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I d!ut nimmt, mein Leben Vetter zu führen, das

I ist die Verachtung", er sprach dies Wort kaum hörbar | aus,nnt der Du Mch von mir losgesagt hast. Alles andere, Deinen Verlust, mein Unglück, meine dunkle Zu- I kun t werde ich tragen. Nur von Deiner Verachtuna mußt Du mich lossprechen. Deshalb habe ich den Weg Z Drr gemacht. Ich habe die Strafe, die mir auferlegt hast, verdient. Wer denke auch daran, wie ich versucht: habe, das, was ich an Dir gesündigt, wieder gut zu machem Noch kurze Zeit und das Gesetz erklärt Dich für freu Sage mir, chaß wir in Frieden scheiden, dah Dich mein Un- glück versöhnt hat, und daß Du von meiner Wandlung! überzeugt bist, Zum Zeichen dafür gieb mir Deine Hand, dann will ich gehen."

Ms er vorhin eintrat, schrie etwas in ihr aust Es war ihr Herz gewesen. Wer sie hatte ihren Willen aufgeboten und es wurde stumm. Er mochte reden, tote und toas er wollte, ob sie ihm glauben konnte oder nicht ste wollte nichts hören. Sie hatte ihren Willen auf­geboten.

Er schwieg und wartete.

!Und das ist alles, toas Du von mir willst, weshalb Du gekommen bist?" fragte sie höhnisch.

Alles, Bell!"

Sie lachte schrill auf.

Ich will Dir sagen, warum Du gekommen bist. Um eine Szene vor mir aufzuführen, bist Du gekommen. Eine Szene Deines vornehmen Gewissens. Und nun, nun hoffst Du, daß! ich mich von neuem vou Dir täuschen lassen! werde und alles nimmt zuletzt noch mit uns Beiden ein gutes Ende. Das ist es!"

Er starrte sie an.

Bell!"

Nun?"

-/Das denkst Du nicht, was Du jetzt sagst!" Meß er hervor.

Doch, ich denke es ich denke es."

Sein Mut brach zusammen. Sie wär von Stein. Darauf war ich nicht vorbereitet", murmelte er. Mas kann, was darf ich Dir noch glauben!" rief sie triumphierend. '

schwieg. Nun war er das stand in diesem Augen- blrck klar vor seiner Seele ein verlorener Mensch. Die Welt, tn der er einst gelebt hatte, die Heimat, die Menschen/ unter denen er geweilt er durfte dahin nicht mehr zurüch Niemand von denen, die ihn einst gekannt, sollte von seinem Ausgang, fernem Ende Zeuge sein. Nur einer Pflicht noch hatte er sich rn diesem Leben zu erledigen, der an feiner Schwester. Das war das Einzige, über was er noch mit shr, dre vor ihm stand, zu sprechen hatte. Das alles war m dresen wenrgen Sekunden für ihn zum deutlichen Ent­schluß geworden.

,, stich w a r sie schwach gewesen jetzt, wenn er

M ssMsh wollte sie so stark fein, wie noch nie in Mem Leben. Wer jemand hatte ihr gesagt, ihr in's Gesicht gesagt, daß sie ihn noch liebte noch jetzt, Noch immer? lind wenn diese Liebe stärker war, als alle Md Vorsätze, wenn sie jetzt, wo er kommen würde, über- mannt würde von ihr? Gut, so wollte sie zwischen sich stnv ihm einest Abgrund ausreißen einen Abgrund, jd tief und weit, daß keine Brücke nrehr darüber führen sollte. Bas für emen Wgrund? Noch wußte sie es selber sticht. Wer kein Steg sollte mehr darüber führen. Sie war gerüstet, ihn zu empfangen.

Als Carla zu Herwarth hinausgeeilt kam, schreckte N 9uf wie aus einem wüsten, quälenden Traum. Bei den Walzerk,langest, die aus dem Hause drangen, malte er sich auch wrsüm sre, die sein Weib war, noch sein Weib, andere Manner jetzt den Arm legen würden, wie sie mit ihnen plaudern Und lachen würde. Es war die Eifersucht, die zum ersten Male über ihn kam. Er dachte an diesen Med Bennet, ihren Vetter und was sie ihm von diesem Manne ernst gesagt hatte, welche Sympathie sie mit ihm lerband. Würde sre ihn immer, auch jetzt noch, nur so teb/rl tote einst tote ihren Bruder? Jetzt, tvo sie Trost stötig hatte und rhu doch wohl auch suchen würde? Und

immer wieder tönte der Walzer wie Musik der Hölle......

Und letzt hörte er, was er nicht glauben konnte. Daß re herert war - bereit, ihn zu empfangest. Carla führte rhn.

.Go trqt er in das Gemach.

vor stehen^sah^ ntit/ al8 er fie in ihrer Herrlichkeit ,,Du hast mich zu sprechen gewünscht", begann sie, Gchwester, daß. ich mich dazu herbeige- lassen habe. Was willst Du von mir?"

- W M öst ihm, als käme er stm ein Almosen betteln er nicht darum? Zn dem ganzen Glanze ihres Reichtums, wie er rhn an ihr und auch an anderen Mauen noch me gesehen hatte, stästd sie vor ihm M

uLaß mrch Drr erst danken", erwiderte er,dafür, daß N Dich nych einmal sehest darf. Weshalb ich Dich aber

Du hast Recht", sagte er,und ich will auch nicht mehr versuchen, Dich zu überzeugen. Nicht für mich bitte )i Dich mehr nur noch für Carla, für meine Schwester. Du hast sre emst lieb gehabt. Der Weg, den ich jetzt gehest werde, Mrd mich von ihr trennen. Dann ist sie ganz allem t«n diesem Lande. Ich weiß nicht, wem ich sie an­vertrauen soll. Sie hat ihr kleines Erbteil und sie würde! deshalb niemandem zur Last fallen. Willst Du die Hand über sie halten?"

Sie verstand ihn nur halb und sie wollte ihn ja nicht verstehen. Bon Carla sprach er. Er wollte sie ihr lassen, schenken. Nem, ihr Herz war d o ch nicht ganz erstarrst uub nust durfte sre sich gestehen, wie bei dem Anblick dteses Krudes ihre ganze alte, schwesterliche Zärtlichkeit und Sorge toteper ausgewacht war und welche Freude er ihr mit entent solchen Gedanken machte.

>/Ja, ich will", kam es von ihren Lippen.

Ich danke Dir."

Sie hatten sich nichts mehr zu sagen. Er ging-

Aber an der Thür, einer dunklen Gewalt gehorchend, wandte er sich noch einmal um.

Bell", sagte er,glaubst Du mir jetzt, jetzt wo ich gehe weshalb' ich! zu Dir kam?"

dlnd sie sah, daß er ging und niemals wiederkommen wurde, und so vergaß sie ihren alten Vorsatz.

//Ich glaube Dir's", klang es zu ihm herüber, herüber wie der Posaustenstoß der ht das Geständnis von ihr, daß guer mehr hielt, das Geständnis,

früher die Arme um ihrest Hals und barg, unbekümmert um das kostbare Kleid und ob sie diesem Schaden that, das weinende Gesicht an ihrer Brust, Und Bell ließ sie weinen und sich das Kleid von ihr verderben und stieß sie nicht zurück. K

< »Was also verlangst Du von mir?" sprach sie dann, daß tch thm seine Mite gewähren soll?"-

Clara nickte nur.

Wo ist er?"

Er wartet draußen im Garten."

Carla", entrang es sich ihr endlich,weil Du mir lieb gewesen bist! Was ich, thun will, das ihn' ich stur für Dich!"

Bell!" jubelte Clara auf.

Sie sah zu ihr empor, aber Bells Miene war hart und kalt wie vorhin.

_ ,Versteh' mich recht," sprach sie,er hat mich um werter nichts, als um eine Unterredung gebeten, um Deinetwillen, soll er sie nun erhalten. Mehr aber versprecbe sch Dir n i ch t Hast Du das verstanden?"

Ja, Bell.

Dabei strahlte sie vor Glück. War es nicht alles, was Herwarth begehrte, und würde sich das Uebrige nun Picht von selbst ergeben?

Hole ihn, und laß mich mit ihm allein."

Dank, Bell, Dank!"

Sie wollte rhr die Hand küssen, aber Bell riß sie ihr fort. p 1

Tanke mir nicht", sprach sie mit einem sonderbaren Nachdruck,nun geh' I"

Carla eute davon.

Bell blieb allein.

Sie preßte die Hände gegen ihre Schläse, gegen ihr Wrrmsches Herz und sank auf den Divan.

... jedem Momente konnte er eintreten dort durch die Thür. J

War sie schwach gewesen? Schwach gegen die stummen I Mänen eines Heuten Mädchens, weil sie es einmal lieb gehabt hatte?