eisenvitriol. Um die Faßreifen gegen Rost zu schützen, rst das Vorteilhafteste, sie mit Asphaltlack zu überstrerchen, nachdem man sie vorher gut gereinigt und ab gerieben hat.
Zahlenschrist.
Nachdruck verboten.
123-4 5 678 — 9 3 4 10 — 5 11 11 2 — 12 58 13 2 4 — 14 15 5 16.
Bekanntes Sprichwort.
Für den Schlüssel: 9 5 4 10 5 11 2 Fußbekleidung; 2 15 3 6 7 männlicher Vorname; 1 16 8 8 2 15 Nahrungsmittel: 13 5 4 14 2 Werkzeug; 12 3 4 4 Teil des Kopses.
Auflösung in nächster Nummer.
Auflösung des Rösselsprungs in vor. Nr.:
Der hat das Leben nie verstanden, Dem nur die Dauer wohlbehagt. Nur der ist frei von allen Banden, Der sroh genießt und froh entsagt. F> L-owe.
Redaktion: August Götz. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Cteindruckerei. R. Lange, Gießm.


