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Mauer, die z:
er
Tauschrätsel.
«Nachdruck verboten.)
b.
Gebäude. Nahrungsmittel. Charaktcrzug. Märchengestalt. Land in Asien. Baum. Gesäß.
Hausgerät.
Himmclsbewohner.
Tiakons — ich - Gott. <
a.
1. Nagetierchen
2. Getränk
3. Empfindung
4 Glück Land
5. Alles Gewicht
6. Rückstand
7. Himmelskörper
8. Wasserlicr
s e kenne, zu feige, träge, müde und zu zweqeuw; pc ver- jöslnen sich allzu schnei' mit dem Gedanken, daß sie Pechvögel seien, daß das L den sie betrogen habe, anstatt zu kämpfen. kritisieren sie, nennen die Welt gemein und ver- g s en, daß ihre Kritik allmählich zur G meinhert wird.
l’.ch wurde geliebt, das Glück war nahe, und schien Schulter an Schulter mit mir zu leben. Ich jubelte und trillerte, ohne mir Mühe zu geben, mich zu begreifen, ohne zu wissen, worauf ich wartete, was ich vom Leben begehrte, — und die Zeit ging dahin.
liebe Sie", sagte er. „Ich liebe Sie und- bin glücklich, daß ich Sie sehe. Ich weih, daß Sre Nichtmeine Zrau werden können, aber ich will und begehre nichts, nur Pn(f™, wissen, daß ich Sie liebe. Bitte, antworten Sre nur nicht, beachten Sie es nicht, nur wissen Sie, daß Sre ,nir teuer sind, und erlauben Sie mir, Sre anzuschauen.
Seine Begeisterung bannte mich jetzt völlig. Ich blickte in sein verzücktes Gesicht, hörte seine Stimme, die srch mrt deni Geräusch des Regens vermischte; tote verzaubert stand irb da, unfähig, mich zu regen.
Gerne hätte ich ohn' Ende in diese leuchtenden Augen sckraiien, diese Stimme vernehmer, mögen.
„Sie schweigen — das ist schön!" sagte Pjotr Sergje- iewitsch. „Schweigen Sie noch länger!"
Mir war so wohl zu Mut, ich lachte vor Vergnügen und rannte im strömenden Regen nach Hause zu; auch er lachte und lief hüpfend hinter mir her.
Lärmend, wie Kinder, naß, außer Atem, auf der Treppe polternd, stürzten wir in die Zimmer hcnern. Mein Vater und Bruder, die nicht gewohnt waren, mich ausgelassen und lachend zu sehen, blickten mich erstaunt an und fingen
Bor mir zogen liebende Menschen vorüber, huschten Helle Tage und warme Nächte vorbei, sangen die Nachtigallen, duftete das Heu — und all das Liebe und Wundersame in der Erinnerung verging mir, tote allen, rasch, spurlos, ungeschützt und verschwand, tote eilte Wolle. . . . Wo blieb das alles? . „
Mein Vater starb, ich wurde alt; alles, was mich einst liebkosend mit Freude und Hoffnung erfüllte — das Prasseln des Regens, das Rollen des Tonners,. die Gedanken an das Glück die Gespräche über die Liebe - all.dies war nur eine Erinnerung, — und vor mir sehe ich eine gleich- mäßige öde Ferne: auf der weiten Ebene keine Menschenseele, und dort am Horizont ist s dunkel und unheimlich.
Es klingelte. ... Tas ist Pjotr Sergleietoitsch. Wenn ich im Winter die Bäume sehe und daran denke, wie sie im Sommer für mich grünten, dann flüstere ich: „Oh, meine L^Auf Empfehlung meines Vaters ist er schon längst nach der Stadt überwiesen worden. Er ist ein wenig alt und e n wenia mager geworden. Schon lange macht er feine Siebt» erklärungen mehr, spricht keineni Unsinn, liebt seinen Ttenst nicht, hat irgend ein Leiden, ist enttäuscht, hat ein Kreuz über das Leben gezeichnet und lebt unwillig, ^etzt hat e sich au den Kamin gesetzt; schweigend blickt er ins Feuer.
i Ich wußte nicht, was ich sagen sollte und fragte.
„Nun, was giebt's?"
Wieder Schweigen. Ter rote Schein des Feuers huschte über sein trauriges Gesicht.
Ich gedachte der Vergangenheit, und plötzlich zuckten meine Achseln, mein Kopf senkte sich, ustdrch begann bitter lich zu weinen. Ein unerträgliches Gefühl des .Mitleids mit mir selbst und mit diesem Menschen packte mich, und eine leidenschaftliche Sehnsucht nach dem, was vergangen war und was das Leben uns nun versagte. Jetzt dachte ich nicht mehr daran, wie vornehm und reich ich war.
Ich schluchzte laut, drückte meine Schlafen fest und stammelte: „Mein Gott, mein Gott, ein verlorenes Leben... ■
Und er saß schweigend da und sagte zu mir:
Weinen Sie nicht." Er fühlte, daß die Zeit gekommen war," da man weinen mußte. Ich sah ^/"nen Augen an, daß er mich bedauerte; auch ich bedauerte ihn und zürnte diesem feigen Pechvogel, der es weder verstanden, meut, | noch sein eigentliches Leben zu gestalten. , .
Als ich ihn hinausbegleitete, zog er mi Vorzimmer, wie mir schien, absichtlich langsam seinen Pelz an. Zweimal küßte er schweigend meine Hand und blickte rn mein v weintes Gesicht. Ich glaube, daß er dabei an das Gewitter, den Reaenstrom, an unser Lachen, an mein damaliges Gesicht dachw § wollte mir etwas sagen er hätte gern ge proche^ sagte aber nichts, nickte nur mit dem Kopfe und druckte mit I feit die Hand. Gott sei mit ihm! .
I Nachdem ich ihn hinausbegleitet hatte, kehrte ich ms Wohnzimmer zurück uud setzte mich wieder auis Sofavor den Kamin. Tie roten Kohlen überzogen sich mit Asche ! und fingen an, zu verlöschen. Ter Frost klopfte noch wütender an die Scheiben, der Wind heulte m der Kamin- s röhre.--- ---------------
Bornamen. _ .
(Auflösung in nächster Nummer.)
Auflösung des Silbenrätsels in vor. Nr.r
Parade.
9. Fanqgeräk — Himmclsbewoyncr
Aus den Wörtern, deren Bedeutung unter a angegeben ist, solle« durch Umwandlung des Anfangsbuchstabens die unter b angedeutete« Wörter gebildet werden. Sind die richtigen Wörter gesunden, ergeben die Anfangsbuchstaben derselben unter b im Zusammenhang einen weiblichen
auch au zu lachen. —
Tie drohenden Wolkn hatten sich verzogen, der Donner war verstummt, aber aus Pjotr Sergjejewitschs Bart glanz- teu immer noch die Regentropfen. Wahrend des ganzen Abends bis zum Wendbrot saug und pfiff er, spielte geräuschvoll mit dem Hund, den er durch alle Zimmer jagte, I sodaß er um ein Haar den Tiener mit dem Samovar um- I gefloßen hätte. Bei Tisch aß er viel, machte faule Witze und versicherte, daß, wenn man im Winter frische Gurken I esse, es im Munde nach Frühling dufte.
Als ich mich schlaseu legte, zündete ich das Licht an und machte das Fenster weit auf: em unbestimmtes G.suhl bemächtigte sich meiner Seele. Ich dachte daran, das; ich frei gesund, vornehm, reich war, daß ich geliebt wurde, und vor allem, daß ich vornehm uud reich - vornehm und reich war! - Wie schön war das, mem Gott! . . Als dann ein kühler Luftzug mit dem Tau aus dem ©arten in mein Zimmer drang, hüllte ich mich fester m die Betten ein und bemühte mich zu begreifen, ob ich Psotr Serme- I jewitsch liebte oder nicht. . . . Ohne zu einem Entschluß zu kommen, schlief ick> ein. , ... ,
Als ich des morgens auf meinem uifseu die zckt rüden Sonnen flecke und die Schatten der Lindenzweige sah. erstand das gestern Erlebte lebhaft in meinem Gedächtnis. Tas Leben schien mir so reich und mannigfaltig, ,o voller Herrlichkeit. Eine M lodie umnunb, flech te ich mich rasch an und lief in den Garten. . . . lind was war nachher? Nichts — nachher kam nichts.--
Sm Winter, wenn wir in der Stadt lebten, besuchte uns P otr SergjejeiA sch s ftett. Tie Bekannten vom Laude sind » ir auf dem Laude und im Sommer anziehend,; in der Stadt dagegen und im Winter verlieren sie die Hälfte ihrer Vorzüge. Wenn man ihnen in der Stadt Tee auswartet, so hat man die Enipfindüiig,, als hätten sie fremde Röcke an und als ob sie den Tee ,zu lange mit dem Löffel rührten. Auch in deStadt sprach Pjotr Sc gjejcwitsch zuweilen von Lieb :, aber es kam ganz anders heraus, als auf dem Laube: In der Stabt fühlten wir stcuker die ™ ' • 7,,:;chen uns stand: ich war vornehm und reich,
arm und nicht einmal von Adel, der So:,m eines
, Untersuchungsrichter und weiter nichts. Alle beide - info-ge meines jugendlichen Alters, er — weiß arum — beirachteten wir diese Mauer als sehr hoch uud stark: u-enn er uns in der Stadt besuchte, lächelte er gezwunw ii uud tri! sirrte dir höhere Welt, und er schwieg düst-i- torim außer ihm noch jemand im Salon war. Es gibt feine solche Mauer, die nicht gebrochen werden könnte, ab : die .S'ld n des modernen Romans sind, soweit ich träge, müde und zu zweifelnd; sie Verne! mit dem Gedanken, daß sie Pech-
Redaknon: Tur. Pla.o. Rm-t.-nsdrucl .ml Verlag der Br üb .'wen Univerfit-t-.Bii«. nnd Ll.indrnüerei (Piets« Erben) in Gießen.


