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(Auflösung in nächster Nummer.)
Redaktion: August Götz. —
Rotationsdruck und $ erlag der Brübl'schen UuiversttätS-Tuch. und Ct-indrucker-i (Pntsch Erben) in Gießen,
Auflösung des Zifferblatträtsels in voriger Nummer;
I II in iv v VI VII VIII ix x XI XII
r w i n d e rkern
Erwin, Wind, Winde, Inder, Erker, Kern, Kerner.
In die Felder nebenstehender Figur sind die Buchstaben AA, DD, EE, III, K, NN, BK, 88 derart einzutragcn daß die wage- rechten und senkrechten Reihen gleichlautend sind und Wörter von folgender Bedeutung bilden: 1. menschliches Wesen; 2. Fluß in Bayern; 3. Teil des Gesichts; 4. Zahlwort«
Allzu hyft'gen Rauschs Bezähmer War mir daun das „Lass Krämer", em" 8 schönen Räumen
, ach etwas länger säumen.
Mcht sehr lange ich verbleib', Drum bei Noll im „Cafs Leib", ®e.™ Mr Wahlversammlung ruft MrchS tn' „Löwen" zu Herrn Luft. „Schwankend" wie ein Ueberbrettler- Komm' ich an im „Cafe Hettler" ' Hettler, hat zwar himmlisch- schöne Tochter, aber keine Söhne.
Meiner Kasse „Havaria" Geniert den Wirt der „Bavaria";
Später ich die Zeche zahl. Jetzt — zum „Elges" m's „Royal"! Nur durch dringende Erstehung Grebt Kredit die „Auferstehung". Man wirft in des Rausches Nebel Mach dann aus dem „Cafe Ebel" Ganz bedenklich tut's schon kollern. Wank ich nach dem „Hohenzollern". und dann wird es immer krasser Auf der Tour zu Wirt „Kaltwasser" Doch noch immer nicht erlahmend Schieb' ich mich in's „Cafe Amend", Jedem Hindernis zum Trotze Schließlich auch noch 'mal in's „Lotze". Vierzehn Tag' dieselbe Leier
Höret man bein. „Prottengeier" Erbärmlich! würd' ich durchgewalken. Auf dem Weg zum „schiefen Balkens Das macht' weiter mich nicht bös —। Schnell noch 'mal zum „Anderes", Auch selbstredend ohn' Geflunker Vis-a-vis zum „Lumpedunker";
Denk als Trinkerphilisoph — Auch an „Hammstadt", „Schützenhof", Und mrt inniglicher Wonne 1 Au die Rest'ration „zur Sonne", Die jetzt aber funkelt nicht Mehr in ihrem frühern Licht.
Und auch an den „Storch" ich dachte. Der so nette „Kinder" brachte.
Behüt' Dich Gott, wie schön's auch wär' — „Auch hier giebt's keine Kinder mehr". Drum fort mit diesen Frivoli- ' täten — auf in's „Tivoli"!
Leider sagt man dort: ach geh'. Hast ja nichts im Portemonnaie! '—5 Als ich andern Tags erwachte, War es längst schon über achte. —i Meister hat mich nicht mehr nötig. Dacht ich, wär jedoch erbötig. Dir zu raten fortzusetzen
Dieser Reise Hochergetzen.
Anderseits ich Dir empfehle: Zügle Deine durst'ge Kehle! Spar' Dein Geld und bleib zu Haus, Gehst Du aber mal heraus, Besser ist's dann: eins, zwei drei —- Mit Frau und Kind an der Bank vorbei!
Andreas Culep,
Ouadraträtsel.
(Nachdruck verbaten.)
. $'{e, Kunst in der Schule. Der Schukinspektor
msprzrert tn entern entlegenen Schwarzwalddorf die Knaben- übterlung. An der Wand erblickt er sofort ein Bild der Raffaelschen Madonna und gibt seiner Werwundernna dem mngen Unterlehrer gegenüber sofort lebhaften Ausdruck: Es freue thn, daß der Lehrer durch Anbringen des Bildes den nm gen Gemütern der Knaben Sinn und
Kerstandnts für das Schöne wecke und fortbilde, er aratu- ltere von ganzem Herzen zu solcher Methode. Etwas beschämt d oct) Pfiffig schmunzelnd, entgegnet darauf der
^"^^hrer: „Eigentlich hat die Sache doch einen anderen ^te 3eit lümmelten mir die
Buben mit den Ellbogen auf den Schultischen herum und stützten dte Kopfe auf die Arme, und da wollte ich ihnen oben an den Engeln nur immer vor Augen halten, wie mtseraoel so etwas aus sieht." (Jugend.)
Liter«s?rsches.
~ H aus) ch atz älterer Kunst. Von dieser im der Gesellschaft für vervielfältigende
K nn st erscheinenden, auf die Teilnahme der weitesten Krerse berechneten Publikation sind soeben die Lieferungen 14 und 15 ausgegeben worden. R.ubens ist durch ein Stuck aus deut herrlichen Chklus des Decius MusJ und I inannlii^es Bildnis, beide aus der Liechten- | stem,chen Galerre in Wren, vortrefflich vertreten, Rem- ^oandt durch dte berühmte, „Judenbraut", inr Besitze I «.e.^ K^rl Lanckoronskt tn Wien, nicht weniger gut. I ®te neben übrigen Blätter geben wenig bekannte Werke I & St w I-, Willem Kalf, Lorenzo Lotto, I
Art. van der Neer, Jan Steen und Philips Wouwerman ^//der. Kür dte Bortrefflichkeit der Radierungen bürgen d^ ->amen der Künstler, die sie nach den Originalgemälden I geschaffm haben: P. Halm, W. Hecht, W. Kranskopf, L I Kuö't-, W. Rohr, W. Unger und W. Wörnle. Der Hausschatz I älterer^unst totrb tu 20 Lieftrungen zum Preise von nur I rc^ mTt 5 Wlatt Radierungen in Mrze vollftandtg vorltegen. 0 I
Eine Bierreise durch unsere Stadt.
m eirtem Se,er und Humoristen ist uns das folgende I Ged'-cht zugegangen, das so ziemlich alle die Lokale et> kaun-^'t iVKb' tn bauen man seinen Schoppen genießen I
Früh nehm' ich ntit Gloria Erst eins im „Viktoria".
's zweite Glas trink' ich schon schneller Vts-a-vts im „Felsenkeller".
Guter Stoff tut meiner warten Ganz gewiß int „Kaisergarten". Doch gefällt mir's, meiner Treu Auch im „Augustinerbräu".
Frühstücksspeisekärte durch
Les ich in der „Ludwigsburg".
Frühstück auch von bester Art
Kriegst' bei „Metzgers Eberhardt". Den ersten launevollen „Spitz" Hol' ich mir im „Hotel Schütz". Alsobald denk ich mir: los Schnell mal hin zum „Kaiserhof". Plötzltchj, ein Gedanke hell —
Nichts wie hin znm „Peter Prell", • Drauf, was icy sehr wohl erwog. Auch in's „Hotel Großherzog".
In des „neuen Saalbau's" Hallen, Kann's mir auch vielleicht gefallen. (Dtese Firma, wir erwarten, Grad so ziehe, wie „Steins-Garten") Wer nun, 'nen leckren Happen Giebts bei Meuser („Hotel Rappen"); Mabe, weiß nicht wie, zum Essen, Mtr schon Hunger angesessen.
Abwechselnd von Fall zu Fall
■ SLEtst man auch mal im „Prinz Karl".
,,R o ß"-beafsappetitentfeßler E der Pferdemetzger „Keßler". Molltgltch- beim „schönen Lncki", Sttz tch, rauche den Kentncki.


