Freitag den 13. Februar.

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1903. Nr. 23

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schicklichkeit eines erfahrenen Kriegers um sich hieb, ob­wohl seine Waffe nur aus Holz war.

Da sieh nur einer den Kutscher, tvas gehen denn den"unsere Fische an?" schrie eine Stimme.Kümmere Du Dich doch lieber um Deine Gäule!"

Her müssen sie, Deine Fische", rief Terence, indem er auf den Wagen sprang und einen Dieb am Kragen packte.

Sir Greville, nicht minder mutig- hatte sich inzwischen eines andern Mannes bemächtigt, als das laute Geschrei beim plötzlichen Kuall eines Schusses verstummte. Einer der Kerls hatte eine Pistole auf Greville gerichtet, Terence aber, der dies bemerkte, war rasch besonnen, dazwischen gefahren und hatte den Arm des Schützen heruntergeschla- gen, wodurch die Kugel ihm selbst in die Seite drang.Die Polizei kommt!" rief eine Stimme, und wie der Blitz, als ob die Erde sie verschlungen hätte, waren die Diebe ver­schwunden, denn das Flußufer bot eine Menge verborgener Schlupfwinkel. Die Kämpfer der Angriffspartei aber hatten sich um den Verwundeten geschart.

Es ist nichts, nur ein Streifschuß", sagte Terence, schwer atmend.Sie sehen, ich kann ganz gut stehen und gehen. Nehmen Sie rasch die Strickleitern, Fackeln und Salme an sich", fuhr er auf die Brücke zeigend fort, wir dürfen doch unsere Siegesbeute nicht zurucklassen.

In diesem Augenblick aber wurden die Schmerzen uner­träglich er wankte und stürzte zu Boden.

stwei dlbende später trat Ladh Fanshawe, einen Brief tn der Hand, mit tiefbesorgter Miene ins Ammer ihrer Schwester.Da höre nur, was Greville schreibt , sagte I sie und begann zu lesen:Am Mittwoch abend machten I wir, verschiedene Herren und einige Schiffer, emen Angriff aus die Fischdiebe des Leamflusses. Auch Terence hatte ich zum Mitkommen aufgefordert, da ich weiß, tote erwünscht federn Irländer alle Arten kriegerischer Unternehmungen

I sind. Wir überrumpelten die mit Fackeln, Speeren und Heugabeln ausgerüsteten Kerls mitten m der Arbeit. Sie flohen auf die Brücke und besetzten sie wa ste indes m

I bedeutender Ueberzahl waren, so wurde der Kampf, den Terence, mit einem festen Stock versehen, leitete immer wilder und heftiger. Plötzlich zielte einer der Schurken

I mit einer Pistole auf mich, Terence aber, der es bemerkte^ wandte dZ Schuß von mir ab und bekam ihn dadurch ^lbit in die Rivpen Zuerst schien ihm die Verwundung aanz leicht zu sein bald aber mußte er doch nachgeben

I und setzt ist sein Zustand recht bedenklich, ^er Arzt be-

I fürchtet einen innerlichen Blutsturz, und wenn das em-

trifft, so sind seine Tage gezählt, ^ch kann wohl sagen,

LJ' kaum jemals in meinem Leben eine Sache so

nabe aeaanae^ ist Ich habe selbst eine kleine Schmarre am Kopß aber das hat nichts zu bedeuten. Aengstige Dich I Eo nicht, liebes Weibchen, ich werde Dir telegraphische

(Nachdruck verboten.) ,

Eine verhängnisvolle Fahrt.

Roman von B. M. Croker.

Autorisierte Ucbersetzung aus dem Englischen von Altoina B i s ch e r.

(Schluß.)

28. Kapitel.

Die nächtlichen Fischdiebe.

Wie verabredet, trafen Sir Greville, Terence, Mr. I Preston, General Armstrong und noch verschiedene andere Herrn am Mittwoch abend leise und vorsichtig auf dem I verabredeten Versammlungsort ein. Die Ankunft zu Wagen, I sowie lautes Sprechen war streng untersagt, und so konnte I man durch die stille Nachtluft deutlich hören, tote bte mit Fackeln ausgerüsteten Wilderer den Salm vermittels Schleudern von Steinen nach den niedrigsten Tümpeln des Flusses trieben. £ ,

Sie haben Netze gespannt", sagte der Schtffer Judge, der gelegentlich selbst ein erfahrener Wilddieb war.Horen die Herren das Hämmern? Wenigstens fünfzig Stück zogen die Kerle letzte Woche in einer einzigen Nacht aus lenen I Löchern heraus. Sehen Sie, da flammen die Fackeln schon auf!" Dank dieser an verschiedenen Stellen aufflackernden Lichter konnte die Gesellschaft eine ganz beträchtliche An­zahl eifrig beschäftigter Männer bemerken und daneben eine große Menge frisch aufgespiehter, glitzernder und schillernder, auf dem Gras ausgebreiteter Salme. Den vorsichtig, näher schleichenden Herren gelang ech die Diebe zu überraschen, die sich nun in wilder Flucht auf bt Brücke stürzten und sich dort mit Speeren, Heugabeln und andern ähnlichen, im Fackelschein glanzenden Waffen zum Kampf bereit aufstellten. Ihr Hauptzweck war, die hinter ihnen aufgespeicherten Fische U oerteidigen.

Wir müssen ihnen die Fische und die Netze ab nehmen", rief Dir Greville voll Zorn seinen Gefährten zu.Kommen Sie hierher!" Die Schar der Wilddiebe nnt den grimmigen, wettergebräunten Gesichtern sah m n- gestens ebenso wild und kamvfeslustig aus, als irgendern fe* r

"""Verfluchte Feiglinge I" schrie ein alter Kerl aus ihren Reihen heraus,ihr fürchtet euch 1«, keiner hat den Mnt,

doch sehen", erwiderte Terence, so­gleich vorwärts stürzend. Seine einzige Waffe war em fester Schlehdornstock, und damit schlug er sofort einem der Wilddiebe den Speer und einem anderen di« Heugabel aus der Faust. Ein allgemeines, heftiges Handaemenge entspann sich, bei dem Terence wütend und mit der Ge­