Ausgabe 
9.11.1903
 
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das der

(Auflösung in nächster Nummer.)

Auflösung des Bilderrätsels in vor. Nr.r Kleines Einmaleins.

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tätiqfeit herabsetzen kann. Er hat gefunden, daß diese Herab- setzuna viel beträchtlicher war, als man es ahnen konnte, hm Verlauf der ersten Stunde, die dem Einnehmen einer Mahlzeit folgt, erreicht die ohne Ermüdung ausgefuhrte Arbeit kaum die Hälfte der in nüchternem Zustande voll­brachten Arbeit; aber die Verminderung wird vom Beginn bis zum Ende dieser ersten Stunde ständig größer. Von etwa 75 Proz. in den ersten zehn Minuten fällt die Arbeits­leistung von der 45. bis zur 60. Minute bis auf 10 Proz. Ter Einfluß der Würze der Reizmittel, tote Tabak und Alkohol, macht sich in einer sehr deutlichen Art bemerkbar, indem er die Ermüdung beseitigt, aber nur für eine seyr kurze Zeit, die niemals 10 Minuten überschreitet; dann er­scheint die Müdigkeit wieder, und zwar stärker, als sie es ohne diese vorübergehende Erregung gewesen wäre. ,

Eine wertvolle kleine Schrift trifft eben em:Die häusliche Pflege bei an ft ed eit b eit Krank- heiten,insbesondereLeianfteckendenKinder- Krankheiten. Drei Vorträge von Dr. K. Doll, Karls­ruhe. Heft 5 derVeröffentlichungen" desDeutschen Ver­eins für Volkshhgiene", herausgegeben von Dr. Beerwald, Berlin. München und Berlin, R. Oldenbourg, 40 Pfg. Die Dollsche Arbeit ist sehr geeignet, ihren Zweck zu erfüllen und in den weitesten Kreisen der Bevölkerung über die Krankenpflege und besonders auch über, die schwierige Krankenpflege bei ansteckenden Krankheiten Belehrung und Verständnis zu verbreiten. Der Verfasser erläutert zu-

Kreuzrätsel.

Nachdruck verboten.

» 12 flattert im Wind

** 84 Amstracht .

--- 14 hohe Körperschaft 4 32 Musikinstrument

treffend geschildert in Voß Gedicht Der siebzrgs die Krankenpflege die höchsten Anforderungen.stellt, sowie

burtstag", wo die Schlot eg er t o chier sag . geständia aus demselben Grunde an der Tuberkulose eine Schilderung SS® 2.S;

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Redaktion: August Götz. Rotationsdruck und L-erlag der Trüll'schm Uuiversttöts-Tuä- und Cteindrnckery, R. La

--------- I LrLevarisches.

Kesundyeitspflege. _ Festnummer zu den Leiden großen gegenwärtig

Kalte Füße.Kopf kalt, Füße warm" ist nach Hüfe- in Köln und Hamburg stattfindendeu Frauentagen ist bad lands Ausspruch die erste Bedingung zum allgemeinen neueste Heft der illustrierten..WmouatsMist ^Frauen Wohlbefinden des Menschen; sind die Füße kalt, so kann | Rundscha u" besonders stattlich ausgefallen, man nach ärztlicher Ansicht sicher Voraussagen, daß der eröffnet den Reigen der Beitrage urrt Egen vorzüglichen betreffende Mensch krank ist. Die meisten kalten Fuße sind I Betrachtungen über das Thema vonMann und> Weib und auf Blutarmut zurückzuführen. Man wird zwar häufigNietzsche und die Frauen". Efseys zur Frauenbewegung genug hören, daß der Betreffende sich ganz wohl befindet, betttetn sich!Beruf und Hauswirtschaft ^n Hulda Mauren^ dock ist dies nur scheinbar der Fall, denn die kalten Fuße I Brecher,Die Organisation der land Wirtsschafl sind ein sicheres Zeichen, daß der Körper nicht die nötige ^chen Frauen" von Marie Lrschuewska^Arbeiterinnm Blutmenge oder die richtige Blutmischung besitzt, um den und Arbeitszeit" von Henriette Furth. Die von Dr gan m Körper gleichmäßig zu erwämuein Derartige kalte j^r. Marie Raschle geleiteteSech sbetlagc- behände» das Füße sind nur durch vollständige Aenderung der Lebens- ThemaVon der Pflrckt, sich operieren z weise zu beseitigen; das wichtigste hierzu ist gute Atmung, lassen." Ricarda Huch und Isolde Kurz werden m von die größere Zufuhr von Sauerstoff in die Blutbahn. . Die Porträts geschmückten Charakteristiken, voDgefu^/.' « sitzenden Kulturmenschen atmen viel zu langsam und nicht Berufsleben der Frau geividmete Tetl behandeltDie B cf genug, um dm Oxydationsprozeh in den Lungen rufsarten der Mode ndusttte". Carmen Tem plaudert^übe- dauernd dürchzuführen. Durch die Trägheit des Atmens bie uiustergiltigen be§

erschlaffen naturgemäß auch alle eblett Organe, unb das h^ims". Dem Schönheitsbedurfnis der Lesernmenist e Nervensystem besonders wird durch Mangel an verbrennen- lteue Rubrik gewidmet:Räubereien e|rU

dem Nervenöl o krankhaft beeinflußt, daß keine kräftige tiber Schönheitspflege" von J^u ffl n Walter Breslau, Blutwelle mehr die äußersten Spitzen der Arme und Beine b{e einem Aufsatz über Nagel- und Handpflege ve erreicht/ Aber auch der anregende Gebrauch kalten Wassers, gönnen. Noch! prakterischen Interessendient der eb^al bei täglichem Abreiben der Füße bringt nur daun Hilfe diesem Heft zum erftenmal emfc&enbe

gegen kalte Füße, wenn zuvor längere Zeit eine energische fünft und Haushaltung, der eine Reihe neuer Rezepte aus Atmungsgymnastik geübt worden ist. Trifft aber die Bor- der dänisch-schwedischen Küche bnu^. Estrattv ft aus etzung zu, so dürfte letzteres Mittel am besten geeignet das neue Heft der Frauen-Rnndschau reichhaltig Max & D^ von

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starke körverliche Tätigkeit kurz nach einer Mahlzeit die Kmderpoesie. ~ ^,nsmnsstell-

Vekdautmg stört und aufheben kann. Unter dieser Beding- - Die Kunst de s^J ah re s. Deutschs^nstaus^ ung werden in der Tat die Magenabsonberungen mehr oder I ungen 1903. Elegant kartonmert 1 '

weniger vermindert. Die geistige Arbeit kann dieselbe lagsanstalt F. Bruckmaun.) Zum zw ei Male tott me

Wirkung hervorbringen. Umgekehrt vermindert aber auch Verlagshandlung mit dieser Jahrespubltkakon vor

M Arbeit der V?rdauung die seelische Tätigkeit in allen »übenden Kreise; das Werk 8^ wiederum m üb«sM-

Formen. Der französische Forscher Förö hat nach derMed. »cher Form das Hervorragendste aus den dresiaymg n

Woche" interessante Experimente angestellt, um zu ermitteln, | Kunstausstellungen ttt borzuglichen Repr f t{d itenben

SSW ÄdS fefi LW als viele Seiten Text. So ist denn fern HauModg der, daß nur Bilder selbst zu dem Beschauer sprechen. Die Auswahl derselben ist mit großer Sorgfalt getroffen worden, es durchs kaum eine der wichtigeren künstlerischen Erschentuti0en auI den diesjährigen Ausstellungen fehlen. Dies und dte- reiche illustrative Ausstattung im Bere it mit dem s>ttsta»n Breis 275 Abbildungen für Mk. 5--- empieyien

dort gewonnenen Eindrücke.