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nicht überschritten werden kann. Welche Bedeutung die An­wendung des Hypnotismus zur Dressur von Tieren und vielleicht auch in der Tierheilkunde gewinnen kann mutz durch weitere Untersuchungen bewiesen werden, an denen es wahrscheinlich nicht mehr lange fehlen wird, da sie auf ein ungewöhnlich interessantes Gebiet fuhren.

Rätsel.

(Nachdruck verboten.)

Zwei liebliche Schwestern verbanden sich

Und sind dann als Eins nur bekannt:

A,z Zwei in Deutsü land geboren, als Eins Gestorben an deutschem Strand.

Und wird dem Einen ein anderes Herz, Ein fleißiger Mann wird genannt;

Jin dürftigen Heim ost sür kärglichen Lohn Schasst nützlichen Stoff seine Hand.

Und Einen auch ncnnt's, dem der Muse Gunst

Ten Kranz des Ruhmes wand, Ein Meister im Reich der Töne, der Viel holde Weisen erfand.

(Auflösung in nächster Nummer.)

Auflösung des Telegraphenrätsels in vor. Nr.r Wer Neider hat, hat Brot; wer keine h°t, hat N°t (Weber, Nest, Lieder, Schatz, Haut, Berlin, Note, Zwerg, Kerl, Nnrh

Schatten, Schalter, Knoten.)

feit erfordert. Nach der Beurteilung des Augenarztes ist noch ein Punkt mit Bezug auf die Schreibmaschine hervorzu- heben, nämlich die Thatsache, daß sich gewisse Fehler des Auges bei Benutzung der Maschine besonders bemerkbar machen. Die Notwendigkeit, den Blick schnell auf die Tasten zu fixieren, erlegt den Augenmuskeln eine Spannung auf, die beim Vorhandensein bestimmter Augensehler nicht ge­leistet werden kann. Diese Fehler kommen häufig erst durch die Thätigkeit an der Schreibmaschine zum Vorschein, wäh­rend sie sonst für den Betreffenden unauffällig geblieben waren. ____________

gingen ein wenig zur Seite, um den blendenden Schein durch die Schilfspitzen dämpfen zu lassen und um gleich­zeitig einen schönen Aussichtspunkt zu fmden. j

Tort breitete sich der große, stille Wasserspiegel aus, I mit grünlichen Schatten und himmelblauen Lichtslecken I überzogen, von allen Seiten vom Walde umrahmt utib | mit einem breiten Kranz von Schilf verbrämt, dessen ferne j Spitzen im Lufthauch erbebten. Hunderte von Stampfen längst erstorbener Erlen reckten hie und da ihre schwarzen Köpfe über die Wasserfläche empor, rings umher lagen kleine verstreute Inseln, von denen dre dicken Zwergbündel I der Moorweide in eine schwankende Schicht von Wasser­pflanzen herabhingen. Hin und wieder strich eine Schwalbe stber den Wasserspiegel, mit dem Bauch ernen langen spitzen Winkel beschreibend, der sich erweiterte und einen kurzen Augenblick zitterte, bis ihn ein neuer zerstörte. Rohr­dommeln und Wasserwachteln schlüpften zwischen den Wasser­rosen umher und suchten ein Versteck unter den Weiden- zweiqen. Auf der anderen Seite des Moores, dicht an der I äußersten Grenze des Waldes nach Westen zu, wurde der Hintergrund von einer Reihe von Birken gebildet, deren I Kronen ineinander wuchsen und eine lange, riesenhafte Laub- I fette bildeten, die sich eigenartig abhob von den weißen Cäuleii der Stämme und dem schimmernden Wasser davor.

Böse stand schweigend da und schaute über das Moor. Er war nahe daran, derselben weichen Rührung nachzu­geben, die ihn am Morgen nach seiner Ankunft auf dem | Hügel ergriffen hatte. . .

Helene stand da und fächelte sich unruhig mit dem S""",Man wird ein guter Mensch durch den Verkehr mit! der Natur", sagte er und näherte sich ihr einen Schrnt. Man sieht etwas von Gottes Absicht m der ganzen Natur, etwas, das auf Entwickelung und Harmonie schließen lagt.

Ja, wenn man der ganzen Schöpfung so recht auf den Grund sehen könnte, so würde man Gott überall finden, meiut^ sw^en einmal hinüber das Sonnenlicht

auf ben weißen Stämmen, bte weichen Rundungen der Buchenkronen dort rechts, das Spiegelbild im Blasser ach es wird einem so wunderlich dabei zu Mute, man empfindet einen Drang, zu lieben, zu leben, zu gemeßen, sich in schönere, reinere Lüfte emporzuschwingen.

(Fortsetzung folgt.)

Uetzer Suggestion und Hypnotismus bei Pferden hat Dr. Rouhet in einem inhaltreichen Werk über dievoll-, ständige Erziehung des Menschen" einige auffallende Mit­teilungen aus eigener Erfahrung veröffentlicht. Seit langer Zeit hat sich Rouhet mit der Dressur von Pfader, beschäftigt und dabei festgestellt, daß der energische Will« des Menschen auf das Pferd eine Wirkung zu erzielen ver­möge, die bis zur Suggestion und sogar bis zur Erzeugung eines hypnotischen Zustandes führen könne. Vom, allge­meinen Standpunkt betrachtet, wäre es gar nicht ersichtlich, waruni die höheren Tiere, also auch das Pferd, suggestiven uud hypnotischen Beeinflussungen nicht zugänglich sein sollten. Schon die Thatsache der Dressur spricht ja dafür, denn eigentlich handelt es sich dabei doch lediglich darum, daß der Wille des Menschen dem Tier suggeriert wird. ES muß also gewissenmaßen eine leitende Verbindung zwischen der Gehirnthätigkeit beider Wesen hergestellt sein Wie di^e zustande kommt, ist freilich bisher wissenschaftlich noch nicht aufgeklärt worden. Für ihr thatsächliches Vorhandensein bringt Rouhet einige hübsche Beweise vor. Er hat feine Pferde mittelst einer Art geistiger Erziehung dresfiert. -ras eine seiner Pferde nimmt ihm das Taschentuch aus der Tasche und findet es sogar mit verbundenen Augen aus. einem Versteck heraus. Die StuteOlga" stößt ihren Herrn mit dem Kopf, sobald dieser es wünscht, und sie ist so ge­duldig, daß Rouhet auf ihr ausgestreckt schlafeu kann, so lange es ihm gefällt, ohne daß das Tier sich regt. A.te Stute vermag auch aufrecht in einem Stuhl zu fitzen., sind nur Kunststücke der Dressur, wie man sie fast m feomn Zirkus zu sehen bekommen kann. Das Neue an der Er­fahrungen von Dr. Rouhet Hegt eben darin, daß er das Nervensystem eines ferner Pferde, das er aus den Namen Germinal" getauft hat, so vollkommen beherrscht, daß er es beliebig einschläfern kann. Wenn das Pferd fflch vach

I einem hypnotischen Schlaf wieder erhebt, so pflegt es sich I zu recken, wie es gewisse Pferde thuu, wenn sie plötzlich aufgeweckt werden. Man darf übrigens nicht vergessen, datz der Schlaf des Pferdes in gewöhnlichem Zustand ein außer-

I ordentlich leiser ist und daß es somit nicht erstaunlich ist, wenn der hypnotische Zustand bent gewöhnlichen Schlaf ähnelt. Es ist mehr ein Traumzustand,, wie er auch bei

I vielen Menschen, die einem tiefen hypnotischen Schlaf, nicht

werte Anstrengung macht, und man kann sagen, daß nacy Erwerbung der nötigen Hebung das Auge überhaupt nur noch selten in anstrengendem Grade herangezogen zu wer­den braucht. Jedenfalls werden dem Auge bei der Her- stellung der Maschinenschrift sehr viel geringere, Beim,h- ungen zugemutet, als beim Gebrauch der Handschrift. Nun kommt es aber in Frage, ob diese Entlastung auf der einen Seite nicht durch eine vergrößerte Anstreugung auf der anderen Seite erkauft werden muß, nämlich durch eine über­mäßige Heranziehung der Hand- und Armmuskeln. Es ist in dieser Beziehung feie kühne Aeußeruug gemacht worden, daß jemand 58 Stunden ohne längere Unterbrechungen, ar­beiten könne, ohne eine wesentliche Ermüdung der Hanoe zu empfinden. Nach den zahlreichen Beobachtungen die in beut großen Bibliographischen Institut in Paris gesammelt worden sind, werden diese Angaben im wesentlichen als richtig bezeichnet. Freilich ist die Behauptung, daß jemand 58 Stunden hintereinander ohne Ermüdung an der -Lchreio- niaschine thätig sein könne, ziemlich wertlos. Man sollte sich mit der Feststellung begnügen, daß das Schreiben auf der Maschine die Hände und Arme nicht merklich ermüdet, nachdem eine gewisse Uebung erlangt ist. Die Abspannung, die schließlich doch wohl stets zur Notwendigkeit enter Unter­brechung der Arbeit vor Ablauf jener 58 Stunden fuhren würde, liegt vielmehr auf geistigem Gebiet, indem das Schreiben doch einen gewissen Grad ständiger Ausmerkfam-

Tie Augenärzte sind, soviel man bisher darüber er­fahren hat, zu der Ansicht gekommen, da durch den Gebraucy oer Schreibmaschine das Auge entlastet wird. Eine kürzlich veröffentlichte ärztliche Schrift über Augenkrankheiten, oie von der PariserGazette Medieale" besprochen wird, hat eine große Zahl von Beweisen zu Gunsten dieser Anjicyt geliefert. Die Buchstaben auf den Tastender Schreibmaschine V|CI,CII -vicuju,«.», vlv ..... - ...

sind so groß, daß ihre Erkennung dem Auge reine nennens- »bänglich sind, durch die Beeiuflussnng des Hypnotiseurs