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Gemeinnütziges.
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nie, nie wieder tun. Ich wills wirklich nicht wrcder tun
Erprobtes Rezept. Bratwurst in Bier. Für 6 Personen. Bereitungszeit 1 Stunde. Zwei Pfund Bratwurst legt man ca. y8 Stunde in Bier, dann trocknet man. dieselbe mit einem reinen Tuche ab, läßt in einer Bratpfanne etwas Butter heiß werden, giebt die Bratwurst hinein und brät sie auf allen Seiten goldgelb ab. Dann gießt man ungefähr 1/4 Liter süßes Bier zu, giebt eine Brotrinde, ein Stückchen Zitronenschale, einige Zwiebelscheiben und etwas Salz und Pfeffer zu, und schmort die Wurst noch ungefähr i/3 Stunde gut zugedeckt. Dann legt man sie auf eine erwärmte Platte, gießt die entfettete Sauce durch ein Sieb, kocht sie dann noch einmal auf, vollendet mit 6 big 8 Tropfen Maggi's Würze und gießt sie Über die Wurst,
A. u. R. ।
nach erlangter Volljährigkeit das Verlöbnis erst erneuern. Doch diese Freiheit bleibt nur dem Unmündigen; war der andere Teil mündig, so war er in jedem Fall gebunden. 1 ein Er ist durch sein Eheversprechen ebenso verpflichtet, als | ein hätte er sich mit einer Dame verlobt, die alt genug wäre, feine Großmutter zu sein.
Eine andere wichtige gesetzliche Verordnung „zum Schutz der Liebenden" besteht darin, daß alle Vereinbarungen mit — ----- ----- . - ..
Heiratsvermittlern ungesetzlich sind und die Erfüllung der- entstehen. Wenn er zu kühn wäre so i? ,, . w- . , ___ CYY) 4-v. /x-vCrRrUV»4- iMöSI _ '1 C<cv fnh Tmr tim TT
... afirpitft hie interessierte Bartei, welche gern leben. Dieses schwere Vergehen gegen das Gesetz kann sogar
L ^och'hÄZ2chL, äFÄÄb Mn unb I eine sieb.enjäyrche Zuchchausstrafe, nacb sich ziehen - eti* Liüen nicht zurückschreckt, den liebenswürdigen Schwerenöter gewiß nicht wünschenswerter Beginn des EhelebenS.
dauernd zubinden. Ein Advokat, den offenbar die Not I «• °-
der Liebenden zu Herzen ging, gibt ihnen in einer Londoner Wochenschrift einige Winke, um sie vor Fallen zu warnen, erläutert ihnen aber auch einige verhängnisvolle Gesetzesparagraphen, die nur zu häufig zum Schaden der Betroffenen falsch ausgelegt werden. „ . . „
Es ist nützlich, zu wissen, sagt der brave Advokat, daß ein Eheversprechen nicht bindend ist, wenn es durch falsche Vorspiegelungen erlangt wurde. Wenn also ein Mann die Hand eines Mädchens unter der Vorspiegelung gewinnt, daß er ein hinreichendes Einkommen oder eine Lebenstellung besitze, und dies in Wirklichkeit nicht der Fall ist, 0 kann sie ihr gegebenes Wort zurücknehmen. Sie kann >er Klageandvohung seitens ihres ehemaligen Bräutigams wegen Bruchs des Eheversprechens mit größter Gemütsruhe entgegensehen. Ebenso ist ein Mann auch durch fern Versprechen, ein Mädchen zu heiraten, nicht gebunden, wenn die Braut oder deren Angehörige ihn wissentlich über Ver
mögens- oder sonstige Verhältnisse getäuscht haben. 1 vermischtes,
unge?diplomattsch^gchalten stnd^ Diese falschen^ Liebhaber Die Gerüche der Krankheiten. Aus Paris wird menien daß sie den auf Bruch des Eheversprechens stehenden berichtet: Eine merkwürdige Liste von Gerüchen, bte nach ©trafen entgehen können) wenn sie dem Mädchen nie einen der klinischen Erfahrung charakteristisch für verschiedene
Brief geschrieben, ihm auch keinen Verlobungsring gegeben Krankheiten sind, giebt, Henri Noel meinem soeben ver-
haben. In Wirklichkeit ist das in England ganz gleichgilttg. ösfentlichten Buche. Die tuberkulöse Bauchfellentzündung
Das Eheversprechen braucht nicht einmal in Worten gegeben wird nach dem Verfasser durch einen Geruch bezeichnet,
Tu sein, sondern es genügt, wenn das Verhalten des Be- der Moschus ähnell; Neuropathiker hauchen einen Geruch
treffenden dem eines Verlobten entspricht. Wenn nun bei von Veilchen oder Ananas aus, Wechselfieber — Brot; ge-
einent Eheversprechen einer der beiden Teile noch nicht das wöhnliches Fieber — Ammoniak; Pocken - schimmeliges
mündige Alter erreicht hat — was ja außerordentlich häufig Brot; gasttisches Neber bei Kindern - Chloroform.
vorkommt, so kann der Unmündige vom Verlöbnis zuruck- einigen dieser Fälle hat der deutliche Geruch zu einer:
treten, ohne die Folgen fürchten zu müssen. Um die Ver- I genauen Diagnose der Krankheit geführt.
lobung bindend zu machen, muß der oder die Betreffende Ei« gelöstes Problem. Er bat ste »meinen Kuß.
------ * !i *■ Sie runzelte nachdenklich die Stirn. „Ein Kuß , sagte fie* „ist ein Gefühlsausdruck. Ein Handkuß bedeutet Achtung, -- Kuß auf die Stirn ist das Zeichen der Freundschaft .... Kuß auf den Mund ist der Ausdruck für die beiden: ersteren Gefühle und mehr noch —. Da Sie mich bitten, so mögen Sie Ihre Gefühle durch einen Kuß aus- otüctcn __//
Er zögerte. Aus Achtung und Freundschaft kann Liebe - „ .. ciun^.u v. g«. küh.'. wäre, so möchte sie —. Er
selchn"nicht "erzwungen 'werden kann. Mir erscheint diese I zögerte immer noch Er sah vor sich nieder ins Gras und Bestimmung außerordentlich vernünftig; sie kennzeichnet mtt dachte schnell nach. Er versuchte, m g«n ^ankenzu Recht das Gewerbe der Heiratsvermittler als unmoralisch I lesen, um zu wissen, welche Art eines Kusses sie wünscht^ und des staatlichen Schutzes unwürdig. r I hörte ein Zwitschern, wie von vielen Vögeln und b ckte
Auch über die bindende Kraft der Ehe, wenn solche auf. Sie pfiff leise, ^hr Hut war tief m die Stirn gesetzt an und für sich unter ungesetzlichen Umständen geschlossen und berührte fast die Augen, die Hande hatte sie tief m wird, macht uns der Advokat einige interessante Mitteil- die Taschen ihrer Jacke versenkt. Das Proölem war unaen. Viele glauben, daß die Heirat, wenn ein Mann gelöst! „
oder eine Frau unter falschem Namen die Ehe schließen, I Eine kurze Geschichte. „Mama, hörst Du gern Ge- unqiltig ist. Das ist nicht der Fall. Die Gerichtshöfe haben schichten?" .
sogar eine Che für gütig erklärt, bei welcher im Aufgebot „Ich liebe wahre Geschichten, mein Kind !
nicht nur der Name der Frau (ohne ihr Wissen allerdings) | „Soll ich Dir eine wahre Geschichte erzählen-"
falsch angegeben war, sondern auch das Alter und der Wohn- I „Ja."
ort beider Teile. Selbst wenn eine Ehe durch einen nicht ordi- I „Aber vielleicht gefällt sie Dir nicht?
lierten Geistlichen eingesegnet wird, ist sie bindend. Eine 1 „q ja, wenn Du sie recht nett erzählst."
solche durch einen geistlichen Betrüger geschlossene Ehe ist I „Nun — ach, ich möchte sie lieber nicht erzählen, sie
ebenso gütig, als ob der Erzbischof von Canterbury m „Es war einmal eine Wasserkaraffe —"
-igener Person das Paar getraut hätte; es sei denn, daß I rQ ^z." beiden Teilen die mangelnde Qualifikation des angeblichen „Komm, Liebling, und fange an."
Geistlichen bekannt gewesen und dies nachgewiesen werden „Schön, fahre fort." ■ oS.
fann. In diesem Falle wurde die Ehe allerdings als nicht gestern machte ich sie entzwei, aber ich will es
gütig erklärt werden. . „ I nie, nie wieder tun. Ich wills wirklich nicht wieder tuni
Es wird viele überraschen, zu erfahren, daß etne mann- 1 Trt-Bits. j liche Person in Eiigland das heiratsfähige Alter schon mit |
14 Jahren erreicht und eine weibliche Person mit 12 Jahren. I Abstrichratsei.
In diesem Alter können sie sich mit Einwilligung ihrer Machdruck verboten.)
Eltern oder Vormünder rechtmäßig verheiraten. Diese Ein- I Mutter, Save, Kerl, Sporen,
wüligung ist nötig, bis sie bas 21. Lebensjahr erreicht £
Sie werden auch gut daran tun, nicht ohne Erfüllung zwar so, daß. d«^R°sit dieser Formalität vor den Altar zu treten. Wenn sie, um PP 3 Auflösung in nächster Nummer.)
die Formalität zu umgehen, eine falsche Erklärung abgeben, «-mn>pruw --- ' ' ,
etwa, daß sie schon mündig, oder daß ihre Eltern tot seien Auflösung der Schachaufgabe m Nr. 45
bezw. daß sie deren Einwilligung erhalten hätten, so können 1. LeG-d7, d4. 2. Db3f. — L . „ 2. >abf.
sie recht wenig ideale Flitterwochen — im Gefängnis ver- s Lä4. 2. l-kstf-. — 1. , beliebig. 2. o2f-. —
Redaktion: August Götz. — Rotationsdruck und Verlag der Brübl'schen UnwersttätS-Buch» und Steindruckerei ^Putsch Erben) in Gießen.


