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Ciieradfebes.
Gib acht auf die Gassen!
)t £ S^eh nach den Sternen!
&»n r- b'^m Titel sind neue Gedichte von Therese; K o st lrn erschienen (Stuttgart, Verlag von Mar Kiel- mann).^ Ae Verfasserin hat das Büchlein ihren ^liebest , gewidmet, und ihr Vater, Geh. Kirchenrat D. Köst-, ty|m Poetstches Geleitwort gegeben, indem b^Trchterm und ihres Büchleins Eigenart fein und sinnig b^irldert wird. Die Bitte, mit der er schließt: „Nehmt's freundlich auf, wenn es geglückt", darf auf reiche Cwfüll- und zwar nicht bloß um des persönlichen Interesses willen, das unter uns der Verfasserin entaeaml- gebracht wird, sondern wegen des inneren Wertes und Gehalts ihrer Dichtungen. Wir stehen indertat
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der Schnee viele Fuß tief, z. B. in einem Couloir, so mache Volk kennt Äe^^utsche man einen Zickzackweg und schlinge womöglich das Seil I erst wearäumen miü( , m
uni einen vorspringenden festen Felsen Vlotstubes lnf- I r^hn a£TeZL£lU' ett/ b?1Tt würdigen Fremden nahe
snH^^erg vor hundert Jahren. Aus dem 8 * 1 noch_als_Mreffend gelten,
nnerschopslichen Briefschatze, den Professor Reinhold Steig der fleißige und geschmackvolle Literaturhistoriker der "manischen Schule, als Hermann Grimms Testamentsvollstrecker zu verwalteik hat, gibt er ab und- zu, außer in femen gekehrten Buchern, hübsche kleine Kostproben. So L . " soeben zwei Briefe des Heidelberger Professors Friedrich Creuzer an Clemens Brentano mit, die ein an- mutendes Bild von der Musenstgdt am Neckar aus dem «r^)L'eJ^)4 6\eten' Briefe, die das „Heidelb. Tagbl." zum
bringt. Creuzer, der ein berühmtes, vielumstrit- tenes Werk geschnoben hat, „Symbolik und Mythologie der alten Volker war mit seiner jungeil Frau von Marburg nach Heidelberg ubergesiedelt, und berichtet: „Lassen Sie sich von mir erzählen, daß erstens die Menschen (soweit ich kenne) gut sind, das heißt vorerst froh aus dem
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kräftig. Dabei hat Heidelberg insofern etwas grosstädtisches I v^r- te« ^sten unserer modernen Achtung an als hier Jeder leben kann wie er will. Das scheinen auch b'^Seite zu stellen. Vor allem unter der modernen rel" viele Fremde gefühlt zu haben, die sich seit dem Kriege I £-fJen Dichtung wußten wir nur weniges, was sich mit
hier häuslich niederließen. Dazu gehören reiche pensionierte I un?Mrwfi und Ggenart des religiösen Empfindens
Offiziere und vorzüglich einige Russische Familien Die I AA- Erlebens, an Klarheit und Kraft des Ausdrucks, an
Preise der Lebensmittel sind, tote ich aus dem Münde I £ f Mannigfaltigkeit der poetischen Form messen
Elner Frau versichern kann, im Ganzen wohlfeiler noch I JA und zart alles empfunden ist, so fällt
als mMarbiwg und diese letzteren dabei fast durchaus besser . süßen weichen Don, an dem man sich
als dorten. Bisher aßen wir Mittags aus einem Speise- ^h°rt „hat. Eher trägt ihr Denken manchmal
Hause a 40 Kreuzer täglich für vier Personen. Dafür hatten I xät nSfi ? E urannllche Art an sich. Ihr religiöses Leben mehrere Schüsseln und so viel, daß es für uns zu 3L"% "k den überkommenen Bahnen. Mit völlig reichlich war. Bon den Wohnungen kann ich noch mehr I E®et|ten steht sie den großen Fragen als rühmen, sie wissen, Heidelberg ist im Ganzen viel besser I suchende gegenüber, und was sie bekennt, ist selbstempfun- n?^i!i-?M^urburg, itnb in der Tat ist ein Ueberfluß EveiterE mm« ^ben zum Beleg aus den
sn? r:.■h v, Vs eis, der dem I P711 p Gobiefit 1 , 7/ 7,.. .. 1 _____ . ) bst. ) nur das
Marburger ziemlich gleich steht. Und nun will ich Fhnen q' s ®erc^t fern" hervor. Aber auch die weltlichen auch sagen, tote das gute Glück Ihre und nteine Wunsche Abteilung („Gib acht auf die Gassen")
zu begünstigen scheint. Gestern machte ich einen Besuch bei I wahre Perlen moderner Lyrik. Wie farbenprächtig
°m°„ RussM-n WM* ItaM b« Ä’S SÄ3*” * » » bas Keine MW.’ „De? stabt (bei weitem dem angenehytsten Teile der Stadt, ein I Sommer starb. • •
Haus gekauft hat. Ich traf den Mann in seinem an das Haus ! Sommer starb...
anstoßenden Garten, und von der Fülle der mannigfaltigsten I ^on Abendlicht,
(Mandel-, Pfirschen-, Apricosen-, Birnen-, Blütben übe? Dem Kinde gleich, des klares Auge bricht,
rascht dachte ich und wünschte ich Sie und Ihre Frau I • r ?unb uoch lächelt, schlief es ein.
als Bewohner dieses Hauses (das noch einen schönen Ga?^ Nach einem warmen, sonnengoldnen Tag.
saal mit einem Altan hat, das den kleinen aber schönett I buftger Schleier auf den Bergen lag,
aorr fcyonen | Und purpurn leuchtete der wilde Wein. .
Wir müssen uns versagen, andere gleich gehaltvolle hprt fitor ttn^uteilen, und erwähnen nur z. B. das >en", „Geh vorüber, ftage nicht!" Wir
Garten beherrscht) — und heute gehe ich zu Kirchenrath
hi 9, sehr unterrichteten tind kräftigen Manne ! $robett f)icr"mif,
B 'K s ,« »«»er, w „Wr «,
au/h dieser Plan mißlingen, so hoffe ich doch bis zum I Enkelm Karl Geroks nur beglückwünschen, daß
Juni, wo Sie mich besuchen wollen^— ein gutes Sorti- I Lv 6a“f eigenen Wegen des Großvaters so würdig er* ment von empfehlenswerten Logis ausgespäht zu haben I wollen allen Liebhabern guter Lyrik —
Kommen Sie nur. Vor den rauhen Bünden wollen wir I .£eren Sa0[ rst ja ttt erfreulicher Weise int Wachsen Ihre gute Frau und Sie schon schützen. Von Ihren Meubles I ■t>or ernster suchenden Seelen dies
rathe ich nichts mitzunehmen. Sie können sich?hier und /refe Buchlem aufs wärmste empfohlen haben. Möge tn Mannhetm in einer Stunde alles aussuchen was Sie; s?1 J??, namentlich m der allmählich herannahen* der Art bedürfen und das alles um den billigsten Preis I" Weihnachtszeit erinnern! Gg. Schlosser.
So hat zum Beispiel meine Frau eine sehr nett gearbeitete I , .... ,
Commode mit dem Schloß für 13 Gulden sich hier machen Telegraphenratsel.
nJs ” UnE itoa£ b0JI. Kirschbaumholz und wohlgefirnißt). I ' "
tob nun bedenken Sie die angenehme Nähe von Mann- - '' . Nalmmqsmitt°l
Sw/- Stunden ist man dorten. So hörte ich am - . - Haustür
onntag erst hter et ne gute Predigt. Um 12 Uhr reißten wir | --.... Verstandsspiel.
QO uno kamen noch zeitig genug, um Spaziergänge zu i — .--Pflanzenteil,
machen, emzukaufen, die Stadt zu sehen — und nachdem I «v m — 1 — •--männlicher Vorname,
tote noch zuletzt im Schauspiel gewesen waren — konnten I r„x Striche entsprechen den einzelnen Buchstaben der zu
wir noch bei Mondschein zurückkehren nneft I ao^etnbcn , £tcr' ?eren Bedmtnng oben angegeben ist. Sind die richtigen mehr, sogar Ihre übr gen Fragen nacb der ui tniinfrfiPS 9cf*lnbm- ° "geben die ans die Punkte treffenden Buchstaben im
WA-Mu.,g b,r *** in -or. Nr.-
Kreist noch keine großen Bekanntschaften gemackit aber I 7 11 6 10 5
tch mußte^ nnch sehr irren^ioenn Sie es selbst nicht so ' 14 g
9iebart,°n: StnfiUft ®H'- - Rotationsdruck und Verlag d^LUhl'schen Univerfitäts-Buch. und Steindruckerei.^R?Lange, Gießen!------


