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tt gehört der :r, Berlin SW. 13,
Redaktion: August Götz. — Rotationsdruck und Verlag der Brüdl'schen UniversitSts-Vuch. und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen,
Gleichung.
Nachdruck verboten.
einen an Men Komfort gewöhnten Bewohner des Himmlischen Reiches nicht leicht ist, sich an die Unbequemlichkeiten in Paris, die steife Kleidung, das schlechte Essen, den Mangel an aromatischen Getränken, an gutem Tabak, an beschulter kaum sichtbares I Dienerschaft zu gewöhnen. Nein, am unangenehmsten w en afrikanischen | mir die Häßlichkeit der Europäer, deren rohe Gesichtsz g
‘ Lll . * " „' „ Auge beleidigte, sowie der üble Geruch, den selbst die hübschesten, frischgewaschenen .Frauenzimmer ausströmten. Es hat ein Jahr gedauert, bis ich,mich so
der Verfertigung der Fernrohre selbstverständlich noch nicht so weit vorgeschritten wie heute, und daher hielt es Roberts für möglich, daß sich Herschel zuweilen getäuscht haben könnte, zumal begreiflicherweise über das Vorhandensein einer Nebelmasse am ehesten durch irgend eine Trübung
„ * der Himmel" 52 HimmeWegivnen beschrieben hat. Herschel
F jl P A H U lt d. | arbeitete mit seinem großen Spiegelteleskop, vrelleicht dem
Sparsam 6«»6 ff rannenHimmels ebenso viele aus-
einer jeden Hausfrau. Als eme Zeitschrift, dies srch Mr Aus- I I & Nebelmassen, die der Himmelforschung bisher un- gabe geste t bat, m diesem Anne ihren^LeMnE auf 8^ sieben w«en. Vor 100 Jahren war mau in
dem umfassenden Gebrete häuslichen Lebens und Wirkens | k», r »rn h+uw o ««h h rfi, rtnA nlrüt
ein Führer und Ratgeber zu sein, empfehlen wir vor allen ähnlichen Wochenschriften „Dies Blatt „ Hausfrau !" (Verlag Friedrich Schirmer, Berk..
Neuenburg erste. 14a). Diese Zeitschrift.ist^fur die An- . ^^lmässV mir'''e^steil' durch irgend eine'Trübung gelegenheiten des Haushaltes, sowie für Mode, Kinder- I Blickes ein Irrtum entstehen kann. Roberts benutzte ein garderobe, Wäsche und Hondarbetten (vrele tausend Ori- | Soieaelfernrokr von 20 Zoll Weite und eine fünfzöllige ginal-Modelle und Zeichnungen jährlich) nebst reichhaltigen I Herstellung von Photographien und erreichte auf
Schnittmusterbogen von einer Vielseitigkeit und Gediegen- M Aise MLer dle mindestens so scharf sein mußten wie heit, die unübertrefflich genannt werden kann. Awei I Herschel durch sein Riesenteleskop hatte beobachten
illustrierte Jugendzeitschriften als Gratisbeilagen v er voll- I L ' A rtettte sich nun heraus, daß ut 48 von den 52 ständigen den Inhalt dieses wertvollen Familienblattes | et««?« ferne Svur einer Nebelmasse auf den Photographien und dürste unfern Leserinnen dieser Hinweis bet dem Mgmn Mlen k^ne Spur Bilder war eins
des Quartals gewiß Veranlassung geben, sich ein Probe- W entdecken war^ uno n T faum ti!£)fIftonbig ge, abonnement auf „Dies Blatt gehört der Hausfrau! zum l 1 J v konnte wie sie auf den Photographien erschien. Preise von 1.75, Mk. vierteljährlich oder 15 Pfg für ein V^-^Lerä Nun hat aber weiterhin der Leiter der Heft, bet der nächsten Postanstalt ober Buchhandlung zu ! - „ Aerkes-Sternwarte, Professor Bernard, das Wort
bestellen oder vom Verlage gratis und franko eme Probe- 8 b, A Verteidigung Herschels M übernehmen,
nummer zu verlangen. Das uns vorliegende Heft 27 ent- I ^.8 Astronom hält es von vornherein für unwahrscheinhält außer vierzehn Seiten praktischen und belehrenden I ' . e-n r0 g^Mer und ausgezeichneter Beobachter wie
Inhaltes, zehn Seiten illustrierten Unterhaltungsteil, neben I 'm;„<■ 40 ^on 52 Fällen geirrt haben sollte, und für b« s--t,-tzung°n ber beiten Romme .Mnsame Seelen» M He-ltzel vermnM«
=t^Ä"e“”Ä“bS Wfi BS“"“ * —Ä“ »*• “»* Babylon" und „Ein Streifzug durch das Berliner Studenten- I Qnonnevei..
viertel", welche durch fünfzehn Illustrationen veranschau- | Menschengeruch. Daß Neger und Chinesen für licht werden. I e(tte europäische Nase „unangenehm riechen", rat einen
I stärkeren Ausdruck M vermeiden, ist bekannt. Daß aber I auch umgekehrt das gleiche der Fall ist, lehren uns ver- Verrnrf«)ter. I schiedene Auslassungen von Asiaten. Im „Globus schreibt
Pariser Ostereier. Man schreibt dem „N. W. Tgblck I ein Japaner, Dr. Buntarv Adachi: „Der Europäergeruch aus Paris: Noch in keinem Jahre haben die Confiseure | ist in Japan allgemein bekannt. Für die Japaner rst der und Chokolüdefabrikanten einen solchen Aufwand an Püan- | Geruch der Europäer sehr auffallend, besonders der) Eu tafie gezeigt, wie zur heurigen Saison. Als besonders I päerinnen. Er ist stechend und rimzig, nach Jndividu n pikante Novität nennen wir Osterhasen in den verschie- I verschieden, bald süßlich, bald bitter. Ost ist densten Größen, die statt der Hasenköpfe portraitähnliche I so stark, daß er das ganze Ztmmer erfüllt. De < >eruch f h Gesichter bekannter und berühmter Persönlichkeiten auf-I in engem Zusammenhang mit dem Alter. M weisen. Bai den Eiern selbst gibt es die allergrößten Kon- riechen nicht oder weniger „als Leute rm kräftigen Atler. traste: bald Riesenexemplare, bald ganz kleine Dingerchen, | Die meisten Japaner, die längere ^"t in Eu op '
und das merkwürdigste dabei ist, daß, je Keiner bas Ei, I finden den Geruch der Europäer J 5 -
um so kostbarer der Inhalt. Es ist ja auch selbstverständlich, nach Monaten aber nicht mehr. Der „Geruch soll vurcy daß ein Paar Bontons geringeren Raum einnimmt, als I Waschen niemals ganz zu entfernen sein, ^n h se, irgend ein noch so elegantes Toilette stück. Eine reizende I bekannte General Tschenkitong, vormals Milita t G Idee bilden Eier, auf welchen kleine Postillons reiten; der I der chinesischen Botschaft in Paris, letzt wede f
Inhalt des Eies ist sehr häufig ein der Zeit angemessenes schreibt in seiner Vorrede seines Buches über die ^anzosen. Rundreisebillet zu einem Osterausflug. Wunderhübsch und I „Am unangenehmsten war nur, als ich m pa 1 t, zierlich präsentieren sich, auf einem Tablett aufgestellt, eine | nicht die Veränderung in ^r^Lebenswerse,^ov ^^h Henne mit ihren Küchlein. Jedes der Tierchen trägt im Innern ein Ei und dieses wieder birgt je ein den Dimensionen angemessenes Geschenk. Mr. Marquis hat Chokolade- eier ausgestellt, die kleinere und immer kleiner werdende Eier enthalten, bis dann Nummer Zwölf ein k 7"/) “ , , , „
Dingelchen herauskommt. Als Hinweis auf den afrikanischen I mir die Häßlichkeit Krieg sieht man Neger, die auf dem Kopfe wahre Rocheier I mein künstlerisches^ aus Chokolade tragen. Netzend sind die für Herren be- ! s s 7 stimmten Eier in Form von Billardkugeln. Dieselben ruhen I ausströmten, w.» yui cm .x
aus einem kleinen Billard, dessen Laden Zigarren und I daran gewöhnte, daß meine Nase mch>t mehr fortway Zigaretten enthalten. Für reiche Leute kamen Eier auf den | beleidigt wurde."
Markt, die mit prächtig imitierten Roentgenstrahlen ver- | -----------
sehen sind. Zündet man diese an, so verschiebt sich ein Teil, und der Inhalt des Eies wird sichtbar. (Sin kühner Zuckerbäcker im Palais Royal ist mit einer neuen Idee in den Vordergrund gekommen. Er hat Riesenhennen ausgestellt, die, wenn man den Mechanismus in Bewegung setzt, eine . ..
Menge Figürchen schöner Theaterprinzessinnen ans Licht | a wichtiaer Teil des Körpers, b männlicher Vorname. 0 europäische befördern; doch diese letztere Neuheit findet bei den Pa- | Hauptstadt, d schmackhafter Fisch, x Landschaft in Europa, riserinnen absolut keinen Anklang. j (Auflösung in nächster Nummer.)
Astronomische Irrtümer. Dr. Isaak Roberts, | ,
ein Astronom, der namentlich durch seine wundervollen | Austösung des Kapselrätsels tn vor. vcr.r
Himmelphotographien bekannt geworden ist, hat sich in letzter I Em jeder ist seines Glückes Schmied.
Zeit eine eigenartige Ausgabe gestellt. Er wollte nämlich I mit Hilse der Photographie den alten William Herschel I nachprüfen, der in einem berühmten Aufsatz über den „Bau |


